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Einträge zum Stichwort: Gute Nachricht des Tages

Gute Nachricht des Tages 94: 6 Tage nach Flucht aus der Ukraine gewinnt ein ukrainischer Junge eine Tennis·meisterschaft

Seit 34 Tagen ist Krieg in der Ukraine.
Russland greift die Ukraine an.
Viele Menschen sind auf der Flucht.
Auch nach Deutschland kommen immer mehr geflüchtete Menschen.
Einer von ihnen ist Arkhyp Oliukha.
Er ist 10 Jahre alt.
Zusammen mit seiner Mutter ist er aus Kyjiw geflohen.
Er ist jetzt seit 6 Tagen in Deutschland.
In der Stadt Soest.

Arkhyp Oliukha spielt Tennis.
Darum hat er Kontakt auf·genommen zum Tennis·verein in Soest.
Er möchte in Zukunft dort spielen.

In der Stadt Warstein gab es am Wochenende eine Meisterschaft.
Eine Tennis·meisterschaft für Kinder bis 10 Jahren.
Ein Kind konnte bei der Meisterschaft nicht mit·machen.
So konnte Arkhyp Oliukha bei der Meisterschaft mit·machen.
Und er hat sie gewonnen.

Auch ein russischer Junge hat bei der Tennis·meisterschaft mit·gespielt.
Der Junge und sein Vater haben Arkhyp Oliukha unterstützt.
Sie haben für ihn übersetzt.

Martina Struff ist Trainerin beim Tennis·verein in Soest.
Sie sagt:
"Ich mache Jugend·training seit etlichen Jahren.
[Man kann auch sagen: Seit vielen Jahren.]
Die Momente vom zurück·liegenden Wochen·ende waren aber schon Besondere."

Hier kann man ein Foto von Arkhyp Oliukha mit seinem Pokal sehen.

Im Moment brauchen wir gute Nachrichten.
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Gute Nachricht des Tages 93: Bücher·geschenke für ukrainische Kinder

Seit 34 Tagen ist Krieg in der Ukraine.
Russland greift das Land an.
Viele Menschen sterben.
Und viele Menschen verlassen das Land.
Sie fliehen.
Auch nach Deutschland.

Unter den geflüchteten Menschen sind auch viele Kinder.
Sie gehen jetzt in deutsche Schulen.
Sie verbinden ihre Freizeit in Deutschland.
Und hoffentlich finden sie neue Freunde und Freundinnen in Deutschland.
Dafür müssen sie schnell Deutsch lernen.
Und das funktioniert gut mit Büchern.
Darum hat sich die Buch·handlung Lese·zeichen in Germering etwas überlegt.
Ukrainische Kinder bekommen dort Bücher geschenkt.

Ein Mann aus Germering hatte die Idee.
Er hat selbst Kinder.
Er weiß:
Viele Kinder konnten auf der Flucht nur wenige Dinge mit·nehmen.
Nur wenige Spielzeuge und Bücher.
Darum bekommen sie jetzt neue geschenkt.

Menschen können in die Buch·handlung in Germering kommen.
Sie können Buch·paten und Buch·patinnen werden.
Das bedeutet:
Die Buch·händler und Buch·händlerinnen suchen passende Bücher für ukrainische Kinder aus.
Die Buch·paten und Buch·patinnen bezahlen für die Bücher.
Und die Buch·händler und Buch·händlerinnen geben sie dann weiter.

Die Stadt Germering bringt ukrainische Familien in Wohnungen und Wohn·heimen unter.
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadt geben die Bücher dann an die Kinder weiter.

Bis jetzt kann man in Deutschland noch keine ukrainischen Kinder·bücher bestellen.
Vielleicht ändert sich das bald.
Aber es gibt deutsche Bücher mit vielen Bildern und nur wenigen Wörtern.
Sie erzählen trotzdem spannende Geschichten.
Und Mal·bücher und Bastel·bücher brauchen gar keine Sprache.

Bis jetzt gibt es die Buch·patenschaften nur in der Stadt Germering.
Aber vielleicht machen noch andere Buch·handlungen bei der Idee mit.

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Gute Nachricht des Tages 90: Ein Taxi·fahrer in Pakistan fährt Mädchen kosten·los zur Schule

Arab Sha lebt in Pakistan.
Er ist dort Taxi·fahrer.
Aber:
Er fährt seine Fahr·gäste nicht in einem Auto.
Sondern in einer Rikscha.

So sieht eine Rikscha aus.

In Pakistan gehen nicht alle Kinder zur Schule.
Vor allem viele Mädchen gehen nicht in die Schule.
Viele Familien können es sich nicht leisten.
Arab Sha will das ändern.
Darum fährt er jeden Morgen Mädchen in die Schule.
Immer zwischen 7 und 9 Uhr.
Mit seiner Rikscha fährt er etwa 100 Mädchen von ihrem Zu·hause in die Schule.
Dafür muss er 20 mal hin und her fahren.

Für diese Fahrten bekommt Arab Sha kein Geld.
Er fährt die Mädchen kosten·los.
Dafür gibt er die Hälfte seines Lohns aus.

Arab Sha hat eine ältere Schwester.
Sie konnte als Kind nicht in die Schule gehen.
Die Familie konnte sich den Schul·weg nicht leisten.
Er war zu weit. 

Arab Sha wünscht sich:
Die Mädchen sollen es besser haben als seine Schwester.
Sie sollen ein gutes leben haben.
Darum fährt er sie zur Schule.
Die Mädchen nennen ihn großer Bruder.

Hansa geht gerade in die dritte Klasse.
Sie sagt:
"Er fährt uns in die Schule und bringt uns wieder zurück.
Ich bin ihm sehr dankbar."

Hier sieht man Arab Shah mit eineigen der Mädchen.

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Gute Nachricht des Tages 88: Italien will das Theater von Mariupol wieder aufbauen

Seit 23 Tagen ist Krieg in der Ukraine.
Russland greift das Land an.
In vielen Städten sind Kämpfe und Raketen·angriffe aus der Luft.
Auch in der Stadt Mariupol.
Sie ist im Osten der Ukraine.
In der Stadt leben mehr als 400.000 [400 Tausend] Menschen.

In der Stadt Mariupol gibt es ein Theater.
So sah das Theater vor dem Krieg aus.

In den letzten Tagen wurde das Theater von Mariupol vollkommen zerstört.
Es wurde aus der Luft mit Bomben beschossen.

In dem Theater waren viele Menschen.
Weil ihre Häuser zerstört wurden.
Sie waren im Keller unter dem Theater.
Zum Glück konnten viele der Menschen gerettet werden.
Sie haben unter dem zerstörten Theater überlebt.

Italien hat dem Land jetzt Hilfe angeboten.
Sie sagen:
Nach dem Krieg wollen sie das Theater von Mariupol wieder aufbauen.

Dario Franceschini ist italienischer Politiker.
Er ist der italienische Kultur·minister.
Er sagt:
"Italien ist bereit, das Theater von Mariupol wieder aufzubauen.
Die Theater der Welt gehören der ganzen Menschheit."

Hier kann man das zerstörte Theater von Mariupol sehen.

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Gute Nachricht des Tages 87: Menschen buchen Zimmer und Wohnungen in der Ukraine

Seit 11 Tagen ist Krieg in der Ukraine.
Russland hat das Land angegriffen.
Viele Menschen überlegen jetzt:
Wie kann ich Menschen in der Ukraine unterstützen?

Eine Frau hatte jetzt eine gute Idee.
Sie hat die gute Idee bei Facebook geteilt.
Jetzt machen viele Menschen dabei mit.

Airbnb ist eine Internet·seite.
Über diese Internet·seite kann man Zimmer und Wohnungen buchen.
An vielen Orten der Welt.
Auch in der Ukraine.
Hier findet man die Internet·seite.

Die Menschen buchen Zimmer und Wohnungen in der Ukraine bei Airbnb.
Und sie schreiben den Menschen in der Ukraine Nachrichten.
Sie schreiben ihnen:
Ich buche Ihr Zimmer oder Ihre Wohnung.
Auch wenn ich gerade nicht in die Ukraine reisen kann.
Mit dem Geld möchte ich Sie unterstützen.
In dieser schweren Zeit.

Hier findet man den Text auf Ukrainisch:

Я бронюю вашу кімнату чи квартиру.
Хоча зараз я не можу подорожувати Україною.
Я хотів би підтримати вас грошима.
У цей непростий період часу.

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Gute Nachricht des Tages 86: Ein gestrandeter Wal kann von Helfern und Helferinnen gerettet werden

In Alaska ist ein Orca gestrandet.
Auf der Prince-of-Wales-Insel.

Ein Orca ist ein Wal.
So sehen Orcas aus:

In Alaska ist ein Orca gestrandet.
Er ist im Meer geschwommen.
Dann kam die Ebbe.
Das heißt:
Das Wasser sinkt.
Es zieht sich zurück.
Darum lag der Orca plötzlich auf dem Trockenen.

Der Orca wollte zurück ins Wasser.
Aber alleine konnte er es nicht schaffen.
Bei den Versuchen hat er sich verletzt.

Hier kann man den gestrandeten Orca sehen: 

In der Nähe des Orcas fuhr ein Schiff vorbei.
Der Kapitän und seine Crew haben den Wal entdeckt.
[Crew sind Menschen, die auf einem Schiff arbeiten.]
Sie haben den Orca mit Meer·wasser übergossen.
Damit er nicht austrocknet und stirbt.
Das haben sie viele Stunden lang gemacht.
Sie haben eine Menschen·kette gebildet.
Sie haben Meer·wasser mit Eimern aus dem Meer geschöpft.
Dann haben sie die Eimer weiter·gegeben.
So konnte der Orca immer wieder mit Meer·wasser übergossen werden.

Dann haben weitere Helfer und Helferinnen von dem gestrandeten Orca gehört.
Sie brachten einen Schlauch und eine Pumpe.
So konnte der Orca weiter mit Wasser übergossen werden.
Das hat ihm das Leben gerettet.

8 Stunden später kam die Flut.
Der Orca konnte sich befreien.
Er konnte alleine wieder zurück ins Meer schwimmen. 

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Gute Nachricht des Tages 85: Heute ist Tag der Umarmung

Heute ist Tag der Umarmung.
Es ist ein indischer Welt·tag.
In Indien wird die ganze Woche rund um den Valentins·tag gefeiert.
Es ist eine ganze Valentins·woche.
Zu dieser Woche gehört auch der Tag der Umarmung.

Der Tag der Umarmung wurde in Indien oder in Nepal erfunden.
Von Machern und Macherinnen von Gruß·karten.
Der Tag der Umarmung wird seit 2008 gefeiert.
Also seit 15 Jahren.

Viele Menschen vermissen in der Corona-Zeit Umarmungen.
Darum ist der Tag der Umarmung in diesem Jahr besonders wichtig.

Außerdem sind heute noch diese Welttage:

  • Darwin-Tag
    [Charles Darwin war ein berühmter Natur·forscher.]
  • Tag des verlorenen Penny in den USA
    [Der Penny ist die kleinste Münze in den USA.
    So wie 1 Cent in Deutschland.]
  • Internationaler Tag gegen den Einsatz von Kinder·soldaten
    [International bedeutet: Der Welt·tag wird in vielen verschiedenen Ländern gefeiert.]

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Gute Nachricht des Tages 84: Australien will die Koalas besser schützen

Koalas gibt es nur in Australien.
Sie leben an keinem anderen Ort der Welt.
Koalas brauchen Eukalptus·bäume.
Denn sie fressen die Blätter der Bäume.
Sie brauchen genug Platz.
Es muss regelmäßig regnen.
Und andere Koalas müssen in der Nähe leben.
Nur dann können Koalas gut leben.

So sehen Koalas aus:

Aber auch in Australien gibt es immer weniger Koalas.
Sie sind sehr stark gefährdet.
Sie müssen besser geschützt werden.
Sonst könnten sie aus·sterben.

Woran liegt das?
Warum gibt es immer weniger Koalas?

Das hat verschiedene Gründe:

  • Das Klima verändert sich.
    In vielen Gegenden von Australien wird das Land immer trockener.
    Es fällt nicht mehr genug Regen.
  • Es gab schwere Wald·brände in Australien.
    Bei den Bränden sind viele Koalas gestorben.
  • Es werden immer mehr Eukalptus·wälder abgeholzt.
    Der Lebens·raum der Koalas wird immer kleiner.

Jetzt hat die australische Regierung entschieden:
Sie wollen mehr für den Schutz der Koalas tun.
Dafür wollen sie in den nächsten 4 Jahren viel Geld ausgeben.
50 Millionen australische Dollar.
Das sind umgerechnet 31 Millionen Euro.

 Sussan Ley ist die australische Umwelt·ministerin.
Sie sagt:
"Wir ergreifen beispiel·lose Maßnahmen zum Schutz des Koalas und arbeiten mit Wissenschaftlern, medizinischen Forschern, Tier·ärzten, Gemeinden, Bundes·staaten, lokalen Regierungen und der indigenen Bevölkerung zusammen."

Damit meint sie:
Alle müssen zusammen·arbeiten.
Damit die Koalas besser geschützt werden.

Am wichtigsten ist:
Die Lebens·räume der Koalas dürfen nicht mehr vernichtet werden.
Die Eukalptus·wälder dürfen nicht weiter abgeholzt werden.
Nur dann können auch in Zukunft noch Koalas in Australien leben.

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Gute Nachricht des Tages 83: Ein Junge befreit 80 Autos von Pflege·kräften von Schnee, damit sie sicher nach Hause kommen

Christian Stone ist 10 Jahre alt.
Er lebt in den USA.
Im Bundes·staat Rhode Island.
[Ein Bundes·staat ist ein Teil der USA. So ähnlich wie ein Bundes·land in Deutschland.]

Am Wohn·ort von Christian Stone gibt es ein großes Kranken·haus.
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in dem Kranken·haus müssen gerade sehr viel arbeiten.
Wegen Corona.

Dann hat es plötzlich stark geschneit.
Die Autos der Kranken·haus-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind völlig eingeschneit.
Darum hat Christian Stone sich etwas überlegt.
Er hat die Autos der Kranken·haus-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Schnee befreit.
Damit sie nach der Arbeit möglichst schnell nach Hause kommen.

Christian Stone sagt:
"Ich denke, dass sie uns sehr viel während dieser Pandemie helfen, und ich dachte, warum helfen wir ihnen nicht auch, wissen sie?"
[Pandemie bedeutet: Das Corona-Virus hat sich überall auf der Welt aus·gebreitet.]

Warum hat Christian Stone das gemacht?
Er erzählt:
"Es war wirklich kalt, aber hat viel Spaß gemacht, zu sehen, wie glücklich sie sind.
Manche haben uns ausführlich gedankt und ich war einfach nur glücklich, sie glücklich zu sehen."

Eine Kranken·haus-Mitarbeiterin hat ein Foto von der Aktion gemacht.
Und sie hat es bei Facebook geteilt.
Sie nennt Christian Stone einen Schnee-Engel.
Dazu schreibt sie:
"Das Einzige, was ich machen musste, war einsteigen und los·fahren."

Hier kann man das Foto der Aktion bei Facebook sehen.

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Gute Nachricht des Tages 81: Gurken·wasser hilft gegen glatte Straßen

Im Winter sind die Straßen oft glatt.
Dann gibt es Probleme im Straßen·verkehr.
Autos rutschen auf den glatten Straßen.
Es gibt Unfälle.
Das ist gefährlich.
Darum wird im Winter Salz auf den Straßen gestreut.
Dann schmilzt das Eis.
Es ist weniger gefährlich für Auto·fahrer und Auto·fahrerinnen.

Die bayrische Stadt Dingolfing hatte eine andere Idee gegen glatte Straßen im Winter.
In Dingolfing werden Essig·gurken heregstellt.
Sie werden in Essig·wasser eingelegt und in Gläser gefüllt.

In der Fabrik wird viel Salz·wasser gebraucht.
Um die Essig·gurken herzustellen.
Danach wird das Salz·wasser nicht mehr gebraucht.
Aber:
Man kann es auf den Straßen benutzen.
Gegen das Glatt·eis.
Ein Mitarbeiter der Firma Develey hatte die Idee dazu.

Die Stadt Dingolfing hat das ein Jahr lang aus·probiert.
Sie haben gemerkt:
Es ist eine gute Idee.
So konnten sie 140 Tonnen Salz einsparen.
Und fast eine Million Liter Wasser.

In Zukunft wollen noch andere Städte bei dieser Idee mit·machen.
Viele Städte in der Nähe von Dingolfing.
Dann können in jedem Winter 700 Tonnen Salz eingespart werden.
Und fast 5 Millionen Liter Wasser.

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