Aktuelles über Stars in Leichter Sprache

Menu

Einträge zum Stichwort: Tiere

Wal Timmy sitzt immer noch fest

Wal Timmy sitzt immer noch vor der Insel Poel fest.

Zuletzt war der Plan der Retter*innen:
Wal Timmy sollte auf einem Netz liegen.
Das Netz sollte zwischen Schwimmkörpern aufgespannt werden.
Und dann sollte ein Boot den Wal ins tiefere Meer ziehen.

Aber dieser Rettungs·plan konnte nicht umgesetzt werden.
Die Retter*innen haben keine Genehmigung dafür bekommen.
Das Umwelt·ministerium Mecklenburg-Vorpommern schreibt:
"Das ursprünglich vorgesehene Bergungs·konzept konnte in der geplanten Form nicht weiter·verfolgt werden."

Jetzt haben die Retter*innen einen neuen Plan:
Der Wal soll auf einem Last·kahn transportiert werden.
Also auf einem Schiff.
Solche Schiffe können sehr schwere Lasten transportieren.

Umwelt·minister Till Backhaus sagt aber:
Die Retter*innen haben ihren Plan erklärt.
Aber bis jetzt ist noch nicht sicher:
Wird der Plan auch funktionieren?
Fach·leute müssen es noch prüfen.
Erst dann kann es mit der Rettung weiter·gehen.

70 Kühe wurden von der Weide gestohlen

Der kleine Ort Uebigau-Wahrenbrück liegt im Bundes·land Brandenburg.
Dort standen bis zum Anfang der Woche 70 Kühe auf der Weide.
Aber die Kühe wurden gestohlen.
Irgend·wann zwischen Montag·mittag und Dienstag·morgen sind sie von der Weide verschwunden.

Bis jetzt weiß man nicht:

  • Wie sind die Kühe gestohlen worden?
  • Wie wurden sie transportiert?
  • Wer hat die Kühe mit·genommen?

Es waren viele Kühe.
Dafür braucht man einen großen LKW.
Oder mehrere.
Trotzdem hat niemand etwas bemerkt.

Ein Sprecher der Polizei sagt:
"Ein Diebstahl in der Größen·ordnung ist relativ selten."

Die Kühe sind etwa 50 Tausend Euro wert.

Die Polizei sucht jetzt nach den Täter*innen.

Ein Gericht muss über die Wal·rettung von Timmy entscheiden

Seit etwa einem Monat sitzt ein Wal in der Ost·see fest.
Viele Zeitungen nennen den Wal Timmy.
Seitdem gab es viele Rettungs·versuche für den Wal.
Aber:
Bis jetzt konnte der Wal nicht gerettet werden.
Er liegt immer noch auf einer Sand·bank.
Vor der Insel Poel.

Seit dem 16. April läuft eine Rettungs·aktion für den Wal.
Die Rettungs·aktion wird von einer Gruppe von Privat·leuten geplant und gemacht.
Aber nicht alle Menschen finden das gut.
Es gibt Streit um die Wal·rettung.
Es gibt 2 verschiedene Meinungen dazu:

  • Viele Menschen finden:
    Es ist gut, den Wal zu retten.
    Die Retter*innen sollen weiter·machen.
  • Der Wal kann nicht gerettet werden.
    Er ist schon zu schwach.
    Er ist zum Sterben in die Ost·see geschwommen.
    Die Retter*innen sollen den Wal in Ruhe lassen.
    Damit er in Ruhe sterben kann.

Niemand kann mit Sicherheit sagen:
Welche Gruppe hat recht?
Auch die Fach·leute sind sich nicht einig.

Jetzt muss ein Gericht entscheiden:
Soll der Rettungs·versuch weitergehen oder nicht?

Warum?

Eine Gruppe von Menschen hat sich zusammen·geschlossen.
Sie haben eine Klage eingereicht.
Beim Gericht in Schwerin.
Sie fordern:
Die Wal·rettung soll unterbrochen werden.
Dann sollen Fach·leute befragt werden.
Sie sollen einschätzen:
Kann der Wal noch gerettet werden oder nicht?
Erst dann soll die Rettung vielleicht weiter·gehen.

Bis jetzt weiß man nicht:
Nimmt das Gericht in Schwerin die Klage an?
Und wann entscheidet das Gericht darüber?

Eine Tier·ärztin aus Hawaii sagt: So wird die Wal·rettung nicht klappen

Jenna Wallace ist Tier·ärztin.
Sie lebt auf Hawaii.

Hawaii ist eine Insel.
Sie gehört zu den USA.

Jenna Wallace war bis gestern an der Ost·see.
Zusammen mit einem großen Team wollte sie Buckelwal Timmy retten.
Aber gestern ist sie aus dem Team ausgestiegen.

Jetzt hat sie auf ihrer Facebook·seite geschrieben:
Warum ist sie ausgestiegen?

Jenna Wallace schreibt:
Im Team sind viele verschiedene Menschen.
Nur wenige sind Fach·leute für Wale.
Ein Schriftsteller ist im Team.
Er heißt Sergio Bambarén.

Sergio Bambarén setzt sich für Umwelt·schutz ein.
Aber er ist kein Wissenschaftler.
Er ist ein Privat·mann.
Trotzdem ist er bei der Wal·rettung dabei.

Außerdem gehört Danny Hilse zum Team der Walretter.
Er ist Influencer.
Auch er ist ein Privat·mann.
Und er ist Teil der Wal·rettung.

Die Tier·ärztin Jenna Wallace sagt:
Danny Hilse und Sergio Bambarén bringen die Wal·rettung in Gefahr.
Sie sagen:
Sie haben eine besondere Verbindung zu Wal Timmy.
Sie sagen auch:
Sie wissen, was der Wal braucht.
Und Jenna Wallace glaubt:
Dadurch passieren Fehler.

Zum Beispiel:
Gestern ist der Wal für einige Zeit frei geschwommen.
Fachleute haben gesagt:
Boote sollen den Wal in die richtige Richtung drängen.
Aber Sergio Bambarén hat gesagt:
Die Boote sollen Abstand halten und nicht in die Nähe des Wals fahren.
Darum ist der Wal in die falsche Richtung geschwommen und sitzt jetzt wieder fest.

Jenna Wallace sagt auch:
Danny Hilse macht ständig Videos und Fotos von sich und dem Wal.
Dabei ist er nicht aufmerksam.
Und er hätte den Wal fast mit der Schiffs·schraube verletzt.

Darum hat Jenna Wallace empfohlen:
Danny Hilse und Sergio Bambarén sollen nicht mehr Teil des Rettungs·teams sein.
Fach·leute und Wissenschaftler*innen sollen die Entscheidungen treffen.
Aber das Team hat nicht auf sie gehört.
Darum arbeitet sie nicht mehr weiter mit.
Sie ist zurück nach Hawaii geflogen.

Jenna Wallace glaubt immer noch:
Wal Timmy kann gerettet werden.
Aber:
Die beiden Männer bringen den Wal in Gefahr.
Mit ihnen wird die Wal·rettung nicht klappen.

Wie geht es weiter mit der Wal·rettung?

Timmy der Wal sitzt in der Ost·see fest.
In der Nähe der Insel Poel.

Ein Team von Retter*innen will den Wal befreien.
Dafür haben sie verschiedene Rettungs·pläne gemacht.
Aber sie müssen immer wieder neu schauen:
Was hat sich verändert?
Und:
Welcher Plan könnte funktionieren?

Till Backhaus ist der Umwelt·minister von Mecklenburg-Vorpommern.
Er ist auch bei den Beratungen dabei.

Veränderungen im Team

Aber im Team der Retter*innen gibt es eine Veränderung.
2 Personen haben das Team verlassen.
Eine Sprecherin und eine Tier·ärztin.
Sie sagen:
Sie haben sich eine ruhige Rettung für den Wal gewünscht.
Eine Rettung von Profis.
Aber sie sagen auch:
So wie es jetzt ist, wollen sie nicht mehr mit dem Rettungsteam zusammen·arbeiten.
Sie sagen:
Das passt nicht zu ihren Werten.
Die beiden sind aus dem Team ausgestiegen.

Walter Gunz hat das jetzige Rettungs·team zusammengestellt.
Er sagt:
Es gab unterschiedliche Meinungen im Team.
Alle sind müde.
Aber das Team gibt nicht auf.

Wie ist gerade der Wasser·stand?

Der Wasser·stand sinkt gerade.
Seit gestern Mittag sinkt das Wasser.
Bis jetzt um 60 Zentimeter.
Das ist gefährlich für den Wal.

Darum wird wieder Schlamm unter dem Wal weg·gespült.
Damit er wieder tiefer im Wasser liegt.

Wie geht es jetzt weiter?

Das steht bis jetzt noch nicht fest.
Klar ist nur:
Bei dem Rettungs·versuch dürfen keine Gurte benutzt werden.
Sie würden in das Fleisch des Wals ein·schneiden.

In dem Live·video kann man sehen:
Auf der Haut des Wals sind große weiße Flecken.
Warum ist das so?

Der Wal hat eine Haut·krankheit.
Darum wurde er mit Zink·salbe eingecremt.

Im Moment wird noch mehr Schlamm unter dem Wal weggespült.
Das Wasser fällt weiter.
Das bedeutet:
Der Wasser·stand wird immer niedriger.
Darum muss vielleicht mit größeren Geräten weiter·gearbeitet werden.

In der Nähe des Wals steht ein Bagger.
Vielleicht kann der Bagger eine tiefe Rinne für den Wal baggern.
Bis zum Ausgang aus der Bucht.
Dann könnte der Wal durch diese Rinne ins tiefere Wasser schwimmen.
Aber bis jetzt hat der Bagger noch nicht mit dem Graben angefangen.



Buckel·wal Timmy sitzt am Ausgang der Bucht fest

Immer noch beobachten viele Menschen den Buckelwal Timmy.
Findet er seinen Weg zurück in den Atlantik oder nicht?
Wird er über·leben oder nicht?

In diesem Video kann man den Wal live beobachten.

Wie ist es jetzt gerade, am 20. April 2026 um 14.15 Uhr?

Der Buckel·wal sitzt wieder fest.
Seit heute morgen ist er frei in der Ost·see geschwommen.
Dabei hat er mehrmals die Richtung geändert.
Jetzt liegt er wieder auf einer Sand·bank im flachen Wasser.
Am Ausgang der Bucht.

Die Bucht ist in der Nähe des Ufers.
Darum ist das Wasser dort flacher.
Hinter der Bucht wird das Wasser tiefer.
Dort sind die Chancen für Buckel·wal Timmy besser.
Vielleicht kann er dort von alleine weiter·schwimmen.

Wie geht es jetzt weiter?

Die Retter*innen müssen sich be·eilen.
Das Wasser sinkt gerade.
Der Wal liegt fest.
Bald wird der Druck auf seine Lunge und seine anderen Organe immer größer.
Darum sagt ein Fach·mann:
"Die Retter haben nur wenige Stunden Zeit."

Der Wal kann nicht mit Gurten aus der Bucht gezogen werden.
Die Gurte sind zu schmal.
Sie würden ins Fleisch des Wals schneiden.
Und breitere Gurte haben die Retter*innen nicht.

Die Retter*innen wollen jetzt Schlauch·boote benutzen.
Sie wollen mit den Schlauch·booten ganz nah an den Wal heran·schwimmen.
So wollen sie ihn wieder zurück ins tiefere Wasser drängen.

Till Backhaus ist der Umwelt·minister von Mecklenburg-Vorpommern.
Er sagt:
"Der Wal könnte nach links ohne Weiteres aus·weichen, um dann in tiefes Fahr·wasser zu kommen, um ihn dann hier raus·zu·führen."

Das wird der nächste Rettungs·versuch sein.

Bis jetzt weiß man noch nicht:
Wann genau wird der Rettungs·versuch starten?
Im Moment sind keine Boote in der Nähe des Wals zu sehen.
Die Fachleute beraten sich noch.
Sie prüfen:
Welche Rettungs·möglichkeiten kann es noch geben?

Buckel·wal Timmy schwimmt wieder

Buckel·wal Timmy schwimmt wieder.
Seit einigen Tagen läuft eine neue Rettungs·aktion für den Wal.
Ein Bagger hat Schlamm unter dem Wal entfernt.
Außerdem ist der Wasser·stand etwas gestiegen.
Und jetzt schwimmt der Wal wieder frei.

Aber es gibt ein Problem:
Der Wal schwimmt wieder in die falsche Richtung.
Er schwimmt tiefer in die Bucht hinein.
Und nicht in Richtung des tieferen Wassers.

Was ist jetzt der Plan der Retter*innen?

Boote fahren in der Nähe des Wals.
Sie wollen den Wal in die richtige Richtung lenken.
Aber man weiß nicht:
Wird das klappen?
Das wurde in den letzten Wochen schon mehr·mals versucht.
Bis jetzt hat es nicht geklappt.

In diesem Video kann man den Wal live beobachten.

Wahrscheinlich macht das Wetter heute die Rettungs·aktion schwieriger.
Es wird starken Sturm geben.

Buckelwal Timmy sitzt immer noch in der Ostsee fest

Buckel·wal Timmy sitzt immer noch in der Ost·see fest.
Die Retter sagen:
Eigentlich wollten sie schon viel weiter sein mit der Rettungs·aktion.

Was ist geplant?

  • Der Schlamm unter dem Wal soll weg·gespült werden.
    Damit haben die Retter*innen gestern schon angefangen.
  • Dann wollen die Retter*innen ein Luft·kissen unter den Wal bringen.
    Mit dem Luft·kissen wollen sie den Wal anheben.
  • Dann sollen 2 Schwimm·körper zum Wal gebracht werden.
    Zwischen den beiden Schwimm·körpern wird eine Plane gespannt.
    Auf dieser Plane soll der Wal dann liegen.
    Auch mit diesem Auf·bau haben die Retter*innen gestern schon angefangen.
  • So soll der Wal dann zurück ins tiefe Meer geschleppt werden.
    Bis in den Atlantik.
    Dort ist das Wasser viel tiefer.
    Vielleicht kann der Wal Timmy dort wieder alleine schwimmen.

Eigentlich sollte die Rettungsaktion schon am Freitag starten.
Heute ist Sonntag.
Warum ist das so?

Es gibt immer wieder kleine Änderungen am Rettungs·plan.
Und für jede Änderung wird eine neue Genehmigung gebraucht.

Einer der Retter ist Walter Gunz.
Er ist Geschäfts·mann.
Er hat die Firma Media·markt mit·gegründet.
Von ihm kommt viel Geld für die Rettungs·aktion.

Walter Gunz sagt:
Die Politik ist Schuld an der langen Warte·zeit.
Er sagt:
Er hat mit Till Backhaus gesprochen.
Till Backhaus ist der Umwelt·minister von Mecklenburg-Vorpommern.
Und Till Backhaus hat gesagt:
Er wird sich persönlich um die Genehmigungen kümmern.
Damit es keine lange Warte·zeit mehr gibt.

Was ist heute morgen schon passiert?

Der Wal liegt noch alleine in der Bucht.
In seiner Nähe steht ein Bagger.
MIt dem Bagger soll weiter Schlamm unter dem Wal weggespült werden.

Mehr ist bis heute morgen um 8 Uhr noch nicht passiert.

In diesem Video kann man den Rettungs·versuch live beobachten.

Die Wal·rettung startet erst morgen

Vorlesen: X

Eigentlich sollte heute eine neue Rettungs·aktion für den Wal Timmy starten.
Einfachstars hat darüber berichtet.
Hier kann man den Bericht lesen.

Vor 2 Stunden wurde bekannt·gegeben:
Die Rettungs·aktion startet erst morgen.

Heute wurde viel Material an den Strand gebracht:

  • Kräne
  • Schwimm·plattformen
  • Spül·technik und 
  • eine Sand·pumpe

Das Material wird heute noch aufgebaut.
Aber alle andere startet erst morgen.

In einem Video der ARD kann man bei der Wal·rettung live zu·sehen.

Die Polizei hat den Strand abgesperrt.
In den letzten Tagen wollten immer wieder Menschen zum Wal schwimmen.
Das soll während der Rettung nicht passieren.

Warum startet die Rettung später?

Die Vorbereitungen waren noch nicht abgeschlossen.

Thilo Maack glaubt nicht an die Rettung des Wals

Wal Timmy ist in der Ostsee gestrandet.
Eine Gruppe von Menschen will heute einen neuen Rettungsversuch starten.
Im Moment wird der Wal untersucht.

Einfachstars hat den Rettungsokan genauer beschrieben.
Hier kann man den Text dazu lesen.

Thilo Maack ist Meeres·wissenschaftler.
Er war bei früheren Rettungs·aktionen dabei.
Aber jetzt nicht mehr.
Er glaubt nicht mehr an eine Rettung.

Thilo Maack sagt:
"Ich bin sehr erstaunt, dass es nach wie vor bei einigen noch Hoffnung gibt, diesem Tier noch helfen zu können.
An der Lage, wie sie vor zwei Wochen schon bestand, hat sich nichts geändert.
Das Tier braucht Ruhe.
Und es war eine gemeinsame Entscheidung, ihm diese Ruhe auch zu geben.
Ich kenne das aktuelle Rettungs·konzept nicht.
Aber:
Die Überlebens·chancen des Wals sind genau so - beziehungs·weise schlechter - wie vor 2 Wochen.
Was ich sehe, ist ein Wal, der schwere Haut·erkrankungen hat, offen·sichtlich immer noch Netz·reste im Maul hat und 4 Mal gestrandet ist, oder im flachen Wasser aufgesessen hat.
Ich hab in der ganzen Zeit nicht gesehen, dass er gefressen hat.
Das heißt, dieses Tier ist extrem geschwächt."

Thilo Maack glaubt:
Der Gesundheits·zustand des Wals wird durch noch einen Rettungs·versuch nicht besser.

Hier kann man live bei der Rettungs·aktion zusehen: