Ein Mann ist 56 Jahre lang ohne Führerschein gefahren

Im Sauerland gab es einen Unfall.
Niemand wurde verletzt.
Es gab nur einen Blech-Schaden.

Die Polizei wurde gerufen.
Sie haben den Unfall aufgenommen.
Sie wollten den Führerschein von beiden Fahrern sehen.
Ein Mann hatte seinen Führerschein nicht dabei.
Schnell hat die Polizei gemerkt: Der Mann hat gar keinen Führerschein.
Aber er ist trotzdem Auto gefahren.

Der Mann ist 74 Jahre alt.
Seit 56 Jahren fährt er mit dem Auto.
Aber einen Führerschein hatte er nie.

Ein Führerschein

Ein Führerschein, Bild: www.pixabay.com

Vor 56 Jahren hat er Fahr-Stunden genommen.
Er wollte den Führerschein machen.
Aber dann musste er zur Bundes-Wehr.
Das heißt: Er hat eine Ausbildung als Soldat gemacht.
In der Zeit konnte er nicht weiter-machen mit den Fahr-Stunden.
So hat er nie einen Führerschein gemacht.
Der Mann sagt: Er ist nur in Not-Fällen mit dem Auto gefahren.

Die Straf-Tat heißt „Fahren ohne Fahr-Erlaubnis“.
Jetzt wird ein Gericht entscheiden: Welche Strafe bekommt der Mann?

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Eine polnische Limonade darf nicht mehr „John Lemon“ heißen

In Polen gibt es eine Limonade.
Die Limonade heißt „John Lemon“.
Es gibt sie in diesen Sorten:

  • Birne
  • Cola
  • Johannisbeere
  • Rhabarber
  • Limette
  • Pflaume
  • Granat-Apfel
  • Matcha-Tee
  • Roibusch-Tee
  • Mate-Tee

Die Limonade gibt es seit dem Jahr 2012.
Also seit 5 Jahren.
Jetzt muss sie ihren Namen ändern.

Yoko Ono war früher mit John Lennon verheiratet.
Er war ein berühmter Musiker.
Er hat in der Band „The Beatles“ mitgespielt.
So sah er aus:

Yoko Ono findet: Die Limonade darf nicht John Lemmon heißen.
Sie findet: Der Name erinnert zu sehr an John Lennon.
Und sie findet: Mit seinem Namen soll keine Werbung gemacht werden.
Darum hat sie Klage eingereicht.
Das heißt: Sie hat einem Gericht gesagt, dass sie mit dem Namen nicht einverstanden ist.
Das Gericht musste dann entscheiden:
Darf die Limonade weiter John Lemon heißen oder nicht?

Die Limonaden-Firma hat entschieden: Sie ändern den Namen.
Auch ohne Gerichts-Verhandlung.
Sie wollen sich nicht streiten.
Die Limonade heißt jetzt „On Lemon“.

Yoko Ono ist nicht zum 1. Mal vor Gericht.
Auch eine Bar in Hamburg musste ihren Namen ändern.
Sie heißt jetzt nicht mehr „Yoko Mono“.

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Charles Manson ist tot

Charles Manson ist gestorben.
Er wurde 83 Jahre alt.
Er ist im Gefängnis gestorben.
So sah er aus:

Charles Manson war ein Mörder.
Er hat zusammen mit einer Gruppe von Menschen gelebt.
Diese Gruppe nannte sich die Manson-Bande.
Sie haben 7 Menschen umgebracht.
Charles Manson hat die Morde geplant.
Und die anderen aus der Gruppe haben die Menschen getötet.

Ein Gericht hat die Strafe für Charles Manson bestimmt.
Zuerst wurde entschieden: Charles Manson wird umgebracht.
Er bekommt die Todes-Strafe.
Aber dann haben sich die Gesetze geändert.
Die Todes-Strafe gibt es jetzt in Kalifornien nicht mehr.
Darum war Charles Manson seit vielen Jahren im Gefängnis.
Er war 48 Jahre lang im Gefängnis.
Jetzt ist er gestorben.

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Zwei Frauen setzen ihren Ex-Mann nackt im Wald aus

2 Frauen aus Frankfurt an der Oder haben den-selben Ex-Freund.
Beide waren mal mit dem Mann zusammen.
Jetzt sind sie es nicht mehr.

Der Mann war ein Stalker.
Das heißt: Er hat die Frauen nicht in Ruhe gelassen.
Er hat sie immer wieder verfolgt.
Er hat sie oft angerufen.
Er hat sich immer wieder in ihr Leben eingemischt.

Die beiden Frauen haben zusammen überlegt: Was können wir machen?
Wie können wir uns wehren?
Sie hatten eine Idee.
Sie haben den Mann gezwungen, sich nackt auszuziehen.
Sie haben ihn verprügelt.
Dann haben sie ihn in den Wald gebracht.
Und sie sind wieder weg-gefahren.
Das ist im März 2015 passiert.

Eine Bank im Wald

Eine Bank im Wald, Bild: www.pixabay.com

Der Mann hat die beiden Frauen angezeigt.
Es gab eine Gerichts-Verhandlung.
Die beiden Frauen haben eine Strafe bekommen.
Sie müssen nicht ins Gefängnis.
Aber sie müssen beide 2.000 Euro bezahlen.

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Muss Oscar Pistorius länger im Gefängnis bleiben?

Oscar Pistorius ist Sportler.
Sein Spitz-Name ist: “Fastest man on no legs”.
Übersetzt heißt das: “Schnellster Mann ohne Beine”.
Er ist Läufer.
Er hat keine Unter-Schenkel und keine Füße.
Er läuft auf Prothesen.

Oscar Pistorius ist 30 Jahre alt.
So sieht er aus:

Oscar Pistorius hat eine Strafe bekommen.
Er sitzt im Gefängnis.
Er hat seine Freundin Reeva Steenkamp erschossen.
Oscar Pistorius sagt: Es war ein Unfall.
Das Gericht hat entschieden: Er hat es mit Absicht gemacht.
Seit 3 Jahren wird immer wieder darüber vor Gericht verhandelt.

Ein Gericht wird jetzt entscheiden: Wird eine neue Gerichts-Verhandlung geben?
Viele Menschen finden: Oscar Pistorius soll länger im Gefängnis bleiben.
Wahrscheinlich entscheidet das Gericht im Januar.

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Eine Firma macht Werbung mit Prinzessin Mette-Marits Foto ohne zu fragen

Mette-Marit ist die Kron-Prinzessin von Norwegen.
Das heißt: Sie ist mit Prinz Haakon von Norwegen verheiratet.
Später werden die beiden König und Königin von Norwegen.

Mette-Marit ist 44 Jahre alt.
So sieht sie aus:

Eine Firma hat Werbung gemacht für ein Medikament.
Die Firma sagt: Von dem Medikament nimmt man ab.
Man wird davon schlank.

Die Firma hat Werbung für das Medikament gemacht.
Und für die Werbung hat die Firma ein Foto von Prinzessin Mette-Marit benutzt.
Sie haben nicht um Erlaubnis gefragt.
Das ist verboten.

Eine Sprecherin vom Königs-Haus in Norwegen sagt:
„Es ist verwerflich, Menschen auf diese Art zu missbrauchen.
Und außerdem noch die Menschen zu betrügen, die diese Anzeige sehen.“

Damit meint sie:
Viele Menschen sehen die Anzeige.
Sie denken dann, Prinzessin Mette-Marit nimmt dieses Medikament.
Aber es stimmt nicht.

Ein Gericht hat entschieden:
Die Firma muss alle Werbe-Anzeigen mit dem Foto von Mette-Marit löschen.

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Jérôme Boateng muss 300.000 Euro bezahlen

Jérôme Boateng ist Fuball-Profi.
Er spielt für die Mannschaft FC Bayern München.
Und er gehört zur deutschen National-Mannschaft.

Jérôme Boateng ist 28 Jahre alt.
So sieht er aus:

Jérôme Boateng

Jérôme Boateng, Bild: Von Martin Kraft – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0

Jérôme Boateng hat ein Haus gekauft.
Das Haus steht in München.

Ein Mann hat Jérôme Boateng beim Haus-Kauf geholfen.
Er ist Makler.
Das heißt: Häuser verkaufen ist sein Beruf.

Der Mann ist ein Bekannter von Jérôme Boateng.
Ihre Kinder gehen in den-selben Kinder-Garten.
Darum dachte Jérôme Boateng: Der Mann kriegt für seine Arbeit kein Geld.
Er hat ihm als Freund geholfen.
Der Makler sagt aber: Er will Geld für seine Arbeit haben.

Jérôme Boateng und der Makler haben keinen Vertrag über diese Arbeit gemacht.
Sie haben nur darüber geredet.

Jetzt gab es eine Gerichts-Verhandlung.
Das Gericht musste entscheiden: Bekommt der Makler Geld für seine Arbeit oder nicht?

Das Gericht hat entschieden:
Der Makler bekommt Geld für seine Arbeit.
Jérôme Boateng muss ihm 300.000 [drei-hundert-tausend] Euro bezahlen.

Der Richter hat gesagt: Er kann Jérôme Boateng verstehen.
Trotzdem muss er das Geld bezahlen.

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