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Einträge zum Stichwort: München

In München gibt es ein sicheres Taxi für queere Menschen

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Max Schnotale ist Taxi·fahrer in München.
Er ist schwul.
Er sagt:
"Bei mir ist jeder willkommen – bevor er überhaupt einsteigt."

Max Schnotale war bei einem CSD.
Also bei einer Straßen·parade von queeren Menschen.
Nach dem CSD ist er mit dem Taxi nach Hause gefahren.
Das war kein gutes Erlebnis für ihn.
Max Schnotale beschreibt es so:
"Nach·dem dann der Blick in den Rück·spiegel kam, wurde das Gespräch auf ein Minimalstes reduziert und Freundlichkeit stand nicht mehr an erster Stelle.
Und es wurden mir sehr, sehr komische abwertende Blicke durch den Rück·spiegel zu·geworfen."

Das will Max in seinem eigenen Taxi anders machen.
Er sagt:
Sein Taxi soll ein Safe Space sein.

Was bedeutet das?

Safe Space ist Englisch.
So spricht man es aus: Seyf Speys.
Übersetzt heißt es: Sicherer Ort.

Max Schnotale erklärt es so:
"Ein Safe Space beginnt nicht erst im Gespräch – er beginnt mit der Haltung.
Mit dem Blick.
Mit dem Gefühl, gemeint und geschützt zu sein."

Unter dieser Telefon·nummer kann man das Taxi von Max Schnotale bestellen:  
01 71 17 30 287
Oder auf dieser Internet·seite: https://xn--maxitaxi-mnchen-8vb.de/ 

Außerdem macht Max Schnotale Workshops und Flyer für andere Taxi·fahrer*innen.
So erklärt er ihnen:
Wie kann man offen und respekt·voll mit queeren Fahr·gästen umgehen?

In diesem Video erzählt Max Schnotale von seiner Idee und seinen Erfahrungen.

A

Trauer·feier für Mario Adorf in München

Vor einem Monat ist Mario Adorf gestorben.
Er war ein bekannter deutscher Schauspieler.
Er wurde 95 Jahre alt.
So sah er aus:

Jetzt gab es in München eine Trauer·feier für Mario Adorf.
Seine Familie hat sich von ihm verabschiedet.
Und auch Freund*innen und Kolleg*innen.

Bei der Trauer·feier waren 200 Menschen.
Man durfte nur mit einer Einladung mit in die Kirche kommen.
In die Kirche Sankt Michael in München.

Mario Adorf hatte eine Tochter.
Sie heißt Stella Adorf.
Sie hat eine Abschieds·rede für ihren Vater gehalten.

Bei der Trauer·feier waren auch Stars.
Zum Beispiel diese:

  • Uschi Glas
  • Senta Berger
  • Veronica Ferres
  • Axel Milberg
  • Günter Netzer

Die Münchner Abend·zeitung schreibt:
Es war ein "stiller, würde·voller und bewegender Abschied" von Mario Adorf.

Aber:
Mario Adorf wird nicht in München beerdigt.
Sein Wunsch war:
Er will in Frankreich beerdigt werden.
In der Stadt St. Tropez.

So spricht man den Namen der Stadt aus: Sän·tro·pee.

Da findet dann die Beerdigung statt.

Mario Adorf und seine Frau haben seit mehr als 50 Jahren in Frankreich gelebt.

Star-Lexikon

Wer war Mario Adorf?

Er war Schauspieler.
Er hat Bücher geschrieben.
Und er hat Hör·bücher gesprochen.

Mario Adorf wurde in der Schweiz geboren.
Seine Mutter war Deutsche.
Und sein Vater war Italiener.

Aber:
Mario Adorfs Vater war mit einer anderen Frau verheiratet.
Das heißt:
Mario Adorf kam un·ehelich auf die Welt.
Seine Eltern haben nicht mit ihm als Familie zusammen·gelebt.
Seine Mutter war allein·erziehend.
Und sie hatte sehr wenig Geld.
Darum lebte Mario Adorf eine zeit·lang in einem Kinder·heim.
Seine Kindheit war schwierig.

Nach dem Abitur hat Mario Adorf studiert.
Und er hat schon als Student Theater gespielt.
Er hat nicht zu Ende studiert.
Er hat das Studium abgebrochen.
Er hat statt·dessen eine Schauspiel·ausbildung gemacht.

Nach seiner Ausbildung hat Mario Adorf als Schauspieler gearbeitet.
Am Theater.
Und in Filmen.
Er hat in diesen Filmen mit·gespielt:

  • Schach·novelle
  • Winnetou
  • Die Blech·trommel

Heute arbeitet Mario Adorf seit mehr als 50 Jahren als Schauspieler.
In dieser Zeit hat er in mehr als 120 Filmen mit·gespielt.
Für seine Arbeit hat er viele Preise gewonnen.
Zum Beispiel den Bambi.
Oder den Bayrischen Film·preis.

Mario Adorf hat mehrere Bücher geschrieben.
Er schreibt Geschichten und Romane.
[Ein Roman ist ein Buch mit einer ausgedachten Geschichte.]
Ein Buch hat Mario Adorf über sein Leben geschrieben.
Es heißt: "…böse kann ich auch".
Und Mario Adorf spricht Hör·bücher.

Mario Adorf war zweit·mal verheiratet.
Seine zweite Frau heißt Monique Faye.

Zusammen mit seiner ersten Frau hat Mario Adorf eine Tochter.
Seine Tochter heißt Stella Adorf.
Sie ist auch Schauspielerin.

Mario Adorf wurde 1930 geboren.
Und er ist 2026 gestorben.
Er wurde 95 Jahre alt.



Wie geht es weiter mit der Eis·bach·welle in München?

In München gibt es den Eis·bach.
Er ist mitten in der Stadt.
Bei der Prinz·regenten·straße.
Der Bach bekommt sein Wasser aus dem Fluss Isar.
Der Bach fließt an den meisten Stellen unter der Erde.
Aber an einigen Stellen fließt er über der Erde durch München.

Der Eis·bach ist bei vielen Menschen sehr beliebt.
Denn es gibt im Eis·bach eine künstliche Welle.
Sie entsteht durch eine Stein·stufe im Wasser.
Das Besondere ist:
Auf der Welle kann man surfen.
Viele Menschen tun das.
Hier kann man es sehen.

Ein Mann surft im Neoprenanzug auf der Eisbachwelle, mehrere andere Surfer*innen stehen drumherum und schauen zu.

Surfer*innen surfen auf der Eis·bach·welle

Von Zxb - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0

Aber:
Im Oktober 2025 wurde der Bach gesäubert.
Es wurde Kies aus dem Bach entfernt.
Das nennt man Bach·auskehr.
Und seit der Bach·auskehr ist die Eis·bach·welle verschwunden.

Jetzt sieht der Eis·bach an der·selben Stelle so aus:

Der Eisbach verläuft flach unter einer Brücke hindurch.

Der Eis·bach in München ohne Welle

Von Peteratkins - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

Seit·dem haben viele Fach·leute den Eis·bach unter·sucht.
Sie wollen heraus·finden:
Warum ist die Welle weg?
Und was kann man tun, damit sie zurück·kommt?

Inzwischen ist klar:
Die Welle ist nicht natürlich.
Sie ist nur durch künstliche Rampen entstanden.
Menschen haben Rampen aus Brettern in den Bach gebaut.
Durch diese Bretter wurde die Welle aufgebaut.
Aber:
Die Polizei München hat die Rampe jetzt entfernt.
Und seit·dem ist auch die Welle wieder weg.

Die Surfer*innen sind sehr wütend darüber.
Sie sagen:
Die Stadt München will das Surfen auf dem Eis·bach unmöglich machen.
Der Streit um die Eis·bach·welle ist noch nicht zu Ende.
Bei dem Streit geht es um verschiedene Fragen:

  • Die Welle ist weg.
    Wer und was ist daran Schuld?
  • Wie kann man die Welle zurück·bringen?
  • Wer überwacht die Surfer*inenn auf dem Eis·bach?
    Damit alles sicher ist.
    Und wer bezahlt dafür?
  • Was muss gebaut werden, damit die Welle wieder da ist?
    Und welche Auflagen gibt es dafür in den Gesetzen?
  • Braucht man eine Genehmigung, um das Surfen auf dem Eis·bach anzubieten?
    Und was muss man machen, um diese Genehmigung zu bekommen?

Die Eis·bach·welle in München ist plötzlich verschwunden

In München gibt es den Eis·bach.
Er ist mitten in der Stadt.
Bei der Prinz·regenten·straße.
Der Bach bekommt sein Wasser aus dem Fluss Isar.
Der Bach fließt an den meisten Stellen unter der Erde.
Aber an einigen Stellen fließt er über der Erde durch München.

Den Bach gibt es seit 1789.
Also seit mehr als 230 Jahren.
Er wurde von einem Garten·bau·meister künstlich angelegt.

Der Platz ist bei vielen Menschen sehr beliebt.
Denn es gibt im Eis·bach eine künstliche Welle.
Sie entsteht durch eine Stein·stufe im Wasser.
Das Besondere ist:
Auf der Welle kann man surfen.
Viele Menschen aus München tun das.
Und auch Gäste aus vielen verschiedenen Ländern der Welt.
Zum Beispiel der Sänger und Musiker Jack Johnson.

Hier kann man es sehen.

Einmal im Jahr findet in München die Bach·auskehr statt.
Das bedeutet:
Das Wasser wird aus den Bächen in der Innen·stadt abgelassen.
Dann werden Schlamm, Sand, Kies, Laub, Müll und Äste entfernt.
Damit das Wasser wieder gut fließen kann.
Danach wird das Wasser wieder zurück in den Bach gelassen.

Aber in diesem Jahr gibt es ein Problem nach der Bach·auskehr:
Die Eis·bach·welle ist verschwunden.
Man kann im Eis·bach nicht mehr surfen.
Der Bach fließt jetzt fast flach.
Die Welle ist nicht mehr hoch genug.

So sieht es jetzt dort aus:

Bis jetzt weiß man noch nicht sicher:
Warum ist die Welle weg?
Was ist der Grund dafür?
Wissenschaftler*innen untersuchen es noch.

Die Stadt München hat mehr Wasser in den Eis·bach gelassen.
Sie dachten:
Vielleicht kommt die Welle dann zurück.
Aber das hat nicht geklappt.

Fach·leute glauben jetzt:
Vielleicht wurde zu viel Kies aus dem Eis·bach entfernt.
Vielleicht ist das der Unterschied.

Ab heute kommen noch Fach·leute aus Hamburg dazu.
Sie machen noch mehr Messungen im Eis·bach.
Und sie helfen dabei, eine Lösung zu finden.

Robert Meier-Staude arbeitet an der Hoch·schule München.
Er hat die Veränderungen im Eis·bach untersucht.
Und er glaubt:
"Eine Lösung gibt es auf jeden Fall."

In München gibt es jetzt einen alkohol·freien Bier·garten

In München gibt es einen neuen Bier·garten.
Er heißt: Die Null.
Es ist ein alkohol·freier Bier·garten.
Im Juli 2024 wurde der Bier·garten eröffnet.
Man kann dort nur Getränke ohne Alkohol trinken.
Zum Beispiel:

  • alkohol·freies Bier
  • Mocktails
    [Ein Mocktail ist ein Cocktail ohne Alkohol.]
  • Säfte
  • Limonaden

Der Bier·garten ist in der Nähe des Haupt·bahnhofs.
Er hat mittwochs bis samstags geöffnet.
Immer von 15 bis 22 Uhr.
In dem Bier·garten gibt es auch Veranstaltungen.
Auch für Jugendliche und Familien.
Zum Beispiel Konzerte und Tanz·abende.

Der Bier·garten will ein Bier·garten für alle sein.

Die Brauerei Augustiner macht auch alkohol·freies Bier.
Viele Menschen wollen dieses Bier gerade trinken.
Darum ist es immer schnell ausverkauft.
Und es wird im Moment nur an Bier·gärten geliefert.
Bis jetzt kann man es nicht zu Hause trinken.

Das ist die Adresse des Bier·gartens "Die Null":
Karl-Stützel-Platz
80333 München

In München gibt es einen Zu·hör·raum

In München gibt es einen Zu·hör·raum.
Das ist ein kleiner Wagen aus Holz.
Er steht an der Prälat-Zistl-Straße.
Zwischen der Schrannen·halle und dem Hoch·bunker.

Dort können Menschen mit jemandem reden.
Über Themen, die ihnen wichtig sind.
Und ihnen hört jemand zu.
Immer von Montag bis Freitag von 12 bis 18 Uhr.

Man muss sich dafür nicht anmelden.
Man kann einfach kommen.
Im Wagen gibt es immer Zu·hörer*innen und einen Kaffee.

Die Zu·hörer*innen gehören zum Verein Momo hört zu.
Sie haben keine Ausbildung fürs Zu·hören.
Aber sie sind an den Geschichten anderer Menschen interessiert.
Und sie haben eine Schulung zum Zu·hören gemacht.

Eine wichtige Regel ist:
Die Geschichten aus dem Zu·hör·raum werden nicht weiter·erzählt.
Niemand erfährt davon.
Und niemand muss seinen Namen sagen.

Gebaut wurde der Zu·hör·raum von Student*innen der Technischen Uni München.
Der Wagen ist barriere·frei.
Man kommt auch mit dem Rollstuhl in den Wagen.

Der Zu·hör·raum wird auf jeden Fall bis zum 20. Juli 2024 an diesem Ort stehen.
Bis dahin gibt es eine Genehmigung dafür von der Stadt München.

Man weiß noch nicht genau:
Wie geht es danach weiter mit dem Zu·hör·raum?
Vielleicht zeiht er dann an einen anderen Ort um.

Streit um eine Drag Lesung in München

In München hat eine Bücherei eine Veranstaltung geplant.
Es ist die Stadt·bibliothek München.
Sie planen eine Lesung für Kinder.
In der Bücherei Bogen·hausen.
Aber jetzt gibt es Streit um die geplante Lesung.

Warum gibt es Streit?

Die Partei CSU findet:
Die Lesung soll verboten werden.
Sie findet:
Die Lesung ist nicht für Kinder geeignet.

Die Lesung hat das Thema Rollen·wechsel und Verkleidung.
Also: Durch eine Verkleidung kann ich eine andere Person sein.
Bei der Lesung lesen eine Drag Queen und ein Drag King vor.

Drag Queens sind meistens Männer.
Sie tragen Frauen·kleidung.
Sie schminken sich stark und treten auf.
Es ist eine Kunst.

Hier wird es noch genauer erklärt.

Drag Kings sind meistens Frauen.
Sie tragen Männer·kleidung.
Sie tragen oft Bärte und bewegen sich wie Männer.
So treten sie auf Bühnen auf.
Es ist eine Kunst.

Hier wird es noch genauer erklärt.

Die Stadt·bibliothek München schreibt in der Ankündigung zu der geplanten Lesung:
"Wir lesen euch die Welt, wie sie euch gefällt.
Drag Queen Vicky Voyage mit Drag King Eric BigClit und die trans* Jung·autorin Julana Gleisenberg nehmen euch mit in farben·frohe Welten, die unabhängig vom Geschlecht zeigen, was das Leben für euch bereit·hält und dass wir alles tun können, wenn wir an unseren Träumen fest·halten."

Das bedeutet:
3 Personen machen die Lesung zusammen:
Die Drag Queen Vicky Voyage.
Der Drag King Eric BigClit.
Und die Schriftstellerin Julana Gleisenberg.
Sie ist trans.
Ihr Buch heißt: Endlich ich! Mein Weg vom Jungen zum Mädchen.

Die 3 Personen lesen Geschichten für Kinder vor.
Die Geschichten zeigen:
Die Welt ist bunt.
Alle Menschen sind unterschiedlich.
Es gibt ganz verschiedene Menschen.
Auch das Geschlecht der Menschen kann unterschiedlich sein.
Und:
Menschen aller Geschlechter können viel erreichen.
Wenn sie an ihre Träume glauben.
Kinder sollen durch diese Lesung stark gemacht werden.
Und neugierig.

Bei der Lesung wird aus Kinder·büchern vor·gelesen.
Bei der Lesung geht es nicht um Sex.
Es geht um Fantasie.
Um Kunst.
Und um Kunst.

Die Partei CSU findet aber:
Drag Queens und Drag Kings sollen keine Lesungen für Kinder machen.
Sie glauben:
Es ist nicht gut für die Kinder.
Sie finden:
Die Lesung soll verboten werden.

Aber:
Immer mehr Menschen wehren sich.
Sie finden:
Die Lesung ist toll.
Und sie ist gut für Kinder.
Darum finden sie:
Die Lesung soll unbedingt statt·finden.

Die Unterstützer*innen der Lesung haben eine Petition gestartet.
Also eine Unterschriften·liste im Internet.
Bis jetzt haben mehr als 3.500 Menschen die Petition unterschrieben.

Möchten Sie die Petition auch unter·schreiben?
Dann finden Sie sie hier auf dieser Internet·seite.

Die Lesung soll am 13. Juni 2023 in München statt·finden.

Ein Gericht entscheidet: Homo·sexuelle Ampel·pärchen in München dürfen bleiben

In München gibt es an mehreren Ampeln schwule und lesbische Ampel·pärchen.
So wie auf diesem Foto.

Die Ampeln sind im Glockenbach·viertel und im Gärtner·platzviertel.
Sie stehen dort seit dem Jahr 2015.
Also seit 8 Jahren.

Jetzt hat ein Mann gegen die Ampel·pärchen geklagt.
Er fand:
Sie verletzten seine Rechte.

Ein Münchner Gericht hat jetzt entschieden:
Die Ampel·pärchen dürfen bleiben.
Sie verletzen die Rechte des Mannes nicht.

Die Stadt München sagt:
Die Ampel·pärchen sind ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt.
Sie gehören zu München.

Das Oktober·fest in München findet 2022 statt

Das Oktober-Fest ist ein großes Fest in München.
Man kann auch Wiesn dazu sagen.
Das Fest findet immer einmal im Jahr statt.
Dann reisen viele Menschen nach München.
Sie kommen aus der ganzen Welt.
Sie kommen zum Feiern.
Und zum Bier trinken.

2019 waren mehr als 6 Millionen Menschen beim Oktober-Fest.

2020 und 2021 wurde das Oktober·fest abgesagt.
Wegen Corona.
Aber 2022 wird es wieder gefeiert.
Das sagt Dieter Reiter.
Er ist der Ober·bürgermeister von Köln.
Er sagt:
Es wird keine Corona-Regeln geben beim Oktober·fest 2022.

Das Oktober·fest beginnt am 17. September.
Und es dauert bis zum 3. Oktober.

Peter Inselkammer ist Sprecher der Wirte beim Oktober·fest.
Er sagt:
"Das ist fast nicht in Worte zu fassen.
Es ist schön, wirklich."

Ein Club in München lässt Besucher*innen mit Pelz·jacken nicht rein

"Bahn·wärter Thiel" ist ein Club in München.
Man kann dort Konzerte besuchen.
Man kann zu Techno·musik tanzen.
Man kann sich Filme ansehen.
Und man kann Vorträge hören.

Jeden Tag besuchen viele Menschen den Club.

Die Außenterrasse am Bahngelände. Menschen in Sommerkleidung sitzen auf Palettenmöbeln und trinken Getränke.

Die Terrasse bei Bahnwärter Thiel

Von Rio65trio - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

Am 1. Februar 2020 wurde etwas verändert:
Niemand darf mehr in Pelz·jacke den Club besuchen.
Auch Pelz·mützen oder andere Sachen aus Pelz sind verboten.

Daniel Hahn hat "Bahn·wärter Thiel" gegründet.
Er sagt:
"Wir bieten hier ein feines, ausgewähltes Kultur·programm, das auch Nachhaltigkeits·themen behandelt.
Da passen Pelze, für die Tiere nur als späteres Accessoires gezüchtet und gequält werden, einfach nicht dazu."

Damit meint er:
Nach·haltigkeit ist ein wichtiges Thema bei"Bahn·wärter Thiel".
Also alles, was gut ist für die Umwelt.
Für das Leben auf der Erde.
Und für das Zusammen·leben von Menschen und Tieren.

Für Pelze werden Tiere getötet.
Sie haben kein gutes Leben.
Sie werden nur für den Pelz gezüchtet und umgebracht.

Daniel Hahn findet:
Das passt nicht zu "Bahn·wärter Thiel".
Darum darf niemand mit einem Pelz in den Club.

Wer kontrolliert das?

Im Club gibt es Tür·steher*innen.
Sie stehen an der Tür.
Da entscheiden sie:
Wer darf in den Club und wer nicht?

Es gibt Kleidung aus echtem Pelz.
Dafür werden Tiere getötet.
Und es gibt Kleidung aus Kunst·pelz.
Er ist aus Plastik.
Dafür werden keine Tiere getötet.
Aber:
Oft kann man nicht sehen:
Ist eine Jacke aus echtem Pelz oder aus Kunst·pelz?
Die Tür·steher*innen können es nicht erkennen.
Darum darf man auch in Kunst·pelz nicht in den Club.