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Einträge zum Stichwort: Gericht

Der Künstler Harald Naegeli muss eine Geld-Strafe bezahlen

Harald Naegeli ist ein Künstler aus der Schweiz.
Er macht Street Art.
Das ist das englische Wort für Straßen-Kunst.
Harald Naegeli macht Graffitis.
Das heißt:
Er malt Bilder an Wände.
Dafür benutzt er Spray-Dosen.

Hier kann man es sehen:

Jetzt hat Harald Naegeli 3 Kunst-Werke in Düsseldorf gemacht.
Er hat Flamingos an 3 verschiedene Wände gesprüht.
Hier kann man einen davon sehen:

https://www.instagram.com/p/BvwIlAuAr4Z/

Für diese Kunst-Werke muss Harald Naegeli jetzt eine Strafe bezahlen.
Er muss 6.000 Euro bezahlen.

Graffitis sind verboten.
Sie sind Sach-Beschädigung.
Das heißt: Man darf sie nicht an irgend-eine Haus-Wand sprühen.
Das hatHarald Naegeli aber gemacht.
An der Wand einer Tank-Stelle.
An der Wand der Akademie der Wissenschaften und Künste.
[Das ist eine Kunst-Schule.]
Und an einem Wohn-Haus.

Harald Naegeli sagt: Es ist Kunst.
Die Polizei sagt: Es ist Sach-Beschädigung.

An 2 Wänden werden die Kunst-Werke von Harald Naegeli über-strichen.
Die Wände werden wieder weiß gestrichen.
Nur das Kunst-Werk an der Tank-Stelle bleibt.
Der Besitzer der Tank-Stelle findet es schön.
Harald Naegeli sagt:
Der Tank-Wart versteht etwas von Kunst.
Er versteht mehr von Kunst als die Professoren von der Kunst-Schule.

Jetzt musste ein Gericht darüber entscheiden.
Das Gericht sagt: Harald Naegeli muss die Strafe bezahlen.

Zuerst hat das Gericht gefordert:
Harald Naegeli soll 6.000 Euro Strafe bezahlen.
Das Gericht hat entschieden:
Er muss nur 1.300 Euro Strafe bezahlen.
Für 300 Euro werden die Wände wieder weiß gestrichen.
Und 500 Euro sind eine Spenden ein Kinder-Hospiz.
[Ein Hospiz ist ein Krankenhaus, in dem Menschen sterben.]

Harald Naegeli ist sauer.
Er findet: Sie Menschen in Düsseldorf kennen sich nicht mit Kunst aus.
Er ist nicht einverstanden.

Bonnie Strange entschuldigt sich in einer Gerichts-Verhandlung

Bonnie Strange ist Model., Moderatorin und Influencerin.

Was ist eine Influencerin?
Influence ist das englische Wort für Einfluss.
Das heißt:
Viele Menschen interessieren sich für diese Person.
Sie sind an ihrer Meinung interessiert. 

Eine Influencerin hat eine Seite im Internet.
Zum Beispiel bei Instagram oder Facebook.
Viele Menschen lesen, was die Person dort schreibt.
Sie wollen zum Beispiel wissen:
Was kauft die Person gerne ein?
Welche Musik findet sie gut?
Oder: Welche Mode gefällt ihr?

Bonnie Strange ist eine deutsche Influencerin.

Im Moment gibt es eine Gerichts-Verhandlung.
Ein Gericht entscheidet über eine Strafe für Bonnie Strange.

Was ist passiert?

Im Dezember 2017 war Bonnie Strange zusammen mit einer Freundin einkaufen.
Sie hat sich Klamotten ausgesucht.
[Statt Klamotten kann man auch Kleidung sagen.]
Die Klamotten hat sie auf den Boden gelegt.
Dann kam ein Verkäufer zu Bonnie Strange.
Er hat ihr gesagt: Sie soll die Klamotten vom Boden auf-heben.
Dann hat Bonnie Strange ihn beschimpft.
Sie hat gesagt:
"Boah, so ein Arsch."

Dann haben Sicherheit-Leute sie aus dem Laden gebracht.
Da hat sie den Verkäufer weiter beschimpft.
Sie hat ein Video davon im Internet gemacht.
Sie hat ihren Fans gesagt:
"Macht ihn fertig!"

Der Verkäufer ist nicht bei der Gerichts-Verhandlung.
Aber sein Anwalt ist da.
Der Anwalt fordert Schmerzensgeld-Geld.
Das heißt: Bonnie Strange soll dem Verkäufer 20.000 [zwanzig-tausend] Euro bezahlen.

Bonnie Strange hat sich entschuldigt.
Sie sagt: Sie war damals schwanger.
Darum war sie gereizt.
Sie sagt: Es tut ihr leid.
Sie hat einen Vorschlag gemacht:
Sie will 3.000 Euro spenden.

Jetzt muss ein Gericht entscheiden.
Am 17. April gibt das Gericht seine Entscheidung bekannt.

Darf Marc Jacobs den Smiley von Nirvana benutzen?

Marc Jacobs ist Mode-Designer.
Das heißt: Er macht Mode.
Er hat eine eigene Mode-Firma.
Und er plant: Wie soll die Mode aussehen?
Er macht Zeichnungen davon.

Jetzt hat Marc Jacobs neue Mode entworfen.
Auf dieser Mode sind Smileys zu sehen.

Ein Smiley ist ein lachendes Gesicht.
Zum Beispiel so:

😃🙂🤓

Es gibt auch Smileys mit raus-gestreckter Zunge.
Marc Jacobs möchte solche Smileys für seine Mode benutzen.

Nirvana war eine sehr bekannte Band.
Kurt Cobain war der Sänger.
Diese Band hatte einen Smiley mit raus-gestreckter Zunge als Logo.
Das heißt: Der Smiley war ihr Erkennungs-Zeichen.

Der Smiley von Marc Jacobs sieht etwas anders aus als der von Nirvana.
Als Augen hat er die Buchstaben M und J.
Also die Anfangs-Buchstaben von Marc Jacobs Namen.
Diesen Smiley will Marc Jacobs auf Socken, T-Shirts und Pullovern benutzen.
Die Band Nirvana will das nicht.

Die Band hat Marc Jacobs jetzt angezeigt.
Ein Gericht muss jetzt entscheiden:
Darf Marc Jacobs den Smiley benutzen oder nicht?
Und: Muss er eine Strafe bezahlen?

Star-Lexikon

Wer ist Marc Jacobs?

Marc Jacobs ist 61 Jahre alt.

Er ist Mode-Designer.
Das heißt:
Er entwirft Kleidung.
Er plant:
Wie soll die Kleidung aussehen?
Aus welchen Stoffen soll sie genäht werden?
Und Marc Jacobs macht Parfums.

Er hat lange für die Mode-Firma Louis Vuitton gearbeitet.
Jetzt arbeitet er nur noch für sein eigene Mode-Firma.

Marc Jacobs ist Amerikaner.
Er wurde in den USA geboren.
Und er lebt immer noch dort.

Marc Jacobs ist bei seiner Oma groß-geworden.
Sein Vater ist früh gestorben.
Da war Marc Jacobs erst 7 Jahre alt.
Seine Oma hat sich sehr für Mode interessiert.
Das hat Marc Jacobs von ihr gelernt.
Sie hat ihm auch das Stricken bei-gebracht.

Marc Jacobs hat direkt nach der Schule als Mode-Designer gearbeitet.
Er hat für verschiedene Firmen gearbeitet.
Als Mode-Designer und als Berater.
Und seit 1986 hat er seine eigene Mode-Firma.
Er macht Mode für Männer und für Frauen.

Marc Jacobs hat viele Preise für seine Arbeit gewonnen.

Marc Jacobs ist schwul.
Das heißt:
Er ist ein Mann.
Und er liebt Männer.
Marc Jacobs ist verlobt.
Sein Verlobter heißt Charly Defrancesco.
Er ist Model.

Marc Jacobs sammelt Geld für die Krebs-Forschung.
Dafür hat er eine Stiftung gegründet.
Sie heißt: Protect the Skin you're in.
Übersetzt heißt das: Beschütze die Haut, in der du steckst.

Wer waren Nirvana?

Nirvana war eine Band.
Die Band hat von 1987 bis 1994 zusammen Musik gemacht.
Diese Mitglieder waren in der Band:

  • Kurt Cobain.
    Er war der Sänger.
  • Krist Novoselić.
    Er hat Bass und Akkordeon gespielt.
  • Dave Grohl.
    Er hat gesungen.
    Und er hat Schlagzeug gespielt.
  • Pat Smear.
    Er hat gesungen.
    Und er hat Gitarre gespielt.

Nirvana hat diese Lieder geschrieben:

  • Smells like Teen Spirit [übersetzt: Riecht wie Jugend-Geist]
  • Come as you are [Komm so wie du bist]
  • The man who sold the world [Der Mann, der die Welt verkauft hat]

Die Musik-Richtung von Nirvana nennt man Grunge.
Grunge ist eine Mischung aus Punk, Heavy Metal und Hard Rock.

Kurt Cobain und Krist Novoselić haben sich schon in der Schule kennen-gelernt.
Schon da haben sie zusammen Musik gemacht.
Die anderen Band-Mitglieder kamen erst später dazu.

Nirvana waren sehr bekannt.
Die Band hatte viele Fans.
Sie haben viele CDs verkauft.
Und sehr viele Menschen haben ihre Konzerte besucht.

Kurt Cobain war das bekannteste Mitglied der Band.
Er hat Drogen genommen.
Und er hat zuviel Alkohol getrunken.
1994 hat er sich selbst getötet.
Danach hat die Band sich aufgelöst.

2011 und 2012 haben die restlichen Mand-Mitglieder noch mal zusammen Musik gemacht.
Aber nur für einzelne Konzerte.
Mit den Konzerten haben sie Geld gesammelt.
Für Menschen in Jamaika, Kuba und auf den Bahamas.
Diese Menschen haben durch einen Wirbel-Sturm ihre Häuser verloren.
Darum haben verschiedene Musiker und Musikerinnen Geld für sie gesammelt.
Nirvana war auch dabei.

Nirvana hat viele Preise gewonnen.
Zum Beispiel mehrere MTV Video Music Award.
Und mehrere Platin-Schallplatten.'
Das heißt: Sie haben sehr viele CDs verkauft.

Viele andere Musiker und Musikerinnen sagen heute:
Die Musik von Nirvana war wichtig für sie.
Sie hat ihre eigene Musik verändert.

In Paris wird ein Löwen-Baby in einem Auto gefunden

In Paris haben Polizisten ein Auto angehalten.
Sie haben den Fahrer kontrolliert.
Es war ein Luxus-Auto.
Man kann auch sagen: Ein teures Auto.
Es war ein Auto von der Firma Lamborghini.

Das Auto führ über eine bekannte Einkaufs-Straße in Paris.
Die Straße heißt Champs-Elysées.

Bei der Polizei-Kontrolle gab es eine Überraschung:
Im Auto war ein Löwen-Baby.

Ein Löwenbaby versteckt sich hinter einem Ast.

Ein Löwen-Baby

www.pixabay.com

Man darf keine Löwen als Haus-Tier haben.
Es ist verboten.
Die Polizisten haben den Fahrer verhaftet.

Das Löwen-Baby wurde in Sicherheit gebracht.
Fach-Leute kümmern sich jetzt darum.

Jetzt muss ein Gericht entscheiden:
Welche Strafe bekommt der Fahrer?

Das kommt in Paris öfter vor.
Im letzten Jahr hat die Polizei 3 Löwen in Paris entdeckt.

In Indien gibt es keine Strafe mehr für schwulen und lesbischen Sex

In Indien wurde ein Gesetz verändert.
Ein Gericht hat heute entschieden:
Schwule und Lesben in Indien dürfen Sex haben.
Es ist jetzt nicht mehr verboten.

Das heißt:
Männer dürfen Sex mit Männern haben.
Frauen dürfen Sex mit Frauen haben.
Frauen dürfen Sex mit Männern haben.
Männer dürfen Sex mit Frauen haben.
Das alles ist erlaubt in Indien.

Eine Regebogenflagge weht vor blauem Himmel, im Hintergrund verläuft ein Stromkabel.

Die Regenbogen-Flagge ist das Zeichen von Schwulen und Lesben

Von Tobias Kleinlercher / Wikipedia - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0

Bis jetzt gab es in Indien ein Gesetz aus dem Jahr 1862.
Das heißt: Es ist mehr als 150 Jahre alt.
Bis jetzt stand in dem Gesetz:
Schwuler Sex ist verboten.
Lesbischer Sex ist verboten.
Und: Sex mit Tieren ist verboten.

Rechts-Anwälte aus Indien haben berichtet:
Das Gesetz wurde nicht oft benutzt.
Es wurde nicht oft jemand nach diesem Gesetz bestraft.
Aber Polizisten haben das Gesetz oft ausgenutzt.
Sie haben Schwule und Lesben bedroht und belästigt.

Otto's Burger darf seinen Namen behalten

Otto's Burger ist ein Burger-Laden.
Man kann dort Hamburger essen.
Otto's Burger hat 4 Läden in Hamburg.
Außerdem gibt es von Otto's Burger einen Food Truck.
Das ist ein Last-Wagen.
Man kann ihn mieten.
Dann kann man auf einer Party Burger kaufen.
Oder bei einem Konzert.

Otto's Burger gibt es jetzt seit 4 Jahren.
Die Läden gehören Dan MacGowan.

Ein Burger, ein Metallkörbchen mit Pommes und Guacamole auf einem Holzbrett angerichtet

Ein Burger

www.pixabay.com

Und es gibt das Versand-Haus Otto.
Versand-Haus heißt:
Otto verkauft viele verschiedene Dinge.
Zum Beispiel:

  • Kleidung
  • Möbel
  • Spiel-Zeug
  • Elektro-Geräte

Diese Sachen können sich Menschen in einem Katalog aus-suchen.
Oder auf einer Internet-Seite.
Otto liefert die Sachen dann zu den Menschen nach Hause.

Das Versand-Haus Otto gibt es schon lange.
Seit dem Jahr 1949.
Also seit fast 70 Jahren.

Das Versand-Haus Otto hat gesagt:
Wir hatten den Namen Otto zuerst.
Otto's Burger darf nicht so heißen wie unser Versand-Haus.
Sie haben eine Klage bei Gericht eingereicht.
Das heißt:
Das Gericht musste entscheiden: Darf Otto's Burger seinen Namen behalten oder nicht?

Gestern hat das Gericht entschieden.
Der Burger-Laden darf weiter Otto's Burger heißen.

Die Richter haben gesagt:
Otto ist ein häufiger Name.
Das heißt: Es gibt ihn oft.
Niemand kann sagen: Der Name gehört nur mir alleine.
Und sie haben gesagt:
Niemand verwechselt einen Burger-Laden und ein Versand-Haus.
Darum können beide den gleichen Namen haben.

Dan MacGowan gehört Otto's Burger.
Er ist sehr froh über die Entscheidung vom Gericht.
Er schreibt im Internet:
"Uns fällt so ein riesiger Stein vom Herzen, Wahnsinn.
[Damit meint er: Alle sind sehr erleichtert.]
Vielen Dank allen die uns unterstützt haben und uns Mut zugesprochen haben, das hat wirklich einen großen Unterschied gemacht und uns sehr geholfen.
Love, love, love 💓♥️❤️💚💜💙
[übersetzt: Liebe, Liebe, Liebe]

Das Versand-Haus Otto klagt gegen Otto's Burger

Otto ist ein Versand-Haus in Hamburg.
Versand-Haus heißt:
Otto verkauft viele verschiedene Dinge.
Zum Beispiel:

  • Kleidung
  • Möbel
  • Spiel-Zeug
  • Elektro-Geräte

Diese Sachen können sich Menschen in einem Katalog aus-suchen.
Oder auf einer Internet-Seite.
Otto liefert die Sachen dann zu den Menschen nach Hause.

Das Versand-Haus Otto gibt es schon lange.
Seit dem Jahr 1949.
Also seit fast 70 Jahren.

In Hamburg gibt es auch Otto's Burger.
Otto's Burger ist ein Burger-Laden.
Man kann dort Hamburger essen.
Otto's Burger hat 4 Läden in Hamburg.
Außerdem gibt es von Otto's Burger einen Food Truck.
Das ist ein Last-Wagen.
Man kann ihn mieten.
Dann kann man auf einer Party Burger kaufen.
Oder bei einem Konzert.

Otto's Burger gibt es jetzt seit 4 Jahren.
Die Läden gehören Dan MacGowan.

Warum heißt der Laden Otto's Burger?
Er wurde nach Otto Kuase benannt.
Otto Kuase war ein bekannter Koch.
Man glaubt: Er hat den Hamburger erfunden.

Ein Burger mit Pommes in Wellenschnitt auf einer karierten Tischdecke

Ein Burger

www.pixabay.com

Das Versand-Haus Otto findet jetzt:
Der Burger-Laden darf nicht Otto's Burger heißen.
Sie klagen deswegen vor Gericht.

Das Versand-Haus glaubt:
Alle Menschen in Deutschland wissen: Otto macht gute Arbeit.
Sie glauben: Darum hat Dan MacGowan seinen Laden Otto's Burger genannt.
Das finden sie nicht gut.
Darum wollen sie viel Geld von Dan MacGowan haben: 750.000 [sieben-hundert-fünfzig-tausend] Euro.

Dan MacGowan ist damit nicht einverstanden.
Er sagt: Viele Menschen und Firmen heißen Otto.
Es ist ein häufiger Name.
Er findet: Jeder darf diesen Namen benutzen.
Und: Er ist nicht der Einzige, der den Namen benutzt.
Es gibt zum Beispiel Auto-Bauer, die Otto heißen.
Oder eine Firma, die Glocken macht.
Er findet: Es ist nicht gerecht, dass er verklagt wird.
Er findet: Entweder dürfen alle den Namen benutzen. Oder keiner.
Er sagt:
"Man muss entweder konsequent sein und alle verklagen, oder eben nicht."

Dan MacGowan wollte den Streit ohne ein Gericht klären.
Er wollte sich mit dem Versand-Haus Otto treffen und reden.
Aber sie wollten es nicht.
Jetzt muss ein Gericht entscheiden.
Aber morgen wird verhandelt.
Dann wird entschieden:

  • Darf der Burger-Laden weiter Otto's Burger heißen?
    Und:
  • Muss Dan MacGowan Geld an das Versand-Haus Otto bezahlen?
    Und:
  • Wie viel Geld muss er bezahlen?

Darüber will das Gericht heute entscheiden.

Das Versand-Haus Otto ist eine sehr große Firma.
Otto's Burger ist eine sehr kleine Firma.
Aber Dan MacGowan sagt:
"Wir lassen uns nicht einschüchtern."

Campino war mit Fans nachts schwimmen

Campino ist Sänger.
Er ist Sänger der Band Die Toten Hosen.
Er ist 55 Jahre alt.
So sieht er aus:

Photo

Samstag Nacht ist Campino mit Fans zusammen in ein Frei-Bad eingebrochen.
Sie sind nachts schwimmen gegangen.
Davon haben sie Fotos gemacht.
Die Fotos haben sie dann im Interrnet geteilt.
Zum Beispiel dieses Foto:



Der Besitzer von dem Schwimmbad ist sauer.
Er hat Campino und die Fans angezeigt.
Er sagt:
"Es wird kein Unterschied gemacht zwischen Prominenten und Unbekannten."

Damit meint er:
Campino wird trotzdem angezeigt.
Auch wenn er ein Star ist.

Im Schwimm-Bad ist nichts kaputt-gegangen.
Die Polizei will jetzt noch klären:
Wie sind Campino und die Fans ins Frei-Bad rein-gekommen?

Ein Gericht entscheidet dann:
Bekommt Campino eine Strafe oder nicht?

Star-Lexikon

Wer ist Campino?

Campino ist 62 Jahre alt.

Er ist Sänger.
Er ist Sänger der Band Die Toten Hosen.
Die Band hat diese Lieder gesungen:

  • Alles aus Liebe
  • Hier kommt Alex
  • Tage wie diese

Camping schreibt die Lieder für die Band Die Toten Hosen.
Das heißt:
Er denkt sich die Texte und die Melodie aus.

Campinos richtiger Name ist Andreas Frege.
Campino ist sein Künstler-Name.
Das heißt:
Er benutzt ihn nur als Sänger auf der Bühne.

Woher kommt der Name Campino?
Es gibt Bonbons, die Campino heißen.
Mit diesen Bonbons haben Campino und seine Mit-Schüler eine Bonbon-Schlacht gemacht.
Seit-dem wird er so genannt.

Campino hat 5 Geschwister.
Sein Bruder John macht auch Musik.
Er macht Punk-Musik in England.
Durch seinen Bruder ist Campino zur Musik gekommen.
Dafür ist er ihm sehr dankbar.

1978 hat Campino seine erste Band gegründet.
Sie hieß ZK.
1982 hat er dann die Band Die Toten Hosen gegründet.

Manchmal arbeitet Campino auch als Schauspieler.
Er hat im Film "Palermo Shooting“ [übersetzt: Schießerei in Palermo] mit-gespielt.
Und er hat Theater gespielt.
Zum Beispiel im Stück "Die Drei-Groschen-Oper".

Campino hat einen Sohn.
Zusammen mit der Schauspielerin Karina Krawczyk.

Campinos Eltern sind schon gestorben.
Beide hatten Darm-Krebs.
Darum findet Campino:
Alle müssen mehr über diese Krankheit wissen.
Und alle Menschen sollen öfter zu Untersuchungen zum Arzt gehen.

Campino arbeitet für ein Projekt mit Schulen zusammen.
Das Projekt heißt Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.
Das heißt:
Campino findet: Niemand darf in der Schule ausgegrenzt werden.
Alle haben dieselben Rechte in der Schule.
Alle sollen sich für-einander einsetzen.
Sie sollen sich stark machen gegen Benachteiligung.

Wer sind die Toten Hosen?

Die Toten Hosen sind eine Band.
Sie machen Rock-Musik.
Sie singen ihre Lied-Texte auf Deutsch.

Die Toten Hosen gibt es seit 1982.
Sie haben diese Lieder gesungen:

  • Hier kommt Alex
  • Alles aus Liebe
  • Tage wie diese

Diese Menschen sind in der Band:

  • Campino.
    Er ist der Sänger.
  • Andreas von Holst.
    Er spielt Gitarre.
  • Michael Breitkopf.
    Er spielt Gitarre.
  • Andreas Meurer.
    Er spielt Bass.
  • Vom Ritchie.
    Er spielt Schlagzeug.

Alle Musiker der Band haben sich ihre Instrumente selbst beigebracht.
Sie haben sie alleine gelernt.
Sie hatten keinen Musik-Unterricht.

Die Toten Hosen geben viele Konzerte.
Sie finden:
Der Kontakt zu ihren Fans ist wichtig.
Außerdem findet die Band:
Die Eintritts-Karten dürfen nicht zu teuer sein.
Viele Menschen sollen sie sich leisten können.
Darum haben sie keine großen Video-Leinwände.
Und kein Feuer-Werk.
Es geht nur um die Musik.

Die Toten Hosen haben auch eine eigene Platten-Firma.
Das heißt:
Sie nehmen ihre CDs selbst auf.
So können sie selbst über ihre Musik entscheiden.

Die Toten Hosen interessieren sich auch für Politik.
Sie setzen sich gegen Nazis ein.
Sie kämpfen gegen Fremden-Feindlichkeit.
Sie geben Konzerte gegen rechts.
Und sie sagen ihre Meinung.

Die Toten Hosen kommen aus Düsseldorf.
Sie fühlen sich mit der Stadt verbunden.
Und sie sind Fans der Fußball-Mannschaft Fortuna Düsseldorf.

Die Toten Hosen haben mehrere Gräber auf dem Düsseldorfer Süd-Friedhof gekauft.
Dort können 17 Menschen beerdigt werden.
Die Toten Hosen wollen dort begraben werden.
Und enge Freunde von ihnen.

Ein 30-jähriger Mann will nicht von zu Hause ausziehen und seine Eltern klagen vor Gericht

Ein Mann aus New York ist 30 Jahre alt.
Und er lebt immer noch bei seinen Eltern.
Er schläft in seinem Kinder-Zimmer.
Er zahlt da keine Miete.
Und er macht nichts im Haushalt.

Seine Eltern finden: Der Mann soll von zu Hause aus-ziehen.
Er soll in seine eigene Wohnung ziehen.
Aber der Mann will es nicht.

Ein Jugendzimmer mit hellen Wänden, einer Couch und einem Schreibtisch.

Ein Jugend-Zimmer

www.pixabay.com

Seine Eltern haben ihn schon oft gesagt, er soll ausziehen.
Sie haben ihm Briefe geschrieben.
Und sie haben gesagt:
Du bekommst 1.000 Euro, wenn du ausziehst.
Aber der Mann wollte trotzdem nicht ausziehen.

Jetzt haben seine Eltern vor Gericht geklagt.
Das heißt:
Ein Richter musste darüber entscheiden.
Er musste entscheiden:
Muss der Mann von zu Hause ausziehen oder nicht?

Das Gericht hat entschieden:
Der Mann muss von zu Hause ausziehen.
Dafür hat er 6 Monate Zeit.
Aber der Mann will es immer noch nicht.
Er will Berufung einlegen.
Das heißt:
Er findet, das Gericht muss noch mal entscheiden.
Er hofft:
Vielleicht kann er doch weiter bei seinen Eltern wohnen.

Ein Gast beschwert sich über seine Pizza und wird vom Koch verprügelt

Stadtallendorf ist eine kleine Stadt in Hessen.
Sie liegt in der Nähe von Marburg.
Dort gibt es eine Pizzeria.

Ein Mann hat dort Pizza bestellt.
Er hat die Pizza auch gegessen.
Aber die Pizza hat ihm nicht geschmeckt.

Eine große Pizza wird mit Messer und Gabel zerteilt

Eine Pizza

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Der Mann hat sich über die Pizza beschwert.
Er hat dem Kellner gesagt: Die Pizza war nicht lecker.
Der Kellner hat es dem Koch weiter-gesagt.
Der Koch kam aus der Küche.
Er hat den Mann auf den Kopf geschlagen. 

Der Mann musste ins Kranken-Haus.
Man weiß noch nicht: Wie schwer ist er verletzt?

Der Koch bekommt eine Strafe.
Ein Gericht muss entscheiden: Wie hoch ist die Strafe?