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Einträge zum Stichwort: Kunst

In Köln eröffnet bald das Supercandy! Pop-Up Museum

Bald eröffnet in Köln ein neues Museum.
Es ist ein Pop up Museum.
Das heißt: Es ist nur kurz in Köln.
Man kann es 3 Monate lang besuchen.
Danach zieht es weiter an einen anderen Ort.

Das Museum heißt Supercandy! Pop-Up Museum.
In diesem Video kann man es sehen:


Es gibt 20 verschiedene Räume in dem Museum.
Zum Beispiel ein Bälle-Bad.
Oder einen Raum mit rosa Konfetti.
Oder einen rosa Zucker-Watte-Wolken-Himmel.

Im Supercandy! Pop-Up Museum kann man Selfies machen.
Die kann man dann bei Facebook teilen.
Oder bei Instagram.
[Instagram ist eine Foto-Seite. is 109 in Köln.
Es ist dann immer von 10 bis 22 Uhr offen.
Dienstags ist es geschlossen.

Ein Wal-Denkmal aus Plastik zeigt, wie viel Plastik in den Meeren schwimmt

Im Moment ist eine Ausstellung in Brügge.
Brügge ist eine Stadt im Westen von Belgien.
Dort ist im Moment eine Ausstellung.
Die Ausstellung nennt sich Triennale.
Das heißt: Sie findet alle 3 Jahre statt.
Dieses Jahr hat die Triennale das Motto "Flüssige Stadt".

Ein Kunst-Werk bei der Triennale 2018 heißt "Skyscraper [übersetzt: Wolkenkratzer] – der Wal von Brügge".
So sieht es aus:

Das Kunst-Werk ist aus Plastik-Müll zusammen-gebaut.
Es ist Plastik-Müll aus dem Meer.
Jason Klimoski hat das Kunst-Werk gemacht.
Er sagt dazu:
"Wir wollen mit "Skyscraper" zeigen, wieviel Plastik aus unseren Städten in der größten "flüssigen Stadt" der Welt landet – dem Ozean."
[Ozean ist ein anderes Wort für Meer.]

Eine Künstler-Gruppe aus Brooklyn in den USA hat den Wal geplant.
Sie haben im Internet Geld dafür gesammelt.
Viele Menschen haben für das Kunst-Werk gespendet.

Das Kunst-Werk ist sehr groß.
Der Plastik-Wal ist 11 Meter lang.
Er ist aus 5 Tonnen Plastik-Müll gebaut.

Mit dem Plastik-Wal wollen die Künstler und Künstlerinnen zeigen:
Plastik in den Meeren ist ein großes Problem.
Es muss mehr für den Umwelt-Schutz getan werden.

Man kann den Plastik-Wahl noch bis zum 16. September 2018 in Brügge sehen.
Und auch die anderen Kunst-Werke der Triennale.

Kunst als Brot-Belag

Bei Twitter gibt es einen neuen Hashtag.
[Twitter ist eine Internet-Seite.
Man kann dort kurze Nachrichten schreiben und teilen.]
So sieht ein Hashtag aus: #
Über einen Hashtag kann man nach Themen suchen.
Zum Beispiel:
Man gibt #Pizza ein.
Dann findet man alle Nachrichten und Fotos zum Thema Pizza.
Egal, wer sie geschrieben hat. 

Jetzt gibt es einen neuen Hashtag bei Twitter.
Viele Menschen benutzen ihn.
Er heißt #KunstGeschichteAlsBrotbelag.

Unter diesem Hashtag findet man Fotos.
Es sind Fotos von Brot.
Menschen machen Kunst-Werke aus Brot-Belag.
Aus Wurst und Käse.
Und aus Gemüse.
Zum Beispiel so:


Dieses Kunst-Werk ist von Paul Klee.

Hier gibt es noch mehr Beispiele für den Hashtag #KunstGeschichteAlsBrotbelag.

Beyoncé und Jay-Z drehen ein Musik-Video im Louvre

Beyoncé und Jay-Z sind verheiratet.
Und sie machen zusammen Musik.
So sehen sie aus:

Beyoncé und Jay-Z haben ein neues Lied gemacht.
Ihr Lied heißt Apeshit.
Übersetzte heißt das Affen-Scheiße.

Zu dem neuen Lied haben Beyoncé und Jay-Z ein Musik-Video gemacht.
Das Video haben sie im Louvre gemacht.
Der Louvre gehört zu dem berühmtesten Museen der Welt.
Dort findet man sehr berühmte Kunst-Werke.
Zum Beispiel diese:

  • die Mona Lisa
  • die Venus von Milo
  • Amor und Psyche

Das Musik-Video wurde nachts gedreht.
Das Museum war leer.
Es waren keine Besucher und Besucherinnen da.

Im Moment wird sehr viel über das Musik-Video geredet und geschrieben.
Manche Menschen finden:
Ein Musik-Video im Louvre ist eine tolle Idee.
Das Museum geht mit der Zeit.
Der Louvre zeigt: Er ist ein modernes Museum.
Und sie finden:
So sehen auch junge Menschen die Kunst-Werke.
Auch wenn sie nicht ins Museum gehen.

Andere Menschen finden:
Es war keine gute Idee.
Mit dem Musik-Video zeigen Beyoncé und Jay-Z:
Sie sind reich.
Sie können alles kaufen.
Und sie finden:
Es geht in dem Video nicht um das Museum.
Es ist nur der Hintergrund.
Und das ist nicht ok.

Man weiß nicht:
Was haben Beyoncé und Jay-Z bezahlt?

Hier kann man das Video im Louvre sehen:


Star-Lexikon

Wer ist Beyoncé?

Beyoncé ist 36 Jahre alt.

Sie ist Sängerin.
Beyoncé ist ihr Vor-Name und ihr Künstler-Name.
Ihr voller Name ist Beyoncé Giselle Knowles-Carter.

In den Jahren 1997 bis 2005 hat Beyoncé in der Band Destiny’s Child gesungen.
Seit 2003 macht sie auch alleine Musik.
Sie gehört zu den erfolg-reichsten Künstlerinnen der Welt.
Sehr viele Menschen kaufen ihre Musik.

Für ihre Musik hat sie viele Preise gewonnen.
Sie hat 20 mal den Preis Grammy gewonnen.

2017 hat der Musiker 2017 Carlos Santana in einem Interview gesagt:
Beyoncé sieht gut aus.
Sie sieht aus wie ein Model.
Aber sie kann nicht singen.
Die Fans von Beyoncé waren sauer.
Sie finden: Das stimmt nicht.
Sie haben viel im Internet darüber geschrieben.

Beyoncé entwirft auch Mode.
Sie hat eine eigene Mode-Marke.
Zusammen mit ihrer Muter.
Die Mode-Marke heißt House of Deréon.

Deréon war der Nach-Name von Beyoncés Oma.
Sie war Näherin.
Darum will Beyoncé mit ihrer Mode-Marke an sie erinnern.

Beyoncé findet Tier-Schutz wichtig.
Darum ist sie in der Tier-Schutz-Gruppe PETA.
Sie findet: Niemand soll Pelz-Jacken tragen.
Dann werden keine Tiere mehr wegen Pelzen getötet.

Beyoncé hat das Beyoncé Cosmetology Center gegründet.
Übersetzt heißt das: Beyoncé Kosmetik Zentrum.
In diesem Zentrum können Männer und Frauen Kosmetik-Trainings-Kurse machen.
Das Angebot ist für Menschen, die Drogen genommen haben.
Oder für Menschen, die zu viel Alkohol getrunken haben.
Es soll ihnen helfen, ein neues Leben anzufangen.
Beyoncé hat das Zentrum im Jahr 2010 eröffnet.

Beyoncé ist verheiratet.
Ihr Mann ist Musiker.
Er heißt Jay-Z.
Zusammen haben die beiden 3 Kinder.

Wer ist Jay-Z?

Jay-Z ist 48 Jahre alt.

Er ist Rapper und Musik-Produzent.
Er ist Musiker.
Er macht Rap-Musik.
Rap-Musik ist Sprech-Gesang.

Jay-Z ist auch Musik-Produzent.
Das heißt: Er hat eine Musik-Firma.
Er macht CDs von anderen Musikern und Musikerinnen und von anderen Bands.

Jay-Z hatte es nicht leicht als Kind.
Er hat viel Zeit auf den Straßen von New York verbracht.
Sein Vater hat die Familie verlassen.

Zuerst hatte sich Jay-Z den Künstler-Namen Jazzy über-legt.
Aber den Künstler-Namen gab es schon.
Darum hat er den Namen in Jay-Z geändert.

1996 hat er seine erste CD aufgenommen.
Sie war sofort ein großer Erfolg.
Er verdient viel Geld mit seiner Musik.
Und mit seiner Platten-Firma.

Für seine Musik hat Jay-Z viele Preise gewonnen.
Zum Beispiel 6 Grammy Awards.
[Award ist das englische Wort für Preis.]

Jay-Z ist verheiratet.
Seine Frau ist auch Musikerin.
Sie heißt Beyoncé.
Zusammen haben die beiden 3 Kinder.

Die Stadt Bonn sucht Fotos vom Alle-mal-malen-Mann

Der Alle-mal-malen-Mann ist gestorben.

Er war Künstler.
Er hat Menschen in Bonn gemalt.
Das hat er gast jeden Tag gemacht.

Im März 2018 ist er gestorben.
Sein Künstler-Name war Jan Loh.

In Bonn gibt es das Stadt-Archiv.
Dort werden Fotos und Texte gesammelt.
Jetzt will das Stadt-Archiv die Lebens-Geschichte vom Alle-mal-malen-Mann aufschreiben.
Darum suchen sie nach Fotos und Erinnerungen.
Und nach Bildern, die der Alle-mal-malen-Mann gemalt hat.
Sie schreiben im Internet:
"Das Stadt-Archiv und die Stadt-historische Bibliothek möchten nun das Leben und Wirken des kürzlich verstorbenen Jan Loh dokumentieren.
Dadurch soll der „Alle-mal-malen-Mann“ im städtischen Gedächtnis erhalten bleiben.
Für die Umsetzung benötigt das Stadt-Archiv Unterstützung und bittet um Fotografien, die Jan Loh zeigen, sowie Bilder, die er anfertigte."

Wo werden die Fotos gesammelt?
Man kann sie im Stadt-Archiv abgeben.
Das Stadt-Archiv ist im Stadt-Haus Bonn.
Die Adresse ist:  Berliner Platz 2, 53103 Bonn.

An diesen Terminen kann man Bilder abgeben:
Montag und Donnerstag von 10 bis 18 Uhr
Dienstag und Mittwoch von 10 bis 16 Uhr
Freitag bis Samstag von 10 und 13 Uhr

Die Stadt Bonn kann kein Geld für die Bilder bezahlen. 

Wer  mehr wissen möchte, kann im Stadt-Archiv anrufen.
Das ist die Telefon-Nummer:  0228 77 24 10.
Oder man kann eine E-Mail schreiben.
Das ist die E-Mail-Adresse: stadtarchiv@bonn.de.

Star-Lexikon

Wer ist der Alle-mal-malen-Mann?

Jan Loh war der Alle-mal-malen-Mann.
Er war ein Künstler.
Er hat in Bonn gelebt.
Er war jeden Abend in den Kneipen von Bonn unter-wegs.
Da hat er alle Leute gefragt:
"Alle mal malen hier?"

Dann hat er die Menschen in der Kneipe gezeichnet.
Dafür haben sie ihm Geld gegeben.

In diesem Video kann man ihn sehen:


Jan Loh wollte nicht viel über sein Leben verraten.
Er fand: Das ist privat.
Jan Loh ist nicht sein richtiger Name.
Den wollte er nicht verraten.

Im März 2018 ist der Alle-mal-malen-Mann gestorben.
Er ist gestürzt.
Er wurde 86 Jahre alt.

Am Ende seines Lebens hatte Jan Loh kein Geld.
Und er hat keine Familie.
Darum hatte er kein Geld für eine Beerdigung.
Die Menschen in Bonn haben Geld gesammelt.
Für eine Trauer-Feier für Jan Loh.
Und für einen Grab-Stein.

Nach seinem Tod haben viele Menschen in Bonn Straßen-Namen verändert.
Sie haben seinen Namen auf Straßen-Schilder geschrieben.
Sie haben die Straßen umbenannt.
In der Nacht gab es in Bonn viele Alle-mal-malen-Mann-Straßen.
Viele Menschen wünschen sich jetzt: Es soll wirklich eine Alle-mal-malen-Mann-Straße in Bonn geben.
So wollen sie an Jan Loh erinnern.

Der Alle-mal-malen-Mann wurde beerdigt

Im März 2018 ist der Alle-mal-malen-Mann gestorben.
Einfachstars hat darüber berichtet.
Hier kann man den Bericht lesen.

Gestern war die Beerdigung vom Alle-mal-malen-Mann.
Er wurde in Bonn beerdigt.
Im Stadt-Teil Kessenich.
Da hat er auch gewohnt.

60 Menschen waren bei der Trauer-Feier.
Sie wollten sich vom Alle-mal-malen-Mann verabschieden.

Der Alle-mal-malen-Mann hatte einen Künstler-Namen.
Als Künstler hat er sich Jan Loh genannt.
Sein richtiger Name war Ferdinand Johannes Gödde.

In diesem Video kann man ihn sehen:


https://www.youtube.com/watch?v=qxUNcf3cAcI

Alexander Kirfel hat die Trauer-Rede für den Alle-mal-malen-Mann gehalten.
Er sagt:
"Er fehlt in den Kneipen und Bier-Gärten."

Jürgen Krause war auch Teil der Trauer-Feier.
Er ist Musiker.
Er hat bei der Trauer-Feirt Trompete gespielt.
So wollte er sich vom Alle-mal-malen-Mann verabschieden.

Bei der Trauer-Feier konnten die Gäste Wünsche und Gedanken für den Alle-mal-malen-Mann aufschreiben.
Ein Gast hat geschrieben:
"Jeder hat dich gekannt, keiner wusste, wer du bist."

Nach der Trauer-Feier haben einige Gäste noch einen Schnaps zusammen getrunken.
Sie fanden: Das passt.
Und: Es hilft nach einer Beerdigung.

Star-Lexikon

Wer ist der Alle-mal-malen-Mann?

Jan Loh war der Alle-mal-malen-Mann.
Er war ein Künstler.
Er hat in Bonn gelebt.
Er war jeden Abend in den Kneipen von Bonn unter-wegs.
Da hat er alle Leute gefragt:
"Alle mal malen hier?"

Dann hat er die Menschen in der Kneipe gezeichnet.
Dafür haben sie ihm Geld gegeben.

In diesem Video kann man ihn sehen:


Jan Loh wollte nicht viel über sein Leben verraten.
Er fand: Das ist privat.
Jan Loh ist nicht sein richtiger Name.
Den wollte er nicht verraten.

Im März 2018 ist der Alle-mal-malen-Mann gestorben.
Er ist gestürzt.
Er wurde 86 Jahre alt.

Am Ende seines Lebens hatte Jan Loh kein Geld.
Und er hat keine Familie.
Darum hatte er kein Geld für eine Beerdigung.
Die Menschen in Bonn haben Geld gesammelt.
Für eine Trauer-Feier für Jan Loh.
Und für einen Grab-Stein.

Nach seinem Tod haben viele Menschen in Bonn Straßen-Namen verändert.
Sie haben seinen Namen auf Straßen-Schilder geschrieben.
Sie haben die Straßen umbenannt.
In der Nacht gab es in Bonn viele Alle-mal-malen-Mann-Straßen.
Viele Menschen wünschen sich jetzt: Es soll wirklich eine Alle-mal-malen-Mann-Straße in Bonn geben.
So wollen sie an Jan Loh erinnern.

Unbekannte verwandeln einen Tunnel über Nacht in eine Kunst-Ausstellung

In Bonn gibt es eine Unter-Führung für Fuß-Gänger.
Sie heißt Victoria-Unterführung.
Sie verbindet die Thoma-Straße und die Endenicher Straße.

Der Eingang zu einer Fußgängerunterführung

Eine Fußgänger-Unterführung

Von Luis Dantas - Eigenes Werk, Gemeinfrei

Über Nacht haben Unbekannte die Unter-Führung verändert.
Sie haben die Wände weiß gestrichen.
Und sie haben Fotos an die Wände gehangen.
Sie haben eine Kunst-Ausstellung aus der Unter-Führung gemacht.

Auf den Fotos sieht man junge Männer und Frauen.
Oder das Meer.
Oder ein angebissener Wrap.
[Ein Wrap ist ein-gerolltes Brot mit Füllung.]

Ab 2019 wird die Unter-Führung umgebaut.
Sie wird breiter gemacht.
Es soll mehr Licht geben.
Und die Unter-Führung soll barriere-frei werden.
Das heißt: Man kann sie dann auch mit einem Roll-Stuhl benutzen.

Was passiert bis dahin mit der Kunst-Ausstellung in der Unter-Führung?
Das weiß man noch nicht.
Die Stadt Bonn schaut sich die Unter-Führung am nächsten Donnerstag an.
Dann wird darüber entschieden.

Hier kann man ein Foto von der Kunst-Ausstellung in der Unter-Führung sehen.

Ein Museum in Paris bietet eine Nackt-Führung an

Der Palais de Tokyo ist ein Museum in Paris.
In dem Museum wird moderne Kunst gezeigt.
So sieht es aus:

Das Museum hat jetzt ein neues Angebot.
Man kann eine Führung durch die Ausstellung machen.
Das heißt: Jemand spricht über die Kunst und erzählt etwas über die Künstler und Künstlerinnen.

Das besondere an der Führung ist: Bei der Führung sind alle nackt.

Die Führung ist morgens.
Dann sind noch keine anderen Besucher und Besucherinnen im Museum.

Die Führung ist am 5. Mai 2018.
160 Besucher und Besucherinnen können dabei mit-gehen.

In Paris gibt es einen Verein.
In dem Verein treffen sich Menschen, die gerne nackt sind.
Cédric Amato ist Mitglied in dem Verein.
Er wünscht sich:
"Die Normalisierung der Nacktheit darf sich nicht auf den Strand beschränken."

Damit meint er:
Es soll normal sein, wenn jemand nackt ist.
Und nicht nur am Strand.
Zum Beispiel auch im Museum.

In Paris gibt es noch mehr Angebote für Menschen, die gerne nackt sind.
Zum Beispiel ein Restaurant für Nackte.
Und einen Park für Nackte.

Der Alle-mal-malen-Mann wird beerdigt

Jan Loh war der Alle-mal-malen-Mann.
Viele Menschen in Bonn kannten ihn.
Er war jeden Abend in den Bonner Kneipen unter-wegs.
Er hat immer gefragt: "Alle mal malen hier?"
Dann hat er die Menschen gezeichnet.
Damit hat er sein Geld verdient.

Hier kann man ein Bild von ihm sehen:

Eine Bleistift-Zeichnung von Jan Loh: 4 Männer an einem Tisch. Sie sind im Profil abgebildet. Daneben der Schriftzug: Für Wikipedia!

Eine Zeichnung von Jan Loh

Von Jan Loh, CC BY-SA 3.0 de

Im März 2018 ist Jan Loh gestorben.
Einfachstars hat darüber berichtet.
Hier kann man den Bericht lesen.

Viele Menschen haben nach seinem Tod Geld gesammelt.
Sie finden: Jan Loh soll eine gute Beerdigung haben.
Er soll eine Trauer-Feier bekommen und einen Grab-Stein.

Die Beerdigung von Jan Loh ist am 14. April um 11 Uhr.
Er wird auf dem Kessenicher Friedhof am Buchen-Hang beerdigt.
[Kessenich ist ein Stadt-Teil von Bonn. 
Da hat Jan Loh gewohnt.]

Star-Lexikon

Wer ist der Alle-mal-malen-Mann?

Jan Loh war der Alle-mal-malen-Mann.
Er war ein Künstler.
Er hat in Bonn gelebt.
Er war jeden Abend in den Kneipen von Bonn unter-wegs.
Da hat er alle Leute gefragt:
"Alle mal malen hier?"

Dann hat er die Menschen in der Kneipe gezeichnet.
Dafür haben sie ihm Geld gegeben.

In diesem Video kann man ihn sehen:


Jan Loh wollte nicht viel über sein Leben verraten.
Er fand: Das ist privat.
Jan Loh ist nicht sein richtiger Name.
Den wollte er nicht verraten.

Im März 2018 ist der Alle-mal-malen-Mann gestorben.
Er ist gestürzt.
Er wurde 86 Jahre alt.

Am Ende seines Lebens hatte Jan Loh kein Geld.
Und er hat keine Familie.
Darum hatte er kein Geld für eine Beerdigung.
Die Menschen in Bonn haben Geld gesammelt.
Für eine Trauer-Feier für Jan Loh.
Und für einen Grab-Stein.

Nach seinem Tod haben viele Menschen in Bonn Straßen-Namen verändert.
Sie haben seinen Namen auf Straßen-Schilder geschrieben.
Sie haben die Straßen umbenannt.
In der Nacht gab es in Bonn viele Alle-mal-malen-Mann-Straßen.
Viele Menschen wünschen sich jetzt: Es soll wirklich eine Alle-mal-malen-Mann-Straße in Bonn geben.
So wollen sie an Jan Loh erinnern.

Einbrecher richten im Schloss-Museum Darmstadt großen Schaden an

In Darmstadt gibt es ein Museum.
Es heißt Schloss-Museum.
So sieht es aus:

Das Schloss-Museum in Darmstadt: Ein altes Backsteingebäude mit einem Glockenturm.

Das Schloss-Museum in Darmstadt

Von Carlos Delgado, CC BY-SA 3.0

In dem Museum werden Dinge aus der Vergangenheit von Darmstadt gezeigt.
Früher haben dort Groß-Herzoge gelebt.
Ihnen haben die Dinge in dem Museum früher gehört.

In der Nacht zum Kar-Freitag ist ein Mann in das Museum eingebrochen.
Er ist an der Regen-Rinne hoch-geklettert.
Dann hat er eine Fenster-Scheibe ein-geschlagen.
So kam er in das Museum.

Der Mann hat nichts gestohlen in dem Museum.
Er hat mit dem Feuer-Löscher Schaum im Museum verteilt.
Und er hat alle Wasser-Hähne auf-gedreht.
Auch die Wasser-Hähne mit dem Lösch-Wasser für die Feuer-Wehr.
So ist sehr schnell sehr viel Wasser in das Museum gelaufen.

Die Polizei ist schnell zum Museum gefahren.
Der Mann war noch da.
Er wurde fest-genommen.

Es gab einen großen Schaden im Museum.
Alle Wände und Decken im Museum sind aus Sand-Stein.
Dieser Stein ist sehr weich.
Er ist von dem Wasser auf-geweicht.
Es muss viel repariert werden.
Man weiß noch nicht: Wann kann das Museum wieder auf-machen?