Aktuelles über Stars in Leichter Sprache

Menu

Dua Lipa sammelt Geld für die ukrainische Armee

Dua Lipa ist Sängerin.
Ihr bekanntestes Lied heißt "New Rules".
Das spricht man so aus: nju ruls.
Übersetzt heißt das: neue Regeln.

Dua Lipa ist 30 Jahre alt.
So sieht sie aus:

Dua Lipa hat Geld·spenden gesammelt.
Über ihre Internet·seite.
Es gab einen Spenden·aufruf von der ukrainischen Armee.
Also von Soldat*innen aus der Ukraine.
Sie kämpfen gegen Russland.
Der Krieg dauert schon 4 Jahre.
Seit·dem wird die Ukraine von Russland angegriffen.

Die ukrainische Armee hat um Spenden für ein Fahrzeug gebeten.
Für einen LKW.
Dua Lipa und ihre Fans haben das Geld gesammelt und gespendet.

Mitglieder der ukrainischen Armee haben sich in einem Video bei Dua Lipa bedankt.
Sie sagen:
"Danke, dass du dabei hilfst, Leben zu retten."

Wal Timmy sitzt immer noch fest

Wal Timmy sitzt immer noch vor der Insel Poel fest.

Zuletzt war der Plan der Retter*innen:
Wal Timmy sollte auf einem Netz liegen.
Das Netz sollte zwischen Schwimmkörpern aufgespannt werden.
Und dann sollte ein Boot den Wal ins tiefere Meer ziehen.

Aber dieser Rettungs·plan konnte nicht umgesetzt werden.
Die Retter*innen haben keine Genehmigung dafür bekommen.
Das Umwelt·ministerium Mecklenburg-Vorpommern schreibt:
"Das ursprünglich vorgesehene Bergungs·konzept konnte in der geplanten Form nicht weiter·verfolgt werden."

Jetzt haben die Retter*innen einen neuen Plan:
Der Wal soll auf einem Last·kahn transportiert werden.
Also auf einem Schiff.
Solche Schiffe können sehr schwere Lasten transportieren.

Umwelt·minister Till Backhaus sagt aber:
Die Retter*innen haben ihren Plan erklärt.
Aber bis jetzt ist noch nicht sicher:
Wird der Plan auch funktionieren?
Fach·leute müssen es noch prüfen.
Erst dann kann es mit der Rettung weiter·gehen.

Menschen mit Behinderung sind nicht einverstanden mit den Änderungen am Behinderten·gleichstellungs·gesetz

Was ist das BGG?

In Deutschland gibt es das Behinderten·gleichstellungs·gesetz.
Die Abkürzung für dieses Gesetz ist BGG.
Ziel dieses Gesetzes ist:
Menschen mit Behinderung sollen die gleichen Rechte und Chancen haben wie Menschen ohne Behinderung.
Und dafür muss es Barriere·freiheit geben. 

Das BGG gilt seit dem Jahr 2002.
Also seit 24 Jahren.

Veränderungen des BGG

Jetzt sollen Teile des BGG neu geschrieben werden.
Das Fach·wort dafür ist Novellierung.

Durch eine Novellierung soll ein Gesetz verbessert werden.
24 Jahre sind eine lange Zeit.
In dieser Zeit gab es viele Veränderungen.
Und an diese Veränderungen soll das Gesetz angepasst werden.

Die größte Veränderung ist:
Auch private Firmen sollen in Zukunft barriere·freie Angebote machen.
Das sind zum Beispiel:

  • Kinos
  • Apotheken
  • Arzt·praxen
  • Geschäfte
  • Onliine·shops
  • Restaurants
  • Kneipen
  • und viele andere Anbieter*innen

Am 11. Februar 2026 wurde ein Entwurf vorgelegt.
Das bedeutet:
Politiker*innen haben einen neuen Gesetzes·text für das BGG geschrieben.
Mit allen Änderungen.
Jetzt wird über den Text und die Veränderungen diskutiert.

Leider gibt es den BGG-Entwurf nicht in Leichter Sprache.

Menschen mit Behinderung sind nicht einverstanden

Viele Menschen mit Behinderungen sind nicht mit den Veränderungen des BGG einverstanden.
Sie protestieren dagegen.
Sie finden:
Die Veränderungen reichen nicht aus.
Das Gesetz wird so nicht verbessert.

Vor allem mit diesen 8 Punkten sind viele Menschen mit Behinderung nicht einverstanden:

  1. Das Gesetz löst viele Probleme nicht auf Dauer.
    Viele Lösungen sind nur Lösungen für eine kurze Zeit.
    Eine Person mit Behinderung entdeckt eine Stufe?
    Ein Formular in schwerer Sprache?
    Oder ein Video ohne Unter·titel?
    Dann muss die Person mit Behinderung nach·fragen.
    Immer wieder neu.
    Die Probleme werden zur Privatangelegenheit von Menschen mit Behinderung.

  2. In Zukunft sollen auch private Firmen barriere·frei werden.
    Also zum Beispiel Geschäfte, Kinos oder Friseure.
    Das ist gut.
    Aber die Firmen haben sehr viel Zeit dafür.
    Manche Angebote müssen erst im Jahr 2045 barrierefrei werden.
    Also erst in 20 Jahren.
     
    Im neuen Gesetz steht auch:
    Vielleicht ist die Barrierefreiheit zu kompliziert für die Firma.
    Oder zu teuer.
    Dann muss die Firma ihr Angebot nicht barriere·frei machen.
  1. Das Angebot einer privaten Firma ist nicht barriere·frei?
    Dann sagt das neue BGG:
    Menschen mit Behinderung können keinen Schadens·ersatz und keine Entschädigung bekommen.

    Das Angebot der Deutschen Bahn ist nicht barriere·frei?
    Dann können Menschen mit Behinderung nur sehr wenig Entschädigung bekommen.
    Höchstens 1.000 Euro.

  2. Es gibt Barrieren.
    Menschen mit Behinderung wollen sich dagegen wehren.
    Sie können vor Gericht klagen.
    Aber dann passiert nichts.
     Es wird festgestellt:
    Gibt es eine Barriere oder nicht?
    Das bedeutet aber nicht:
    Die Barriere muss entfernt werden.
    Man kann also sagen:
    Das neue BGG hat keine Kraft.

  3. Menschen mit Behinderung wollen sich gegen eine Barriere wehren.
    Aber dafür haben sie nur wenig Zeit.
    Nur 4 Monate.
    Fach·leute finden:
    Das ist viel zu kurz.

  4. Ein Mensch mit Behinderung wurde diskriminiert?
    Also der Mensch mit Behinderung hat Benachteiligung erlebt?
    Dann muss der Mensch mit Behinderung die Diskriminierung beweisen.
    Das ist nicht leicht.
    Darum fordern Selbstvertreter*innen Beweis·erleichterung.
    Das bedeutet:
    Es muss einfacher werden, die Diskriminierung zu beweisen.
    In anderen Gesetzen ist das schon so.
    Zum Beispiel im Allgemeinen Gleich·behandlungs·gesetz.

  5. Für manche Projekte vergibt der Staat Geld.
    Manchmal auch sehr viel Geld.
    Der Staat fördert verschiedene Projekte.
    Auch wenn die Projekte nicht barriere·frei sind.
    Das schließt Menschen mit Behinderung aus.
    Das darf nicht sein!

  6. Eine Firma will ihr Angebot barriere·frei machen?
    Bis jetzt bekommen die Firmen dafür keine Förderung.
    Auch das muss sich ändern!

René Schaar hat diese Forderungen in schwerer Sprache aufgeschrieben.
Hier kann man seine Forderungen lesen.
Anne Leichtfuß hat die Forderungen in Leichte Sprache übersetzt.

Wie geht es jetzt weiter?

René Schaar hat eine Petition gemacht.
Also eine Unterschriften·liste.
Diese Liste kann man im Internet unterschreiben.
Das bedeutet dann:
Ich bin mit den Änderungen im Behinderten·gleichstellungs·gesetz nicht einverstanden.
Diese Unterschriften werden dann an Politiker*innen weiter·gegeben.
Als Protest.
Hier kann man die Petition unter·schreiben.

Was ist eine before-work-party?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars Fremd·wörter.

Heute: Was ist eine before-work-party?

Before-work-party ist Englisch.
So spricht man es aus: Bie·for wörk partie.
Übersetzt heißt es: Party vor der Arbeit.

Was bedeutet das?

Eine Before-work-party feiert man früh am Morgen.
Vor der Arbeit.
Zum Beispiel zwischen 6 Uhr und 9 Uhr morgens.

Menschen treffen sich.
Sie hören Musik.
Sie tanzen.
Und sie trinken Kaffee oder Saft.
Keinen Alkohol.
Danach gehen sie dann zur Arbeit.

Viele Menschen finden eine Party vor der Arbeit gut.
Sie finden:
Das Tanzen und die Musik machen ihnen gute Laune.
Sie haben dann viel Energie für den Tag.

Möchtest Du Dir ein Fremd·wort wünschen?
Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.

Richard Gere besucht den Bundes·tag

Richard Gere ist Schauspieler.
Er ist 76 Jahre alt.
So sieht er aus:

Richard Gere hat am Mittwoch den Deutschen Bundes·tag besucht.
Im Bundes·tag arbeiten Politiker*innen.

Warum war Richard Gere im Bundes·tag?

Es gab dort ein Treffen.
Bei dem Treffen wurde über Tibet gesprochen.

Tibet ist ein Land in Asien.
Tibet wird von China kontrolliert und bedroht.
Das Land ist nicht frei.

Bei dem Treffen haben sich 3 Gruppen von Menschen getroffen:

  • Politiker*innen 
  • Fachleute für Tibet
  • Menschen aus Tibet, die jetzt in anderen Ländern leben

Das Ziel ist:
Tibet braucht Unterstützung.
Das Thema soll wieder wichtiger werden.

Richard Gere setzt sich schon lange für die Freiheit von Tibet ein.
Darum war er bei dem Treffen dabei.

Star-Lexikon

Wer ist Richard Gere?

Richard Gere ist 76 Jahre alt.

Er ist Schauspieler.
Er hat in diesen Filmen mit·gespielt:

  • Pretty Woman [übersetzt: Hübsche Frau]
  • Der 1. Ritter
  • Die Braut, die sich nicht traut

Für seine Arbeit als Schauspieler hat Richard Gere viele Preise gewonnen.
Zum Beispiel den Golden Globe [übersetzt: Goldene Welt·kugel].
Oder die Goldene Kamera.

Richard Gere hat keine Ausbildung als Schauspieler gemacht.
Er hat Sport studiert.
Aber dann hat er das Studium abgebrochen.
Das heißt: Er hat damit aufgehört.
Er hat dann als Schauspieler gearbeitet.

Richard Gere hat 4 Geschwister:
3 Schwestern und einen Bruder.
Zusammen sind sie auf einem Bauern·hof groß geworden.
Der Bauern·hof ist in der Nähe von New York.
Richard Gere ist Amerikaner.

Viele Frauen sind Fan von Richard Gere.
Sie finden: Er sieht sehr gut aus.
Und sie finden:
Er ist sexy.
Er wurde 2 mal zum "Sexiest Man Alive" gewählt.
Das ist Englisch.
So spricht man es aus: Sexiest Män ä·leif.
Das heißt über-setzt:
Kein anderer lebender Mann ist so sexy wie er.

Richard Gere ist Buddhist.
Das heißt:
Seine Religion ist der Buddhismus.

Richard Gere ist zum dritten Mal verheiratet.
Seine erste Frau war das Model Cindy Crawford.
Seine zweite Frau war die Schauspielerin Carey Lowell.
Mit seiner dritten Frau ist Richard Gere seit 2018 verheiratet.
Sie heißt Alejandra Silva.

Richard Gere hat 3 Kinder.

Geburtstags·sendung von "Zimmer frei!"

"Zimmer frei!" war eine beliebte Fernseh·sendung.
Sie lief sehr lange Zeit beim Sender WDR.
20 Jahre lang.
Von 1995 bis 2015.
2015 hat der Sender WDR entschieden:
Es gibt keine neuen Folgen mehr.

Die Sendung "Zimmer frei!" wurde von 2 Leuten moderiert:
Christine Westermann und Götz Alsmann.
So sehen sie aus:

Worum ging es in der Sendung?

Es wird immer ein Gast in die Sendung eingeladen.
Er tut so, als wollte er in eine Wohn·gemeinschaft ziehen.
Es werden Spiele gespielt.
Es wird gesungen.
Und die Moderator*innen unterhalten sich mit den Gast.

Jetzt feiert "Zimmer frei!" 30. Geburtstag.
Und es gibt eine Geburtstags·sendung.
Die Sendung ist ein Rückblick.
Es werden Spiele und Gespräche aus den alten Sendungen gezeigt.
Es gibt ein Interview mit Christine Westermann und Götz Alsmann.
Die beiden teilen ihre Erinnerungen an "Zimmer frei!".
Und diese Personen sind in der Geburtstags·sendung zu Gast:

  • Cordula Stratmann
  • Jens Riewa
  • Jörg Thadeusz 
  • Edin Hasanovic

Außerdem sind auch viele Mitarbeiter*innen der Sendung dabei.

Bis jetzt weiß man noch nicht:
Wann genau wird die Geburtstags·sendung im Fernsehen zu sehen sein?

Alfons Schuhbeck muss erst·mal nicht zurück ins Gefängnis

Alfons Schuhbeck ist Koch.
Er hatte mehrere eigene Restaurants.
Er kocht seit vielen Jahren in Koch·sendungen im Fernsehen.
Und er hat viele Kochbücher geschrieben.

Alfons Schuhbeck ist 76 Jahre alt.
So sieht er aus:

Alfons Schuhbeck war für 21 Monate im Gefängnis.
Weil er zu wenig Steuern bezahlt hat.
Er hat bei den Steuern betrogen.
Er hat 27 Millionen Euro Schulden.

Eigentlich müsste Alfons Schuhbeck noch länger im Gefängnis bleiben.
Noch etwa 2 ein·halb Jahre lang.
Aber:
Im Moment ist Alfons Schuhbeck nicht im Gefängnis.
Seit etwa einem Jahr.
Alfons Schuhbeck ist krank.
Er hat Krebs.
Er hatte eine schwere Operation.
Und ein Gericht hat entschieden:
Alfons Schuhbeck braucht gerade dringend die Behandlung von Ärzt*innen.
Die kann er im Gefängnis nicht bekommen.
Auch nicht in einem Gefängnis mit einer Kranken·abteilung.
Darum ist er gerade nicht im Gefängnis.

Im September 2026 will das Gericht wieder prüfen:
Kann Alfons Schuhbeck zurück ins Gefängnis?
Können Ärzt*innen sich auch dort gut um ihn und seine Krankheit kümmern?
Oder geht es nicht?

70 Kühe wurden von der Weide gestohlen

Der kleine Ort Uebigau-Wahrenbrück liegt im Bundes·land Brandenburg.
Dort standen bis zum Anfang der Woche 70 Kühe auf der Weide.
Aber die Kühe wurden gestohlen.
Irgend·wann zwischen Montag·mittag und Dienstag·morgen sind sie von der Weide verschwunden.

Bis jetzt weiß man nicht:

  • Wie sind die Kühe gestohlen worden?
  • Wie wurden sie transportiert?
  • Wer hat die Kühe mit·genommen?

Es waren viele Kühe.
Dafür braucht man einen großen LKW.
Oder mehrere.
Trotzdem hat niemand etwas bemerkt.

Ein Sprecher der Polizei sagt:
"Ein Diebstahl in der Größen·ordnung ist relativ selten."

Die Kühe sind etwa 50 Tausend Euro wert.

Die Polizei sucht jetzt nach den Täter*innen.

Ein Gericht muss über die Wal·rettung von Timmy entscheiden

Seit etwa einem Monat sitzt ein Wal in der Ost·see fest.
Viele Zeitungen nennen den Wal Timmy.
Seitdem gab es viele Rettungs·versuche für den Wal.
Aber:
Bis jetzt konnte der Wal nicht gerettet werden.
Er liegt immer noch auf einer Sand·bank.
Vor der Insel Poel.

Seit dem 16. April läuft eine Rettungs·aktion für den Wal.
Die Rettungs·aktion wird von einer Gruppe von Privat·leuten geplant und gemacht.
Aber nicht alle Menschen finden das gut.
Es gibt Streit um die Wal·rettung.
Es gibt 2 verschiedene Meinungen dazu:

  • Viele Menschen finden:
    Es ist gut, den Wal zu retten.
    Die Retter*innen sollen weiter·machen.
  • Der Wal kann nicht gerettet werden.
    Er ist schon zu schwach.
    Er ist zum Sterben in die Ost·see geschwommen.
    Die Retter*innen sollen den Wal in Ruhe lassen.
    Damit er in Ruhe sterben kann.

Niemand kann mit Sicherheit sagen:
Welche Gruppe hat recht?
Auch die Fach·leute sind sich nicht einig.

Jetzt muss ein Gericht entscheiden:
Soll der Rettungs·versuch weitergehen oder nicht?

Warum?

Eine Gruppe von Menschen hat sich zusammen·geschlossen.
Sie haben eine Klage eingereicht.
Beim Gericht in Schwerin.
Sie fordern:
Die Wal·rettung soll unterbrochen werden.
Dann sollen Fach·leute befragt werden.
Sie sollen einschätzen:
Kann der Wal noch gerettet werden oder nicht?
Erst dann soll die Rettung vielleicht weiter·gehen.

Bis jetzt weiß man nicht:
Nimmt das Gericht in Schwerin die Klage an?
Und wann entscheidet das Gericht darüber?

Menschen können sich bei 2 Trauer·feiern von Mario Adorf verabschieden

Vor knapp 2 Wochen ist Mario Adorf gestorben.
Er war ein bekannter deutscher Schauspieler.
Er wurde 95 Jahre alt.
So sah er aus:

Am 2. Mai gibt es eine Trauer·feier in München.
Dort können sich Menschen von Mario Adorf verabschieden.
Aber:
Nur Gäste mit einer Einladung können zur Trauer·feier kommen.
In die Kirche Sankt Michael.

Aber Mario Adorf wird nicht in München beerdigt.
Sein Wunsch war:
Er will in Frankreich beerdigt werden.
In der Stadt St. Tropez.
So spricht man den Namen der Stadt aus: Sän·tro·pee.
Da findet dann die Beerdigung statt.

Mario Adorf und seine Frau haben seit mehr als 50 Jahren in Frankreich gelebt.

Star-Lexikon

Wer war Mario Adorf?

Er war Schauspieler.
Er hat Bücher geschrieben.
Und er hat Hör·bücher gesprochen.

Mario Adorf wurde in der Schweiz geboren.
Seine Mutter war Deutsche.
Und sein Vater war Italiener.

Aber:
Mario Adorfs Vater war mit einer anderen Frau verheiratet.
Das heißt:
Mario Adorf kam un·ehelich auf die Welt.
Seine Eltern haben nicht mit ihm als Familie zusammen·gelebt.
Seine Mutter war allein·erziehend.
Und sie hatte sehr wenig Geld.
Darum lebte Mario Adorf eine zeit·lang in einem Kinder·heim.
Seine Kindheit war schwierig.

Nach dem Abitur hat Mario Adorf studiert.
Und er hat schon als Student Theater gespielt.
Er hat nicht zu Ende studiert.
Er hat das Studium abgebrochen.
Er hat statt·dessen eine Schauspiel·ausbildung gemacht.

Nach seiner Ausbildung hat Mario Adorf als Schauspieler gearbeitet.
Am Theater.
Und in Filmen.
Er hat in diesen Filmen mit·gespielt:

  • Schach·novelle
  • Winnetou
  • Die Blech·trommel

Heute arbeitet Mario Adorf seit mehr als 50 Jahren als Schauspieler.
In dieser Zeit hat er in mehr als 120 Filmen mit·gespielt.
Für seine Arbeit hat er viele Preise gewonnen.
Zum Beispiel den Bambi.
Oder den Bayrischen Film·preis.

Mario Adorf hat mehrere Bücher geschrieben.
Er schreibt Geschichten und Romane.
[Ein Roman ist ein Buch mit einer ausgedachten Geschichte.]
Ein Buch hat Mario Adorf über sein Leben geschrieben.
Es heißt: "…böse kann ich auch".
Und Mario Adorf spricht Hör·bücher.

Mario Adorf war zweit·mal verheiratet.
Seine zweite Frau heißt Monique Faye.

Zusammen mit seiner ersten Frau hat Mario Adorf eine Tochter.
Seine Tochter heißt Stella Adorf.
Sie ist auch Schauspielerin.

Mario Adorf wurde 1930 geboren.
Und er ist 2026 gestorben.
Er wurde 95 Jahre alt.