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Einträge zum Stichwort: Bonn

Bonn erinnert sich an den Alle-mal-malen-Mann

Jan Loh war der Alle-mal-malen-Mann.
Er war Maler.
Er hat in Bonn gelebt.
Er hat viele Menschen gezeichnet.
Meistens in einer Kneipe.
Er hat die Leute immer gefragt: "Alle mal malen hier?"
Darum hat er diesen Namen bekommen.
Im März 2018 ist er gestorben.

Der Alle-mal-malen-Mann wurde 86 Jahre alt.
So sah er aus:



Bald ist der Todes-Tag von Jan Loh ein Jahr her.
Viele Menschen in Bonn wollen sich zusammen an ihn erinnern.
Darum treffen sie sich an seinem ersten Todes-Tag.
Das Treffen ist am 8. März 2019.

Was passiert an diesem Datum?
Es gibt eine Ausstellung.
Es werden Bilder vom Alle-mal-malen-Mann gezeigt.
Man kann sie 2 Tage lang sehen.
Und am 8. März 2019 treffen sich alle zum Zeichnen.
Alle zeichnen sich dann gegen-seitig.

Für die Ausstellung werden noch Zeichnungen vom Alle-mal-malen-Mann gesucht.
Haben Sie noch eine Zeichnung von ihm?
Möchten Sie sie ind er Ausstellung zeigen?
Dann können Sie sie eine E-Mail schreiben: info@fabrik45.de

Die Ausstellung und das Treffen sind in der Fabrik 45 in Bonn.
Das ist die Adresse: 

Fabrik 45
Hochstadenring 45
53119 Bonn

Star-Lexikon

Wer ist der Alle-mal-malen-Mann?

Jan Loh war der Alle-mal-malen-Mann.
Er war ein Künstler.
Er hat in Bonn gelebt.
Er war jeden Abend in den Kneipen von Bonn unter-wegs.
Da hat er alle Leute gefragt:
"Alle mal malen hier?"

Dann hat er die Menschen in der Kneipe gezeichnet.
Dafür haben sie ihm Geld gegeben.

In diesem Video kann man ihn sehen:


Jan Loh wollte nicht viel über sein Leben verraten.
Er fand: Das ist privat.
Jan Loh ist nicht sein richtiger Name.
Den wollte er nicht verraten.

Im März 2018 ist der Alle-mal-malen-Mann gestorben.
Er ist gestürzt.
Er wurde 86 Jahre alt.

Am Ende seines Lebens hatte Jan Loh kein Geld.
Und er hat keine Familie.
Darum hatte er kein Geld für eine Beerdigung.
Die Menschen in Bonn haben Geld gesammelt.
Für eine Trauer-Feier für Jan Loh.
Und für einen Grab-Stein.

Nach seinem Tod haben viele Menschen in Bonn Straßen-Namen verändert.
Sie haben seinen Namen auf Straßen-Schilder geschrieben.
Sie haben die Straßen umbenannt.
In der Nacht gab es in Bonn viele Alle-mal-malen-Mann-Straßen.
Viele Menschen wünschen sich jetzt: Es soll wirklich eine Alle-mal-malen-Mann-Straße in Bonn geben.
So wollen sie an Jan Loh erinnern.

Ein Verein in Bonn schneidet oblachlosen Menschen die Haare

In Bonn gibt es einen Verein.
Der Verein heißt Barber Angels.
Übersetzt heißt das: Frisör Engel.

Was macht der Verein Barber Angels?
70 Frisöre und Frisörinnen sind Mitglieder in dem Verein.
Sie schneiden obdach-losen Menschen die Haare.
Sie verschenken den Haar-Schnitt.
Sie nehmen dafür kein Geld.

Obdach-lose Menschen haben keine Wohnung.
Sie leben auf der Straße.

Heute war ein Termin der Barber Angels in Bonn.
Mehr als 70 Menschen waren da.
Männer haben die Haare und Bärte schneiden lassen.
Frauen haben sich die Haare schneiden lassen.
Und sie wurden geschminkt.

Frisör Boernie aus Neuss ist Mitglied bei den Barber Angels.
Er sagt:
"Wir nennen sie lieber Gäste, das hat mehr Würde als der Begriff 'Obdachlose'".
Wir wollen hier einfach nur den Menschen ihr Gesicht zurück-geben und ihnen Zeit und Aufmerksamkeit schenken."

Den Verein Barber Angels gibt es nicht nur in Bonn.
Es gibt ihn auch in vielen anderen Ländern in Europa.

Hier kann man einen Fernseh-Bericht über die Barber Angels sehen.

Die Bonner Polizei hat eine Einbrecher-Bande fest-genommen

Am letzten Dienstag hat die Bonner Polizei 7 Männer verhaftet.
[Man kann auch sagen: Sie wurden fest-genommen.]
Die Männer gehören zu einer Bande von Dieben.
Sie sind in viele Wohnungen in Bonn eingebrochen.

Die Polizei hat die Wohnungen der Männer durch-sucht.
Dabei haben sie viele gestohlene Sachen gefunden.
Zum Beispiel Uhren und Schmuck.

Mehrere gestohlene goldene und silberne Uhren liegen nebeneinander. Sie sind mit Schildchen gekennzeichnet.

Gestohlene Uhren

Polizei Bonn

Auf der Internet-Seite der Bonner Polizei kann man die Sachen sehen.
Die Bonner Polizei sucht jetzt nach den Besitzerinnen und Besitzern.
Menschen aus Bonn sollen sich die Bilder im Internet an-sehen.
Dann können sie sich bei der Polizei melden.
Sie können sagen:
Diese Uhr gehört mir.
Dann wird es von der Polizei geprüft.

Auf dieser Internet-Seite kann man sich die gestohlenen Sachen an-sehen.

Erkennen Sie die Sachen wieder?
Dann können Sie bei der Polizei Bonn anrufen.
Das ist die Telefon-Nummer: 0228 150.
Oder Sie können eine E-Mail schreiben.
Das ist die E-Mail-Adresse: kk34.bonn@polizei.nrw.de.

Die Stadt Bonn sucht Fotos vom Alle-mal-malen-Mann

Der Alle-mal-malen-Mann ist gestorben.

Er war Künstler.
Er hat Menschen in Bonn gemalt.
Das hat er gast jeden Tag gemacht.

Im März 2018 ist er gestorben.
Sein Künstler-Name war Jan Loh.

In Bonn gibt es das Stadt-Archiv.
Dort werden Fotos und Texte gesammelt.
Jetzt will das Stadt-Archiv die Lebens-Geschichte vom Alle-mal-malen-Mann aufschreiben.
Darum suchen sie nach Fotos und Erinnerungen.
Und nach Bildern, die der Alle-mal-malen-Mann gemalt hat.
Sie schreiben im Internet:
"Das Stadt-Archiv und die Stadt-historische Bibliothek möchten nun das Leben und Wirken des kürzlich verstorbenen Jan Loh dokumentieren.
Dadurch soll der „Alle-mal-malen-Mann“ im städtischen Gedächtnis erhalten bleiben.
Für die Umsetzung benötigt das Stadt-Archiv Unterstützung und bittet um Fotografien, die Jan Loh zeigen, sowie Bilder, die er anfertigte."

Wo werden die Fotos gesammelt?
Man kann sie im Stadt-Archiv abgeben.
Das Stadt-Archiv ist im Stadt-Haus Bonn.
Die Adresse ist:  Berliner Platz 2, 53103 Bonn.

An diesen Terminen kann man Bilder abgeben:
Montag und Donnerstag von 10 bis 18 Uhr
Dienstag und Mittwoch von 10 bis 16 Uhr
Freitag bis Samstag von 10 und 13 Uhr

Die Stadt Bonn kann kein Geld für die Bilder bezahlen. 

Wer  mehr wissen möchte, kann im Stadt-Archiv anrufen.
Das ist die Telefon-Nummer:  0228 77 24 10.
Oder man kann eine E-Mail schreiben.
Das ist die E-Mail-Adresse: stadtarchiv@bonn.de.

Star-Lexikon

Wer ist der Alle-mal-malen-Mann?

Jan Loh war der Alle-mal-malen-Mann.
Er war ein Künstler.
Er hat in Bonn gelebt.
Er war jeden Abend in den Kneipen von Bonn unter-wegs.
Da hat er alle Leute gefragt:
"Alle mal malen hier?"

Dann hat er die Menschen in der Kneipe gezeichnet.
Dafür haben sie ihm Geld gegeben.

In diesem Video kann man ihn sehen:


Jan Loh wollte nicht viel über sein Leben verraten.
Er fand: Das ist privat.
Jan Loh ist nicht sein richtiger Name.
Den wollte er nicht verraten.

Im März 2018 ist der Alle-mal-malen-Mann gestorben.
Er ist gestürzt.
Er wurde 86 Jahre alt.

Am Ende seines Lebens hatte Jan Loh kein Geld.
Und er hat keine Familie.
Darum hatte er kein Geld für eine Beerdigung.
Die Menschen in Bonn haben Geld gesammelt.
Für eine Trauer-Feier für Jan Loh.
Und für einen Grab-Stein.

Nach seinem Tod haben viele Menschen in Bonn Straßen-Namen verändert.
Sie haben seinen Namen auf Straßen-Schilder geschrieben.
Sie haben die Straßen umbenannt.
In der Nacht gab es in Bonn viele Alle-mal-malen-Mann-Straßen.
Viele Menschen wünschen sich jetzt: Es soll wirklich eine Alle-mal-malen-Mann-Straße in Bonn geben.
So wollen sie an Jan Loh erinnern.

Ein verletzter Schwan lag auf der Auto-Bahn

In Bonn gab es heute morgen einen langen Stau.
Die Autos auf der Auto-Bahn A562 konnten nicht weiter-fahren.
Der Verkehr auf der Konrad-Adenauer-Brücke wurde gestoppt.
Es war mitten im Berufs-Verkehr.

Auf der Auto-Bahn saß ein Schwan.
Er war verletzt.
Er konnte nicht weg-fliegen.

Ein Auto-Fahrer hat sein Auto auf der Auto-Bahn angehalten.
Er hat direkt hinter dem Schwan geparkt.
Dann hat er den Warn-Blinker angemacht.
So mussten die anderen Autos anhalten.
Und der Schwan wurde nicht über-fahren.

In diesem Video kann man es sehen:



Die Polizei kam.
Sie haben den Schwan ein-gefangen.
Die Polizei schreibt:
"Die Tier-Rettung hat den verletzten Schwan mit-genommen."

Um 9.43 Uhr konnten die Autos wieder weiter-fahren.

3 Esel ziehen nachts durch Bonn

In Bonn sind 3 Esel ausgerissen.
Sie waren nachts in der Stadt unter-wegs.
Sie sind durch den Stadt-Teil Bad Godesberg gelaufen.

Morgens um halb 4 haben mehrere Menschen die Polizei angerufen.
Die Polizei hat sich auf die Suche nach den Eseln gemacht.
Sie standen vor einer Apotheke.

Die Polizei hat die Esel mit zur Polizei-Wache genommen.
Dort wurden die Esel angebunden.
Sie haben Futter und Wasser bekommen und wurden gestreichelt.

3 Esel vor der Polizei-Wache in Bonn Bad Godesberg

3 Esel vor der Polizei-Wache in Bonn Bad Godesberg

Polizei Bonn

Die Polizei konnte schnell heraus-finden:
Wem gehören die Esel?
Sie haben die Besitzerin angerufen.
Sie hat die Esel abgeholt.

Der Chef der Esel-Bande heißt Klaus-Dieter.

Erpresser bedrohen die Kirsch-Bäume in der Bonner Alt-Stadt

In Bonn blühen gerade die Kirsch-Bäume.
Sie blühen in der Alt-Stadt.
Die Bäume wachsen in der Mitte der Straße zusammen.
So kann man unter einem Dach aus Kirsch-Blüten laufen.
Auf diesem Bild kann man es sehen:

Eine Straße in der Bonner Altastadt. Blühende Kirschblüten wachsen in der Mitte der Straße zu einem Blütendach zusammen.

Kirsch-Blüten in der Bonner Alt-Stadt

www.pixabay.com

Sehr viele Menschen kommen während der Kirsch-Blüte nach Bonn.
Sie wollen die Kirsch-Blüten sehen und fotografieren.

Es gibt ein Buch.
Es ist ein Buch mit Reise-Fotos.
Das Buch heißt "1.000 places to see before you die".
Übersetzt heißt das: "1.000 Plätze, die man sehen muss, bevor man stirbt".
In dem Buch werden schöne Orte gezeigt.
An diese Orte reisen viele Menschen.
Auch die Kirsch-Blüte in Bonn.
Seit-dem kommen noch mehr Menschen nach Bonn.
Manche Menschen sind davon genervt.

Gestern haben Erpresser viele Briefe in der Bonner Alt-Stadt aufgehangen.
Sie haben Buchstaben aus der Zeitung ausgeschnitten.
Hier kann man die Briefe sehen:

Ein Erpresser-Brief aus aufgeklebten Zeitungsbuchstaben

Ein Erpresser-Brief

Nettwerk Bonn bei Facebook

Das steht auf den Briefen:
"7000 Nägel – an alle Bonner.
Wenn das Kirschblüten-Fest nicht ab sofort genossen und der Foto-Wahnsinn nicht jestoppt wird, jagen wir 7000 Kupfer-Nägel in die Bäume.
FF"

Damit meinen sie:
Die Menschen genießen die Kirsch-Blüten nicht mehr.
Sie kommen nur wegen der Fotos.
Das finden sie nicht gut.
Das soll auf-hören.
Wenn es nicht auf-hört, schlagen sie Kupfer-Nägel in die Kirsch-Blüte.
Davon sterben die Bäume.
Dann gibt es keine Kirsch-Blüten mehr in Bonn.

Die Bonner und Bonnerinnen wissen nicht: Ist es ernst gemeint?
Ist es eine Drohung?
Oder ist es nur ein schlechter Witz?

Die Polizei unter-sucht es jetzt.
Sie fahren mit Streifen-Wagen durch die Alt-Stadt.
Sie wollen heraus-finden: Wer hat die Briefe auf-gehangen?

Unbekannte verwandeln einen Tunnel über Nacht in eine Kunst-Ausstellung

In Bonn gibt es eine Unter-Führung für Fuß-Gänger.
Sie heißt Victoria-Unterführung.
Sie verbindet die Thoma-Straße und die Endenicher Straße.

Der Eingang zu einer Fußgängerunterführung

Eine Fußgänger-Unterführung

Von Luis Dantas - Eigenes Werk, Gemeinfrei

Über Nacht haben Unbekannte die Unter-Führung verändert.
Sie haben die Wände weiß gestrichen.
Und sie haben Fotos an die Wände gehangen.
Sie haben eine Kunst-Ausstellung aus der Unter-Führung gemacht.

Auf den Fotos sieht man junge Männer und Frauen.
Oder das Meer.
Oder ein angebissener Wrap.
[Ein Wrap ist ein-gerolltes Brot mit Füllung.]

Ab 2019 wird die Unter-Führung umgebaut.
Sie wird breiter gemacht.
Es soll mehr Licht geben.
Und die Unter-Führung soll barriere-frei werden.
Das heißt: Man kann sie dann auch mit einem Roll-Stuhl benutzen.

Was passiert bis dahin mit der Kunst-Ausstellung in der Unter-Führung?
Das weiß man noch nicht.
Die Stadt Bonn schaut sich die Unter-Führung am nächsten Donnerstag an.
Dann wird darüber entschieden.

Hier kann man ein Foto von der Kunst-Ausstellung in der Unter-Führung sehen.

Der "Alle-mal-malen-Mann" bekommt eine Beerdigung

Jan Loh ist gestorben.
Er war der Alle-mal-malen-Mann.
Er hat Zeichnungen von Menschen gemacht.
Darum war er jeden Abend in den Kneipen von Bonn unterwegs.

Vor zwei Wochen ist Jan Loh gestorben.
Hier kann man den Bericht darüber lesen.
Und in diesem Video kann man ihn sehen:


Viele Menschen in Bonn haben sich Sorgen um die Beerdigung von Jan Loh gemacht.
Er hatte kein Geld.
Und er hatte keine Familie.
Also muss die Stadt Bonn für seine Beerdigung bezahlen.
Das heißt:
Er bekommt keine Trauer-Feier.
Und er bekommt keinen Grab-Stein mit seinem Namen.

Darum haben viele Menschen Geld gespendet.
Sie fanden: Jan Loh soll eine gute Beerdigung kriegen.
Darüber wurde auch viel geschrieben.
In den Bonner Zeitungen und im Internet.

Auch Bernd Engelien hat davon gehört.
Er arbeitet für eine große Versicherung.
Er hat mit seinen Kollegen und Kolleginnen geredet.
Und sie haben entschieden: Sie spenden 5.000 Euro.
Jetzt bekommt Jan Loh eine Beerdigung mit Trauer-Feier und Grab-Stein.

Star-Lexikon

Wer ist der Alle-mal-malen-Mann?

Jan Loh war der Alle-mal-malen-Mann.
Er war ein Künstler.
Er hat in Bonn gelebt.
Er war jeden Abend in den Kneipen von Bonn unter-wegs.
Da hat er alle Leute gefragt:
"Alle mal malen hier?"

Dann hat er die Menschen in der Kneipe gezeichnet.
Dafür haben sie ihm Geld gegeben.

In diesem Video kann man ihn sehen:


Jan Loh wollte nicht viel über sein Leben verraten.
Er fand: Das ist privat.
Jan Loh ist nicht sein richtiger Name.
Den wollte er nicht verraten.

Im März 2018 ist der Alle-mal-malen-Mann gestorben.
Er ist gestürzt.
Er wurde 86 Jahre alt.

Am Ende seines Lebens hatte Jan Loh kein Geld.
Und er hat keine Familie.
Darum hatte er kein Geld für eine Beerdigung.
Die Menschen in Bonn haben Geld gesammelt.
Für eine Trauer-Feier für Jan Loh.
Und für einen Grab-Stein.

Nach seinem Tod haben viele Menschen in Bonn Straßen-Namen verändert.
Sie haben seinen Namen auf Straßen-Schilder geschrieben.
Sie haben die Straßen umbenannt.
In der Nacht gab es in Bonn viele Alle-mal-malen-Mann-Straßen.
Viele Menschen wünschen sich jetzt: Es soll wirklich eine Alle-mal-malen-Mann-Straße in Bonn geben.
So wollen sie an Jan Loh erinnern.

Bonn sammelt für die Beerdigung vom Alle-mal-malen-Mann

Der Alle-mal-malen-Mann ist gestorben.
Einfachstars hat darüber berichtet.
Hier kann man den Bericht lesen.

Der Alle-mal-malen-Mann war jede Nacht in Bonner Kneipen unter-wegs.
Da hat er alle Menschen gemalt.
In diesem Video kann man ihn sehen:

Bald ist die Beerdigung vom Alle-mal-malen-Mann.
Aber er hatte kein Geld für eine Beerdigung.
Und er hat keine Familie.
Darum bezahlt die Stadt Bonn für die Beerdigung.
Er bekommt dann keinen Grab-Stein.
Er wird verbrannt.
Dann wird seine Urne anonym beerdigt.
Das heißt: Sein Name steht nicht am Grab.

Viele Menschen in Bonn finden das nicht gut.
Sie finden: Der Alle-mal-malen-Mann soll eine Trauer-Feier haben.
Und er soll einen Grab-Stein mit seinem Namen bekommen.

Das findet auch Ashok Sridharan.
Er ist der Ober-Bürgermeister von Bonn.
Er schreibt:
"Wir könnten eigentlich nichts anderes machen als das, was wir bei anderen Menschen ohne Angehörige auch tun: eine »ordnungs-behördliche Bestattung«.
Der Alle-mal-malen-Mann hat zwar vielleicht keine Angehörigen, aber er ist hier in Bonn bei den Menschen sehr bekannt und sehr beliebt gewesen.
Alle haben sich gefreut, wenn er ins Lokal gekommen ist.
Und deswegen fände ich es schade, wenn er anonym irgendwo bestattet würde."

Jetzt sammeln viele Menschen in Bonn Geld.
Von dem Geld wird dann die Beerdigung bezahlt.

Auf dieses Konto kann man das Geld ein-zahlen:

IBAN DE08 380 601 869 203 100 008
Volksbank Köln Bonn
Stich-Wort: Jan Loh / Alle-mal-malen-Mann

Star-Lexikon

Wer ist der Alle-mal-malen-Mann?

Jan Loh war der Alle-mal-malen-Mann.
Er war ein Künstler.
Er hat in Bonn gelebt.
Er war jeden Abend in den Kneipen von Bonn unter-wegs.
Da hat er alle Leute gefragt:
"Alle mal malen hier?"

Dann hat er die Menschen in der Kneipe gezeichnet.
Dafür haben sie ihm Geld gegeben.

In diesem Video kann man ihn sehen:


Jan Loh wollte nicht viel über sein Leben verraten.
Er fand: Das ist privat.
Jan Loh ist nicht sein richtiger Name.
Den wollte er nicht verraten.

Im März 2018 ist der Alle-mal-malen-Mann gestorben.
Er ist gestürzt.
Er wurde 86 Jahre alt.

Am Ende seines Lebens hatte Jan Loh kein Geld.
Und er hat keine Familie.
Darum hatte er kein Geld für eine Beerdigung.
Die Menschen in Bonn haben Geld gesammelt.
Für eine Trauer-Feier für Jan Loh.
Und für einen Grab-Stein.

Nach seinem Tod haben viele Menschen in Bonn Straßen-Namen verändert.
Sie haben seinen Namen auf Straßen-Schilder geschrieben.
Sie haben die Straßen umbenannt.
In der Nacht gab es in Bonn viele Alle-mal-malen-Mann-Straßen.
Viele Menschen wünschen sich jetzt: Es soll wirklich eine Alle-mal-malen-Mann-Straße in Bonn geben.
So wollen sie an Jan Loh erinnern.