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Einträge zum Stichwort: Schule

Shakira will 10 Schulen in Kolumbien wieder auf·bauen

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Shakira ist Sängerin.
Sie ist 49 Jahre alt.
So sieht sie aus:

Shakira kommt aus Kolumbien.
Kolumbien ist ein Land in Süd·amerika.
Dort gab es ein schweres Erd·beben.
Am 10.August 2026.
Durch das Erd·beben gab es große Zerstörung in Kolumbien.
287 Menschen sind gestorben.
143 Menschen werden noch vermisst.
Und 4.000 Menschen wurden verletzt.

Außerdem wurden mehr als 12 Tausend Häuser zerstört.
Und viele Gebäude sind kaputt.

Shakira hat Kolumbien nach dem Erd·beben besucht.
Sie sagt:
"In Momenten wie diesen wissen wir Kolumbianer, wie wir zusammen·stehen und uns gegen·seitig unterstützen.
Meine ganze Kraft und meine ganze Liebe gelten meinem Heimat·land.
Lasst uns einander fest um·armen."

Shakira macht sich Sorgen über die Folgen des Erd·bebens.
Sie sagt:
"Was mir am meisten Sorge bereitet, ist, dass die Schulen nicht wieder·aufgebaut werden, sobald dieser Not·fall vorüber ist.
Jeder Tag, an dem die Kinder nicht zur Schule gehen, ist ein Tag, an dem sie die Chance verlieren, ihre Zukunft auf·zu·bauen.“

Darum hat Shakira entschieden:
Sie wird Geld spenden.
Sodass 10 Schulen wieder auf·gebaut werden können.
Und sie unterstützt den Wieder·aufbau einer Uni.

Am Samstag findet ein großes Konzert in Miami in den USA statt.
Viele Künstler*innen aus Süd·amerika treten bei dem Konzert auf.
Auch Shakira.
So wollen sie noch mehr Spenden·geld sammeln.
Für die Opfer des Erd·bebens.

Star-Lexikon

Wer ist Shakira?

Shakira ist 49 Jahre alt.

Sie ist Sängerin.
Sie kommt aus Kolumbien.
[Kolumbien ist ein Land in Süd·amerika.]

Shakira hat diese Lieder gesungen:

  • Perro Fiel [übersetzt: treuer Hund]
  • Waka Waka 
  • Chantaje [Erpressung]
  • Hips Don't Lie [Hüften lügen nicht]

Die meisten Lieder singt Shakira auf Spanisch.
Manche Lieder singt sie auch auf Englisch.

Die Musik von Shakira ist sehr beliebt.
Sehr viele Menschen kaufen ihre CDs.

Für ihre Musik hat Shakira viele Preise gewonnen.

Shakiras Name heißt übersetzt: die Dankbare.

Shakira hat lange in den USA gelebt.
Aber dann wurde sie sehr bekannt.
Das war anstrengend für sie.
Sie wollte mehr Privat·leben haben.
In den letzten Jahren hat Shakira in Barcelona gelebt.
Aber gerade zieht sie zusammen mit ihren Kindern um.

Shakira hat Partner.
Er heißt Lucien Laviscount.
Er ist Schauspieler.

Shakira hat 2 Söhne.

Shakira macht schon lange Musik.
Sie wurde mit 13 Jahren entdeckt.
Da hat ein Chef einer Musik-Firma eine Kassette von Shakira gehört.
Er fand ihre CD gut.
Darum hat Shakira bei seiner Firma die erste CD aufgenmmen.

Shakira hat auch in einer Fernseh-Serie mit·gespielt.
Es war eine Fernseh-Serie in Kolumbien.
Sie lief jeden Tag im Fernsehen.
Shakira hat in der Serie mit·gespielt.
Und sie hat die Musik zu der Serie gemacht.

Shakira hat in einer amerikanischen Fernseh-Show mitgemacht.
Die Show heißt The Voice.
Übersetzt heißt das Die Stimme.
In der Serie konnten Sänger und Sängerinnen mit-machen.
So wie bei Deutschland sucht den Super-Star.

Shakira sammelt Spenden.
Sie will, dass es den Kindern in Kolumbien besser geht.
Sie will, dass alle Kinder in die Schule gehen können.

Gute Nachricht des Tages 131: Hunde helfen Kindern beim Lesen

Viele Kinder haben Schwierigkeiten beim Lesen.
Sie wollen in der Klasse nicht laut vorlesen.
Sie trauen sich nicht.
Sie haben Angst.
Und sie wollen keine Fehler machen.

Jetzt gibt es ein Projekt in Köln.
Die Lese·hunde Köln.
Hunde helfen den Kindern beim Lesen.

Wie geht das?

Ein Hund kommt in die Schule.
Und die Kinder lesen den Hunden vor.
Nur der Hund hört ihnen beim Üben zu.
So haben die Kinder weniger Angst.
Sie können Fehler machen.
Es ist nicht schlimm.
Und der Hund gibt ihnen ein gutes Gefühl beim Lesen.
So haben die Kinder weniger Stress beim Lesen.
Und sie bekommen mehr Selbst·vertrauen.

Die Hunde sind extra dafür ausgebildet.
Sie besuchen die Klasse einmal in der Woche.
Zum Beispiel in der Albert-Schweitzer-Schule in Köln.

Babette Sieberth leitet das Projekt Lese·hunde Köln.
Sie erklärt:
"Hunde werten nicht.
Die bewerten nicht.
Die sind anwesend.
Die geben Vertrauen.
Die geben eine Wohlfühl·atmosphäre, die teil·weise in einer großen Klasse mit Unruhe fehlt."

An der Albert-Schweitzer-Schule ist das Projekt ein Erfolg.
Babette Sieberth sagt:
"Die Kinder üben freiwillig viel mehr Lesen als sie es vorher gemacht haben."

Das Geld für das Projekt kommt aus Spenden.
In Zukunft wollen mehr Schulen dabei mit·machen.

In diesem Video wird das Projekt vorgestellt.

 

Im Moment brauchen wir gute Nachrichten.
Darum gibt es bei Einfachstars jetzt regel·mäßig eine Gute Nachricht des Tages.
Hier findet man alle Guten Nachrichten des Tages.

Hast Du eine Gute Nachricht des Tages?
Möchtest Du sie mit anderen Menschen teilen?
Dann schick sie mir an diese E-Mail-Adresse: anne@einfachstars.info.

Eine Schule wird nach Margot Friedländer benannt

In Berlin gibt es das Hans-Carossa-Gymnasium.
Das Gymnasium soll im Sommer 2026 einen neuen Namen bekommen.
Dann wird es Margot-Friedländer-Gymnasium heißen.
Das wurde gerade beschlossen.

Warum bekommt die Schule einen neuen Namen?

Hans Carossa war Arzt.
Und er hat Texte geschrieben.
Vor allem Gedichte und Erzählungen.
Das hat er auch in der Nazi·zeit gemacht.
Er hat mit den Nazis zusammen·gearbeitet.
Auch wenn er nicht Mitglied in der Partei war.
Und er hat später nicht mehr über diese Zeit gesprochen.
Darum finden viele Menschen heute:
Er ist kein Vor·bild für Kinder und Jugendliche.
Darum sollte die Schule nicht mehr seinen Namen haben.
Sie soll in Zukunft Margot-Friedländer-Gymnasium heißen.

Henning Rußbült ist der Schul·leiter des Hans-Carossa-Gymnasiums.
Er sagt:
Alle Lehrer*innen finden den neuen Namen gut.
Alle haben dafür gestimmt.

Henning Rußbült erzählt:
"Margot Friedländer hat seit 2011 regel·mäßig mit unseren Schülerinnen und Schülern über den Holocaust und ihre persönliche Lebens·geschichte gesprochen.
Ihr Aufruf, menschlich zu handeln und sich anderen gegenüber respekt·voll zu verhalten, haben einen nach·haltigen Eindruck hinter·lassen und sind zu einem Leit·bild für unsere Schul·gemeinschaft geworden."

Das bedeutet:
Margot Friedländer hat die Schule mehrfach besucht.
Sie hat aus ihrem Leben erzählt.
Und von der Nazi·zeit.
Sie hat über Respekt und Menschlichkeit gesprochen.
Das hat die Schüler*innen sehr beeindruckt.
Durch ihre Besuche sind diese Themen auch für die Schule wichtig geworden.

Die Schule hatte mit Margot Friedländer über die Umbenennung gesprochen.
Bevor sie gestorben ist.
Henning Rußbült sagt:
"Margot Friedländer hat sich darüber sehr gefreut und war stolz darauf."

Jetzt muss noch das Bezirks·amt Spandau einverstanden sein.
Dann kann die Schule umbenannt werden.
Wahrscheinlich wird das im Sommer 2026 passieren.


Star-Lexikon

Wer war Margot Friedländer?

Margot Friedländer wurde 1921 in Berlin geboren.
Und sie ist 2025 gestorben.
Auch in Berlin.
Sie wurde 103 Jahre alt.

Bei ihrer Geburt hieß Margot Friedländer Anni Margot Bendheim.
Margot Friedländers Familie war jüdisch.
Sie wurde 1921 geboren.
1933 kamen in Deutschland die Nazis an die Macht.
Zu der Zeit war Margot Friedländer 11 Jahre alt.
Die Nazis haben zu der Zeit jüdische Menschen vertrieben und ermordet.
Aber Margot Friedländer hat die Nazi·zeit überlebt.

Margot Friedländer und ihre Familie wollten mehr·mals aus Deutschland flüchten.
Aber sie durften nicht in ein anderes Land einwandern.
Nicht in die USA.
Nicht nach Brasilien.
Und nicht nach China.

Margot Friedländers Familie wurde von den Nazis ermordet.
Ihre Mutter.
Ihr Bruder.
Und ihr Vater.
Sie selbst hat ihr Aussehen verändert.
Damit sie nicht als Jüdin erkannt wird.
Und sie hat sich an verschiedenen Orten versteckt.
Aber im April 1944 wurde sie erkannt und verhaftet.
Sie wurde in ein Lager gebracht.
Der Krieg dauerte da noch ein Jahr lang.
Und Margot Friedländer hat das Jahr im Lager überlebt.

Im Lager hat Margot Friedländer ihren Mann kennen·gelernt.
Nach Kriegs·ende haben die beiden geheiratet.
Sie haben Deutschland verlassen.
Sie sind in die USA gezogen.
Nach New York.

In New York hatte Margot Friedländer verschiedene Berufe.
Zum Beispiel als  Änderungs·schneiderin oder in einem Reise·büro.

1997 starb Margot Friedländers Mann.
Damals war sie 75 Jahre alt.
In der Zeit hat Margot Friedländer sich mit ihrem Leben beschäftigt.
Auch mit ihrem Leben in der Nazi·zeit.
Sie hat darüber geschrieben.
Und sie hat mit einem Filme·macher zusammen einen Film darüber gemacht.

2003 wurde Margot Friedländer nach Berlin eingeladen.
Um über die Nazi·zeit zu sprechen.
Fast 60 Jahre nach Kriegs·ende.
In den Jahren danach ist Margot Friedländer immer wieder nach Berlin gereist.
Und 2010 hat sie entschieden:
Sie will wieder in Berlin leben.
Sie ist aus New York zurück nach Berlin gezogen.

In den nächsten Jahren hat Margot Friedländer mit sehr vielen Menschen gesprochen.
Sie hat Bücher geschrieben.
Sie hat Schulen besucht.
Sie hat immer wieder über ihr Leben geschrieben.
Über die Nazi·zeit.
Über Flucht.
Und über Menschen·rechte.

Für diese Arbeit wurde Margot Friedländer ge·ehrt.
Sie hat verschiedene Preise und Auszeichnungen bekommen.

Am 7. Mai 2025 hat Margot Friedländer eine Rede gehalten.
Zum 80. Jahres·tag des Kriegs·endes in Deutschland.
2 Tage später ist sie gestorben.
Da war sie 103 Jahre alt.
Sie wurde auf dem Jüdischen Friedhof Berlin-Weißen·see beerdigt.
In einem Ehren·grab.

Im November 2025 gab es eine Brief·marke mit einem Foto von Margot Friedländer.
Um sie zu ehren.
Bis jetzt wurden eine Straße und ein Platz nach ihr benannt.
Bald gibt es auch eine Schule mit ihrem Namen.

Eine Münchner Schule verbietet Zahn·stocher

Die Carl-von-Linde-Real·schule ist in München.
Dort hat ein Schul·leiter entschieden:
Die Schüler*innen dürfen keine Zahn·stocher mehr mit in die Schule bringen.

Warum hat der Schulleiter das entschieden?

Lehrer*innen der Schule haben bemerkt:
Immer mehr Schüler*innen kauen in der Schule auf Zahn·stochern.
Und sie haben sich gefragt:
Warum machen die Schüler*innen das plötzlich?

Sie haben herausgefunden:
Es sind keine ganz normalen Zahn·stocher.
Die Zahn·stocher sind mit Nikotin getränkt.

Nikotin ist ein Gift.
Es ist in Zigaretten.
Viele Raucher*innen sind süchtig nach Nikotin.
Manche von ihnen entscheiden irgend·wann:
Sie wollen nicht mehr rauchen.
Sie wollen sich das Rauchen abgewöhnen.
Sie hören mit den Zigaretten auf.
Aber ihr Körper ist noch süchtig nach Nikotin.
Darum entscheiden manche Menschen dann:
Sie nehmen noch für einige Zeit Nikotin.
Am Anfang viel.
Dann immer weniger.
Und mit der Zeit braucht der Körper dann kein Nikotin mehr.

Dafür benutzen die Menschen Kau·gummi mit Nikotin.
Oder Zahn·stocher mit Nikotin.
Man kaut auf den Zahn·stochern rum.
Und so kommt das Nikotin dann in den Körper.

In Deutschland kann man diese Zahn·stocher mit Nikotin nicht kaufen.
Aber man kann sie im Internet bestellen.
Und aus einem anderen Land nach Deutschland schicken lassen.

Das haben auch die Schüler*innen aus München gemacht.
Darum hat der Schul·leiter Zahn·stocher in seiner Schule verboten.

Eine Schule in Bergisch Gladbach mietet ein Schwimm·bad für die Schüler*innen

In den letzten Tagen war es sehr heiß in Deutschland.
Darum war in einer Schule in Bergisch Gladbach hitzefrei.
Und die Schule hatte sich zur Abkühlung etwas ganz Besonderes ausgedacht:
Sie haben ein Schwimm·bad gemietet.

Die Schule heißt Otto-Hahn-Gymnasium.

160 Schüler*innen konnten sich am Dienstag im Freibad Milch·born·tal abkühlen.
Die Sportlehrer*innen und die Klassen·lehrer*innen waren die Bade·meister*innen.
Die Schüler*innen mussten keinen Eintritt bezahlen.
Bis 12.30 Uhr hatten die Schüler*innen das Schwimm·bad für sich.
Danach konnten auch andere Gäste das Schwimm·bad besuchen.

Yvonne Schultz ist Lehrerin am Otto-Hahn-Gymnasium.
Sie sagt:
"Ich kann mich nicht erinnern, dass es so etwas an unserer Schule schon einmal gegeben hat.
Zumindest nicht in den 16 Jahren, die ich hier arbeite."

Gute Nachricht des Tages 118: Mit dem Verein LifeTeachUs lernen Schüler*innen viele neue Dinge

LifeTeachUs ist ein Verein.
Der Name ist Englisch.
So spricht man ihn aus: Leif Tietsch As.

Was macht der Verein?

Der Verein arbeitet an Schulen.
Im Moment fallen viele Unterrichts·stunden aus.
Zum Beispiel, weil Lehrer*innen krank sind.
Oder weil es an vielen Schulen zu wenig Lehrer*innen gibt.
Dann kommen LifeTeacher in die Klassen.

Jede Woche fallen in Deutschland eine Millionen Schul·stunden aus.
Ein Teil dieser Schulstunden übernehmen LifeTeacher vom Verein LifeTeachUs.

Was ist ein LifeTeacher?

Jede*r kann ein LifeTeacher sein.
Es bedeutet:
Eine Person geht in die Schul·klasse.
Die Schüler*innen lernen etwas von dieser Person.
Sachen, die man sonst in der Schule nicht lernt.
Zum Beispiel:

  • Jonglieren
  • Grafitti sprayen
  • Klima·gerechtigkeit 
  • Steuern
  • gesunde Ernährung
  • Yoga
  • Leben in anderen Ländern
  • verschiedene Berufe kennen·lernen
  • verschiedene Lebens·geschichten kennen·lernen
  • und viele andere Themen

Die LifeTeacher sind keine Lehrer*innen.
Sie haben ganz verschiedene Berufe.
Oder sie haben keinen Beruf.
Vielleicht sind sie schon in Rente.
Aber sie sprechen über Themen, die ihnen wichtig sind.
Der Verein sagt:
Durch die LifeTeacher lernen die Schüler*innen vom Leben.

Die LifeTeacher verdienen damit kein Geld.
Sie machen diesen Unterricht frei·willig.
Davon haben alle Vorteile:

  • Der Unterricht fällt nicht aus.
    Die Schule hat LifeTeacher als Vertretungs·lehrer*innen.
  • Die Schüler*innen lernen neue Themen kennen.
    Themen, die sie sonst vielleicht nicht kennen·lernen.
  • Die LifeTeacher kommen mit Schüler*innen in Kontakt.
    Und sie sprechen über Themen, die ihnen wichtig sind.
    So können sie ihr Wissen weiter·geben.

LifeTeacher besuchen Schulen in ganz Deutschland.
Persönlich oder über eine Video·konferenz am Computer.

Wie kann ich bei LifeTeachUs mit·machen?

Der Verein hat eine Internet·seite.
Hier findet man alle Informationen.
Schulen können sich als Partner·schulen eintragen.
Und Menschen können sich als LifeTeacher eintragen.
Oder man kann Fragen stellen.
Und Beratungs·termine ausmachen.
So kann man entscheiden:
Will ich bei dem Verein mitmachen?
Und wie geht das genau?

Im Moment brauchen wir gute Nachrichten.
Darum gibt es bei Einfachstars jetzt regelmäßig eine Gute Nachricht des Tages.
Hier findet man alle Guten Nachrichten des Tages.

Hast Du eine Gute Nachricht des Tages?
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In Hessen können Schüler*innen jetzt Ukrainisch als Fremd·sprache in der Schule lernen

In der Ukraine ist Krieg.
Seit 814 Tagen.
Russland greift die Ukraine an.
Darum sind viele Ukrainer*innen aus dem Land geflüchtet.
Sie leben jetzt überall auf der Welt.
Auch in Deutschland.
Darum haben viele Menschen in Deutschland Kontakt mit Menschen aus der Ukraine.

In Hessen gibt es darum jetzt Ukrainisch als Schul·fach.
Schüler*innen können Ukrainisch als zweite Fremdsprache lernen.
Es ist ein Angebot für deutsche Schüler*innen.
Und für ukrainische Schüler*innen in Deutschland.
Im Moment besuchen in Hessen etwa 20 Tausend ukrainische Schüler*innen deutsche Schulen.
Außerdem unterrichten etwa 300 ukrainische Lehrer*innen an deutschen Schulen.

Armin Schwarz ist Politiker.
Er ist der hessische Minister für Bildung.
Er sagt:
"Wir dürfen nicht müde werden in der Unterstützung der Ukraine.
Den vielen Jugendlichen und Lehr·kräften aus der Ukraine möchten wir entsprechend ihren individuellen Begabungen damit noch stärkere Bildungs- und Berufs·perspektiven bieten – auch für den Wieder·aufbau ihres eigenen Landes – und zudem ein klares Zeichen der Verbundenheit in schwierigen Zeiten setzen."

Damit meint er:
Deutschland fühlt sich der Ukraine verbunden.
Und Deutschland will die Ukraine weiter unterstützen.
Viele der Ukrainer*innen gehen vielleicht irgendwann zurück in ihr Land.
Darum brauchen sie jetzt Ukrainisch-Unterricht.
Damit sie später in der Ukraine einen Beruf lernen können.
Und damit sie später am Wieder·aufbau der Ukraine mit·arbeiten können.

Angela Merkel besucht ein Klassen·treffen

Angela Merkel ist Politikerin.
Sie gehört zur Partei CDU.
Sie ist 69 Jahre alt.
So sieht sie aus:

Angela Merkel hat vor genau 50 Jahren Abitur gemacht.
Mit der Note 1,0.
Das war im Jahr 1973.
Darum hatte sie am letzten Wochen·ende 50-jähriges Klassen·treffen.
Sie hat mit ihren früheren Klassenkamerad*innen eine Schiff·fahrt gemacht.
Die Gruppe ist 3 Stunden lang mit einem Dampfer gefahren.
Sie sind mit der MS Uckermark über 5 Seen gefahren.

Angela Merkel hat noch einen Spitz·namen aus der Schulzeit.
Damals wurde sie Kasi genannt.
Denn bei ihrer Geburt hieß sie Angela Kasner.
Den Namen Merkel hat sie erst durch ihre erste Hochzeit bekommen.

Star-Lexikon

Wer ist Angela Merkel?

Angela Merkel ist 72 Jahre alt.

Sie ist Politikerin.
Sie war die letzte Bundes·kanzlerin von Deutschland.
In den Jahren von 2005 bis 2021.
Die Bundes·kanzlerin ist die Chefin der deutschen Regierung.
Hier kann man mehr über die Aufgaben der Bundes·kanzlerin lesen.

Angela Merkel war lange die deutsche Bundes·kanzlerin.
16 Jahre lang.
Sie wurde 4 Mal wieder·gewahlt.
Das hat vorher nur ein deutscher Bundes·kanzler geschafft: Helmut Kohl.

Angela Merkel lebt und arbeitet in Berlin.
Sie gehört zur Partei CDU.

Angela Merkel ist in Hamburg geboren.
Und sie ist in der DDR aufgewachsen.
Zuerst hat sie einen anderen Beruf gelernt.
Sie hat Physik studiert.
Das heißt: Zuerst war sie Wissenschaftlerin.
Erst später hat sie angefangen, in der Politik zu arbeiten.

Angela Merkel ist zum 2. Mal verheiratet.
Im Jahr 1977 hat Angela Merkel Ulrich Merkel geheiratet.
Nach 5 Jahren wurden die beiden geschieden.

Seit dem Jahr 1998 ist Angela Merkel mit ihrem 2. Mann verheiratet.
Er heißt Joachim Sauer.
Mit ihm zusammen wohnt Angela Merkel in einer Wohnung in Berlin.
Die Wohnung ist in der Nähe von der Humboldt-Universität.

Angela Merkel wandert gerne.
Aber sie hat nur selten Zeit dazu.
Im Urlaub geht sie zusammen mit ihrem Mann wandern.

Ein Lehrer sammelt 250 Spick·zettel und spendet sie an ein Museum

Johannes Gröger ist seit 17 Jahren Lehrer.
In dieser Zeit hat er 250 Spick·zettel gesammelt.

Was ist ein Spick·zettel?

Schüler*innen nutzen Spick·zettel.
Auf einem Spick·zettel schreiben sie sich die richtigen Antworten für eine Prüfung auf.
Den Spick·zettel nutzen sie dann heimlich in der Prüfung.
Obwohl es verboten ist.
Es ist Betrug.

Die 250 Spick·zettel von Johannes Gröger werden jetzt in einem Museum gezeigt.
In Dortmund gibt es das Schul·museum NRW.
[NRW ist die Abkürzung für Nordrhein Westfalen.]
Dort wurden auch schon vorher Spick·zettel ausgestellt.
Jetzt sind 250 neue dazu·gekommen.
Der älteste Spick·zettel ist mehr als 100 Jahre alt.

Johannes Gröger  hat die Spick·zettel an vielen ungewöhnlichen Orten gefunden.
Zum Beispiel an diesen Orten:

  • innen in einer Maske
  • auf einem Radier·gummi
  • in einem Trink·päckchen

In der Sammlung ist auch ein berühmter Spick·zettel.
Er wurde nicht bei einer Prüfung in der Schule benutzt.
Sondern bei einer Fußball Weltmeisterschaft.

Im Jahr 2006 hat Deutschland bei der WM gegen Argentinien gespielt.
Es gab ein 11-Meter-Schießen im Viertel·finale.
Ein Torwart·trainer hat einen Spick·zettel für den Tor·wart Jens Lehmann geschrieben.
Auf den Spick·zettel hat der Torwart·trainer geschrieben:
Welcher argentinische Spieler schießt am häufigsten in welche Ecke?
Der Spick·zettel hat dem Tor·wart Jens Lehmann geholfen.
Er konnte viele der Schüsse halten.
Deutschland hat das Spiel gewonnen.

Im Moment kann man die neuen Spick·zettel in der Ausstellung noch nicht sehen.
Denn das Schul·museum NRW wird im Moment umgebaut.
Das dauert wahrscheinlich noch bis 2026.
Das bedeutet:
Erst in 3 Jahren kann man die Ausstellung wieder sehen. 

Spaniens Kron·prinzessin Leonor hat Abitur gemacht

Leonor ist die spanische Kronprinzessin.
Das heißt:
Später wird sie Königin von Spanien.
Nach ihrem Vater König Felipe.

Leonor von Spanien ist 17 Jahre alt.
Hier sieht man sie zusammen mit ihrer Familie.

https://www.instagram.com/p/CsfXrXyPwLY/ 

Jetzt hat Leonor von Spanien ihren Schul·abschluss gemacht.
Sie hat das Abitur.

Leonor hat ihr Abitur nicht in Spanien gemacht.
Sondern in Wales.
Wales gehört zu Groß·britannien.
Dort gibt es eine bekannte internationale Schule.
International bedeutet:
Schüler*innen aus vielen verschiedenen Ländern besuchen diese Schule.

Gestern war die Abschluss·feier an ihrer Schule.
Alle Schüler*innen haben ihre Zeugnisse bekommen.
Prinzessin Leonors Familie war bei der Abschluss·feier dabei.
Ihre Eltern König Felipe und Königin Letizia.
Und ihre jüngere Schwester Prinzessin Sofía.

Wie geht es für Prinzessin Leonor nach der Schule weiter?

Zuerst hat Prinzessin Leonor einige Zeit frei.
Im August macht sie mit ihrer Familie Urlaub.
Und dann beginnt sie eine Ausbildung.
Sie wird Soldatin.
Die Ausbildung beim Militär wird 3 Jahre dauern.

Star-Lexikon

Wer ist Leonor von Spanien?

Leonor von Spanien ist 20 Jahre alt.

Sie ist eine spanische Prinzessin.
Ihr voller Name ist: Leonor de Todos los Santos de Borbón y Ortiz, Fürstin von Asturien, Fürstin von Girona und Fürstin von Viana.
Ihre Eltern sind König Felipe von Spanien und Königin Letitia von Spanien.

Leonor von Spanien hat eine jüngere Schwester.
Sie heißt Prinzessin Sofia.

Leonor von Spanien ist die spanische Kron·prinzessin.
Das heißt:
Später wird sie die nächste spanische Königin.
Nach ihrem Vater König Felipe.

In Spanien gibt es ein Gesetz zur Thron·folge.
In dem Gesetz wird geregelt:
Wer wird der nächste König von Spanien?
Oder die nächste Königin?

In dem Gesetz steht:
Eine Frau kann Königin von Spanien werden.
Aber nur wenn sie keine Brüder hat.
Sonst wird der Mann König von Spanien.

Das heißt:
König Felipe von Spanien und Königin Letitia von Spanien haben keinen Sohn.
Sie haben 2 Töchter.
Leonor von Spanien ist die ältere Tochter.
Darum wird sie später Königin von Spanien.
Aber nur, wenn ihre Eltern keinen Sohn mehr bekommen.
Sonst wird er der nächste König.

Leonor von Spanien hat gerade ihren Schulabschluss gemacht.
Sie hat das Abitur.
Als nächstes wird sie eine Ausbildung beim Militär machen.
Das bedeutet:
Sie wird Soldatin werden.

Wer ist Letizia von Spanien?

Letizia von Spanien ist 53 Jahre alt.

Sie ist die spanische Königin.
Seit 2014 ist die Königin.
Sie ist die Ehe-Frau von Felipe von Spanien.
Zusammen haben die beiden 2 Töchter.
Sie heißen Prinzessin Leonor und Prinzessin Sofia.
Prinzessin Leonor wird nach ihrem Vater die nächste spanische Königin.

Vor ihrer Hochzeit mit Felipe von Spanien war Letizia schon einmal verheiratet.
Ihr 1. Mann hieß Alonso Guerrero.
Die beiden waren 1 Jahr lang verheiratet.
Dann haben sie sich scheiden lassen.

Letizia und Alonso Guerrero haben nur beim Standes-Amt geheiratet.
Nicht in der Kirche.
Darum konnte sie Felipe heiraten.
Die katholische Kirche war damit einverstanden.

Vor ihrer Hochzeit Mit Felipe von Spanien war Letizia noch keine Prinzessin.
Sie hieß Letizia Ortiz Rocasolano.
Sie hat als Reporterin beim Fernsehen gearbeitet.
Schon als Kind hat sie eine Kinder-Radio-Sendung gemacht.
Ihre Oma war auch Radio-Moderatorin.
Sie war Letizias Vorbild.

Als Reporterin hat Letizia in vielen verschiedenen Ländern gearbeitet.
Zum Beispiel im Irak und in Mexiko.

Letizia von Spanien interessiert sich sehr für Mode.
Viele Menschen finden: Sie ist immer gut angezogen.