Aktuelles über Stars in Leichter Sprache

Menu

Einträge zum Stichwort: Natur

Keine Rettung für Buckel·wal Timmy

Seit etwa 2 Wochen sitzt ein Buckel·wal in der Ost·see fest.
Die Zeitungen haben den Wal Timmy getauft.
Seit 7 Tagen liegt der Wal auf einer Sand·bank vor der Insel Poel.
Bis jetzt konnte er sich von dort nicht selbst befreien.
Fach·leute glauben:
Der Buckel·wal Timmy kann von dort nicht mehr gerettet werden.
Wahrscheinlich wird er in der Ost·see sterben.

In den letzten Tagen haben Wissenschaftler*innen den Buckel·wal noch mal genauer untersucht.
Heute um 16 Uhr gab es eine Presse·konferenz.
Das bedeutet:
Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden bekannt·gegeben.
Und Reporter*innen konnten Fragen stellen.

Wie geht es Buckel·wal Timmy gerade? 

  • Der Wal ist sehr schwach.
    Wahrscheinlich kann er sich nicht von selbst befreien.
  • Der Rücken des Wals ragt aus dem Wasser heraus.
    Etwa 1,40 Meter weit.
    Darum wird der Wal immer wieder mit Meer·wasser befeuchtet.
    Damit ihm nicht so heiß wird.
    Das macht die Feuer·wehr.
  • Der Wal atmet noch.
    Aber er atmet immer seltener.
    Es sind immer größere Pausen zwischen den Atem·zügen.
  • Die Haut des Wals ist an vielen Stellen verletzt.
    Die Haut wirft Blasen und ist an vielen Stellen eingerissen.
  • Der Wal reagiert nicht mehr auf Menschen.
    Heute sind Menschen mit einem Boot nah an den Wal heran·gefahren.
    Um ihn zu untersuchen.
    Der Wal hat sich nicht bewegt.
    Vor einigen Tagen war das noch anders.
  • Das Wasser um den Wal herum ist gerade ziemlich flach.
    Der Wal kann sich nicht frei·schwimmen.
    Dafür müsste der Wasser·stand mindestens 60 Zentimeter höher sein.
    Und das wird in den nächsten 4 Tagen nicht passieren.
    Der Wasser·stand wird eher noch niedriger.
  • Till Backhaus ist der Umwelt·minister von Mecklenburg-Vorpommern.
    Er hat Pläne gemacht, den Wal zu retten.
    Mit Booten, Netzen und Seilen.
    Fach·leute sagen aber:
    Das wird den Wal nicht retten.
    Und er wird bei dem Rettungs·versuch leiden und Schmerzen haben.
    Darum empfehlen sie:
    Man soll keinen Rettungs·versuch mehr machen.
    Die Fachleute sagen:
    "Wir gehen davon aus, dass das Tier nicht transport·fähig ist."

Was bedeutet das?

Wahrscheinlich wird Buckel·wal Timmy vor der Küste der Ost·see sterben.
Er wird dabei von Fach·leuten begleitet.
Damit er so wenig wie möglich leiden muss.
Man weiß nicht:
Wie lange wird es dauern?

Ein Wolf hat eine Frau in Hamburg angegriffen

Vor einer Woche hat ein Wolf in Hamburg eine Frau angegriffen.

Was ist passiert?

Der Wolf hatte sich verirrt.
Er wurde mehrere Tage lang immer wieder gesehen.
An verschiedenen Orten in Hamburg.

Vor einer Woche ist er dann in ein Einkaufs·zentrum in Hamburg gelaufen.
Da kam er nicht mehr raus.
Weil die Schiebe·türen am Eingang geschlossen waren.

Eine Frau wollte dem Wolf helfen.
Damit er wieder nach draußen kommt.
Dabei kam sie dem Wolf zu nah.
Und der Wolf hat die Frau angegriffen und verletzt.

Der Wolf konnte das Einkaufs·zentrum wieder verlassen.
Er ist dann weiter durch Hamburg gelaufen.
Dann ist er in den Fluss gesprungen.
In die Außen·alster.
Da konnte er dann von der Polizei eingefangen werden.

Der Wolf wurde dann in eine Auf·fang·station gebracht.
Dort konnte er sich erholen.
Und er wurde von einem Tier·arzt versorgt.

BIs jetzt weiß man nicht:
Was genau ist in dem Einkaufs·zentrum passiert?
Hat der Wolf die Frau gebissen?
Oder wie hat er sie angegriffen?
Die Polizei hat einen Bericht darüber geschrieben.
Aber bis jetzt wurde der Bericht nicht frei·gegeben.

Der Wolf ist wieder in Freiheit 

Jetzt wurde der Wolf wieder ausgewildert.
Das bedeutet:
Er wurde zurück in die Natur gebracht.
Vorher wurde der Wolf aber gekenn·zeichnet.
Er trägt jetzt einen Sender.
So kann über·wacht werden:
Wo ist der Wolf gerade?
Kommt er wieder in die Nähe von Menschen?
So sind hoffentlich alle sicher:
Der Wolf.
Und die Menschen in Hamburg.

Katharina Fegebank ist Politikerin in Hamburg.
Sie ist Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrar·wirtschaft.
Sie sagt:
"Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und intensiv mit Expertinnen und Experten sämtliche Optionen abgewogen.
Mit der Auswilderung beginnt für den Wolf nun ein neues Leben – hoffentlich abseits der Stadt in der Natur, wo er sich wohl·fühlt."

Wölfe in Deutschland

Lange Zeit gab es keine Wölfe mehr in Deutschland.
Sie waren ausgestorben.
Weil sie alle erschossen wurden.
Der Mensch hatte den Wolf in Deutschland ausgerottet.

Aber seit einigen Jahren kommen wieder Wölfe nach Deutschland.
Wahrscheinlich sind sie aus den Wäldern in Polen nach Deutschland gekommen.
Die ersten Wölfe wurden im Jahr 1998 in Deutschland entdeckt.
Das war vor 28 Jahren.
Und heute kann man sagen:
Sie leben jetzt wieder hier.
Es gibt wieder Wölfe in Deutschland.

Fach·leute schätzen:
Wahrscheinlich gibt es gerade etwa 1.600 Wölfe in Deutschland.

Bis jetzt hat noch keiner dieser Wölfe einen Menschen angegriffen.
Eigentlich sind Wölfe scheu.
Sie halten sich von Menschen fern.
Wahrscheinlich war dieser Wolf gestresst.
Er war von seinem Rudel getrennt.
Er war in einer fremden Umgebung.
Dirt gab es viele fremde Geräusche und Gerüche.
Der Wolf hat die Frau nicht mit Absicht angegriffen.
Sondern er war in Panik.

Politiker*innen beraten jetzt:
Was genau ist in Hamburg passiert?
Und was bedeutet das für den Umgang mit Wölfen in Deutschland?

Ein Buckel·wal soll mit Baggern gerettet werden

Schon seit Montag liegt ein Buckel·wal vor Timmendorfer Strand.
Timmendorfer Strand ist ein Ort an der Ost·see.
Das Wasser dort ist sehr flach.
Darum sitzt der Wal fest.
Er kann nicht alleine von dort weg·schwimmen.

Warum ist das besonders?
Was ist passiert?

Die Ost·see ist sehr flach.
Es gibt dort nur wenig Nahrung für große Wale.
Darum schwimmen große Wale eigentlich nicht in die Ost·see.
Manchmal passiert es trotzdem.
Das bedeutet dann meistens:
Der Wal hat sich verirrt.
Er ist geschwächt oder krank.

So ist es auch diesmal.
Seit Montag liegt ein Buckel·wal vor Timmendorfer Strand.
Er scheint krank zu sein.
Er hat große braune Flecken auf seiner Haut.

In diesem Video kann man den Buckel·wal sehen:

Rettungs·versuche für den Buckel·wal

Seit Montag gibt es Rettungs·versuche für den Buckel·wal.
Die Feuer·wehr hat versucht. den Buckel·wal umzudrehen.
Sodass er weg·schwimmen kann.
Aber das hat nicht geklappt.

Dann haben Polizei·boote Wellen gemacht.
Damit der Wal weg·schwimmen kann.
Aber auch das hat nicht geklappt.

Dann wollte die Feuerwehr Sand unter dem Wal weg·saugen.
Aber der Sand war zu hart dafür.

Was passiert heute?

Heute gibt es einen neuen Rettungs·versuch.
Es wurden 2 große Bagger ins Wasser gelassen.
Heute morgen um 8 Uhr.
Die Bagger sollen eine lange und tiefe Rinne graben.
Damit der Wal durch die Rinne wieder ins tiefere Wasser schwimmen kann.

Die Rinne wird 50 Meter lang.
6 Meter breit.
Und 1,20 Meter tief.

Die Rinne beginnt vor dem Kopf des Wals.
Dann muss er sich nicht umdrehen.
Alle hoffen:
Durch diese Rinne kann der Wal dann frei·kommen.

Fach·leute machen sich große Sorgen um den Wal.
Seine Chancen zu überleben sind nicht gut.
Die Fach·leute sagen:
"Der Gesundheits·zustand des Wals ist besorgnis·erregend, sowohl seine Haut als auch den Allgemein·zustand betreffend."

Darum hoffen alle auf eine Rettung heute.
Das Problem ist aber:
Es ist sehr stürmisch.
Das macht die Rettung noch schwieriger.

Der Abschnitt des Strands ist abgesperrt.
Damit der Wal nicht durch Zuschauer*innen noch mehr gestresst wird.

In diesem Video kann man die Rettungs·aktion live ansehen:

Gute Nachricht des Tages 130: Köln bekommt kleine Wald·inseln

Vorlesen: X

In Köln gibt es nur wenig Bäume und Grün.
Die meisten Flächen in der Stadt sind bebaut.
Mit Wohnungen, Straßen und Park·plätzen.

Aber:
Bald soll es mehr Grün in Köln geben.
Es sollen Wald·inseln gepflanzt werden.

Diese Wald·inseln sind kleine Mini·wälder mitten in Köln.
Sie sind zwischen 100 und 3.000 Quadrat·meter groß.

5 solche Wald·inseln gibt es schon.
An diesen Orten:

  • In der Baadenberger Straße in Ehrenfeld.
    Diese Wald·insel gibt es seit 2022.
  • Am Zündorf·bad.
    Diese Wald·insel gibt es seit 2022.
  • An der Krückel·straße in Poll.
    Diese Wald·insel gibt es seit 2023.
  • An der Wahnheider Straße in Poll.
    Diese Wald·insel gibt es seit 2024.
  • An St. Theresia in Mülheim.
    Diese Wald·insel gibt es seit 2025.

Und in diesen Stadt·teilen soll es weitere Wald·inseln geben:

  • In Nippes im Johannes-Giesberts-Park.
  • In Nippes im Lohse·park.

Außerdem wird 2026 ein Gesamt·plan für die Wald·inseln gemacht.
Wo sollen in Zukunft noch mehr Wald·inseln entstehen?

Wofür sind die Wald·inseln gut?

Die Wald·inseln haben viele Vorteile für die Menschen in Köln:

  • Es wird nicht mehr so heiß in den Städten.
    Weil Bäume und Sträucher in den Wald·inseln wachsen.
    Die Flächen sind nicht mehr mit Teer oder Beton versiegelt.
    Und die Bäume spenden Schatten.
  • Die Bäume verbessern die Luft in der Stadt.
  • Das Wasser kann auf diesen Flächen wieder in den Boden sickern.
  • Tiere finden auf den Wald·inseln Nahrung und Lebens·raum.
  • Schul·klassen können auf den Wald·inseln etwas über die Natur lernen.

Im Moment brauchen wir gute Nachrichten.
Darum gibt es bei Einfachstars jetzt regelmäßig eine Gute Nachricht des Tages.
Hier findet man alle Guten Nachrichten des Tages.

Hast Du eine Gute Nachricht des Tages?
Möchtest Du sie mit anderen Menschen teilen?
Dann schick sie mir an diese E-Mail-Adresse: anne@einfachstars.info.

Die Eis·bach·welle in München ist plötzlich verschwunden

In München gibt es den Eis·bach.
Er ist mitten in der Stadt.
Bei der Prinz·regenten·straße.
Der Bach bekommt sein Wasser aus dem Fluss Isar.
Der Bach fließt an den meisten Stellen unter der Erde.
Aber an einigen Stellen fließt er über der Erde durch München.

Den Bach gibt es seit 1789.
Also seit mehr als 230 Jahren.
Er wurde von einem Garten·bau·meister künstlich angelegt.

Der Platz ist bei vielen Menschen sehr beliebt.
Denn es gibt im Eis·bach eine künstliche Welle.
Sie entsteht durch eine Stein·stufe im Wasser.
Das Besondere ist:
Auf der Welle kann man surfen.
Viele Menschen aus München tun das.
Und auch Gäste aus vielen verschiedenen Ländern der Welt.
Zum Beispiel der Sänger und Musiker Jack Johnson.

Hier kann man es sehen.

Einmal im Jahr findet in München die Bach·auskehr statt.
Das bedeutet:
Das Wasser wird aus den Bächen in der Innen·stadt abgelassen.
Dann werden Schlamm, Sand, Kies, Laub, Müll und Äste entfernt.
Damit das Wasser wieder gut fließen kann.
Danach wird das Wasser wieder zurück in den Bach gelassen.

Aber in diesem Jahr gibt es ein Problem nach der Bach·auskehr:
Die Eis·bach·welle ist verschwunden.
Man kann im Eis·bach nicht mehr surfen.
Der Bach fließt jetzt fast flach.
Die Welle ist nicht mehr hoch genug.

So sieht es jetzt dort aus:

Bis jetzt weiß man noch nicht sicher:
Warum ist die Welle weg?
Was ist der Grund dafür?
Wissenschaftler*innen untersuchen es noch.

Die Stadt München hat mehr Wasser in den Eis·bach gelassen.
Sie dachten:
Vielleicht kommt die Welle dann zurück.
Aber das hat nicht geklappt.

Fach·leute glauben jetzt:
Vielleicht wurde zu viel Kies aus dem Eis·bach entfernt.
Vielleicht ist das der Unterschied.

Ab heute kommen noch Fach·leute aus Hamburg dazu.
Sie machen noch mehr Messungen im Eis·bach.
Und sie helfen dabei, eine Lösung zu finden.

Robert Meier-Staude arbeitet an der Hoch·schule München.
Er hat die Veränderungen im Eis·bach untersucht.
Und er glaubt:
"Eine Lösung gibt es auf jeden Fall."

Heute ist Earth Night in Deutschland und Österreich

Seit 2009 gibt es in Deutschland die Earth Hour.
Immer einmal im Jahr.

Earth Hour spricht man so aus: Örs Auer.
Übersetzt heißt es: Stunde der Erde.

Was passiert bei der Earth Hour?

Viele Menschen überall auf der Welt machen dann das Licht aus.
Damit wollen sie zeigen:
Umwelt·schutz ist wichtig.
Wir verbrauchen zuviel Strom.
Wir achten nicht genug auf die Umwelt.
Überall ist zu viel künstliches Licht.

Die Umwelt·schutz·gruppe WWF hat die Earth Hour erfunden.
Es ist die größte Umwelt·schutz·aktion der Welt.

In diesem Jahr ist etwas neu:
Das Licht wird nicht nur für eine Stunde ausgemacht.
Sondern für die ganze Nacht.
Darum heißt die Aktion nicht mehr Earth Hour.
Sondern Earth Night.
Also Nacht der Erde.

Ab 21 Uhr werden heute in Deutschland und Österreich viele Lichter ausgeschaltet.

Nicht nur Privat·personen machen bei der Earth Night mit.
Auch mehr als 100 Städte sind dabei.

Das Ziel ist:
Durch die Earth Night sollen die Menschen mehr über den Umwelt·schutz nach·denken.

Heute gibt es einen Erdbeer·mond

Heute gibt es einen Erdbeer·mond.
Also in der Nacht von heute auf morgen. 

Was ist ein Erdbeer·mond?

Erdbeer·mond ist ein Voll·mond im Juni.
Indigene Menschen in den USA haben den Namen zuerst benutzt.
Indigene Menschen bedeutet:
Diese Menschen haben zuerst in den USA gelebt.
Bevor Menschen aus Europa in die USA kamen.
Sie hatten einen anderen Kalender als wir heute.
Der Kalender richtete sich nach dem Mond.
In diesem Kalender wurde der Voll·mond im Juni Erdbeer·mond genannt.
Weil er zur gleichen Zeit ist wie die Erdbeer·ernte.

Das Besondere am Erdbeer·mond ist:
Er erscheint oft besonders groß.
Weil er sehr nah an der Erde ist.
Er steht also besonders tief.
Und manchmal ist der Erdbeer·mond rosa.
Aber das ist nicht immer so.

Der Erdbeer·mond morgen ist etwas ganz Besonderes.
Er ist besonders groß.
So groß wird er erst im Jahr 2043 wieder sein.

Der Himmel heute ist wolkig.
Darum weiß man noch nicht genau:
Wird man den Erdbeer·mond in Deutschland gut sehen können oder nicht?

Warum sollte im Mai niemand den Rasen mähen?

Der Monat Mai wird auch "mäh·freier Mai" genannt.
Weil niemand in diesem Monat seinen Rasen mähen sollte.

Warum ist das so?

Der mäh·freier Mai hat viele Vorteile:

  • Die Wiese wird nicht gemäht.
    Dann können im Mai Wildblumen wachsen.
    Zum Beispiel Löwen·zahn, Klee und Gänse·blümchen.
    Dann finden Bienen und andere Insekten mehr Nahrung.
  • Auf einer ungemähten Wiese können verschiedene Tier·arten ihre Nester bauen.
    Beim Mähen werden diese Nester zerstört.
  • Schmetterlinge legen ihre Eier an bestimmten Pflanzen ab.
    Und ihre Raupen brauchen Wild·kräuter wie Brenn·nesseln als Futter.
  • Marien·käfer und Heu·schrecken leben gerne in dichtem Gras.
    Sie fressen Schädlinge im Garten.
  • Frösche und Kröten finden Schutz vor Sonne und vor Feinden im hohen Gras.
  • Vögel finden im Gras Insekten zum Fressen.
    Und manche Vögel nutzen das hohe Gras zum Nest·bau.
  • Igel finden Schutz und Futter in einer ungemähten Wiese.

Außerdem können Gartenbesitzer*innen Zeit sparen.
Wenn sie ihre Wiese nicht mähen.

Manche Menschen wollen ihren Rasen aber gerne öfter mähen.
Auch im Mai.
Sie finden:
Eine wilde Wiese sieht unordentlich aus.

Was kann man da machen?

Auch ein kleiner Teil Wiese hilft der Natur.
Dann kann man zum Beispiel einen Teil der Wiese mähen.
Vielleicht rund um das Haus.
Und weiter hinten im Garten lässt man die Wiese etwas höher wachsen.
Auch das hilft den Tieren und der Natur.

Gerichts·verhandlung um einen gefällten Baum

Im September 2023 wurde ein sehr großer und alter Baum gefällt.
Es war ein Bergahorn.
Er wurde Sycamore Gap Tree genannt.
Das spricht man so aus: Sicke·mor Gäp Trie.
Sycamore Tree ist das englische Wort für einen Berg·ahorn.
Gap ist das englische Wort für Senke.
Weil der Baum in einer Senke in Groß·britannien stand.

Hier kann man den Baum sehen.
Er war 36 Meter hoch.
Im Jahr 2016 wurde er zu Englands Baum des Jahres gewählt.
So sah der Baum im Jahr 2020 aus.

Der Baum war sehr bekannt.
Viele Menschen haben ihn fotografiert.
Und er kam in einem Film über Robin Hood vor.

Aber 2023 haben Unbekannte den Baum gefällt.
Sie haben es heimlich und nachts gemacht.
Hier kann man ein Bild von dem gefällten Baum sehen:

Der gefällte Baum ist auf eine sehr, sehr alte Mauer gefallen.
Diese Mauer heißt Hadrians·wall.
Sie wurde von den Römern gebaut.
Im 2. Jahrhundert nach Christus.
Die Mauer ist also mehr als 1.800 Jahre alt.
Teile des Hadrians·walls sind durch den gefällten Baum zerstört worden.

Viele Menschen waren wütend darüber.
Sie konnten es nicht verstehen.
Warum haben Menschen den Baum gefällt?
Es gab keinen Grund dafür.

Jetzt stehen 2 Männer vor Gericht.
Sie heißen Daniel Graham und Adam Carruthers.
Sie werden beschuldigt.
Das heißt:
Die Polizei glaubt:
Diese beiden Männer haben 2023 den Baum gefällt.
Sie selbst sagen aber:
Es stimmt nicht.
Sie waren es nicht.
Jetzt muss ein Gericht entscheiden:
Wer hat Recht?

Vielleicht müssen die beiden Männer hohe Geld·strafen bezahlen.
Mehr als 720 Tausend Euro für den gefällten Baum.
Und etwa 1.300 Euro für die Schäden an der Mauer.

Am Wochenende gibt es eine partielle Sonnen·finsternis

Am Wochen·ende gibt es eine partielle Sonnen·finsternis.

Bei einer Sonnen·finsternis wird die Sonne vom Mond verdeckt.
Partiell bedeutet:
Nur ein Teil der Sonne wird verdeckt.

Das passiert am 29. März 2025.
Und wahrscheinlich wird die Sonnen·finsternis von Deutschland aus zu sehen sein.

Eine fast vollständige Sonnenfinsternis, nur an einer Stelle ist noch ein kleines Stück der Sonne zu sehen

Eine partielle Sonnen·finsternis

Von Thomas Baer, CC BY-SA 3.0

Die Sonnen·finsternis sieht von verschiedenen Orten auf der Welt unterschiedlich aus.
In Deutschland ist nur ein sehr kleiner Teil der Sonne vom Mond bedeckt.
In Kanada ist die Sonne fast gar nicht mehr zu sehen.

In Hamburg beginnt die Sonnen·finsternis um 11.26 Uhr.
Und sie dauert bis 13.08 Uhr.

In München beginnt die Sonnen·finsternis um 11.28 Uhr.
Und sie dauert bis 12.55 Uhr.

Bis jetzt weiß man nicht genau:
Wie wird das Wetter zu dieser Zeit sein?
Sind Wolken am Himmel oder nicht?

Die nächste Sonnen·finsternis ist von Deutschland aus erst 2026 wieder zu sehen.
Am 12. August 2026.
Da wird dann ein großer Teil der Sonne verdeckt sein.