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Einträge zum Stichwort: Natur

Heute ist "Blue Moon"

Heute ist "Blue Moon".
"Blue Moon" spricht man so aus: Blu Muhn.
Übersetzt heißt es: Blauer Mond.

Ist der Mond heute blau?

Nein.

Heute ist Vollmond.
Das Besondere ist:
Es ist der zweite Voll·mond im Mai 2026.

Was passiert bei Voll·mond?

Der Mond kreist um die Erde.
Die Erde kreist um die Sonne.
Beim Voll·mond stehen Sonne, Erde und Mond fast in einer Linie.
Die Erde ist dabei zwischen Sonne und Mond.

So wie auf diesem Bild:

Eine Illustration von Sonne, Erde und Mond in einer Reihe. Durch Pfeile ist die Bewegung umeinander herum dargestellt.

ChatGPT

Warum leuchtet der Mond dann so hell?

Die Sonne scheint auf den Mond.
Beim Voll·mond sehen wir die ganze beleuchtete Seite des Mondes.
Darum wirkt er rund und sehr hell.

Der Mond leuchtet nicht selbst.
Er spiegelt nur das Licht der Sonne.

Das passiert etwa alle 29 Tage.

Die meisten Monate haben 30 oder 31 Tage.
Das heißt:
Meistens ist der Voll·mond einmal im Monat.

Der letzte Voll·mond war am war am 1. Mai 2026.
Heute ist der 31. Mai.
Und heute ist wieder Voll·mond.
Es gibt also zweimal Voll·mond im Mai 2026.
Das ist sehr selten.
Und diesen besonderen Mond nennt man dann "Blue Moon".
Es hat nichts mit der Farbe zu tun.
Der Name kommt von einer englischen Redewendung.
Dort sagt man:
"Once in a blue moon."

In Deutschland würde man vielleicht sagen:
Es passiert nur alle Jubel·jahre.

Beides bedeutet:
Etwas passiert nur sehr selten.
So wie zweimal Voll·mond in einem Monat.

Ab etwa 21.30 Uhr kann man den "Blue Moon" heute sehen.
Am besten wahrscheinlich gegen 23 Uhr.
Aber:
An vielen Orten in Deutschland ist es um diese Uhr·zeit bewölkt.
Man muss sich also einen guten Ort ohne Wolken suchen.
Damit man diesen besonderen Voll·mond gut sehen kann. 

Wie rette ich eine Schnecke?

Vorlesen: X

Schnecken sind sehr langsam unterwegs.
Sie kriechen über die Erde.
Manchmal sieht man:
Das könnte gefährlich werden für eine Schnecke.
Weil sie auf eine Straße zu·kriecht.
Oder in die Richtung eines Rasen·mähers.

Dann denkt man vielleicht:
Ich möchte diese Schnecke retten.

Dafür muss man wissen:
Schnecken bewegen sich auf einer Schleim·schicht über den Boden.
Die Schleim·schicht ist sehr wichtig für die Schnecken.
Sie schützt die Schnecke vor Verletzungen.
Durch diese Schleim·schicht ist die Schnecke mit dem Boden verbunden.

Das bedeutet:
Man darf die Schnecke nicht einfach vom Boden ab·ziehen.
Sonst kann sie verletzt werden.
Sie kann daran sogar sterben.
Auch wenn du die Schnecke eigentlich retten willst.

Dafür gibt es 2 gute Möglichkeiten:

  • Leg der Schnecke ein Blatt oder ein Stück Rinde hin.
    Oder ein Stück Papier.
    Warte ab.
    Dann kann die Schnecke darauf kriechen.
    Dann kannst du sie mit dem Blatt an einen anderen sicheren Ort tragen.
    So wird die Schnecke nicht verletzt.
  • Klopfe drei·mal vorsichtig gegen das Haus der Schecke.
    Dann kann sich die Schnecke in ihr Haus zurück·ziehen.
    Sie kann sich dann selbst vom Boden lösen.
    So wird die Schleim·schicht nicht verletzt.

Und du kannst noch etwas beachten:
Die Schnecke war vor deiner Rettung in eine bestimmte Richtung unterwegs.
Setze sie an dem neuen Ort wieder in die·selbe Richtung.
Dann kann sie ihren Weg fort·setzen.

Indonesien bekommt eine neue Haupt·stadt

Vorlesen: X

Indonesien ist ein Land in Asien.
Es besteht aus sehr vielen Inseln.
Es sind 17 Tausend 508 Inseln.

Bis jetzt ist Jakarta die Haupt·stadt von Indonesien.
Aber das soll sich bald ändern.
Indonesien soll eine neue Haupt·stadt bekommen.

Bis jetzt gibt es die neue Haupt·stadt noch nicht.
Sie soll komplett neu gebaut werden.
Mitten im Dschungel.
[Statt Dschungel kann man auch Ur·wald sagen.]

Die Bäume im Dschungel werden gefällt.
Bis 2045 soll die neue Haupt·stadt fertig gebaut werden.

Der Präsident von Indonesien heißt Prabowo Subianto.
Er ist der Chef der Politik in Indonesien.
Er findet die neue Haupt·stadt gut.
Er findet:
Sie hat eine gute Lage.

Außerdem findet er gut:
In der neuen Haupt·stadt gibt es keine Überflutungen, Erd·beben, Tsunamis und Vulkan·ausbrüche.
[Ein Tsunami ist eine sehr große und starke Wasser·welle.]

Warum soll die Haupt·stadt nicht mehr Jakarta sein?
Die Stadt versinkt immer mehr im Meer.
Irgend·wann wird sie ganz unter Wasser stehen.
Und es gibt dort viele Erd·beben.
Und es leben sehr, sehr viele Menschen in Jakarta.
Die Stadt ist sehr überfüllt.

Die neue Haupt·stadt wird Nusantara heißen.
Sie ist im Osten von Indonesien.

Eigentlich sollte die neue Haupt·stadt bis 2024 fertig gebaut sein.
Aber es gab Probleme auf der Groß·baustelle.
Und es wurden Gelder für den Bau gestrichen.
Darum dauert die Bau·zeit viel länger.

2045 wird das Land Indonesien 100 Jahre alt.
Dann soll die neue Haupt·stadt fertig sein.

Keine Rettung für Buckel·wal Timmy

Seit etwa 2 Wochen sitzt ein Buckel·wal in der Ost·see fest.
Die Zeitungen haben den Wal Timmy getauft.
Seit 7 Tagen liegt der Wal auf einer Sand·bank vor der Insel Poel.
Bis jetzt konnte er sich von dort nicht selbst befreien.
Fach·leute glauben:
Der Buckel·wal Timmy kann von dort nicht mehr gerettet werden.
Wahrscheinlich wird er in der Ost·see sterben.

In den letzten Tagen haben Wissenschaftler*innen den Buckel·wal noch mal genauer untersucht.
Heute um 16 Uhr gab es eine Presse·konferenz.
Das bedeutet:
Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden bekannt·gegeben.
Und Reporter*innen konnten Fragen stellen.

Wie geht es Buckel·wal Timmy gerade? 

  • Der Wal ist sehr schwach.
    Wahrscheinlich kann er sich nicht von selbst befreien.
  • Der Rücken des Wals ragt aus dem Wasser heraus.
    Etwa 1,40 Meter weit.
    Darum wird der Wal immer wieder mit Meer·wasser befeuchtet.
    Damit ihm nicht so heiß wird.
    Das macht die Feuer·wehr.
  • Der Wal atmet noch.
    Aber er atmet immer seltener.
    Es sind immer größere Pausen zwischen den Atem·zügen.
  • Die Haut des Wals ist an vielen Stellen verletzt.
    Die Haut wirft Blasen und ist an vielen Stellen eingerissen.
  • Der Wal reagiert nicht mehr auf Menschen.
    Heute sind Menschen mit einem Boot nah an den Wal heran·gefahren.
    Um ihn zu untersuchen.
    Der Wal hat sich nicht bewegt.
    Vor einigen Tagen war das noch anders.
  • Das Wasser um den Wal herum ist gerade ziemlich flach.
    Der Wal kann sich nicht frei·schwimmen.
    Dafür müsste der Wasser·stand mindestens 60 Zentimeter höher sein.
    Und das wird in den nächsten 4 Tagen nicht passieren.
    Der Wasser·stand wird eher noch niedriger.
  • Till Backhaus ist der Umwelt·minister von Mecklenburg-Vorpommern.
    Er hat Pläne gemacht, den Wal zu retten.
    Mit Booten, Netzen und Seilen.
    Fach·leute sagen aber:
    Das wird den Wal nicht retten.
    Und er wird bei dem Rettungs·versuch leiden und Schmerzen haben.
    Darum empfehlen sie:
    Man soll keinen Rettungs·versuch mehr machen.
    Die Fachleute sagen:
    "Wir gehen davon aus, dass das Tier nicht transport·fähig ist."

Was bedeutet das?

Wahrscheinlich wird Buckel·wal Timmy vor der Küste der Ost·see sterben.
Er wird dabei von Fach·leuten begleitet.
Damit er so wenig wie möglich leiden muss.
Man weiß nicht:
Wie lange wird es dauern?

Star-Lexikon

Wer war Timmy?

Timmy war ein Buckel·wal.
Er war ins flache Wasser der Ost·see geschwommen.
Im März 2026 saß er zum ersten mal auf einer Sand·bank fest.
Seitdem haben viele Menschen überlegt:
Wie kann der Wal gerettet werden?

So groß war Timmy:

  • Länge: 12,35 Meter
  • Breite: 3,20 Meter
  • Höhe: 1,60 Meter

Lange wusste niemand:
Wie geht es dem Wal?
Ist er krank?
Hat er innere Verletzungen?
Wird er überleben?
Oder ist er zum Sterben ins flache Wasser geschwommen?

Sicher war:
Wal Timmy hatte ein Fischer·netz im Maul.
Das Netz konnte nicht entfernt werden.
Und Timmy hatte eine Haut·krankheit.

Es gab sehr viele Berichte über Wal Timmy.
Man konnte live im Internet bei den Rettungs·versuchen zuschauen.
Es gab viele verschiedene Meinungen zu der Frage:
Kann der Wal noch gerettet werden oder nicht?

Hape Kerkeling hat den Wal Timmy genannt.
Weil er zuerst in Timmendorfer Strand am Strand lag.
Die BILD Zeitung hat den Namen dann auch benutzt.

Andere Menschen haben den Wal auch Hope genannt.
Das ist das englische Wort für Hoffnung.
So spricht man es aus: Houp.

Eine Gruppe von Retter*innen hat den Wal mit einem Boot in die Nord·see gebracht.
Zurück ins tiefere Wasser.
Aber der Wal hat dort nicht überlebt.
Er wurde im Mai 2026 tot vor der Küste von Dänemark gefunden.

Ein Wolf hat eine Frau in Hamburg angegriffen

Vor einer Woche hat ein Wolf in Hamburg eine Frau angegriffen.

Was ist passiert?

Der Wolf hatte sich verirrt.
Er wurde mehrere Tage lang immer wieder gesehen.
An verschiedenen Orten in Hamburg.

Vor einer Woche ist er dann in ein Einkaufs·zentrum in Hamburg gelaufen.
Da kam er nicht mehr raus.
Weil die Schiebe·türen am Eingang geschlossen waren.

Eine Frau wollte dem Wolf helfen.
Damit er wieder nach draußen kommt.
Dabei kam sie dem Wolf zu nah.
Und der Wolf hat die Frau angegriffen und verletzt.

Der Wolf konnte das Einkaufs·zentrum wieder verlassen.
Er ist dann weiter durch Hamburg gelaufen.
Dann ist er in den Fluss gesprungen.
In die Außen·alster.
Da konnte er dann von der Polizei eingefangen werden.

Der Wolf wurde dann in eine Auf·fang·station gebracht.
Dort konnte er sich erholen.
Und er wurde von einem Tier·arzt versorgt.

BIs jetzt weiß man nicht:
Was genau ist in dem Einkaufs·zentrum passiert?
Hat der Wolf die Frau gebissen?
Oder wie hat er sie angegriffen?
Die Polizei hat einen Bericht darüber geschrieben.
Aber bis jetzt wurde der Bericht nicht frei·gegeben.

Der Wolf ist wieder in Freiheit 

Jetzt wurde der Wolf wieder ausgewildert.
Das bedeutet:
Er wurde zurück in die Natur gebracht.
Vorher wurde der Wolf aber gekenn·zeichnet.
Er trägt jetzt einen Sender.
So kann über·wacht werden:
Wo ist der Wolf gerade?
Kommt er wieder in die Nähe von Menschen?
So sind hoffentlich alle sicher:
Der Wolf.
Und die Menschen in Hamburg.

Katharina Fegebank ist Politikerin in Hamburg.
Sie ist Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrar·wirtschaft.
Sie sagt:
"Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und intensiv mit Expertinnen und Experten sämtliche Optionen abgewogen.
Mit der Auswilderung beginnt für den Wolf nun ein neues Leben – hoffentlich abseits der Stadt in der Natur, wo er sich wohl·fühlt."

Wölfe in Deutschland

Lange Zeit gab es keine Wölfe mehr in Deutschland.
Sie waren ausgestorben.
Weil sie alle erschossen wurden.
Der Mensch hatte den Wolf in Deutschland ausgerottet.

Aber seit einigen Jahren kommen wieder Wölfe nach Deutschland.
Wahrscheinlich sind sie aus den Wäldern in Polen nach Deutschland gekommen.
Die ersten Wölfe wurden im Jahr 1998 in Deutschland entdeckt.
Das war vor 28 Jahren.
Und heute kann man sagen:
Sie leben jetzt wieder hier.
Es gibt wieder Wölfe in Deutschland.

Fach·leute schätzen:
Wahrscheinlich gibt es gerade etwa 1.600 Wölfe in Deutschland.

Bis jetzt hat noch keiner dieser Wölfe einen Menschen angegriffen.
Eigentlich sind Wölfe scheu.
Sie halten sich von Menschen fern.
Wahrscheinlich war dieser Wolf gestresst.
Er war von seinem Rudel getrennt.
Er war in einer fremden Umgebung.
Dirt gab es viele fremde Geräusche und Gerüche.
Der Wolf hat die Frau nicht mit Absicht angegriffen.
Sondern er war in Panik.

Politiker*innen beraten jetzt:
Was genau ist in Hamburg passiert?
Und was bedeutet das für den Umgang mit Wölfen in Deutschland?

Ein Buckel·wal soll mit Baggern gerettet werden

Schon seit Montag liegt ein Buckel·wal vor Timmendorfer Strand.
Timmendorfer Strand ist ein Ort an der Ost·see.
Das Wasser dort ist sehr flach.
Darum sitzt der Wal fest.
Er kann nicht alleine von dort weg·schwimmen.

Warum ist das besonders?
Was ist passiert?

Die Ost·see ist sehr flach.
Es gibt dort nur wenig Nahrung für große Wale.
Darum schwimmen große Wale eigentlich nicht in die Ost·see.
Manchmal passiert es trotzdem.
Das bedeutet dann meistens:
Der Wal hat sich verirrt.
Er ist geschwächt oder krank.

So ist es auch diesmal.
Seit Montag liegt ein Buckel·wal vor Timmendorfer Strand.
Er scheint krank zu sein.
Er hat große braune Flecken auf seiner Haut.

In diesem Video kann man den Buckel·wal sehen:

Rettungs·versuche für den Buckel·wal

Seit Montag gibt es Rettungs·versuche für den Buckel·wal.
Die Feuer·wehr hat versucht. den Buckel·wal umzudrehen.
Sodass er weg·schwimmen kann.
Aber das hat nicht geklappt.

Dann haben Polizei·boote Wellen gemacht.
Damit der Wal weg·schwimmen kann.
Aber auch das hat nicht geklappt.

Dann wollte die Feuerwehr Sand unter dem Wal weg·saugen.
Aber der Sand war zu hart dafür.

Was passiert heute?

Heute gibt es einen neuen Rettungs·versuch.
Es wurden 2 große Bagger ins Wasser gelassen.
Heute morgen um 8 Uhr.
Die Bagger sollen eine lange und tiefe Rinne graben.
Damit der Wal durch die Rinne wieder ins tiefere Wasser schwimmen kann.

Die Rinne wird 50 Meter lang.
6 Meter breit.
Und 1,20 Meter tief.

Die Rinne beginnt vor dem Kopf des Wals.
Dann muss er sich nicht umdrehen.
Alle hoffen:
Durch diese Rinne kann der Wal dann frei·kommen.

Fach·leute machen sich große Sorgen um den Wal.
Seine Chancen zu überleben sind nicht gut.
Die Fach·leute sagen:
"Der Gesundheits·zustand des Wals ist besorgnis·erregend, sowohl seine Haut als auch den Allgemein·zustand betreffend."

Darum hoffen alle auf eine Rettung heute.
Das Problem ist aber:
Es ist sehr stürmisch.
Das macht die Rettung noch schwieriger.

Der Abschnitt des Strands ist abgesperrt.
Damit der Wal nicht durch Zuschauer*innen noch mehr gestresst wird.

In diesem Video kann man die Rettungs·aktion live ansehen:

Star-Lexikon

Wer war Timmy?

Timmy war ein Buckel·wal.
Er war ins flache Wasser der Ost·see geschwommen.
Im März 2026 saß er zum ersten mal auf einer Sand·bank fest.
Seitdem haben viele Menschen überlegt:
Wie kann der Wal gerettet werden?

So groß war Timmy:

  • Länge: 12,35 Meter
  • Breite: 3,20 Meter
  • Höhe: 1,60 Meter

Lange wusste niemand:
Wie geht es dem Wal?
Ist er krank?
Hat er innere Verletzungen?
Wird er überleben?
Oder ist er zum Sterben ins flache Wasser geschwommen?

Sicher war:
Wal Timmy hatte ein Fischer·netz im Maul.
Das Netz konnte nicht entfernt werden.
Und Timmy hatte eine Haut·krankheit.

Es gab sehr viele Berichte über Wal Timmy.
Man konnte live im Internet bei den Rettungs·versuchen zuschauen.
Es gab viele verschiedene Meinungen zu der Frage:
Kann der Wal noch gerettet werden oder nicht?

Hape Kerkeling hat den Wal Timmy genannt.
Weil er zuerst in Timmendorfer Strand am Strand lag.
Die BILD Zeitung hat den Namen dann auch benutzt.

Andere Menschen haben den Wal auch Hope genannt.
Das ist das englische Wort für Hoffnung.
So spricht man es aus: Houp.

Eine Gruppe von Retter*innen hat den Wal mit einem Boot in die Nord·see gebracht.
Zurück ins tiefere Wasser.
Aber der Wal hat dort nicht überlebt.
Er wurde im Mai 2026 tot vor der Küste von Dänemark gefunden.

Gute Nachricht des Tages 130: Köln bekommt kleine Wald·inseln

Vorlesen: X

In Köln gibt es nur wenig Bäume und Grün.
Die meisten Flächen in der Stadt sind bebaut.
Mit Wohnungen, Straßen und Park·plätzen.

Aber:
Bald soll es mehr Grün in Köln geben.
Es sollen Wald·inseln gepflanzt werden.

Diese Wald·inseln sind kleine Mini·wälder mitten in Köln.
Sie sind zwischen 100 und 3.000 Quadrat·meter groß.

5 solche Wald·inseln gibt es schon.
An diesen Orten:

  • In der Baadenberger Straße in Ehrenfeld.
    Diese Wald·insel gibt es seit 2022.
  • Am Zündorf·bad.
    Diese Wald·insel gibt es seit 2022.
  • An der Krückel·straße in Poll.
    Diese Wald·insel gibt es seit 2023.
  • An der Wahnheider Straße in Poll.
    Diese Wald·insel gibt es seit 2024.
  • An St. Theresia in Mülheim.
    Diese Wald·insel gibt es seit 2025.

Und in diesen Stadt·teilen soll es weitere Wald·inseln geben:

  • In Nippes im Johannes-Giesberts-Park.
  • In Nippes im Lohse·park.

Außerdem wird 2026 ein Gesamt·plan für die Wald·inseln gemacht.
Wo sollen in Zukunft noch mehr Wald·inseln entstehen?

Wofür sind die Wald·inseln gut?

Die Wald·inseln haben viele Vorteile für die Menschen in Köln:

  • Es wird nicht mehr so heiß in den Städten.
    Weil Bäume und Sträucher in den Wald·inseln wachsen.
    Die Flächen sind nicht mehr mit Teer oder Beton versiegelt.
    Und die Bäume spenden Schatten.
  • Die Bäume verbessern die Luft in der Stadt.
  • Das Wasser kann auf diesen Flächen wieder in den Boden sickern.
  • Tiere finden auf den Wald·inseln Nahrung und Lebens·raum.
  • Schul·klassen können auf den Wald·inseln etwas über die Natur lernen.

Im Moment brauchen wir gute Nachrichten.
Darum gibt es bei Einfachstars jetzt regelmäßig eine Gute Nachricht des Tages.
Hier findet man alle Guten Nachrichten des Tages.

Hast Du eine Gute Nachricht des Tages?
Möchtest Du sie mit anderen Menschen teilen?
Dann schick sie mir an diese E-Mail-Adresse: anne@einfachstars.info.

Die Eis·bach·welle in München ist plötzlich verschwunden

In München gibt es den Eis·bach.
Er ist mitten in der Stadt.
Bei der Prinz·regenten·straße.
Der Bach bekommt sein Wasser aus dem Fluss Isar.
Der Bach fließt an den meisten Stellen unter der Erde.
Aber an einigen Stellen fließt er über der Erde durch München.

Den Bach gibt es seit 1789.
Also seit mehr als 230 Jahren.
Er wurde von einem Garten·bau·meister künstlich angelegt.

Der Platz ist bei vielen Menschen sehr beliebt.
Denn es gibt im Eis·bach eine künstliche Welle.
Sie entsteht durch eine Stein·stufe im Wasser.
Das Besondere ist:
Auf der Welle kann man surfen.
Viele Menschen aus München tun das.
Und auch Gäste aus vielen verschiedenen Ländern der Welt.
Zum Beispiel der Sänger und Musiker Jack Johnson.

Hier kann man es sehen.

Einmal im Jahr findet in München die Bach·auskehr statt.
Das bedeutet:
Das Wasser wird aus den Bächen in der Innen·stadt abgelassen.
Dann werden Schlamm, Sand, Kies, Laub, Müll und Äste entfernt.
Damit das Wasser wieder gut fließen kann.
Danach wird das Wasser wieder zurück in den Bach gelassen.

Aber in diesem Jahr gibt es ein Problem nach der Bach·auskehr:
Die Eis·bach·welle ist verschwunden.
Man kann im Eis·bach nicht mehr surfen.
Der Bach fließt jetzt fast flach.
Die Welle ist nicht mehr hoch genug.

So sieht es jetzt dort aus:

Bis jetzt weiß man noch nicht sicher:
Warum ist die Welle weg?
Was ist der Grund dafür?
Wissenschaftler*innen untersuchen es noch.

Die Stadt München hat mehr Wasser in den Eis·bach gelassen.
Sie dachten:
Vielleicht kommt die Welle dann zurück.
Aber das hat nicht geklappt.

Fach·leute glauben jetzt:
Vielleicht wurde zu viel Kies aus dem Eis·bach entfernt.
Vielleicht ist das der Unterschied.

Ab heute kommen noch Fach·leute aus Hamburg dazu.
Sie machen noch mehr Messungen im Eis·bach.
Und sie helfen dabei, eine Lösung zu finden.

Robert Meier-Staude arbeitet an der Hoch·schule München.
Er hat die Veränderungen im Eis·bach untersucht.
Und er glaubt:
"Eine Lösung gibt es auf jeden Fall."

Heute ist Earth Night in Deutschland und Österreich

Seit 2009 gibt es in Deutschland die Earth Hour.
Immer einmal im Jahr.

Earth Hour spricht man so aus: Örs Auer.
Übersetzt heißt es: Stunde der Erde.

Was passiert bei der Earth Hour?

Viele Menschen überall auf der Welt machen dann das Licht aus.
Damit wollen sie zeigen:
Umwelt·schutz ist wichtig.
Wir verbrauchen zuviel Strom.
Wir achten nicht genug auf die Umwelt.
Überall ist zu viel künstliches Licht.

Die Umwelt·schutz·gruppe WWF hat die Earth Hour erfunden.
Es ist die größte Umwelt·schutz·aktion der Welt.

In diesem Jahr ist etwas neu:
Das Licht wird nicht nur für eine Stunde ausgemacht.
Sondern für die ganze Nacht.
Darum heißt die Aktion nicht mehr Earth Hour.
Sondern Earth Night.
Also Nacht der Erde.

Ab 21 Uhr werden heute in Deutschland und Österreich viele Lichter ausgeschaltet.

Nicht nur Privat·personen machen bei der Earth Night mit.
Auch mehr als 100 Städte sind dabei.

Das Ziel ist:
Durch die Earth Night sollen die Menschen mehr über den Umwelt·schutz nach·denken.

Heute gibt es einen Erdbeer·mond

Heute gibt es einen Erdbeer·mond.
Also in der Nacht von heute auf morgen. 

Was ist ein Erdbeer·mond?

Erdbeer·mond ist ein Voll·mond im Juni.
Indigene Menschen in den USA haben den Namen zuerst benutzt.
Indigene Menschen bedeutet:
Diese Menschen haben zuerst in den USA gelebt.
Bevor Menschen aus Europa in die USA kamen.
Sie hatten einen anderen Kalender als wir heute.
Der Kalender richtete sich nach dem Mond.
In diesem Kalender wurde der Voll·mond im Juni Erdbeer·mond genannt.
Weil er zur gleichen Zeit ist wie die Erdbeer·ernte.

Das Besondere am Erdbeer·mond ist:
Er erscheint oft besonders groß.
Weil er sehr nah an der Erde ist.
Er steht also besonders tief.
Und manchmal ist der Erdbeer·mond rosa.
Aber das ist nicht immer so.

Der Erdbeer·mond morgen ist etwas ganz Besonderes.
Er ist besonders groß.
So groß wird er erst im Jahr 2043 wieder sein.

Der Himmel heute ist wolkig.
Darum weiß man noch nicht genau:
Wird man den Erdbeer·mond in Deutschland gut sehen können oder nicht?