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Einträge zum Stichwort: Polizei

Ein Mann bedroht die Gäste in einer Pizzeria

Ein 48-jähriger Mann kam in eine Pizzeria.
In der Stadt Casnate con Bernate in Nord·italien.
Er wollte, dass der Kellner ihm Alkohol gibt.
Aber ohne zu bezahlen.
Der Mann hatte eine große Python·schlange um den Hals hängen.
Und er hatte 2 große Hunde dabei.

Der Wirt hat den Mann weg·geschickt.
Aber einige Zeit später kam er zurück.
Dieses Mal hatte er eine Waffe dabei.
Der Mann war betrunken.

Einer der anderen Gäste konnte den Mann verjagen.
Danach kam er nicht noch einmal wieder.

Die Polizei suchte danach nach dem Mann.
Sie fanden ihn zu Hause in seiner Wohnung.
Dorrt war auch die Schlange.
Und die Waffe.
Die Waffe war nur ein Spielzeug.
Aber sie sah sehr echt aus.

Der Mann bekam jetzt eine Straf·anzeige.
Das bedeutet:
Ein Gericht wird über seine Strafe entscheiden.
Weil er Menschen mit einer Waffe beedroht hat.
Auch wenn es nur eine Spielzeug·pistole war.

Notruf wegen fehlendem Toiletten·papier

Ein 26-jähriger Mann war mit dem Zug nach Aachen unter·wegs.
Auf der Zugfahrt hat der Mann die Zug·toieltte benutzt.
Aber er hat sich geärgert:
Auf der Zug·toieltte gab es kein Toiletten·papier.
Und das Wasser funktionierte nicht.
Darum hat der Mann die Not·ruf·taste gedrückt.
Gleich dreimal hinter·einander.

Der Notruf kommt dann bei der Polizei an.
Darum hat die Polizei Polizist*innen zum Gleis geschickt.
Der Zug ist in Aachen in den Bahnhof gefahren.
Sie wollten heraus·finden:
Was für einen Notfall gibt es im Zug?

Ein Mann hat zu·gegeben:
Er hat die Not·ruf·taste gedrückt.
Weil es kein Toiletten·papier mehr gab.

Der Mann muss eine Strafe zahlen.
Für das Drücken der Not·ruf·taste.
Denn fehlendes Toiletten·papier ist kein Notfall für die Polizei.


Ein zwei·jähriger Junge ist 7 Stunden lang im Wald verschwunden

Eine Familie war sonntags zusammen im Wald spazieren.
Im hessischen Dorf Ober·ellen·bach.
Auch der 2-jährige Sohn der Familie war bei dem Spazier·gang dabei.

Beim Spazier·gang ist der Junge plötzlich verschwunden.
Ein Sprecher der Polizei Fulda sagt dazu:
"Der Mann hat sich einen Moment um·geschaut und als er zu seinem Sohn zurück·blickte, war der verschwunden."

Die Familie hat sofort angefangen, den kleinen Jungen zu suchen.
Aber sie konnten ihn nicht finden.
Darum haben sie die Polizei gerufen.
Mehr als 120 Polizist*innen haben dann bei der Suche geholfen.
Außerdem noch 100 Feuerwehr·leute.
Und viele Menschen aus Ober·ellen·bach.
Außerdem waren Hunde bei der Suche dabei.
Und Polizist*innen haben mit Flugzeugen aus der Luft gesucht.

Gegen 22.30 Uhr abends konnte der kleine Junge gefunden werden.
Er war alleine auf einem Feld·weg unterwegs.
Der Junge hatte Angst und ihm war kalt.
Er wurde von Ärzt*innen untersucht.
Es geht ihm gut.
Er konnte dann schnell zu seiner Familie zurück·gebracht werden.

Bei Melanie Müller wurden Drogen gefunden

Melanie Müller ist Schlager·sängerin.
Und sie hat bei verschiedenen Fernseh·sendungen mit·gemacht.
Sie ist 35 Jahre alt.
So sieht sie aus:

Melanie Müller hat Schulden.
Sie hat zu wenig Steuern bezahlt.

Was sind Steuern?

Menschen verdienen Geld mit ihrer Arbeit.
Aber einen Teil von diesem Geld müssen sie wieder abgeben.
Dieses Geld bekommt der Staat.
Also das Land Deutschland.
Von diesem Geld werden dann zum Beispiel Schulen oder Straßen gebaut.

Melanie Müller verdient viel Geld als Schlager·sängerin.
Und von diesem Geld hat sie zu wenig Steuern gezahlt.
Darum hat sie jetzt 60 Tausend Euro Schulden.
Und darum wurde ihr Haus von der Polizei durch·sucht.
Eigentlich wollten die Polizist*innen gucken:
Hat Melanie Müller in ihrem Haus wertvolle Dinge?
Damit sie davon die Steuern nach·zahlen kann.

Das Haus von Melanie Müller steht in Leipzig.
Es wurde im August 2023 durch·sucht.
Melanie Müller war zu der Zeit nicht zu Hause.
Sie war auf Mallorca.

Bei der Durchsuchung haben die Polizist*innen Drogen gefunden.
In Melanie Müllers Hand·tasche.

Melanie Müller sagt aber:
Die Drogen gehören ihr nicht.
Sie sind von ihrem Ex-Partner.

Jetzt wird es eine Gerichts·verhandlung geben.
Das Gericht wird entscheiden:
Bekommt Melanie Müller eine Strafe wegen der Drogen oder nicht?


Star-Lexikon

Wer ist Melanie Müller?

Melanie Müller ist 35 Jahre alt.

Sie hat in verschiedenen Fernseh-Sendungen mit·gemacht.
Zum Beispiel in diesen:

  • Der Bachelor
  • Das perfekte Dinner
  • Ich bin ein Star - Holt mich hier raus

Und sie hat in mehreren Sex-Filmen mit·gespielt.

Nach der Schule hat Melanie Müller eine Ausbildung gemacht.
Sie hat Restaurant·fach·frau gelernt.
Aber sie hat nicht lange als Restaurant·fach·frau gearbeitet.
Statt·dessen hat sie in Fernseh·sendungen mit·gemacht.

Außerdem hat sie seit 2013 eine eigene Firma.
Die Firma verkauft Sex·spielzeug.

Melanie Müller hat ein Buch geschrieben.
Das Buch heißt:
Mach’s Dir selbst, sonst macht’s Dir keiner – Vom Mauer·blümchen zur Dschungel-Queen.
In dem Buch geht es um ihr Leben.

Melanie Müller lebt auf Mallorca.
Dort singt sie oft Schlager in Clubs.
Und sie hat dort einen Bratwurst·stand.

2014 hat Melanie Müller geheiratet.
Mit ihrem Mann hat sie 2 Kinder bekommen.
Einen Sohn und eine Tochter.
2021 haben sich Melanie Müller und Mike Blümer scheiden lassen.
Sie waren 14 Jahre lang ein Paar.

In welchen Städten werden die meisten Fahrräder geklaut?

Die Polizei gibt in jedem Jahr bekannt:
In welchen Städten in Deutschland werden wie viele Fahrräder geklaut?
Jetzt wurde die Liste für das Jahr 2023 heraus·gegeben.

So hat die Polizei die Liste gemacht:
Sie haben gezählt:
Wie viele geklaute Fahrräder wurden in einer Stadt bei der Polizei gemeldet?

Aber:
Es gibt große Städte und kleine Städte.
Darum kann man nicht nur die Fahrräder zählen.
Man muss auch schauen:
Wie viele Menschen leben in de Stadt.
Dann kann man ausrechnen:
Wie viele geklaute Fahrräder kommen auf 100 Tausend Menschen.
Dann kann man es vergleichen.
Egal, ob in der Stadt mehr oder weniger als 100 Tausend Menschen leben.

Das sind die Ergebnisse.
In diesen Städten wurden 2023 die meisten Fahrräder geklaut:

  1. Göttingen
  2. Münster 
  3. Magdeburg

In Göttingen wurden 1.427 Fahrräderäder auf 100 Tausend Menschen gestohlen.
In Göttingen leben 118.946 Menschen.
Das bedeutet:
Insgesamt wurden in der Stadt 1.697 Fahrräder gestohlen.
So viele wie in keiner anderen deutschen Stadt.

Die Polizei fängt ein entlaufenes Zebra ein

Eine Frau aus Bad Homburg hat bei der Polizei angerufen.
Bad Homburg ist eine kleine Stadt in Hessen.
Die Anruferin hat dort ein Zebra auf einem Feld gesehen.
Darum hat sie bei der Polizei angerufen.

Die Polizei dachte zuerst:
Bestimmt ist es ein Pferd.
Und die Frau hat es verwechselt.
Aber die Anruferin sagt:
"Ich kann ja wohl ein Zebra von einem Pferd unterscheiden!"

Die Polizist*innen waren sich nicht ganz sicher.
Aber sie haben gesagt:
"Wir sind bereit für eine Safari im eigenen Revier."

Die Polizist*innen sind zu dem Feld gefahren.
Und da war tatsächlich ein Zebra.
Sie konnten das Zebra wieder einfangen.
Sie haben es mit Leckerlis angelockt.
So konnten sie es zurück auf die Weide bringen.

Die Polizei konnte den Besitzer des Zebras herausfinden.
Mit ihm zusammen haben sie fest·gestellt:
Es ist ein Loch im Zaun.
So konnte das Zebra entkommen.

Der Besitzer hat den Zaun repariert.
Und das Zebra ist jetzt wieder zurück zu Hause.

Ein neu·geborenes Baby wird in der Nähe einer Schule gefunden

Ein Mann hat in Bielefeld einen Spazier·gang gemacht.
Im Stadt·teil Brackwede.
Auf dem Spazier·gang hat er ein Tuch gefunden.
In dem Tuch war eine Nabel·schnur eingewickelt.

Durch die Nabel·schnur werden Babys vor der Geburt ernährt.

Der Mann hat die Feuerwehr gerufen.
Die Feuerwehr hat die Umgebung abgesucht.
Weil sie dachten:
Vielleicht ist dort ein neu·geborenes Baby.

Die Polizei kam auch dazu.
Um die Suche zu unterstützen.

Das Baby konnte dann gefunden werden.
In der Nähe einer Schule.

Das Baby atmete nicht mehr.
Die Polizist*innen haben angefangen, das Baby wieder·zu·beleben.
Rettungs·sanitäter*innen haben damit weiter·gemacht.
Das Baby wurde in ein Kranken·haus gebracht.
Dort wird es von Ärzt*innen versorgt.
Aber es ist immer noch in Lebens·gefahr.
Das bedeutet:
Man weiß noch nicht:
Wird das Baby überleben oder nicht?

Bis jetzt weiß man noch nichts über die Mutter des Babys.
Die Polizei sucht jetzt nach ihr.

4 Männer sterben in der Silvester·nacht durch Böller

Zu Silvester haben viele Menschen Raketen und Böller gezündet.
Vor Silvester gab es verschiedene Meinungen dazu.
Viele Menschen finden:
Privates Feuerwerk sollte in Deutschland verboten werden.
Andere Menschen finden:
Es soll kein Verbot geben.
Alle Menschen sollen es selbst entscheiden.

4 Männer sind in der Silvesternacht durch Böller gestorben.

Einer der Unfälle ist in Bayern passiert.
In Eschlkam in der Oberpfalz.
Der 18-jährige Mann hat einen Böller gezündet.
Und er hat den Böller in ein Plastik·rohr gesteckt.
Diese Explosion war sehr gefährlich.
Der Mann ist danach an seinen Verletzungen gestorben.
Ärzt*innen konnten ihn nicht mehr wieder·beleben.

Der weiterer Unfall ist in Koblenz passiert.
Auch da ist ein 18-jähriger Mann beim Anzünden eines Böllers schwer verletzt worden.
Auch er ist an den Verletzungen gestorben.

Björn Neureuter ist der Polizei·direktor in Koblenz.
Er sagt:
„Ein solcher Vorfall ist immer tragisch und gerade für die Angehörigen nicht in Worte zu fassen.
Er zeigt aber einmal mehr auf, wie gefährlich der Umgang mit Feuerwerks·körpern sein kann.“

Der dritte Mann war 22 Jahre alt.
Er ist in der Stadt Boxberg in Sachsen gestorben.
Weil er sich an einer Kugel·bombe verletzt hat.
Er ist noch am Unfall·ort gestorben.

Ein vierter Mann ist in Leipzig gestorben.
Er wurde 17 Jahre alt.
Auch er hatte sich an einem Böller schwer verletzt.
Er wurde ins Krankenhaus gebracht.
Aber dort ist er gestorben.

Silvester in Berlin

Vor einem Jahr gab es in Berlin an Silvester Unruhen.
Es gab viel Gewalt.
Es wurden zum Beispiel Rettungs·wagen und die Feuerwehr angegriffen.
Darum waren viele Menschen dieses Jahr an Silvester unsicher.
Sie wussten nicht:
Wird so etwas an Silvester in Berlin auch in diesem Jahr wieder passieren?

In der Silvester·nacht waren in Berlin 5.000 Polizist*innen im Einsatz.
So viele wie noch nie vorher an Silvester.
Sie waren aus verschiedenen Bundes·ländern nach Berlin gekommen.

27 Menschen wurden nachts ins Unfall·krankenhaus Berlin gebracht.
Sie hatten schwere Augen·verletzungen, Brand·wunden und Spreng·verletzungen an den Händen sowie im Gesicht.
Viele von ihnen mussten operiert werden.

Mehr als 300 Menschen wurden in der Nacht festgenommen.
Die meisten von ihnen wegen verbotenen Angriffen mit Böllern und Raketen.
An vielen Stellen in der Stadt haben Menschen mit Feuer·werk auf andere geschossen.
Dabei wurden 15 Polizist*innen verletzt.

Es gab mehrere große Feuerwehr·einsätze in der Nacht.
In Spandau und Neukölln haben 2 Mehr·familien·häuser gebrannt.
Weil Raketen das Dach in Brand gesetzt haben.

Die größte Silvesterfeier in Berlin gab es am Brandenburger Tor.
Dort haben 65 Tausend Menschen zusammen gefeiert.
Die Feier konnte man auch im Fernsehen sehen.

Barbara Slowik ist die Polizei·präsidentin von Berlin.
Sie sagt:
Die aller·meisten Berliner*innen haben friedlich Silvester gefeiert.
Fast alle.
Man kann auch sagen: 99,9% der Berliner*innen.
Trotzdem sagt sie auch:
Es ist eine große Stadt mit sehr vielen Menschen.
Unruhen kann man in so einer Nacht nicht ganz verhindern.

Die Polizei verteilt Schokolade statt Knöllchen

Giengen an der Brenz ist eine Stadt in Baden-Württemberg.
Dort arbeiten Sandra Wendt und Dennis Incalcaterra.
Sie arbeiten beim Ordnungs·amt.
Das bedeutet:
Sie kontrollieren zum Beispiel die Park·plätze in der Stadt.
Manchmal parken Menschen falsch.
Oder sie haben keinen Fahr·schein.
Dann verteilen Sandra Wendt und Dennis Incalcaterra Knöllchen.
Das heißt:
Die falsch parkenden Menschen müssen eine Geld·strafe bezahlen.

Aber:
Im Moment verteilen Sandra Wendt und Dennis Incalcaterra nicht nur Knöllchen.
Sie verteilen auch Schokolade.
An die Menschen, die richtig parken.

Marco Valentini hat Schokolade an seinem Auto gefunden.
Er sagt:
"Ich war jetzt mal positiv überrascht und sehr erfreut, dass man hier kein Knöllchen kriegt."
[Positiv überrascht bedeutet: Er ist überrascht. Und er freut sich darüber.]
Und er findet:
"Die können gern Ostern wieder·kommen und Hasen verteilen."