Aktuelles über Stars in Leichter Sprache

Menu

Einträge zum Stichwort: Fremdwörter

Was ist Stimming?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars Fremd·wörter.

Heute: Was ist Stimmung?

Beim Stimming mache ich bestimmte Bewegungen oder Geräusche immer wieder.
Stimming kann mir helfen.
Zum Beispiel:

  • Ich kann mich dadurch beruhigen.
  • Ich kann mich vielleicht besser konzentrieren.
  • Ich kann starke Gefühle besser aushalten.
    Angst.
    Oder Freude.
  • Ich kann mit Aufgeregung besser umgehen. 

Es gibt verschiedene Arten von Stimming.
Zum Beispiel sein:

  • mit den Händen oder Fingern wedeln oder wackeln
  • immer wieder dasselbe Geräusch machen
  • einen Gegenstand immer wieder drehen, drücken oder reiben
  • mit dem Körper vor und zurück wippen

Jeder Mensch stimmt anders.
Und nicht jede Art von Stimming hilft jedem Menschen gleich gut.
Ich muss also heraus·finden:
Hilft mir Stimming?
Und:
Welche Art von Stimming fühlt sich für mich gut an?

Diese Worterklärung ist entstanden für das Programm des No Limits Festivals 2026.

Möchtest Du Dir ein Fremd·wort wünschen?
Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.

Was ist das Imposter-Syndrom?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars Fremd·wörter.

Heute: Was ist das Imposter-Syndrom?

Vielleicht sagt eine Person von sich selbst:
Ich habe das Imposter-Syndrom.

Was bedeutet das?

Die Person zweifelt an sich selbst.
Sie denkt:
Ich kann das nicht.
Ich bin gar nicht so gut.
Meine Erfolge waren nur Glück.

Andere Menschen sagen aber:
Diese Person kann das sehr gut.

Die Person ist trotzdem unsicher.
Sie hat Angst.
Sie denkt:
Vielleicht merken die anderen irgendwann:
Ich bin nicht gut genug.

Beim Imposter-Syndrom passen die Selbst·zweifel oft nicht zu den wirklichen Erfolgen der Person.

Zum Beispiel:

Eine Frau bekommt eine Aufgabe von ihrem Chef.
Der Chef sagt:
Sie soll einen kurzen Vortrag halten.
Sie soll ein neues Projekt vorstellen.

Die Frau ist sehr aufgeregt.
Sie denkt:
Ich werde den Vortrag nicht gut machen.

Dann hält sie den Vortrag vor einem neuen Kunden.
Der Kunde ist begeistert.
Er findet den Vortrag richtig gut.
Und er sagt das auch.
Der Chef ist ebenfalls sehr zufrieden.

Die Frau ist aber immer noch unsicher.
Sie denkt:
Vielleicht waren die anderen doch nicht zufrieden.
Vielleicht sagen sie es nur nicht.
Ich bin nicht gut genug.

Dann kann man sagen:
Die Frau hat das Imposter-Syndrom.

Diese Worterklärung ist entstanden für das Programm des No Limits Festivals 2026.

Möchtest Du Dir ein Fremd·wort wünschen?
Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.

Was ist toxische Männlichkeit?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars Fremd·wörter.

Heute: Was ist toxische Männlichkeit?

Toxische Männlichkeit bedeutet:
Bestimmte Vorstellungen von Männlichkeit können toxisch sein.
Sie können also schädlich sein.

Das Wort toxisch wird hier genauer erklärt.

Starre Rollen·bilder für Männer sind oft toxisch.
Zum Beispiel diese:

  • Männer sollen immer stark sein.
  • Männer sollen keine Angst zeigen.
  • Männer zeigen keine Gefühle.
  • Männer weinen nicht.
  • Männer sollen sich durch·setzen.
  • Männer sollen andere Menschen beherrschen.
  • Männer verdienen das Geld für ihre Familie.
  • Männer kümmern sich nicht um Kinder oder den Haushalt.

Manche Männer lernen solche Vorstellungen schon als Kinder.
Das kann Probleme machen.
Zum Beispiel:
Ein Mann spricht nicht über seine Gefühle.
Er wird schnell wütend.
Oder er behandelt andere Menschen schlecht, weil er stark wirken will.
Weil er denkt:
So muss ein Mann das machen.

Wichtig ist:
Nicht der Mann selbst ist toxisch.
Aber sein Verhalten kann toxisch sein.
Darum ist wichtig:
Männer müssen darüber nach·denken:
Was für ein Mann will ich sein?
Wie will ich meine Männlichkeit leben?
Ohne mir selbst und anderen Menschen zu schaden.

Diese Wort·erklärung ist entstanden für einen Workshop von Popboard NRW.

Möchtest Du Dir ein Fremd·wort wünschen?
Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.

Was ist ein Babo?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars Fremd·wörter.

Eine Gruppe von Jugendlichen in Streetwear.

Chat GPT

Heute: Was ist ein Babo?

Babo ist ein türkisches Wort.
Übersetzt heißt es Chef.
Aber damit ist nicht der Chef einer Firma gemeint.
Es bedeutet:
Die Person hat in einer Gruppe das Sagen.

Das Wort ist über ein Lied bekannt·geworden.
Der Rapper Haft·befehl singt:
"Chabos wissen, wer der Babo ist."

Übersetzt heißt das:
Die Jungs wissen, wer hier der Boss ist.

Das Lied von Haft·befehl ist aus dem Jahr 2012.
Und 2013 war Babo das Jugendwort des Jahres.


Möchtest Du Dir ein Fremd·wort wünschen?
Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.

Star-Lexikon

Wer ist Haft·befehl?

Haft·befehl ist 40 Jahre alt.

Er ist Rapper.
Das sind seine bekanntesten Lieder:

  • Chabos wissen wer der Babo ist
  • 069
  • RADW (Abkürzung für Raus aus dem Weg)

Haft·befehl ist ein Künstlername.
Das bedeutet:
Haft·befehl benutzt ihn nur als Rapper.
Sein eigentlicher Name ist: Aykut Anhan.

Haft·befehl wurde in der Nähe von Frankfurt geboren.
Er ist in einem Stadt·teil mit vielen Hoch·häusern aufgewachsen.
Jetzt lebt er mit seiner Familie in Baden-Württemberg.

Haft·befehls Vater hat sich selbst getötet.
Da war Haft·befehl 13 Jahre alt.
Er hat dann die Schule abgebrochen.
Er hat Drogen genommen.
Und er hat Straf·taten begangen.
Daher kommt sein Künstler·name Haft·befehl.

Haft·befehl hat einige Zeit in der Türkei gelebt.
Damit er in Deutschland nicht ins Gefängnis musste.
Aber dann ist er nach Deutschland zurück·gekommen.
Er hat eine Ausbildung in einer Auto·werkstatt angefangen.
Aber er hat sie nicht zu Ende gemacht.

2009 bekam Haft·befehl seinen ersten Platten·vertrag.
Da war er 23 Jahre alt.

2010 erschien Haft·befehls erstes Album.
Es heißt: Azzlack Stereotyp.
Danach wurde Haft·befehl immer bekannter.

2012 veröffentlichte er das Lied:
Chabos wissen wer der Babo ist.
Durch dieses Lied wurde das Wort Babo in Deutschland sehr bekannt.
2013 wurde Babo zum Jugend·wort des Jahres gewählt.

Das sind die wichtigsten Themen in Haft·befehls Musik:

  • Geld
  • Straf·taten
  • Leben auf der Straße
  • Drogen 
  • Ausgrenzung

In Haft·befehls Musik kommen immer wieder Wörter aus anderen Sprachen vor.
Vor allem aus diesen Sprachen:

  • Türkisch 
  • Arabisch
  • Kurdisch
  • Zaza-Sprache

Haft·befehl hat einen eigenen Stil entwickelt.
Seine Musik klingt anders als die Musik von vielen anderen Rappern.
Auch andere Rapper wurden durch seine Musik be·einflusst.

Haft·befehl ist sehr erfolg·reich.
Er verdient viel Geld mit seiner Musik.
Trotzdem hat er im Sommer 2026 entschieden:
Er zieht sich für einige Zeit zurück.
Er braucht eine Pause.
Es geht ihm nicht gut.
Weil er zu viele Drogen genommen hat.
Darum will er im Moment nicht auftreten.
Er will wieder zu Kräften kommen.

Haft·befehl hat 2 Brüder.
Sein älterer Bruder Aytac hat 2016 eine Bank überfallen.
Danach war er im Gefängnis.
Sein jüngerer Bruder Cem ist auch Rapper.
Sein Künstler·name ist Capo.

Haft·befehl ist seit 2016 verheiratet.
Seine Frau heißt Nina Anhan.
Die beiden haben 2 Kinder zusammen:
Einen Sohn und eine Tochter.

2020 hat jemand auf Haft·befehl geschossen.
Oder er hat auf sich selbst geschossen.
Er musste mit einer Schuss·verletzung ins Kranken·haus.
Aber er hat nicht verraten:
Was genau ist passiert?
Wer hat auf ihn geschossen und warum?

Konzerte von Haft·befehl mussten schon mehr·mals abgebrochen werden.
Oder er hat sie abgesagt.
Er hatte Probleme mit seiner Gesundheit.
Und Probleme mit Drogen. 

Bei Netflix gibt es einen Film über Haft·befehl.
Der Film heißt: Babo – Die Haft·befehl-Story.
Er Film kam 2025 raus.


Was ist "ent·artete Kunst"?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars Fremd·wörter.

Ein Gemälde von einem Goldfisch in gelb- und Orangtönen in einem dunklen Meer schwimmend.

Das Bild "Der Gold·fisch" von Paul Klee wurde von den Nazis als "entartete Kunst" bewertet.

By Paul Klee - https://online-sammlung.hamburger-kunsthalle.de/resources/superImageResolution/197939.jpg, Public Domain

Heute: Was ist "ent·artete Kunst"?

Die Nazi·zeit in Deutschland war eine Diktatur.
Das bedeutet:
In der Zeit von 1933 bis 1945 hat Adolf Hitler über Deutschland entschieden.
Mit seiner Partei "National·sozialistische Arbeiter·partei" NSDAP.

In dieser Zeit hat er auch über die Kunst in Deutschland entschieden.
Welche Kunst ist erlaubt und welche nicht?

Für Künstler*innen bedeutete das oft:
Manche Arten von Kunst wurden „ent·artet“ genannt.
Diese Kunst wurde als falsch und wertlos bewertet.
Sie wurde nicht mehr in Museen gezeigt.
Die Künstler*innen durften sie nicht mehr verkaufen.

Manche dieser Kunst·werke wurden von den Nazis ins Ausland verkauft.
Andere Kunst·werke wurden zerstört.

Viele Künstler*innen bekamen ein Berufs·verbot.
Das bedeutete:
Sie durften in Deutschland nicht mehr als Künstler*innen arbeiten.
Die Folge war dann:
Die Künstler*innen konnten mit ihrer Kunst kein Geld mehr verdienen.
Sie konnten nicht mehr als Künstler*innen in Deutschland leben.

Die Kunst dieser Künstler*innen wurde von den Nazis als "ent·artet" bewertet:

  • Käthe Kollwitz
  • Otto Dix
  • Paul Klee
  • Ernst Ludwig Kirchner
  • Max Beckmann
  • Paula Modersohn-Becker
  • Max Ernst
  • George Grosz
  • Elfriede Lohse-Wächtler
  • Wassily Kandinsky
  • Oskar Kokoschka
  • Emil Nolde
  • Franz Marc

Diese Wort·erklärung ist entstanden für einen Ausstellungs·text der Pinakothek der Moderne.

Möchtest Du Dir ein Fremd·wort wünschen?
Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.


Prüfer*innen: Jennifer Werres und Thomas Szymanowicz

Was ist eine Diktatur?

Vorlesen: X

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars Fremd·wörter.

Heute: Was ist eine Diktatur?

In einer Diktatur bestimmt eine einzelne Person über das ganze Land.
Diese Person nennt man dann Diktator.
Manchmal ist es auch eine kleine Gruppe.
Zum Beispiel eine Partei.

Der Diktator hat sehr viel Macht.
Und niemand kann seine Macht kontrollieren.

Für die Menschen in dem Land bedeutet das:

  • Sie dürfen nicht über die Politik entscheiden.
  • Sie dürfen nicht frei ihre Meinung sagen.
  • Sie dürfen die Regierung nicht kritisieren.
    Das bedeutet:
    Sie dürfen nichts Schlechtes über die Regierung sagen.
  • Sie können bestraft werden.
    Zum Beispiel mit einer Gefängnis·strafe.
    Und der Grund für die Bestrafung ist nicht immer klar.
  • Die Menschen können die Regierung nicht durch freie Wahlen ab·wählen.
  • Zeitungen, Fernsehen und Internet dürfen oft nicht frei berichten.
    Sie dürfen nur Gutes über die Regierung berichten.
  • Die Gerichte können nicht frei entscheiden.
    Sie müssen oft tun, was die Diktatoren wollen.
  • Kinder und Jugendliche lernen schon in der Schule:
    Der Diktator hat immer recht.
    Und seine Politik ist die richtige.

Im Moment gibt es zum Beispiel in diesen Ländern eine Diktatur:

  • Nord·korea
  • Belarus
  • Russland
  • China
  • Eritrea
  • Afghanistan
  • Turkmenistan
  • Nicaragua

Auch in Deutschland gab es schon Diktaturen.
Adolf Hitler und seine Partei NSDAP haben von 1933 bis 1945 Deutschland regiert.
Er hat in dieser Zeit den 2. Welt·krieg angefangen.

Und in der Zeit von 1949 bis 1990 gab es eine Diktatur in der DDR.
Also in Ost·deutschland.
Dort hat die Partei SED alleine über die Politik entschieden. 

Schwarz-weiß-Foto demonstrierender Menschen, einer spricht auf einer Bühne.

Menschen in Ost·berlin demonstrieren gegen ihre Regierung

By Bundesarchiv, Bild 183-1989-1104-029 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de

Diese Wort·erklärung ist entstanden für einen Ausstellungs·text der Pinakothek der Moderne.

Möchtest Du Dir ein Fremd·wort wünschen?
Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.


Prüfer*innen: Jennifer Werres und Thomas Szymanowicz

Was ist ein rabbit hole?

Vorlesen: X

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars Fremd·wörter.

Heute: Was ist ein rabbit hole?

Rabithole ist Englisch.
Si spricht man das Wort aus: Räbbit·houl.
Übersetzt heißt es Kaninchen·bau.

Aber hier ist damit gemeint:
Ich vertiefe mich sehr in ein Thema.
Ich will alles darüber heraus·finden.

Zum Beispiel:
Ich höre morgens eine Radio·sendung.
In der Radio·sendung geht es um die Schauspielerin Marilyn Monroe.
Ich merke:
Sie hatte eine spannende Lebens·geschichte.

Nach der Radio·sendung nehme ich mir mein Handy.
Ich fange an, mehr über Marilyn Monroe zu lesen.
Ich schaue mir bei YouTube Videos von ihr an.
Ich erfahre immer mehr über Marilyn Monroe.

Dabei entdecke ich immer neue Informationen.
Zum Beispiel über andere Schauspieler*innen aus dieser Zeit.
Ich will auch darüber mehr erfahren.
Also schaue ich mir weitere Videos an.
Und plötzlich merke ich:
Es sind mehrere Stunden vergangen.
Ich habe viel Zeit mit der Suche nach Informationen verbracht.
Dann kann man sagen:
Ich war in einem rabbit hole.
Oder:
Ich bin in ein rabbit hole gefallen.

Möchtest Du Dir ein Fremd·wort wünschen?
Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.

Was sind Zeit·zeug*innen?

Vorlesen: X

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars Fremd·wörter.


Heute: Was sind Zeitzeug*innen?

Zeit·zeug*innen sind Menschen.
Sie haben die ein wichtiges Ereignis selbst mit·erlebt.
Die Personen können später anderen erzählen:
So war es damals.

Zum Beispiel:
Bis 1989 war Deutschland in 2 Teile geteilt:
Ost·deutschland und West·deutschland.
Im Osten von Deutschland war die DDR.
Immer mehr Menschen haben sich gegen die Regierung der DDR gewehrt.
Sie wollten frei sein.
Sie wollten ihre Meinung frei sagen können.
Darum haben sie sich gewehrt.
Sie sind auf die Straße gegangen und haben demonstriert.
Im November 1989 hat die Regierung der DDR entschieden:
Die Grenzen des Landes werden geöffnet.
Die Bürger*innen der DDR dürfen ausreisen.
Noch in der·selben Nacht konnten Menschen aus Ost·deutschland über die Grenze nach West·deutschland gehen. 

In dieser Nacht war der Musiker Stefan Mross mit seiner Mutter in Ost·berlin zu Besuch.
Er war damals 14 Jahre alt.
Er hat die Nacht des Mauer·falls in Berlin mit·erlebt.
Darum kann man sagen:
Er war ein Zeit·zeuge des Mauer·falls.

Diese Wort·erklärung ist entstanden für eine Ausstellung des Anne-Frank-Zentrums Berlin.
Möchtest Du Dir ein Fremd·wort wünschen?
Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.

Was ist Identiät?

Vorlesen: X

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars Fremd·wörter.

Heute: Was ist Identität?

Identität bedeutet:
Wer bin ich?
Was macht mich aus?
Was gehört zu meiner Persönlichkeit?

Zum Beispiel:
Ein junger Mann lebt in der Stadt Kassel.
Dort macht er eine Ausbildung.
Der Mann wurde in Deutschland geboren.
Seine Familie kommt aus Italien.
Er fühlt sich mit Italien sehr verbunden.
Er fühlt sich Italienisch, aber auch Deutsch.
Man kann auch sagen:
Beides gehört zu seiner Identität.

Für manche Menschen kann es bedeuten:
Meine Religion ist Teil meiner Identität.
Oder:
Ich bin Vater.
Das ist Teil meiner Identität.

Diese Wort·erklärung ist entstanden für eine Ausstellung des Anne-Frank-Zentrums Berlin.
Möchtest Du Dir ein Fremd·wort wünschen?
Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.

Was ist ein Glow-up?

Vorlesen: X

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars Fremd·wörter.

Heute: Was ist ein Glow-up?

Glow-up ist Englisch.
So spricht man es aus: Glou app.
Übersetzt heißt es etwa: auf·leuchten“ oder erstrahlen.

Aber was ist damit gemeint?

Es bedeutet:
Eine Person verändert sich.
Und es ist eine gute Veränderung.
Es kann bedeuten:
Die Person sieht besser aus.
Weil sie neue Kleidung trägt und eine neue Frisur hat.
Es kann aber auch bedeuten:
Die Person hat sich weiter·entwickelt.
Es geht ihr jetzt besser als vorher und das kann man sehen.

Zum Beispiel:
Eine Frau war 25 Jahre lang mit einem Mann verheiratet.
Er trennt sich von ihr.
Nach der Trennung beschäftigt sich die Frau mit sich selbst.
Sie stellt sich viele Fragen.
Zum Beispiel:

  • Wie und wo will ich in Zukunft leben?
  • Will ich alleine leben oder in einer neuen Partnerschaft?
  • Wie will ich meine Freizeit verbringen?
  • Was interessiert mich?
  • Will ich mein Aussehen verändern?
    Und wenn ja, wie?

Die Frau findet für sich Antworten auf diese Fragen.
Sie verändert vieles in ihrem Leben.
Danach geht es ihr besser.
Sie ist zufrieden mit sich und ihrem Leben.
Dann kann man sagen:
Sie hatte ein Glow-up.

Möchtest Du Dir ein Fremd·wort wünschen?
Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.