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Einträge zum Stichwort: Bonn

Die Feuerwehr rettet eingeklemmten Igel

In Bonn Ippendorf musste die Polizei einen Igel retten.

Der Igel hatte sich eingeklemmt.
Er hatte seinen Kopf durch ein Balkon-Geländer gesteckt.
Darin steckte er fest.
Er kam nicht mehr vor und nicht mehr zurück.



Eine Frau hat den Igel entdeckt.
Sie hat die Feuerwehr gerufen.

Die Polizei konnte den Igel befreien.
Sie haben die Gitter-Stäbe vom Balkon-Geländer auseinander-gebogen.
Der Igel wurde dabei nicht verletzt.

Eine Zug-Begleiterin stoppt einen Zug und will nicht weiter-fahren

Am Samstag fuhr ein Zug nach Düsseldorf.
Eine Zug-Begleiterin war in dem Zug.
Sie hat Tickets kontrolliert.

In dem Zug waren viele Menschen.
Er war sehr voll.
In dem Zug waren viele Fußball-Fans.
Sie wollten zu einem Fußball-Spiel nach Kaiserslautern fahren.
Zum Spiel Fortuna Düsseldorf gegen den 1. FC Kaiserslautern.
Viele von den Fußball-Fans waren sehr betrunken.

Außerdem waren viele feiernde Männer in dem Zug.
Sie haben Jung-Gesellen-Abschied gefeiert.
Das heißt: Ein Mann wird bald heiraten.
Seine Freunde feiern das mit ihm zusammen.
Auch diese Männer waren sehr betrunken.

Das war der Zug-Begleiterin zu viel.
Eine Sprecherin der Polizei sagt:
"In Bonn hat sie den Zug angehalten und gesagt, ich fahre nicht mehr weiter."

Zusammen mit der Polizei konnte die Zug-Begleiterin eine Lösung finden.
Der Zug ist noch weiter-gefahren bis Köln.
Da sind Polizisten in den Zug eingestiegen.
Sie haben der Zug-Begleiterin geholfen.

Eine Regional-Bahn

Eine Regional-Bahn, Bild: www.pixabay.com



Nach der Fahrt war sehr viel Müll in dem Zug.
Vor allem viele leere Bier-Dosen.
Aber sonst ist nichts passiert.
De Polizei konnte alles klären.
Die Sprecherin der Polizei sagt:
"Durch die eingesetzten Kräfte konnten keine Straf-Taten und auch keine Sach-Beschädigungen fest-gestellt werden."
Das heißt: Es wurde nichts kaputt gemacht.
Und niemand wurde verletzt.

Gerichts-Streit um ein Brautkleid

2 Frauen haben Streit um ein Braut-Kleid.
Jetzt hat ein Gericht den Streit geklärt.

Ein Schaufenster von einem Braut-Kleid-Laden

Ein Schaufenster von einem Braut-Kleid-Laden, Bild: MichaelGaida über www.pixabay.com



Eine Frau hat in einem Braut-Geschäft in Bonn Kleider anprobiert.
Zusammen mit ihrem Verlobten.
Und zusammen mit ihrer Trau-Zeugin.
[Eine Trau-Zeugin oder ein Trau-Zeuge sind Menschen, die bei einer Hochzeit dabei sind.
Sie sind die Zeugen der Hochzeit.
Sie unterschreiben die Hochzeits-Papiere.
Trau-Zeugen sind oft gute Freunde.
Oder Familien-Mitglieder.]

In einem Braut-Geschäft muss man oft einen Termin ausmachen.
Nur dann kann man Kleider anprobieren.
Es dauert oft lange.
Und man muss gut beraten werden.

Die Frau hatte keinen Termin in dem Geschäft.
Das Geschäft wollte bald schließen.
Trotzdem durfte die Frau Kleider anprobieren.
2 Stunden lang.
Dann hat sie ein Braut-Kleid gefunden.
Sie hat sich noch einen Unter-Rock dazu ausgesucht.
Und einen Kopf-Schmuck.

Die Braut hatte nicht genug Geld.
Sie konnte das Kleid nicht sofort bezahlen.
Sie hat eine Anzahlung gemacht.
Das heißt:
Sie hat nur einen Teil von dem Geld bezahlt.
Nämlich 247 Euro.

Die Verkäuferin hat aufgeschrieben:
Die Frau hat das Kleid gekauft.
Der Rest vom Geld wird später bezahlt.

Später kam die Frau wieder in den Laden.
Aber sie wollte das Kleid nicht abholen.
Sie wollte ihr Geld zurück-haben.

Die Verkäuferin sagt:
Die Frau hatte ein anderes Kleid im Internet gekauft.
Sie will ihr das Geld nicht zurück-geben.
Sie will 120,- Euro von dem Geld behalten.
Weil die Frau das Kleid gekauft hat.
Und weil sie es jetzt nicht haben will.

Die Frau sagt:
Das stimmt nicht.
Sie hat kein anderes Kleid.
Sie wird nicht heiraten.
Die Hochzeit ist geplatzt.

Jetzt hat ein Gericht den Streit geklärt.

Das Gericht hat entschieden:
Die Frau muss die 120,- Euro bezahlen.
Das heißt: Sie kriegt 127,- Euro von ihrem Geld zurück.
Sie muss 100,- bezahlen für den Unter-Rock und den Kopf-Schmuck.
Dann ist der Streit geklärt.
Beide Frauen sind damit einverstanden.

In Bonn musste eine Bombe entschärft werden

In Bonn Beuel gibt es eine große Bau-Stelle.
Dort wird ein großes neues Wohn-Haus gebaut.
Auf der Bau-Stelle wurde gestern eine Bombe gefunden.
Am frühen Nachmittag.

Die Bombe war im 2. Welt-Krieg abgeworfen worden.
Von einem amerikanischen Flugzeug.
Ein Teil der Bombe war dabei explodiert.
Aber nicht alles.
Es war immer noch Spreng-Stoff in der Bombe.

Die Bombe war sehr groß.
Sie war 1,80 Meter lang.
Und hatte einen Durchmesser von 60 Zentimetern.
In der Bombe waren noch 300 Kilo-Gramm Spreng-Stoff.



Alle Menschen in den Straßen um die Bombe herum mussten ihre Häuser verlassen.
Aus Sicherheits-Gründen.
Damit ihnen nichts passiert.

Manche Menschen konnten ihre Wohnungen nicht alleine verlassen.
Weil sie schon alt sind.
Oder nicht gehen können.
Sie wurden von Rettungs-Wagen abgeholt.

Manche Menschen wollten ihre Häuser nicht frei-willig verlassen.
Die Polizei musste sie aus den Wohnungen holen.
Manche Haus-Türen mussten aufgebrochen werden.
Deshalb hat es sehr lange gedauert, bis keine Menschen mehr in den Straßen waren.
Erst dann konnten Experten anfangen, an der Bombe zu arbeiten.
Die Bombe konnte entschärft werden.
Das bedeutet: Der Zünder wurde heraus-gedreht.
Das war schwierig.
Weil die Bombe so tief im Boden war.

Um 23.18 Uhr konnten die Menschen wieder zurück in ihre Wohnungen.
Die Gefahr war vorbei.

Sarwahn Singh ist mit 109 Jahren der älteste Mann in Bonn

Sarwahn Singh ist 109 Jahre alt.
Er wurde in Indien geboren.
Und er hat dort 105 Jahre lang gelebt.
Jetzt lebt er in Bonn.
Sarwahn Singh ist der älteste Einwohner von Bonn.
Hier kann man ein Foto von ihm sehen.

Sarwahn Singh ist nach Bonn gezogen, um bei seiner Familie zu sein.
Sein Sohn lebt hier.
Sarwahn Singh fühlt sich wohl in Bonn.
Nur im Winter ist es ihm zu kalt.

Was hat Sarwahn Singh getan, um so alt zu werden?
Seine Schwieger-Tochter erzählt:
"Mein Schwieger-Vater dreht täglich mehrere Runden durch unseren Garten.
Im Winter ist es ihm zu kalt.
Dann läuft er morgens 8x durch das Haus."
Aber das Wichtigste ist: "Aber sein Vertrauen in Gott ist ein Grund für sein langes Leben."

3 Studentinnen wünschen sich besseren Kaffee in Bonn

Sarah Waschke, Julia Ihde und Vesna Schierbaum leben in Bonn.
Sie studieren dort.
Die 3 Frauen trinken gerne Kaffee.
Aber ihnen gefallen die Cafés in der Bonner Innen-Stadt nicht.
Sie finden: "Immer mehr Bonner Geschäfte mit Charakter müssen schließen, weil sie nicht lukrativ genug sind. [Lukrativ bedeutet: Sie bringen nicht genug Geld ein.]
Stattdessen breiten sich Franchise-Unternehmen und Ketten aus.
Eine kulturelle Verarmung der Bonner Innen-Stadt ist die Folge.
Wir wollen ein Bonn mit Profil.
Wir wollen einen alternativen Ort in der Innen-Stadt für Jung und Alt."

Das bedeutet: Sie wollen nicht, dass alle Innen-Städte gleich aussehen.
Weil es überall die-selben Läden gibt.
Sie wollen, dass es ein gutes Café in Bonn gibt.
Mit leckerem Kaffee.
Wo Menschen sich treffen können.
Wo man gut essen und trinken kann.
Und nicht viel Geld dafür bezahlt.

Das ist das Ziel von Sarah Waschke, Julia Ihde und Vesna Schierbaum.
Deswegen haben sie die "Bürger-Initiative Freie Kaffee-Kultur Bonn" gegründet.



Für dieses Café sammeln sie Geld.
Von allen Menschen, die diese Idee auch gut finden.
Das nennt man "crwod-funding". [übersetzt: "finanziert durch die Masse"]
Wir hoffen, es klappt!

Auf dieser Internet-Seite kann man alles über die "Bürger-Initiative Freie Kaffee-Kultur Bonn" lesen.
Oder auf dieser Facebook-Seite.
Hier kann man ein Video über die Bürger-Initiative in der Lokalzeit Bonn sehen.

Die Bonner Personen-Schiff-Fahrt bietet eine Schiff-Fahrt für Blinde an

In Bonn gibt es ein neues Angebot.
Blinde und seh-behinderte Menschen können dort jetzt eine besondere Schiff-Fahrt machen.
Die Reise ist für sie speziell geplant.


Die Reise-Gruppen werden an einem Hotel abgeholt und zum Schiff gebracht.
Zuerst können sie das Schiff erfühlen und bekommen es beschrieben.
Dann fahren sie am Rhein ent-lang.
Und jemand beschreibt, was auf der Strecke zu sehen ist.
Die Schiff-Fahrt heißt "Rhein-Sinne".

4 Schülerinnen haben sich das Projekt ausgedacht.
Sie besuchen eine Tourismus-Schule in Köln. [Ein anderes Wort für Tourismus ist Fremden-Verkehr. Es geht um Reisen.]
Sie finden: Es gibt zu wenig Reise-Angebote für blinde und seh-behinderte Menschen.
Das wollen sie jetzt ändern.

Man kann sich als Gruppe zu der Schiff-Fahrt an-melden.
Es müssen mindestens 10 Leute sein.
Der Fahr-Preis sind 30 Euro pro Person.

Die Stadt Bonn hofft: Jetzt kommen mehr blinde und seh-behinderte Menschen nach Bonn.

Die Rettung des Bonner Münster kostet Millionen

Das Bonner Münster ist eine große Kirche in Bonn.
Sie steht in der Bonner Innen-Stadt.
Sie ist schon sehr alt.
Sie wurde im 11. Jahrhundert gebaut.
Das heißt: Sie ist schon mehr als 900 Jahre alt.


Das Bonner Münster muss dringend renoviert werden.
Das heißt: Es ist in keinem guten Zustand.
Manche Dinge gehen kaputt.
Andere funktionieren nicht mehr gut.
Das soll geändert werden.

Was muss genau renoviert werden?

  • Es gibt Risse in den Mauern.
    Sie müssen geschlossen werden.
  • In manchen Teilen der Kirche gibt es keinen Strom mehr.
  • Die Heizung funktioniert nur manchmal.
  • Die Mauern sind zu feucht.
    Es kommt Wasser durch die Wände.
  • Das Dach ist in keinem guten Zustand.

Das bedeutet: Vieles muss repariert werden.
Die Reparaturen werden lange dauern.
Aber: Die Kirche soll nicht geschlossen werden.
Nur kurz, wenn Handwerker darin arbeiten.

Lange wurde nichts mehr renoviert.
Deshalb muss jetzt so viel getan werden.

Ludwig Klassen und Karl Wilhelm Starcke sagen:
"Wir werden das Münster wahrscheinlich immer mal wieder kurz-fristig schließen müssen.
Das wird allerdings nur im äußersten Not-Fall und jeweils nur für eine kurze Dauer geschehen."

Und die beiden versprechen:
"In diesem und im nächsten Jahr wird es einen Weihnachts-Gottesdienst im Bonner Münster geben."


Klar ist auch: Die Reparaturen kosten viel Geld.
Man schätzt: Es wird bis zu 9 Millionen Euro kosten.
Man kann auch sagen: 9.000.000.000 Euro.

Einen Teil davon wird die Kirche bezahlen.
Aber sie sagen: Das ist zu viel.
Wir können nicht alles bezahlen.
Auch die Stadt Bonn wird einen Teil davon bezahlen.
Trotzdem fehlt noch viel Geld.

In Bonn hat sich deshalb eine Gruppe gegründet.
Viele Menschen sagen:
"Mein Herz schlägt fürs Bonner Münster."
Sie drucken Plakate und Flyer.
Sie organisieren Veranstaltungen.
Und sie sammeln Geld.
Alle sollen von den Renovierungs-Arbeiten erfahren.
Wenn viele Menschen und Firmen Geld spenden, kann es klappen.

Auf dieser Internet-Seite kann man mehr über die Rettungs-Aktion lesen.

Falsche Spenden-Sammler enttarnt

In Bonn haben 2 Männer versucht, Spenden zu sammeln.
Sie standen in der Innen-Stadt und haben Gebärden gemacht.
Das sollte so aussehen, als ob sie in Gebärden-Sprache sprechen.
Sie hatten eine Unterschriften-Liste dabei.
Darauf stand: Sie sammeln Geld für eine Hilfs-Organisation.
Auf der Liste war das Logo der Organisation Unicef zu sehen.
Diese Organisation sammelt Geld für Kinder auf der ganzen Welt.
Damit sie eine sichere Zukunft haben.
Aber die Liste war voller Schreib-Fehler.



Dann ging eine Frau an den beiden Männern vorbei.
Sie konnte Gebärden-Sprache verstehen.
Und sie hat erkannt: Die beiden Männer sind Betrüger.

Sie hat die Polizei gerufen.
Die Polizei hat die beiden Männer fest-genommen.
Und sie warnen die Menschen: Diese Spenden-Sammler waren schon in vielen deutschen Städten unterwegs.