Ein Huhn macht einen Ausflug zum Münchner Haupt·bahnhof
Das Huhn Henrietta hat einen Ausflug gemacht.
Vor einigen Tagen hat die Polizei das Huhn am Münchner Haupt·bahnhof entdeckt.
Aber:
Wie ist Henrietta dort hin·gekommen?
Henrietta lebt auf einem Bauern·hof in Moosach.
Das ist in der Nähe von München.
Gerhard Wendl arbeitet beim Vogel·not·ruf.
Er sagt über das Huhn Henrietta:
"Das Huhn hat eine Marotte.
Wenn ein Liefer·wagen bei ihnen steht, dann steigt die Henrietta immer in das Auto ein und will mit·fahren."
Marotte bedeutet hier:
Das Huhn hat eine Besonderheit.
Oder einen Tick.
So war es auch vor wenigen Tagen.
Ein Lieferwagen parkte auf dem Bauernhof.
Das Huhn stieg ein.
Der Fahrer hat es nicht bemerkt.
Und so fuhr Henrietta in dem Liefer·wagen mit.
Am Münchner Haupt·bahnhof ist Henrietta dann ausgestiegen.
Dort hat eine Frau das Huhn bemerkt.
Und sie hat Henrietta zum Fund·büro gebracht.
Die Polizei hat den Vogel·not·ruf angerufen.
Henrietta wurde am Haupt·bahnhof abgeholt.
Das Huhn blieb dann über Nacht beim Vogel·not·ruf.
Henrietta wurde mit Hafer·flocken gefüttert und konnte in einem ruhigen Raum übernachten.
Am nächsten Tag hat sich die Besitzerin von Henrietta gemeldet.
Sie ist zur Polizei·station gekommen.
Sie hat ein Foto von ihrem Huhn mitgebracht.
So konnte die Polizei erkennen:
Sie ist wirklich die Besitzerin von Henrietta.
Gerhard Wendl vom Vogel·not·ruf sagt:
"Der Foto·beweis war eindeutig und das Huhn und die Dame haben eine sehr innige Verbindung, man hat schon gemerkt, dass sich beide gekannt haben."
Die Besitzerin hat ihr Huhn wieder mit nach Hause genommen.
Henriettas Ausflug ist erstmal zu Ende.

















