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Einträge zum Stichwort: Fremdwörter

Was ist eine Ideologie?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars Fremd·wörter.

Heute: Was ist eine Ideologie?

Das Wort Ideologie kommt aus dem Griechischen.
Übersetzt bedeutet es: Lehre von den Ideen.

Ideologie ist ein anderes Wort für eine Welt·anschau·ung.
Menschen mit einer Ideologie glauben:
Sie haben für alle Probleme die richtige Lösung.

Eine Ideologie schreibt vor:

  • Was ist richtig oder falsch?
  • Wie sollen Menschen leben?
  • Wie soll eine Gesellschaft aussehen?

Eine Ideologie ist eine feste Vorstellung.
Sie bestimmt, wie die Welt funktioniert und sein soll.

Manchmal hat ein Staat eine Ideologie.
Und die Menschen in dem Staat müssen dann nach dieser Ideologie leben.

So war es zum Beispiel in der DDR:
Bis zum Jahr 1990 war Deutschland in 2 Teile geteilt.
Die Bundes·republik Deutschland oder BRD im Westen.
Und die Deutsche Demokratische Republik oder DDR im Osten.

Zur Ideologie in der DDR gehörte zum Beispiel:

  • Alle sollten ähnliche Chancen haben.
    Zum Beispiel bei Bildung und Arbeit.
  • Es gab nur eine Partei.
    Die "Sozialistische Einheits·partei Deutschlands" (SED).
    Diese Partei hatte die Macht.
    Andere Parteien hatten fast keinen Einfluss.
  • Die Politiker*innen der DDR haben behauptet:
    Das Leben in der DDR ist viel besser als in der BRD.
    die DDR ist das bessere Deutschland.

Im Alltag der Menschen in der DDR bedeutete das aber:

  • Bei Bildung und Arbeit hatten nicht alle dieselben Chancen.
    Die Partei hat bestimmt:
    Wer darf studieren und wer nicht?
  • Es gab keine freien Wahlen.
    Nur so konnte sich die Partei SED an der Macht halten.
  • Viele Menschen sind aus der DDR geflüchtet.
    Sie wollten frei leben und entscheiden.

Das zeigt:
Bei vielen Ideologien gibt es Probleme.
Eine Ideologie gibt feste Denk·weisen vor.
Aber alle Menschen sind unterschiedlich.
Darum passen mache Ideen und Regeln zu einer Person gut.
Und zu einer anderen Person gar nicht.
Und:
Zu strenge Regeln führen oft zu Ungerechtigkeit.

Die meisten Ideologien funktionieren nicht auf Dauer.

Diese Wort·erklärung ist entstanden für einen Text der Kunst·halle Osnabrück.
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Was ist ein Interview?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
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Heute: Was ist ein Interview?

Interview ist Englisch.
So spricht man das Wort aus: inter·fju.
Übersetzt heißt es etwa: sich gegen·seitig sehen.

Was ist damit gemeint?

Ein Interview ist ein Gespräch.
Meistens ist es ein Gespräch mit einer bekannten Person.
Mit einem Star.
Oder mit einer Sportlerin.

Ein Reporter oder eine Reporter*in führt das Gespräch.
Er oder sie stellt Fragen.
Fragen zum Leben der berühmten Person.
Oder Fragen zu einem neuen Film.

Zum Beispiel:
Justin Bieber hat gerade ein Konzert gegeben.
Es war sein erstes Konzert seit vielen Jahren.
Und das Konzert war ganz anders als die meisten Konzerte.
Justin Bieber war ganz alleine auf der Bühne.
Nur mit einem Laptop.
Er hat gesungen.
Manche Lieder hat er zu einem Video gesungen.
In dem Video war er selbst zu sehen.
Als Kind.
Justin Bieber hat also mit sich selbst zusammen gesungen.
Einmal als erwachsener Mann und einmal als Kind.
Viele Menschen finden:
Das Konzert war etwas Besonderes.

Bestimmt interessieren sich viele Reporter*innen für das Konzert.
Sie könnten ein Interview mit Justin Bieber führen.
Sie können ihm Fragen zu dem Konzert stellen.
Dann können sie einen Bericht darüber schreiben.
In einer Musik·zeitschrift.
Oder auf einer Internet·seite.
So ein Gespräch wäre dann ein Interview.

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Was ist eine bi·polare Störung?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
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Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
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Heute: Was ist eine bi·polare Störung?

Eine bi·polare Störung ist eine seelische Erkrankung.
Menschen mit einer bi·polare Störung haben oft große Veränderungen in ihren Gefühlen.
Die Gefühle können sehr schnell wechseln.

Manchmal sind Menschen mit einer bi·polare Störung sehr glücklich.
Sie sind voller Energie.
Sie glauben:
Sie machen viele Pläne.
Und wollen alles schnell erreichen.

Im nächsten Moment ist die Person dann kraft·los und traurig.
Sie zieht sich zurück.

Das heißt:
Die Stimmung der Menschen wechselt stark zwischen sehr gut und sehr schlecht.
Diese Wechsel passieren nicht mit Absicht.

Ärzt*innen können die Krankheit nicht heilen.
Aber man kann die Krankheit behandeln.
Zum Beispiel mit Therapie und Medikamenten.
So können die Menschen besser im Alltag leben mit der bi·polaren Störung.

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Was ist Migration?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
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Heute: Was ist Migration?

Mi·gra·tion bedeutet:
Menschen verlassen ihre Heimat.
Sie ziehen in ein anderes Land oder an einen anderen Ort.
Sie leben dort.
Nicht nur für eine kurze Zeit.
Sondern sie bleiben für lange Zeit.
Oder für immer.

Für Migration gibt es viele verschiedene Gründe.
Zum Beispiel:

  • In einem Land ist Krieg.
    Darum verlassen Menschen das Land.
  • Ein Land ist sehr arm.
    Menschen können dort nicht genug verdienen.
    Sie können ihre Familien und sich selbst nicht versorgen.
  • In einem Land können Menschen ihre Meinung nicht frei sagen.
    Sie können nicht wählen, wen sie wollen.
  • Jemand findet in einem anderen Land eine bessere Arbeit.
  • Jemand verliebt sich in eine Person aus einem anderen Land.
    Die beiden heiraten und wollen zusammen·leben.
  • Eine Person will in einem anderen Land studieren.
  • Frauen werden in einem Land unterdrückt.
    Sie können nicht frei über ihr Leben entscheiden.
    Sie haben nicht die·selben Rechte wie Männer.
    Die Frauen wollen aber frei und selbst·bestimmt leben.
    Darum verlassen sie ihre Heimat.

Das alles zeigt:
Es gibt viele verschiedene Gründe für Migration.

Aber:
Es gibt strenge Regeln.
Nicht alle Menschen können frei entscheiden, wo sie leben wollen.

Zum Beispiel:
Menschen fliehen aus Syrien.
Weil sie dort nicht sicher und frei leben können.
Denn in Syrien ist Krieg.

Eine Weltkarte, auf der die Länder Deutschland und Syrien hervorgehoben sind.

Diese Menschen wünschen sich ein sicheres Leben in einem Land in Europa.
Aber es gibt strenge Regeln für die Ein·reise nach Europa.
Nur sehr wenige Menschen dürfen nach Europa kommen und auf Dauer hier leben.
Darum flüchten viele Menschen.
Zum Beispiel in kleinen Booten über das Mittel·meer.
Eine solche Flucht ist sehr gefährlich.
Viele Menschen sterben dabei.

Dieser Text zeigt:
Es gibt viele Gründe für Migration.
Aber nicht alle Menschen können frei über ihren Wohn·ort entscheiden.

Dieses Fremd·wort wurde erklärt für einen Ausstellungs·text im Jüdischen Museum München.

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Was ist eine Generation?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
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Heute: Was ist eine Generation?

Eine Generation ist eine Gruppe von Menschen.
Sie wurden ungefähr zur gleichen Zeit geboren.
Das bedeutet:

  • Sie sind oft gleich alt.
  • Sie haben ähnliche Erfahrungen gemacht.
  • Sie leben in einer ähnlichen Zeit.

Verschiedene Generationen sind zum Beispiel:
Großeltern, Eltern und Kinder.
Sie gehören zu 3 verschiedenen Generationen.

Zum Beispiel:
Eine Frau ist 23 Jahre alt.
Sie wurde 2003 geboren.
Sie hört gerne das Lied "Bad Guy" von Billie Eilish.
Das Lied war 2019 ein großer Hit.
Zu der Zeit war die Frau 16 Jahre alt.
Sie hat das Lied auf vielen Partys gehört.
Zusammen mit ihren Freund*innen.
So wie viele andere Menschen in ihrem Alter.
Darum finden sie das Lied bis heute gut.
Man kann sagen:
Viele Menschen in der Generation sind Fans von Billie Eilish.

Diese Erklärung ist entstanden für das Programm des Sommerblut Festivals in Köln.

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Star-Lexikon

Wer ist Billie Eilish?

Billie Eilish ist 24 Jahre alt.

Sie ist Sängerin.
Sie ist Amerikanerin.
Sie wurde in den USA geboren.
Billie Eilish lebt bei ihren Eltern im Nord-Osten von Los Angeles.

Billie Eilishs voller Name ist Billie Eilish Pirate Baird O’Connell.

Billie Eilish kommt aus einer Musiker-Familie.
Das heißt:
Viele andere Familien-Mitglieder sind auch Musiker und Musikerinnen.

Billie Eilish ging als Kind nicht in die Schule.
Sie wurde zu Hause unterrichtet.

Billie Eilish singt schon sehr lange.
Sie hat mit 8 Jahren damit angefangen.
Sie hat in einem Kinder-Chor gesungen.
Und sie hat ihre eigenen Lieder geschrieben.

Billie Eilish tanzt auch.
Sie sagt über sich selbst:
"Neben dem Singen bin ich auch eine Tänzerin.
Ich habe getanzt, seit ich 8 Jahre alt war."

Billie Eilish ist noch sehr jung.
Trotzdem hat sie schon viele Preise für ihre Musik gewonnen.
Im Januar 2020 hat sie alle vier wichtigen Grammy Awards gewonnen.
[Die Grammy Awards sind ein wichtiger Musik-Preis.]

Billie Eilish arbeitet oft mit ihrem Bruder Finneas zusammen.
Die beiden schreiben zusammen Lieder.
Sie nehmen zusammen Musik auf.
Und sie stehen manchmal zusammen auf der Bühne.

Billie Eilish hat das Tourette-Syndrom.
Das heißt:
Sie hat eine Nerven-Krankheit.
Sie kann ihre Bewegungen und ihre Sprache manchmal nicht kontrollieren.

Manchmal hat Billie Eilish Depressionen.
Depressionen sind eine seelische Erkrankung.
Mit dieser Erkrankung ist man oft traurig.
Und man hat manchmal keine Energie.

Billie Eilish hat 3 Haus-Tiere:
Einen Hund, eine Katze und eine Vogel-Spinne.

Billie Eilish lebt seit 2014 lebt vegan.
Das heißt:
Sie isst keine Tier-Produkte.
Zum Beispiel:

  • kein Fleisch
  • keine Milch
  • keine Eier
  • keinen Honig 

Billie Eilish wünscht sich:
Ihre Fans sollen auch kein Fleisch essen.


Was ist ein Ultimatum?

Vorlesen: X

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens überlegt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
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Darum erklärt Einfachstars Fremd·wörter.

Heute: Was ist ein Ultimatum?

Ul·ti·ma·tum bedeutet:
Jemand stellt eine letzte Forderung.

Das heißt:

  • Du sollst etwas tun.
  • Du hast dafür eine feste Zeit.

Du hältst dich nicht an diese Forderung?
Dann hat es Folgen.

Zum Beispiel:
Eine Schülerin macht ihre Haus·aufgaben oft nicht.
Auch heute hat sie ihre Haus·aufgaben nicht dabei.
Die Lehrerin sagt:
Du musst die Haus·aufgaben bis morgen nach·holen.
Sonst müssen wir zusammen ein Gespräch mit deinen Eltern führen.
Man kann sagen:
Die Lehrerin stellt der Schülerin ein Ultimatum.

Das Ultimatum der USA gegen den Iran

Solche Situationen gibt es manchmal auch in der Politik.
Dabei geht es um Macht.
So ist es auch jetzt gerade zwischen der USA und dem Iran.

Was ist passiert?

Donald Trump ist der Präsident der USA.
Er hat ein Ultimatum gestellt.
Er hat eine Forderung an den Iran.
Es geht um die Straße von Hormus.

Was ist die Straße von Hormus?

Die Straße von Hormus ist eine enge Stelle im Meer.
Durch diese enge Stelle fahren sonst viele Schiffe.
Viele Schiffe mit Öl.
Und aus Öl wird Benzin gemacht.

Jetzt hat der Iran diese Durch·fahrt versperrt.
Und viele Firmen entscheiden:
Es ist zu gefährlich.
Ich will mit meinen Schiffen nicht durch dieses Gebiet fahren.
Darum wird weniger Öl transportiert.
Und das bedeutet dann:
Benzin ist viel teurer geworden.

Donald Trump findet:
Das muss sich wieder ändern.
Er hat gefordert:
Der Iran soll die Straße von Hormus wieder frei·geben.
Dafür hat der Iran 48 Stunden Zeit.
Also 2 Tage.
Sonst greifen die USA den Iran wieder an.
Und sie zerstören Kraft·werke im Land.

Das war das Ultimatum der USA.
Aber:
Die 48 Stunden sind schon lange um.
Die USA haben den Iran trotzdem nicht angegriffen.

Warum nicht?

Das Ultimatum wurde jetzt schon 2 mal verschoben.
Es gibt Gespräche zwischen den USA und dem Iran.
Darum hat Donald Trump entschieden:
Das Ultimatum wird verlängert.
Der Iran hat mehr Zeit für die Forderung.

Im Moment sagt Donald Trump:
Die Straße von Hormus muss bis Anfang April wieder frei sein.
Sonst greifen die USA den Iran wieder an.

Aber eine Sache ist verwirrend:
Der Iran sagt:
Es gibt gar keine Gespräche zwischen den USA und dem Iran.

Das bedeutet:
Das Ultimatum der USA an den Iran wurde verschoben.
Aber die Gründe dafür sind unklar.


Ein Besucher der Veranstaltung "Lass mal gemeinsam machen - Ein Forum" wollte wissen:
Was ist ein Ultimatum?
Und was für ein Ultimatum haben die USA dem Iran gestellt?
Warum wurde es verschoben?

Darum wird das hier erklärt. 

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Star-Lexikon

Wer ist Donald Trump?

Donald Trump vor einer amerikanischen Flagge

Donald Trump

Wikimedia Commons

Donald Trump ist 79 Jahre alt.

Er ist Politiker.
Er war der 45. amerikanische Präsident.
In den Jahren 2017 bis 2021.
2024 wurde er wieder·gewählt.
Das bedeutet:
Ab dem 20. Januar 2025 ist er wieder Präsident der USA.

Donald Trumps Partei sind die Republikaner.

Donald Trump ist auch Geschäfts·mann.
Er hat viele Firmen.
Mit diesen Firmen verdient er viel Geld.

Donald Trump ist verheiratet.
Seit dem Jahr 2005.
Seine Frau heißt Melania Trump.
Vorher war Donald Trump schon 2 Mal verheiratet.

Donald Trump hat 5 Kinder.
Sie heißen:

  • Donald Junior
  • Eric
  • Ivanka
  • Tiffany
  • Barron 

Viele Menschen sind nicht einverstanden mit Donald Trumps Politik nicht einverstanden.
Sie haben gegen ihn demonstriert.
Das heißt: Sie gingen auf die Straße.
Und sie sagten:
Ich bin nicht einverstanden.


Was ist die Unschulds·vermutung?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars Fremd·wörter.

Heute: Was ist die Unschulds·vermutung?

Deutschland ist ein Rechts·staat.
Das bedeutet:
Hier gelten Rechte und Gesetze.
Und diese Rechte und Gesetze sind erst·mal für alle Menschen gleich.

Die Unschulds·vermutung bedeutet:
Eine Person ist unschuldig.
Solange bis ihre Schuld bewiesen ist.

Wichtig ist auch:
Der Mensch muss seine Unschuld nicht beweisen.
Der Staat muss beweisen:
Die Person ist schuldig.

Aber was bedeutet das genau?

Zum Beispiel:

In einem Laden wird Geld gestohlen.
Die Chefin denkt:
Es war ihre Mit·arbeiterin Frau Schmidt.
Die Polizei denkt das auch.

Aber:
Es gibt noch keinen Beweis.
Niemand hat gesehen, wer das Geld genommen hat.

Dann gilt:
Die Mitarbeiterin Frau Schmidt ist unschuldig.
Bis ein Gericht ihre Schuld beweist.

Das ist wichtig.
Denn es heißt:
Man darf niemanden einfach bestrafen.
Nur weil man die Person verdächtigt.
Nur ein Gericht kann entscheiden:
Ist eine Person schuldig oder nicht?

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Was ist Doomscrolling?

Vorlesen: X

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
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Heute: Was ist Doom·scrolling?

Doom·scrolling ist Englisch.
So spricht man es aus: Duhm·skrolling.
Übersetzt heißt es etwa: Scrollen bis zum Untergang.
Aber was ist damit gemeint?

Im Moment gibt es viele schlechte Nachrichten.
Nachrichten über Krieg, über Geld, über Rechte in der Politik.
Viele Menschen lesen diese schlechten Nachrichten am Handy.
Auf Nachrichten·seiten im Internet.
In Videos bei YouTube.
Oder bei Instagram und Tik Tok.

Doom·scrolling bedeutet:
Man liest eine schlechte Nachricht.
Dann klickt man von dort aus auf die nächste schlechte Nachricht.
Man liest auch diese schlechte Nachricht.
Eine nach der anderen.
Immer weiter.
Bis man denkt:
Es gibt nur noch schlechte Nachrichten.

In der Corona·zeit haben besonders viele Menschen so Nachrichten gelesen.
Alle wollten gut informiert sein über das Virus.
Aber so haben sie sich auch nur noch mit Corona beschäftigt.
Und nicht mehr mit anderen Themen.

Doom·scrolling kann Stress und Angst auslösen.
Man macht sich Sorgen.

Was kann man gegen Doom·scrolling machen?

Zuerst muss man sich selbst fragen:
Warum lese ich immer wieder Nachrichten?
Wonach suche ich?
Was brauche ich?

Vielleicht merke ich dann:
Ich lese zu viele Nachrichten.
Ich verbringe zu viel Zeit am Handy.

Dann kann man verschiedene Sachen aus·probieren.
Zum Beispiel diese:

  • Ich kann die Push·nachrichten am Handy ausstellen.
    Dann bekomme ich keine Nachrichten mehr aufs Handy geschickt.
    Ich habe nicht mehr das Gefühl:
    Ich muss sofort Nachrichten lesen.
    Ich kann den Zeit·punkt dafür selbst wählen.
  • Ich kann mir Zeiten fest·legen für Zeit am Ende.
    Zum Beispiel:
    Immer nur eine Stunde am Stück.
    Danach lege ich das Handy weg.
    Und ich beschäftige mich mit anderen Themen.
  • Ich gucke:
    Wie kann ich Nachrichten am besten nutzen?
    Nachrichten im Fernsehen?
    Radio·nachrichten?
    Nachrichten lesen?
    Oder Podcasts mit Nachrichten?
    Vielleicht macht mir eine Art von Nachrichten weniger Angst als eine andere Art.
  • Ich kann mit anderen über Nachrichten sprechen.
    Welche Gefühle lösen die Nachrichten aus?
    Wie geht es Freund*innen damit?
    Und können wir vielleicht gemeinsam etwas tun?
    Damit es uns wieder besser geht?
    Damit wir besser mit schlechten Nachrichten umgehen können.

Manche Menschen können alleine etwas gegen Doom·scrolling tun.
Andere Menschen brauchen dabei Hilfe.
Von Freund*innen.
Von der Familie.
Oder von einer Beratungs·stelle.

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Was sind die Orange Days?

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Heute: Was sind die Orange Days? 

"Orange Days" ist Englisch.
So spricht man es aus: Orändsch Deys.
Übersetzt heißt es: orangene Tage.
Aber was ist damit gemeint?

Bei den Orange Days geht es um Gewalt.
Um Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

Viele Frauen und Mädchen erleben Gewalt in ihrem Leben.
In ihrem Alltag.
In ihrem Zuhause.
Oder an vielen anderen Orten.
Darauf wollen die Orange Days hin·weisen.
Sie sollen zeigen:
Diese Gewalt ist ein großes Problem.
Wir alle müssen mehr dagegen tun.
Damit Frauen und Mädchen in Zukunft besser gegen Gewalt geschützt werden.

Warum wird dafür die Farbe Orange benutzt?

Die Macher*innen sagen:
Orange ist eine leuchtende Farbe.
Man wird schnell aufmerksam.
Und die Farbe hat nichts mit dem Geschlecht zu tun.
Es ist keine Farbe speziell für Mädchen oder Jungen.
Und die Farbe steht für Hoffnung und Veränderung.
Sie soll zeigen:
Viele Menschen wünschen sich ein Leben ohne Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

Darauf wird während der Orange Days aufmerksam gemacht.
Viele Menschen tragen in der Zeit orangene Kleidung.
Oder Gebäude werden orange angestrahlt.

Wann sind die Orange Days?

Die Orange Days starten immer am 25. November.
Der 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen.
International bedeutet:
Dieser Tag wird in vielen verschiedenen Ländern gefeiert.
Ab dann dauern sie 16 Tage lang.
Sie enden am 10. Dezember.
Das ist der Internationale Tag der Menschen·rechte.

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Was ist Solidarität?

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Heute: Was ist Solidarität?

Solidarität bedeutet:

  • für·einander da sein
  • sich für·einander einsetzen
  • sich gegen·seitig unterstützen

Zum Beispiel:

Eine Frau fährt mit der U-Bahn.
Ein Mann setzt sich auf den Sitz neben sie.
Der Mann kommt der Frau zu nah.
Sie sagt:
Sie will es nicht.
Aber der Mann reagiert nicht.
Er fasst die Frau am Knie an.
Mehrere Menschen bekommen das mit.

Solidarität bedeutet jetzt:
Die Menschen helfen der Frau.
Sie sagen dem Mann:
Er soll aufhören.
Er soll die Frau in Ruhe lassen.
Sie stellen sich zu der Frau.

Der Mann merkt:
Die Menschen in der Bahn finden sein Verhalten falsch.
Sie setzen sich für die Frau ein.
Sie sind solidarisch mit ihr.

Dieser Text ist entstanden für das Sommerblut·festival in Köln.
2026 hat das Festival das Thema SOLIDARITÄT.

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