Sand·säcke rund um den Buckel·wal
Timmy der Buckelwal liegt immer noch vor der Insel Poel.
Seine Rettung wird weiter geplant.
Aber wahrscheinlich geht es erst morgen los.
Was ist der neue Rettungs·plan?
Timmy soll mit einem Lasten·kahn ins tiefe Meer transportiert werden.
Ein Lasten·kahn ist ein Schiff.
Es ist sehr groß.
Und es kann sehr schwere Dinge transportieren.
Auch einen Wal.
Wal Timmy wiegt 12 Tonnen.
Das sind 12 Tausend Kilogramm.
Das ist etwa so viel wie das Gewicht von 200 Menschen.
In dem Lasten·kahn wird Wasser sein.
Unter dem Wasser ist Sand.
Sodass Wal Timmy darin liegen kann.
Fach·leute sagen:
Er kann in dem Schiff liegen.
Er wird sich dabei nicht verletzen.
Andere Worte für diese Art von Lasten·kahn sind auch Schute oder Barge.
Wie kommt der Wal in den Lasten·kahn?
Dafür wurde eine Rinne gegraben.
Der Lasten·kahn steht dann geöffnet am Ende der Rinne.
Sodass Timmy direkt in den Lasten·kahn schwimmen kann.
Aber:
An der Rinne wird noch gearbeitet.
Sie muss noch breiter werden.
Fred Babbel ist der Chef·taucher im Team der Wal·retter*innen.
Er sagt:
"Wir sind da noch beim Arbeiten, beim Spülen, Saugen."
Darum kann der nächste Rettungs·versuch erst frühestens am Dienstag starten.
Vielleicht auch erst am Mittwoch.
Hinter dem Wal sollen Sandsäcke aufgebaut werden.
Sie bilden dann eine Sperre.
Damit der Wal nicht in die falsche Richtung schwimmt.
Dann soll der Lasten·kahn mit dem Wal durch den Nord-Ostsee-Kanal fahren.
Der Lasten·kahn selbst hat keinen Motor.
Er muss gezogen oder geschoben werden.
Star-Lexikon
Wer war Timmy?
Timmy war ein Buckel·wal.
Er war ins flache Wasser der Ost·see geschwommen.
Im März 2026 saß er zum ersten mal auf einer Sand·bank fest.
Seitdem haben viele Menschen überlegt:
Wie kann der Wal gerettet werden?
So groß war Timmy:
- Länge: 12,35 Meter
- Breite: 3,20 Meter
- Höhe: 1,60 Meter
Lange wusste niemand:
Wie geht es dem Wal?
Ist er krank?
Hat er innere Verletzungen?
Wird er überleben?
Oder ist er zum Sterben ins flache Wasser geschwommen?
Sicher war:
Wal Timmy hatte ein Fischer·netz im Maul.
Das Netz konnte nicht entfernt werden.
Und Timmy hatte eine Haut·krankheit.
Es gab sehr viele Berichte über Wal Timmy.
Man konnte live im Internet bei den Rettungs·versuchen zuschauen.
Es gab viele verschiedene Meinungen zu der Frage:
Kann der Wal noch gerettet werden oder nicht?
Hape Kerkeling hat den Wal Timmy genannt.
Weil er zuerst in Timmendorfer Strand am Strand lag.
Die BILD Zeitung hat den Namen dann auch benutzt.
Andere Menschen haben den Wal auch Hope genannt.
Das ist das englische Wort für Hoffnung.
So spricht man es aus: Houp.
Eine Gruppe von Retter*innen hat den Wal mit einem Boot in die Nord·see gebracht.
Zurück ins tiefere Wasser.
Aber der Wal hat dort nicht überlebt.
Er wurde im Mai 2026 tot vor der Küste von Dänemark gefunden.
















