Aktuelles über Stars in Leichter Sprache

Menu

Einträge zum Stichwort: Tiere

2 Flamingo·väter ziehen zusammen ein Küken groß

Der Whipsnade Zoo ist in England.
In der Nähe von Bedfordshire.
In diesem Zoo wurde ein Flamingo-Küken geboren.
Aber die Flamingo-Eltern konnten sich nicht um das Küken kümmern.
Sie hatten es alleine im Nest zurück·gelassen.
Darum wurde es in einem Brut·kasten aus·gebrütet.

Die Zoomitarbeiter*innen suchten also nach Adoptiv·eltern für das Küken.
Und sie haben sie gefunden.
Die beiden Flamingo·männer Hudson und Blaze kümmern sich jetzt um das Küken.
In diesem Video kann man sie zusammen sehen. 


Tim Savage ist der Chef des Zoos.
Er sagt:
"Hudson und Blaze waren unsere die erste Wahl für das verlassene Ei gewesen, da sie sich immer als ideale Eltern erwiesen haben.
Sie haben in der Vergangenheit schon mehrere Findel·kinder groß·gezogen.
Nachdem das Küken geschlüpft war, saßen sie 2 Wochen lang bei ihm, hielten es warm und schützten es vor anderen Flamingos, die sich oft streiten und an verschiedenen Nist·plätzen herum·schubsen."

Die beiden Flamingo·väter können das Küken sogar stillen.
Flamingos haben Kropf·milch.
Diese Milch trinken die Küken.
Und bei Flamingos können Weibchen und Männchen die Küken stillen.

Gute Nachricht des Tages 105: Eine Tier·ärztin betreut kostenlos die Haus·tiere wohnungs·loser Menschen

Jeanette Klemmt ist Tier·ärztin.
Sie arbeitet in Berlin.
Dort hat sie das Projekt HundeDoc gegründet.

Das Projekt HundeDoc versorgt Haustiere von wohnungs·losen Menschen.
Auch Menschen ohne ein festes Zuhause haben Haustiere.
Oft sind es Hunde.
Und die Menschen haben dann oft kein Geld für den Tierarzt.
So können die Haus·tiere nicht oft genug unter·sucht und behandelt werden.
Oder sie werden nicht geimpft.
Das Projekt HundeDoc will das ändern.

Jeanette Klemmt behandelt die Haus·tiere an verschiedenen Orten in Berlin.
Aber sie versorgt nicht nur die Tiere.
Sie unterstützt auch die wohnungs·losen Menschen.
Sie sagt:
"Ich möchte Menschen dabei unterstützen, Dinge besser und anders zu machen."

Dafür wurde Jeanette Klemmt ge·ehrt.

Sie hat einen Orden für ihre Arbeit bekommen.
Den Verdienst·orden der Bundesrepublik Deutschland.

Die Arbeit des Projektes wird mit Spenden bezahlt.
Alle Informationen dazu findet man auf der Internet·seite von HundeDoc.

Im Moment brauchen wir gute Nachrichten.
Darum gibt es bei Einfachstars jetzt regelmäßig eine Gute Nachricht des Tages.
Hier findet man alle Guten Nachrichten des Tages.

Hast Du eine Gute Nachricht des Tages?
Möchtest Du sie mit anderen Menschen teilen?
Dann schick sie mir an diese E-Mail-Adresse: anne@einfachstars.info.

Eine Schild·kröte stoppt den Bahn·verkehr in Groß·britannien

Zwischen der britischen Stadt Norwich und dem Flug·hafen Stansted gab es Bahn·verspätungen.
Denn:
Auf den Gleisen war eine Riesen·schild·kröte.

Die Riesen·schild·kröte war verletzt.
Und sie war sehr schwer.
Darum konnte sie nicht einfach von den Gleisen gehoben werden.

Die Bahn·durchsage war:
"Der Zug hat Verspätung, weil eine riesige Schild·kröte, die zu schwer ist, um an·gehoben zu werden, auf den Gleisen fest·sitzt."

Die Schild·kröte kam aus einem Wild·tier·zentrum im Süd·osten Englands.
Hier kann man sie sehen.

Fach·leute haben sich dann um die Schild·kröte gekümmert.
Sie wurde von Tierärzt*innen versorgt.

Hunde schauen sich in einem Kölner Kino einen Film an

In einem Kino in Köln wurde der Film DC League of Super-Pets gezeigt.
Übersetzt heißt das: Liga der Super·tiere.
Der Film wurde an dem Tag zum ersten Mal gezeigt.
Und es waren besondere Gäste dazu eingeladen.
Im Kinosaal waren lauter Hunde.
Die Hunde sind Pet·fluencer.

Pet·fluencer sind also tierische Influencer.
Das bedeutet:
Ein Mensch legt bei Instagram oder Facebook eine Seite für sein Tier an.
Für seinen Hund oder seine Katze.
Auf der Seite werden dann nur Fotos und Videos des Tieres geteilt.
Viele Menschen folgen den Seiten.
Dann ist das Tier ein Pet·fluencer.

Die Herrchen und Frauchen der Tiere konnten sich um einen Platz auf der Gäste·liste bewerben.
Und die Filme·macher hoffen:
Es ist eine gute Werbung für ihren Film.
Weil so viele Menschen davon erfahren.

In dem Film geht es um Supermans Hund.
Der Hund heißt Krypto.
Der Film läuft ab dem 28. Juli 2022 in den Kinos.

Was sind Pet·fluencer?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort austauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfern und Prüferinnen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars ab jetzt Fremd·wörter und Fach·begriffe.

Heute:
Was sind Petfluencer?

Das Wort Pet·fluencer setzt sich aus 2 Wörtern zusammen:

Pet ist das englische Wort für Tier.

Influencer sind Menschen mit Einfluss im Internet.
Also zum Beispiel:
Eine Frau teilt Schmink-Videos bei Instagram.
Viele Menschen schauen sich ihre Videos an.
In einem Video empfiehlt eine Influencerin einen bestimmten Lippen·stift.
Viele Menschen kaufen den Lippen·stift dann.
Die Influencerin beeinflusst mit ihrer Meinung über den Lippen·stift viele andere Menschen.

Pet·fluencer sind also tierische Influencer.
Das bedeutet:
Ein Mensch legt bei Instagram oder Facebook eine Seite für sein Tier an.
Für seinen Hund oder seine Katze.
Auf der Seite werden dann nur Fotos und Videos des Tieres geteilt.
Viele Menschen folgen den Seiten.
Dann ist das Tier ein Pet·fluencer.

Möchtest Du Dir ein Fremd·wort wünschen?
Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.

Der Esel ist das Haus·tier des Jahres

Jedes Jahr wird das Haus·tier des Jahres gewählt.
In diesem Jahr ist es der Esel.

Esel sind Paarhufer.
Das bedeutet:
Sie haben eine ungerade Anzahl an Hufen.
Nämlich nur einen Huf an jedem Fuß.
Esel gehören zur Familie der Pferde.

Das Haus·tier des Jahres wird von der Stiftung Bündnis Mensch und Tier gewählt.
Carola Otterstedt arbeitet für diese Stiftung.
Sie sagt:
"Esel sind sehr, sehr nett und klug.
Wenn Menschen sie als dumm oder stur ansehen, liegt das daran, dass sie ihr Verhalten miss·verstehen.
Esel sind völlig anders als Pferde, die flüchten.
Ein Esel verharrt, analysiert die Situation, gleicht sie mit seinen Erfahrungen ab und entscheidet dann."

Das bedeutet:
Es gibt viele Vorurteile über Esel.
Zum Beispiel:
Esel sind dumm und stur.
Aber das stimmt nicht.
Esel sind klug.
Manchmal spüren Esel:
Sie sind in Gefahr.
Aber sie rennen nicht sofort weg.
Sie denken zuerst nach.
Erst dann entscheiden sie:
Was mache ich am besten in dieser gefährlichen Situation?

Esel haben zuerst nur in Afrika und Asien gelebt.
Als Wild·tiere.
Seit 6.000 oder 7.000 Jahren halten Menschen Esel als Haus·tiere.
Er ist eines der ältesten Haus·tiere der Menschen.
Vor etwa 3.000 Jahren wurden die ersten Esel nach Europa gebracht.

Aber:
Esel kann man nicht so einfach als Haus·tiere halten.
Man muss einiges dabei beachten.
Carola Otterstedt erklärt:
"Ein Esel ist kein Kuschel·tier."

Was muss man beachten?

  • Esel brauchen Gesellschaft.
    Sonst sind sie einsam.
    Man muss also immer mindestens 2 Esel halten.
  • Esel brauchen Beschäftigung.
    Sonst wird ihnen langweilig.
    Dann rufen sie laut und beschweren sich.
  • Esel laufen gerne.
    Darum brauchen sie viel Platz.
    Sie müssen sich genug bewegen können.


Ein sprechender Papagei vertreibt einen Einbrecher

Ein Einbrecher wollte ein Haus in Werne aus·rauben.
Werne ist eine Stadt im Münster·land.
Der Einbrecher hat eine Fenster·scheibe eingeschlagen.
So wollte er in das Haus einsteigen.
Aber der Einbrecher wurde beim Einbruch gestört.

Die Haus·besitzer*innen haben einen Papagei.
Und der Papagei kann sprechen.
Der Papagei hat den Einbrecher begrüßt.
Er sagt:
"Hallo!"
Oder:
"Na du?"
Darum dachte der Einbrecher:
Es ist jemand zu Hause.
Darum ist er nicht in das Haus eingebrochen.
Er ist abgehauen.
Und er hat keine Beute mit·genommen.

Am nächsten Tag haben die Haus·besitzer*innen den Einbruch bemerkt.
Sie haben die Polizei gerufen.
Und der Papagei hat auch die Polizist*innen mit "Hallo" und "Na du?" begrüßt.

Die Polizei sucht jetzt nach Zeug*innen.
Sie wollen wissen:
Wer hat den Einbruchs·versuch in Werne beobachtet?
Zeug*innen können sich unter dieser Telefon·nummer melden: 02 389 921 34 20.

Ein weißes Känguru wird an der Auto·bahn erschossen

Ein Autofahrer hat heute Nacht ein weißes Känguru an der Auto·bahn gesehen.
An der Auto·bahn A 44 bei Mönchengladbach.
Er hat die Polizei gerufen.

Die Polizei konnte das Känguru nicht ein·fangen.
Es ist immer wieder weg·gehüpft.

Das Känguru war eine Gefahr für die Auto·fahrer*innen.
Darum hat ein Jäger das Känguru erschossen.

Das Känguru war aus einem privaten Gehege weg·gelaufen.

Heute ist Bären·gedenk·tag

Seit 2007 gibt es in Deutschland den Bären·gedenk·tag.
Also seit 16 Jahren.
Er ist immer am 26. Juni.

Am 26. Juni 2006 wurde in Deutschland der Bär Bruno erschossen.
Daran erinnert der Bären·gedenk·tag.

Im Mai 2006 war Bruno der Bär von Italien aus zuerst nach Österreich.
Und dann nach Deutschland gewandert.
Auf seinem Weg hat Bruno der Bär einige Tiere getötet und gegessen.
Darum haben Menschen auf seinem Weg immer wieder die Polizei angerufen.
Oder Jäger*innen.

Im Jahr 2006 war  Edmund Stoiber der Minister·präsident von Bayern.
Man kann auch sagen:
Er war zu der Zeit Chef der bayrischen Politik.
Er sagte damals:
Bruno ist ein Problem·bär.
Er ist gefährlich.
Er darf erschossen werden.

Viele Menschen haben sich dagegen gewehrt.
Sie fanden:
Bruno soll weiter·leben.
Aber am 26. Juni 2006 wurde er erschossen.

Nach seinem Tod wurde Bruno der Bär ausgestopft.
Man kann ihn heute im Münchner Museum Mensch und Natur sehen.

Ein ausgestopfter Bär steht aufrecht an einem Bienenstock, auf seinem Kopf sitzen einige Bienen.

Bruno der Bär, ausgestopft im Museum

Von Hellerhoff - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

Die deutsche Stiftung für Bären hat den Bären·gedenk·tag erfunden.
Sie will damit zeigen:
Bären kommen aus anderen Ländern wieder zurück nach Deutschland.
Die Menschen müssen sich daran gewöhnen.

Die Polizei in Heinsberg sucht den Besitzer oder die Besitzerin eines Kängurus

Die Polizei in Heinsberg sucht den Besitzer oder die Besitzerin eines Kängurus.

Seit dem letzten Sonntag wurde mehrmals ein Känguru in dem kleinen Ort Wegberg in Nordrhein Westfalen gesehen.
Auf der Straße.
Am Bahnhof.
Und in mehreren Gärten.

Bewohner*innen von Wegberg haben immer wieder die Polizei gerufen.
Aber die Polizei war nicht schnell genug da.
Aber das Känguru war dann immer schon weg.

Die Polizei will wissen:
Wem gehört das Känguru?
Sie suchen den Besitzer oder die Besitzerin.

Wissen Sie etwas darüber?
Dann können Sie die Polizei Heinsberg anrufen: 024 52 92 00.

Haben Sie das Känguru in Wegberg entdeckt?
Dann können Sie auch die Not·ruf·nummer anrufen: 11.