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Einträge zum Stichwort: Zug

Ein Mann fährt auf der Kupplung eines ICEs mit

Ein Mann war mit dem Zug unterwegs.
Von Dortmund nach Wien.
Der Zug war ein ICE.
Also ein besonders schneller Zug.

In Plattling ist der Mann aus dem Zug gestiegen.
Er wollte eine Zigarette rauchen.
Aber er hat sich zuviel Zeit gelassen.
Der Zug ist weiter·gefahren.
Der Mann wollte aber den Zug nicht verpassen.
Also ist er schnell auf die Kupplung geklettert.

Die Kupplung ist zwischen 2 Waggons.
Sie hält den Zug zusammen.

Auf der Kupplung ist der Mann bis zum nächsten Bahnhof mit·gefahren.
Das ist sehr gefährlich.
Der Mann hätte dabei sterben können.

Mitfahrer*innen haben beobachtet, dass der Mann auf die Kupplung geklettert ist.
Sie haben dem Zugführer Bescheid gesagt.
Da fuhr der Zug schon sehr schnell: 160 Kilometer pro Stunde.

Der Zug wurde dann ganz langsam abgebremst.
Damit der Mann nicht von der Kupplung stürzt.
Der Zug hat dann am Bahnhof von Osterhofen angehalten.
Der Mann wurde beim Stopp nicht verletzt.
Am Bahnhof wurde der Mann von der Polizei erwartet.
Er wurde angezeigt.

Ein Mann bekommt Schmerzens·geld für eine Beleidigung bei der Fahrkarten·kontrolle

BVG ist die Abkürzung für: Berliner Verkehrs·betriebe.
Die BVG betreibt in Berlin:

  • U-Bahnen
  • Straßen-Bahnen
  • Busse
  • Fähren

Eine gelbe U-Bahn steht mit geöffneten Türen an einem leeren Gleis.

Eine U-Bahn auf der Linie U7 in Berlin

BVG, Oliver Lang

Im Jahr 2020 haben Mitarbeiter*innen der BVG einen Fahr·gast kontrolliert.
Er sollte sein Ticket zeigen.
Bei der Ticket·kontrolle wurde der Mann rassistisch beleidigt.
Das bedeutet:
Er wurde wegen seiner Haut·farbe beleidigt.
Oder wegen seiner Herkunft.
Außerdem wurde dem Mann gesagt:
Er soll sich 'in Deutschland benehmen'.

Der Mann ist schwarz.
Er ist Opernsänger.
Sein Name ist Jeremy Osborne.

Jeremy Osborne hat die BVG verklagt.
Das heißt:
Er hat sich bei einem Gericht über die Beleidigung beschwert.
Das Gericht hat entschieden:
Das Persönlichkeits·recht von Jeremy Osborne wurde durch die Beleidigung verletzt.
Darum muss die BVG ihm Schmerzens·geld bezahlen.
Er bekommt 1.000 Euro von der BVG.

Die BVG sagt:
Sie nehmen die Vorwürfe ernst.
Sie wollen etwas gegen Diskriminierung und Gewalt tun.

Jeremy Osborne sagt:
„Es tut unfassbar gut zu wissen, dass die Richterin anerkannt hat, dass die Kontrolleure meine Menschen·würde verletzt haben.“
[Kontrolleur*innen kontrollieren Tickets in der Bahn oder im Zug.]

2 Männer spielen eine Rede von Adolf Hitler über die Laut·sprecher in einem Zug ab

Die ÖBB ist die Österreichischen Bundesbahn.
So wie die Deutsche Bahn in Deutschland.

In einem Schnellzug der ÖBB gab es in der letzten Woche einen Vorfall.
2 Männer sind auf einer Zug·fahrt in den Raum des Zug·führers ein·gebrochen.
Ein dritter Mann hat im Gang aufgepasst.

Die Männer haben die Kontrolle über die Laut·sprecher·anlage über·nommen.
Über die Laut·sprecher bekommen die Fahr·gäste sonst Informationen zu Anschluss·zügen oder Verspätungen.
Die Männer hatten einen Schlüssel zu dem Raum mit der Laut·sprecher·anlage.
Aber die Männer haben über die Laut·sprecher eine Rede von Adolf Hitler ab·gespielt.
Zum Beispiel Rufe wie "Heil Hitler" oder "Sieg Heil".

Die Männer sind in Wien aus dem Zug aus·gestiegen.
Dabei wurden sie von Kameras gefilmt.
Jetzt sucht die Polizei nach ihnen.

Bis jetzt weiß man nicht:
Wer sind die 3 Männer?
Und woher hatten sie einen Schlüssel zu dem Raum mit der Laut·sprecher·anlage?

So etwas ist nicht zum ersten Mal passiert.
In den letzten Wochen ist es dreimal passiert.
Zwei·mal wurden Texte von Adolf Hitler über die Lautsprecher in Zügen ab·gespielt.
Und einmal Kinder·lieder.
Und es ist immer auf der Zug·strecke zwischen St. Pölten und Wien passiert.
Die Polizei sucht jetzt nach Hinweisen.

Ein Waschbär löst einen Zug·unfall aus

In der Nähe von Berlin gab es einen Zug·unfall.
In Friedrichs·felde.
Es gab dort einen Schaden an der Ober·leitung.

Was ist eine Ober·leitung?

Eine Ober·leitung ist eine dicke Strom·leitung.
Über die Ober·leitung werden fahrende Züge mit Strom versorgt.

Warum war die Ober·leitung kaputt?

Ein Wasch·bär war auf den Strommast geklettert.
Er hatte die Ober·leitung durchgebissen.
Darum hing die Ober·leitung herunter.

Der Wasch·bär hat dabei einen Strom·schlag bekommen.
Er ist daran gestorben.

Dann ist ein Zug mit der herunter·hängenden Ober·leitung zusammen·gestoßen.
Die Ober·leitung ist gegen das Front·scheibe des Zuges geprallt.
Dabei ist die Scheibe zersplittert.
Der Zug·führer und eine Zug·begleiterin wurden dabei verletzt.
Die beiden kamen zur Kontrolle ins Kranken·haus.
Aber sie konnten schnell wieder nach Hause.

Im Zug waren 25 Fahr·gäste.
Sie wurden bei dem Unfall nicht verletzt.

Ein Waschbär ist an einem Gleis fest·gefroren und wird vor dem fahrenden Zug gerettet

Neil Mullis ist ein Eisenbahn·arbeiter aus Georgia in den USA.
Er war mit Gleis·arbeiten beschäftigt.
Dann hat er am Gleis einen Wasch·bären entdeckt.
Es war sehr kalt draußen.
Neil Mullis schätzt:
Es waren -10 Grad.

Der Wasch·bär sah panisch aus.
Er konnte nicht weg.
Zuerst hat Neil Mullis nicht verstanden, warum.
Dann hat er den Wasch·bären genauer untersucht.
Und er hat gemerkt:
Der Wasch·bär ist am Gleis fest·gefroren.
Darum kommt er nicht mehr von der Stelle.

Neil Mullis sagt:
Die Haare des Wasch·bären waren am Metall fest·gefroren.
Er sagt:
Es waren die Haare an seinen "privaten Teilen".
Damit meint Neil Mullis:
Es waren die Haare am Hoden und am Po des Wasch·bären.

Neil Mullis wusste:
Bald kommt ein Zug auf diesem Gleis.
Und er wollte den Wasch·bären retten.
Ein Kollege hat ihm dabei geholfen.
Die beiden haben warmes Wasser dafür benutzt.
Damit die eingefrorenen Haare wieder auf·tauen.
Und der Kollege hat versucht, die Haare mit einer Schaufel vom Metall abzulösen.

Neil Mullis und sein Kollege konnten den Wasch·bären so befreien.
Neil Mullis erzählt:
"Nach 5 Minuten Arbeit war er frei.
Er sprang vom Gleis und  rannte in die Wälder, ohne zurück·zu·schauen."

Warum war der Waschbär auf dem Gleis fest·gefroren?
Neil Mullis glaubt:
"Ich vermute, es war wegen der -10 Grad draußen.
Der Wasch·bär wollte wahrscheinlich das Gleis über·queren blieb einen Moment zu lang auf dem Metall sitzen und war dort fest·gefroren."

Einige festgefrorene Haare blieben auf den Gleisen zurück.
Aber Neil Mullis sagt:
"Operation geglückt..
Der kleine Kerl ist jetzt sicher."

Hier kann man ein Foto von dem Wasch·bären auf dem Gleis sehen.

Ein Mann lässt einen Rucksack mit 12.000 Euro im Zug liegen

Ein 35-jähriger Mann war mit dem Zug unterwegs.
Er musste mehrmals umsteigen.
Er hatte viel Gepäck dabei.
Einen Rucksack hat er in die Ablage über den Sitzen gelegt.

Dann ist der Mann aus einem Zug ausgestiegen.
Er wollte in einen anderen Zug umsteigen.
Einen Teil des Gepäcks hatte er schon aus dem Zug gebracht.
Dann fuhr der Zug weiter.
Und der Mann hatte seinen Rucksack noch im Zug.

In dem Rucksack war sehr viel Geld.
12 Tausend Euro.

Der Mann ist dann sofort in ein Taxi gestiegen.
Er ist dem Zug hinter·her gefahren.
In Koblenz ist er wieder in den Zu eingestiegen.
Aber sein Rucksack war nicht mehr da.

Aber:
Der Rucksack wurde nicht gestohlen.
Der Mann hatte ihn schon vorher in einem anderen Zug vergessen.
Im ICE 694.
In dem ICE gab es eine Video·überwachung.
Auf dem Video konnte man sehen:
Der Zugchef hatte den Rucksack im Zug gefunden.
Und er hat ihn in Berlin der Polizei über·geben.

Im Rucksack war auch ein Reise·pass.
So konnte man erkennen:
Ja, der Rucksack gehört dem Mann wirklich.
Er konnte den Rucksack mit dem Geld in Berlin wieder abholen.

Was ist das Stranger in the Train-Phänomen?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort austauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfern und Prüferinnen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars ab jetzt Fremd·wörter und Fach·begriffe.

Heute:
Was ist das Stranger in the Train-Phänomen?

Stranger in the Train ist Englisch.
So spricht man es aus:
Streyn-scher in se treyn.
Übersetzt heißt es:
Fremde*r im Zug.

Was ist das Stranger in the Train-Phänomen?

Es bedeutet:
Manchmal unterhält man sich mit einer Person.
Man kennt die Person gar nicht.
Man trifft sie zufällig.
In einem Café.
An einer Bar.
Oder in einem Zug.
Und man unterhält sich mit der Person.
Man erzählt ihr viel aus dem eigenen Leben.
Man spricht offen über Sorgen und Probleme.
Oder über ganz tiefe Gefühle.

Freud*innen oder Familienmitgliedern erzählt man diese Dinge vielleicht nicht.
Warum dann einer fremden Person?

Man weiß:
Wahrscheinlich sieht man die Person nie wieder.
Man muss sich nicht fragen:
Was denkt die Person nach dem Gespräch über mich?
Darum kann man ganz frei erzählen.

Möchtest Du Dir ein Fremd·wort wünschen?
Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.

Eine Schild·kröte stoppt den Bahn·verkehr in Groß·britannien

Zwischen der britischen Stadt Norwich und dem Flug·hafen Stansted gab es Bahn·verspätungen.
Denn:
Auf den Gleisen war eine Riesen·schild·kröte.

Die Riesen·schild·kröte war verletzt.
Und sie war sehr schwer.
Darum konnte sie nicht einfach von den Gleisen gehoben werden.

Die Bahn·durchsage war:
"Der Zug hat Verspätung, weil eine riesige Schild·kröte, die zu schwer ist, um an·gehoben zu werden, auf den Gleisen fest·sitzt."

Die Schild·kröte kam aus einem Wild·tier·zentrum im Süd·osten Englands.
Hier kann man sie sehen.

Fach·leute haben sich dann um die Schild·kröte gekümmert.
Sie wurde von Tierärzt*innen versorgt.

Was ist Mobilität?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort austauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfern und Prüferinnen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars ab jetzt Fremd·wörter und Fach·begriffe.

Heute:
Was ist Mobilität?

Mobilität ist ein anderes Wort für Beweglichkeit.
Man kann auch sagen: Unterwegs sein.
Es bedeutet:
Wie komme ich von einem Ort zum anderen?

Ich kann zu Fuß unterwegs sein.
Mit dem Fahrrad.
Mit der Bahn.
Mit dem Flugzeug.
Das alles ist Mobilität.

Aber:
An vielen Orten gibt es noch Barrieren bei der Mobilität.
Es gibt noch viele Hindernisse.
Zum Beispiel:

  • Man kommt nicht barriere·frei vom Bahnsteig in den Zug.
  • Es gibt nur an wenigen Orten ein Blinden·leit·system.
    Damit können blinde Menschen Wege selbständig finden.
    Ohne Assistenz.
  • An vielen Orten gibt es Stufen.
    Zum Beispiel vor Cafés oder Kinos.
    So können Menschen im Rollstuhl diese Orte nicht nutzen.

Diese Hindernisse darf es in Zukunft nicht mehr geben.
Nur dann können alle Menschen überall dabei sein.

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Die Deutsche Bahn schickt Hilfs·güter in die Ukraine

Die Deutsche Bahn hat eine Schienen·brücke eingerichtet.
Das bedeutet:
Die Deutsche Bahn schickt Züge mit Hilfs·gütern in die Ukraine.
Diese Schienen·brücke gibt es jetzt seit 2 Wochen.

Die Deutsche Bahn schreibt bei Facebook:
"2 Wochen nach der ersten Zug·abfahrt der Schienen·brücke von DB Cargo und DB Schenker sind weitere 5 Transporte voller Hilfs·güter in die Ukraine unterwegs.
Mit an Bord: Lebens·mittel, Getränke sowie Sanitär- und Hygiene·artikel.
Darunter auch etwa 100 Container von privaten Spender:innen.
Tausend Dank allen Helfer:innen und Spender:innen!"
[Sanitär·artikel sind zum Beispiel Tampons und Binden.
Hygiene·artikel sind zum Beispiel Shampoo oder Toiletten·papier.]

Die Deutsche Bahn wird auch weiter·hin Hilfs·güter in die Ukraine schicken.
Dafür werden auch weiter Spenden gebraucht.
Im Moment wird zum  Beispiel das gebraucht:

  • Decken und warme Kleidung
  • Windeln 
  • Powerbanks zum Aufladen von Handys
  • Verbands·material wie Binden und Pflaster

Man kann die Spenden an verschiedenen Orten abgeben.

Die Deutsche Bahn hat eine Internet·seite.
Dort kann man sehen:
Welche Hilfs·güter werden gerade gebraucht?
Und wo kann man die Spenden abgeben?
Hier findet man die Internet·seite.

Haben Sie eine Firma?
Möchten Sie eine große Spende machen?
Dann melden Sie sich bei der Deutschen Bahn.
Unter dieser Telefon·nummer: 030 720 22 06 40
Oder unter dieser E-Mail-Adresse: schienenbruecke-ukraine@deutschebahn.com