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Einträge zum Stichwort: Tiere

Die Polizei rettet eine Gans

Eine wilde Grau·gans war in Kirn unter·wegs.

Kirn ist in der Nähe von Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz.

Die Gans war an einem Fluss unter·wegs.
Der Fluss heißt Nahe.

Die Gans hatte such in einer Angel·schnur verfangen.
Sie konnte sich nicht daraus befreien.

Menschen haben die Grau·gans beobachtet.
Und sie haben die Polizei gerufen.

Die Polizei wollte die Gans retten.
Aber sie ist immer wieder ins Wasser geflüchtet.
Das machte die Rettung schwierig.
Die Polizei hat es 2 Tage lang versucht - aber ohne Erfolg.
Die Gans ließ sich nicht einfangen. 

Am dritten Tag hatte die Polizei Erfolg.
Die Feuerwehr hat dabei mit·geholfen.

Polizei und Feuerwehr haben die Gans gejagt.
Sie haben sie in Richtung des Ufers getrieben.
Dort haben sie die Gans mit einem Netz eingefangen.
Dann konnten sie die Gans von der Angel·schnur befreien.

Die Polizei Kirn schreibt:
Das zeigt die gute Zusammen·arbeit in Kirn.
Wenn Menschen Hilfe brauchen.
Aber auch wenn Tiere Hilfe brauchen.


In Bolivien wurde eine neue Katzen·art entdeckt

Vorlesen: X

In Bolivien gibt es ein Wild·tier·reservat.
Das bedeutet:
Die Natur in diesem Gebiet wird geschützt.
Damit Wild·tiere dort sicher leben können.

Ein Mit·arbeiter des Wild·tier·reservats hat eine Katze beobachtet.
Es war eine Tiger·katze.
Aber sie sah anders aus als andere Tiger·katzen.
Der Mann kannte die Katzen·art nicht.
Darum hat er Forscher*innen angerufen.
Sie haben sich die Tiger·katze angeschaut.
Und sie haben ihr Blut untersucht.
So haben sie festgestellt:
Es ist eine neue Katzen·art. 

Wie heißt die neu·entdeckte Katzen·art?

Der wissenschaftliche Name der Katzen·art ist: Leopardus tilcayo.
Wissenschaftliche Namen sind immer auf Latein.
Übersetzt heißt der Name: leoparden·artige Katze aus Bolivien.

Was weiß man bis jetzt über die neu·entdeckte Katzen·art?

Sie ist hell·braun gefleckt.
Sie ist etwa 46 Zentimeter lang und wiegt etwa 1,4 Kilogramm.
Sie ist kleiner als die meisten Haus·katzen.

Die Katzen leben in feuchten Berg·wäldern.
In Bolivien gibt es das Gebirge Anden.
Im Osten der Anden lebt diese Katzen·art.
Die Menschen dort nennen diese Katzen Tilcayo.

Bis jetzt weiß man noch nicht:
Wie viele Tiere gibt es von dieser Katzen·art?
Ist die Katzenart vom Aus·sterben bedroht?
Dafür weiß man noch zu wenig.

Neue Tier·arten werden heute nur noch sehr selten entdeckt.
Seit rund 100 Jahren wurde zum ersten Mal eine neue Katzen·art entdeckt.

Gute Nachricht des Tages 131: Hunde helfen Kindern beim Lesen

Viele Kinder haben Schwierigkeiten beim Lesen.
Sie wollen in der Klasse nicht laut vorlesen.
Sie trauen sich nicht.
Sie haben Angst.
Und sie wollen keine Fehler machen.

Jetzt gibt es ein Projekt in Köln.
Die Lese·hunde Köln.
Hunde helfen den Kindern beim Lesen.

Wie geht das?

Ein Hund kommt in die Schule.
Und die Kinder lesen den Hunden vor.
Nur der Hund hört ihnen beim Üben zu.
So haben die Kinder weniger Angst.
Sie können Fehler machen.
Es ist nicht schlimm.
Und der Hund gibt ihnen ein gutes Gefühl beim Lesen.
So haben die Kinder weniger Stress beim Lesen.
Und sie bekommen mehr Selbst·vertrauen.

Die Hunde sind extra dafür ausgebildet.
Sie besuchen die Klasse einmal in der Woche.
Zum Beispiel in der Albert-Schweitzer-Schule in Köln.

Babette Sieberth leitet das Projekt Lese·hunde Köln.
Sie erklärt:
"Hunde werten nicht.
Die bewerten nicht.
Die sind anwesend.
Die geben Vertrauen.
Die geben eine Wohlfühl·atmosphäre, die teil·weise in einer großen Klasse mit Unruhe fehlt."

An der Albert-Schweitzer-Schule ist das Projekt ein Erfolg.
Babette Sieberth sagt:
"Die Kinder üben freiwillig viel mehr Lesen als sie es vorher gemacht haben."

Das Geld für das Projekt kommt aus Spenden.
In Zukunft wollen mehr Schulen dabei mit·machen.

In diesem Video wird das Projekt vorgestellt.

 

Im Moment brauchen wir gute Nachrichten.
Darum gibt es bei Einfachstars jetzt regel·mäßig eine Gute Nachricht des Tages.
Hier findet man alle Guten Nachrichten des Tages.

Hast Du eine Gute Nachricht des Tages?
Möchtest Du sie mit anderen Menschen teilen?
Dann schick sie mir an diese E-Mail-Adresse: anne@einfachstars.info.

Die Feuerwehr rettet 3 Waschbär·babys aus einem Kamin·rohr

Marco Berg lebt in Kreuztal-Busch·hütten.
Das ist im Siegerland.
Dort hat er ein Haus mit Garten.
In seinem Garten hat einen Waschbären beobachtet.
Es war ein Weibchen.
Sie hat Babys bekommen.
Die Babys hat sie im Haus in Sicherheit gebracht.
In einem Kamin·rohr.

Marco Berg hat eine Kamera aufgebaut.
Damit er die Waschbären beobachten kann.
Und die Tiere dabei nicht stört.

Dann hat er die Waschbären·mutter mehrere Tage lang nicht gesehen.
Die Waschbär·babys sind noch sehr klein.
Sie sind erst wenige Tage alt.
Sie haben ihre Augen noch nicht geöffnet.
Die Mutter hat sie zurück·gelassen.
Also konnten die Waschbär·babys keine Mutter·milch mehr trinken. 

Marco Berg wollte den Waschbär·babys helfen.
Er hat die Feuerwehr gerufen.

Die Feuerwehr Kreuztal konnte die Waschbär·babys befreien.
Jan Kleine ist der Feuerwehr·chef.
Er erklärt:
"Die Tiere saßen in dem Kamin·rohr und wir konnten sie über eine Klappe befreien."

Die Waschbär·babys waren ausgetrocknet und sehr geschwächt.
Die Feuerwehr·leute haben ihnen sofort Wasser gegeben.
Danach wurden sie in eine Tier·auf·fang·station nach Bad Berleburg gebracht.
Dort erholen sie sich jetzt.

Niemand weiß:
Was ist mit der Waschbären·mutter passiert?
Aber die Babys sind in Sicherheit.

Heute ist Welt·tag der Pferde

Vorlesen: X

Heute ist Welt·tag der Pferde.

Der Welt·tag der Pferde wird heute zum ersten Mal gefeiert.
Im Jahr 2025 wurde beschlossen:
Pferde brauchen einen Welt·tag.


Warum gibt es jetzt einen Welttag der Pferde?

Es gibt nur noch sehr wenige Wild·pferde auf der Welt.
Sie haben kaum noch Lebens·räume.
Immer mehr Flächen werden bebaut.
Mit Häusern, Straßen und Weiden.

Außerdem verändert sich das Klima.
Es wird immer wärmer.
Das bedeutet auch:
Es gibt Veränderungen bei den Pflanzen.
Manche Pflanzen können bei der Wärme nicht mehr wachsen.
Und die Wild·pferde finden weniger Futter.

Darum gibt es jetzt den Welt·tag der Pferde.
Damit mehr Menschen davon wissen.
Damit sie besser geschützt werden können.

Warum ist der Welttag am 11. Juli?

An vielen Orten beginnen im Juli die Sommerferien.
In der Zeit finden auch oft Reiter·ferien statt.
Darum passt das Datum gut.

Außerdem sind heute noch diese Welt·tage:

  • Tag des Swimming·pools in den USA
  • Naadam in der Mongolei
    Naadam ist der Beginn des National·festes der Mongolei.
  • Tag des Genozid in Srebrenica
    An diesem Tag wird an viele Menschen erinnert.
    Sie wurden 1995 in Bosnien getötet.

Ein Hund wird aus einem parkenden Auto befreit

Vorlesen: X

Eine Familie hat einen Freizeit·park besucht.
Den Movie Park in Bottrop. 

Movie ist das englische Wort für Film.
So spricht man es aus: Muwie.

Die Familie war mehrere Stunden lang im Freizeit·park.
Sie hatten einen Hund dabei.
Einen Golden Retriever.

So sieht ein Golden Retriever aus:

Der Hund war mehrere Stunden lang im Auto.
Und im Auto war es sehr heiß.
Die Sonne hat das Auto sehr stark aufgeheizt.

Andere Besucher*innen haben den Hund im Auto entdeckt.
Die Auto·scheiben waren beschlagen.
Der Hund war sehr schwach.
Er hatte einen Hitze·schock.
Die Besucher*innen haben die Polizei und das Ordnungs·amt angerufen.
Und sie haben die Auto·scheibe eingeschlagen.
So konnten sie den Rund retten.
Sie haben ihm Wasser gegeben und seinen Körper mit Wasser abgekühlt.

Hier kann man ein Video von der Rettungs·aktion sehen.

 

Bei der Rettung hatte der Hund eine Körper·temperatur von 41 Grad.

So ist die Körpertemperatur bei Hunden normaler·weise:

  • 38 bis 39,0 Grad → normal
  • 39,1–39,4 Grad → leicht erhöht, zum Beispiel nach Bewegung oder bei Aufregung
  • ab 39,5 Grad → Fieber, der Hund muss zur Tier·ärzt*in
  • ab 40,0 Grad → der Hund muss sofort zur Tier·ärzt*in
  • unter 37,5 Grad → Die Körper·temperatur ist zu niedrig. Der Hund muss auch zur Tierarzt*in.

Der Hund wurde in eine Tier·klinik gebracht.
Er musste einige Zeit dort bleiben und wurde behandelt.
Jetzt geht es ihn wieder gut.
Wahrscheinlich darf er bald die Klinik verlassen.

Während der Rettungsaktion kam der Hundebesitzer zurück zu seinem Auto.
Er wurde angezeigt.
Weil er gegen das Tier·schutz·gesetz verstoßen hat.

Wichtig ist:
Hunde dürfen im Sommer NIE alleine im Auto gelassen werden.
Im Auto kann es sehr schnell sehr heiß werden.
Im schlimmsten Fall können Hunde an dem Hitze·schock sterben.

Die Feuer·wehr rettet ein Reh aus einem Pool

Vorlesen: X

Alpen ist eine kleine Stadt in Nord·rhein Westfalen.
Dort war ein Reh unterwegs durch die Gärten.
In einem Garten ist das Reh in einen Pool gefallen.
Wahrscheinlich wollte es sich dort abkühlen.

Das Reh konnte sich nicht von selbst aus dem Pool befreien.
Darum hat der Besitzer des Pools die Feuer·wehr gerufen.

Das Reh hatte keine Angst vor den Feuerwehrleuten.
Es ist von selbst an den Rand geschwommen.
So konnten die Feuer·wehr·leute das Reh einfach packen.
Und sie konnten es aus dem Pool heraus·ziehen.

Das Reh wurde nicht verletzt.
Es ist von selbst weiter·gelaufen.
Zurück in die Natur.
Die Feuer·wehr konnte den Einsatz beenden.

In Bochum brütet ein Rot·kehlchen in einem Polizei·stiefel

Ein Rot·kehlchen hat sich in Bochum einen besomderen Ort für sein Nest ausgesucht:
Einen Polizei·stiefel.
Die Polizist*innen haben das Rotkehlchen Ossi genannt.

Eigentlich müssen Polizei·stiefel immer schnell angezogen und ausgezogen werden.
Vielleicht müssen die Polizist*innen damit schnell zu einem Einsatz.
Aber:
Dieser Polizeistiefel hat erstmal frei.
Die Polizist*innen haben den Bereich um den Stiefel herum abgesperrt.
Damit das Rot·kehlchen in Ruhe brüten kann.

Die Polizist*innen schreiben bei Facebook:
"Wir beobachten jetzt gespannt, wie sich die gefiederten Nachwuchs·kräfte entwickeln."

Immer mehr Eis·dielen bieten Eis für Hunde an

Im Moment ist es sehr heiß in Deutschland.
Viele Menschen schwitzen.
Und viele Hunde auch.
Immer mehr Eis·dielen bieten darum auch Eis für Hunde an.
Zum Beispiel in diesen Sorten:

  • Leber·wurst
  • Rinder·knochen
  • geräucherter Lachs 
  • Emmentaler [Emmentaler ist ein Käse.]

Jelena Rigoni hat ein Eiscafé in Trier.
Dort macht sie auch Eis für Hunde.
Sie erzählt:
"Da sind eingekochte Rinder·mark·knochen, Möhren, Zucchini und laktose·freier Joghurt drin."

Laktose ist ein Bestand·teil von Milch.
Für Hunde ist Laktose ungesund.
Zucker ist im Eis für Hunde auch nicht drin.
Eis·sorten für Menschen sind für Hunde nicht gut.

In Dortmund gibt es den "Verband für das Deutsche Hunde·wesen".
Die Fach·leute dort sagen:
"Hunde·eis ist eine schöne Idee – auch wenn es für die Vier·beiner nicht zwingend notwendig ist."

Sie sagen aber auch:
Die Hunde sollten nicht zu viel Eis essen.
Von zu viel Eis bekommen sie Probleme mit der Verdauung.

Warum ist das Eis für Hunde so beliebt?
Eine Sprecherin vom "Verband für das Deutsche Hunde·wesen" glaubt:
"Es ist eine nette Geste, die zeigt, dass Hunde willkommen sind."

Wie rette ich eine Schnecke?

Vorlesen: X

Schnecken sind sehr langsam unterwegs.
Sie kriechen über die Erde.
Manchmal sieht man:
Das könnte gefährlich werden für eine Schnecke.
Weil sie auf eine Straße zu·kriecht.
Oder in die Richtung eines Rasen·mähers.

Dann denkt man vielleicht:
Ich möchte diese Schnecke retten.

Dafür muss man wissen:
Schnecken bewegen sich auf einer Schleim·schicht über den Boden.
Die Schleim·schicht ist sehr wichtig für die Schnecken.
Sie schützt die Schnecke vor Verletzungen.
Durch diese Schleim·schicht ist die Schnecke mit dem Boden verbunden.

Das bedeutet:
Man darf die Schnecke nicht einfach vom Boden ab·ziehen.
Sonst kann sie verletzt werden.
Sie kann daran sogar sterben.
Auch wenn du die Schnecke eigentlich retten willst.

Dafür gibt es 2 gute Möglichkeiten:

  • Leg der Schnecke ein Blatt oder ein Stück Rinde hin.
    Oder ein Stück Papier.
    Warte ab.
    Dann kann die Schnecke darauf kriechen.
    Dann kannst du sie mit dem Blatt an einen anderen sicheren Ort tragen.
    So wird die Schnecke nicht verletzt.
  • Klopfe drei·mal vorsichtig gegen das Haus der Schecke.
    Dann kann sich die Schnecke in ihr Haus zurück·ziehen.
    Sie kann sich dann selbst vom Boden lösen.
    So wird die Schleim·schicht nicht verletzt.

Und du kannst noch etwas beachten:
Die Schnecke war vor deiner Rettung in eine bestimmte Richtung unterwegs.
Setze sie an dem neuen Ort wieder in die·selbe Richtung.
Dann kann sie ihren Weg fort·setzen.