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Einträge zum Stichwort: Fremdwörter

Was ist Black·facing?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort austauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfern und Prüferinnen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars ab jetzt Fremd·wörter und Fach·begriffe.

Heute:
Was ist black·facing?

Das Wort black·facing kommt aus den USA.
Black ist das englische Wort für schwarz.
Und face ist das englische Wort für Gesicht.
Black·facing bedeutet:
Sich ein schwarzes Gesicht malen.
So spricht man das Wort aus:
Bläck-feyssing.

In vielen Filmen und Theater·stücken kommen schwarze Menschen vor.
Aber früher wurden diese Rollen oft trotzdem von weißen Menschen gespielt.
Sie haben sich das Gesicht schwarz geschminkt.
So wie auf diesem Plakat.

Oder:
Weiße Menschen verkleiden sich zu Karneval als Schwarze.
Auch dafür malen sie sich ein schwarzes Gesicht.

Schwarze Menschen werden dabei oft mit Vor·urteilen gezeigt:
Auf der Bühne wurden sie damals etwas dumm dargestellt.
Und immer fröhlich.

Black·facing ist eine Form von Rassismus.
Das bedeutet:
Schwarze Menschen werden dadurch ab·gewertet.

In Deutschland gibt es heute nur noch selten black·facing.
Schwarze Rollen auf der Bühne oder im Theater werden meistens auch von schwarzen Menschen gespielt.

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Was ist crip time?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort austauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfern und Prüferinnen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
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Heute:
Was ist 
crip time?

Crip time ist Englisch.
So spricht man es aus: Kripp teim.
Übersetzt heißt es: Krüppel-Zeit.

Krüppel wurde früher als Schimpfwort für behinderte Menschen benutzt.
Aber irgendwann haben behinderte Menschen das Wort zurück·erobert.
Sie benutzen das Wort für sich.
Es ist politisch.
Sie sagen:
Ich bin stolz.
Ich benutze das Wort für mich selbst.
Dann können andere mich mit dem Wort nicht mehr beschimpfen.

Für manche Dinge brauchen Menschen mit Behinderung mehr Zeit als Menschen ohne Behinderung.
Das ist crip time.

Zum Beispiel:
Ein sehender Mensch geht ins Museum.
Er fährt einen Teil des Weges mit dem Bus.
Und einen Teil geht er zu Fuß.
Für den Weg braucht er 10 Minuten.

Ein blinder Mensch geht ins Museum.
Er fährt einen Teil des Weges mit dem Bus.
Und einen Teil geht er zu Fuß.
Für den Weg braucht er 14 Minuten.
4 Minuten länger als der sehende Mensch.
Zum Beispiel, weil E-Roller auf dem Geh·weg stehen.
Oder weil es keine Kennzeichnung für den Weg von der Bus·halte·stelle zum Museum gibt.

Der sehende Mensch braucht 10 Minuten für den Weg.
Der blinde Mensch braucht 14 Minuten für den·selben Weg.
Die 4 Minuten mehr sind die crip time.

Die crip time entsteht vor allem durch Barrieren.
Zum Beispiel:
Menschen im Rollstuhl brauchen eine Rampe.
Nur mit der Rampe kommen sie in den Bus.
Die Rampe muss aber zuerst ausgeklappt werden.
So dauert der Weg in den Bus länger.

Oder:
Der Haupt·eingang zu einem Gebäude ist nicht barriere·frei.
Es gibt Stufen an dem Eingang.
Eine Person mit Rollator kann den Eingang nicht benutzen.
Es gibt einen Hinter·eingang mit einer Rampe.
Aber der Hinter·eingang ist auf der anderen Seite des Gebäudes.
So braucht die Person mehr Zeit, um in das Gebäude zu kommen.

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Was bedeutet YOLO?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort austauschen?

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Heute:
Was bedeutet YOLO?

YOLO ist eine Abkürzung.
Das Wort steht für den Satz You only live once.
So spricht man den Satz aus: Ju onli liff wons.
Und so spricht man das Wort aus: jo-lo.

YOLO bedeutet:
Man lebt nur einmal.
Damit ist gemeint:
Man soll das Leben voll auskosten.
Man kann auch sagen:
Man soll das Leben feiern und genießen.
Man soll auch mal etwas wagen.
Man soll mutig sein.
Manchmal auch etwas Unvernünftiges machen.
Das ist dann eine YOLO-Aktion.

YOLO war im Jahr 2012 das Jugend·wort des Jahres.

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Was ist das Commonwealth?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
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Heute:
Was ist das Commonwealth?

Die Queen steht in Kostüm und mit Hut an einem Rednerpult. Politiker*innen verschiedener Staaten sitzen unter einem großen Bildschirm, auf dem die Rede der Queen übertragen wird.

Die Queen eröffnet ein Treffen der Commonwealth Länder

Von Vice President's Secretariat (GODL-India), GODL-India

Commonwealth ist ein englisches Wort.
Übersetzt heißt es öffentliches Wohl.
Also dass es allen Menschen in einem Staat gut geht.

So spricht man das Wort Commonwealth aus:
Kammen-wels.

Das Commonwealth ist ein Zusammenschluss mehrerer Länder.

Großbritannien war sehr lange Zeit sehr mächtig.
Das Land hatte früher eine sehr starke Armee.
Statt Armee kann man auch Heer oder Militär sagen.
Es bedeutet: Das Land hatte viele Soldaten, Schiffe und Waffen.
Darum hat Großbritannien viele Länder erobert.
Diese Länder wurden dann zu Kolonien von Groß·britannien.

Das bedeutet:
Viele Jahre lang hat Großbritannien über diese Länder bestimmt.
Großbritannien hat die Politik für diese Länder gemacht.
Und Großbritannien hat beschlossen:
Alle Rohstoffe in diesem Land gehören jetzt Groß·britannien.
Roh·stoffe sind zum Beispiel:

  • Holz
  • Öl
  • Gold
  • Wasser

Und Großbritannien hat auch beschlossen:
Die Kunst·schätze aus diesen Ländern gehören jetzt Großbritannien.

Heute hat Groß·britannien keine Kolonien mehr.
Aber viele früheren Kolonien sind noch im Commonwealth.
Sie haben sich im Jahr 1931 zusammen·geschlossen.
Also vor mehr als 90 Jahren.

56 verschiedene Länder sind Mitglied im Commonwealth.
Heute haben alle Mitglieds·länder im Commonwealth die gleichen Rechte.
In den Ländern des Commonwealth leben etwa 2 Milliarden Menschen.

Was machen diese Länder zusammen?
Politiker*innen aus diesen Ländern treffen sich.
Sie tauschen Informationen aus.
Und sie veranstalten gemeinsame Sportwettbewerbe.
Diese Wettbewerbe heißen Commonwealth Games [übersetzt: Commonwealth Spiele].
Und einmal im Jahr wird der Commonwealth Tag gefeiert.
Er ist immer am 13. März.

Das Commonwealth hat auch eine eigene Flagge.
So sieht die Flagge aus:

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Was ist ein Podcast?

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Heute:
Was ist ein Podcast?

Podcast spricht man so aus:
Pod-kaast.

Das Wort Podcast setzt sich aus 2 Wörtern zusammen:
iPod und Broadcasting.
Ein iPod ist ein Gerät zum Musik·hören.
Und Broad·casting ist das englische Wort für Rund·funk.
Rund·funk ist ein anderes Wort für Radio.

Man kann sagen:
Ein Podcast ist eine Radio·sendung im Internet.
Man kann sie hören, wann man will.
Nicht nur zu einer bestimmten Uhr·zeit.

 Es gibt Podcasts zu vielen verschiedenen Themen.
Zum Beispiel:

  • Eltern sein
  • Ernährung
  • Marathon laufen
  • Liebe und Sex
  • Kriminal·fälle

Podcasts kann man mit verschiedenen Geräten hören.
Zum Beispiel mit diesen Geräten:

  • Laptop und Computer
  • Handy
  • iPad oder andere Tablets

Manche Podcasts werden nur von einer Person gesprochen.
Manche Podcasts von mehreren Personen.
Und zu manchen Podcasts werden immer Gäste eingeladen.

Bis vor einigen Jahren haben nur wenige Menschen Podcasts gehört.
Aber es werden immer mehr Menschen.
Podcasts werden immer beliebter.


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Was ist desk sharing?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
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Heute:
Was ist desk sharing?

Desk sharing ist Englisch.
Desk ist das englische Wort für Schreib·tisch.
Und sharing heißt auf Englisch teilen.

Das Arbeiten in vielen Firmen verändert sich.
Früher haben viele Menschen an 5 Tagen in der Woche im Büro gearbeitet.
Alle Mitarbeiter*innen hatten dort einen festen Schreib·tisch.
Aber spätestens seit Corona hat sich das verändert.
In dieser Zeit haben fast alle Menschen im Home Office gearbeitet.
Also von zu Hause aus.
Das bedeutet:
Viele Schreib·tische in den Büros wurden nicht mehr genutzt.
Sie standen leer.

Jetzt ist es bei vielen Menschen so:
An manchen Tagen arbeiten sie von zu Hause aus,
Und an manchen Tagen arbeiten sie im Büro.
Das bedeutet:
Es werden weniger Schreib·tische gebraucht.
Es brauchen nicht mehr alle Menschen einen festen Schreib·tisch.
Mehrere Menschen können sich einen Schreib·tisch teilen.
Das ist desk sharing.

Zum Beispiel:
Eine Mitarbeiterin kommt montags und mittwochs ins Büro.
Dienstags, donnerstags und freitags arbeitet sie von zu Hause aus.
Sie braucht nur an 2 Tagen einen Schreib·tisch.

Ein anderer Mitarbeiter kommt immer dienstags und freitags ins Büro.
Er kann an diesen Tagen den·selben Schreib·tisch benutzen.
So kann die Firma ein kleineres Büro mieten.
Es wird weniger Energie verbraucht.

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Was ist body shaming?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
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Heute:
Was ist body shaming?

Body shaming ist ein englisches Wort.
So spricht man es aus: Badi-scheyming.
Body ist das englische Wort für Körper.
Shaming heißt übersetzt: schämen.

 Body shaming bedeutet:
Jemand wird für seinen Körper beleidigt oder ausgegrenzt.

Zum Beispiel:
Eine dicke Frau geht die Straße entlang und isst ein Eis.
Ein Mann geht an ihr vorbei und sagt:
"Du bist so fett.
Musst du noch mehr fressen?"

Oder:
Eine Frau im Roll·stuhl teilt ein Foto von sich bei Instagram.
Auf dem Foto hat sie ein sexy Kleid an.
Dann schreibt jemand einen Kommentar dazu:
"Ich will deinen behinderten Körper nicht sehen."

Beide Frauen werden beleidigt.
Weil ihre Körper anders aussehen als viele andere Körper.
Das nennt man Body shaming.

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Was bedeutet 'auf meinen Nacken'?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
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Heute:
Was bedeutet 'auf meinen Nacken'?

Beim Bezahlen kann man sagen:
"Das geht auf meinen Nacken."
Das bedeutet dann:
Auf meine Kosten.
Ich bezahle das.
Man kann so andere einladen.

Zum Beispiel:
2 Freund*innen waren zusammen Bier trinken.
Eine der beiden sagt dann zur anderen:
"Das geht auf meinen Nacken."
Das bedeutet dann:
Sie bezahlt das Bier für beide.
Sie lädt ihre Freundin ein.

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Was bedeutet FOMO?

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Heute:
Was bedeutet FOMO?

FOMO ist eine Abkürzung.
Die Abkürzung steht für Fear of missing out.
Das ist Englisch.
So spricht man es aus:
Fier of missing aut.
Übersetzt heißt das:
Die Angst, etwas zu verpassen.

Es bedeutet:
Eine Person will überall dabei sein.
Die Person denkt:
Vielleicht passiert an einem anderen Ort gerade etwas Spannendes.
Das will ich nicht verpassen.

Zum Beispiel:
Eine Frau kommt von der Arbeit.
Sie ist erschöpft.
Eigentlich würde die Frau gerne einen ruhigen Abend verbringen.
Vielleicht mit einem Buch auf der Couch.
Aber sie weiß:
Ihre Freund*innen treffen sich in einer Bar.
Die Frau geht trotzdem zu dem Treffen in der Bar.
Auch wenn sie müde ist.
Auch wenn sie eigentlich lieber zu Hause bleiben würde.
Weil sie Angst hat:
Die anderen haben einen tollen Abend.
Und sie ist nicht dabei.
Sie verpasst den Spaß.
Darum bleibt sie nicht alleine zu Hause.

Durch Instagram und Facebook kann FOMO stärker werden.
Denn:
Viele Menschen teilen Fotos und Videos von sich bei Instagram und Facebook.
Auf den Fotos erleben die Menschen immer etwas Besonderes.
Dann hat man selbst vielleicht die Sorge:
Vielleicht erlebe ich selbst nicht genug.

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Was ist Ghosting?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
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Aber durch die Arbeit mit den Prüfern und Prüferinnen habe ich gemerkt:
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Heute:
Was ist Ghosting?

Ghosting ist ein englisches Wort.
Übersetzt heißt es: Zum Geist werden.
Aber was ist damit gemeint?

2 Personen haben eine Beziehung mit·einander.
Sie sind verliebt.
Sie verbringen Zeit zusammen.
Sie gehen zum Beispiel zusammen ins Kino.
Oder sie treffen sich zum Sport.
Sie teilen ihren Alltag mit·einander.
Aber dann verändert sich etwas.
Eine der beiden Personen meldet sich plötzlich nicht mehr.

Zum Beispiel:
Ein Mann und eine Frau sind verabredet.
Sie wollen zusammen Pizza essen.
Sie sind zu einer festen Uhr·zeit verabredet.

Die Frau geht in die Pizzeria.
Sie wartet dort auf den Mann.
Aber er kommt nicht.

Die Frau schreibt dem Mann eine Nachricht am Handy.
Aber er antwortet nicht.
Sie ruft ihn an.
Aber der Mann geht nicht ans Telefon.

Der Mann meldet sich nie wieder bei der Frau.
Die Frau weiß nicht:
Was ist passiert?
Was hat sich verändert?

Ghosting verletzt Menschen.
Ihre Gefühle werden verletzt.

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