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Online-Lesung zum Welt-Down-Syndrom-Tag

Ira Nemeth hat ein Bilder·buch geschrieben.
In dem Bilder·buch erklärt sie Kindern:
Was ist das Down-Syndrom?
Das Bilder·buch heißt: Nicht 2, sondern 3.

Am 21.3. ist Welt-Down-Syndrom-Tag.
Er wird immer einmal im Jahr gefeiert.

Zum  Welt-Down-Syndrom-Tag liest Ira Nemeth aus ihrem Buch vor.
Man kann am Computer dabei sein.
Von zu Hause aus.
Über das Programm Zoom.

Die Lesung ist morgen am 20. März 2022 um 14 Uhr.

Hier ist der Zoom-Link zur Lesung:

https://us02web.zoom.us/j/82979942506?pwd=SERDRWxZY3BYY3Q5Uy9od1FyNjJHUT09  

Meeting-ID: 829 7994 2506
Kenncode: 420760

Gute Nachricht des Tages 90: Ein Taxi·fahrer in Pakistan fährt Mädchen kosten·los zur Schule

Arab Sha lebt in Pakistan.
Er ist dort Taxi·fahrer.
Aber:
Er fährt seine Fahr·gäste nicht in einem Auto.
Sondern in einer Rikscha.

So sieht eine Rikscha aus.

In Pakistan gehen nicht alle Kinder zur Schule.
Vor allem viele Mädchen gehen nicht in die Schule.
Viele Familien können es sich nicht leisten.
Arab Sha will das ändern.
Darum fährt er jeden Morgen Mädchen in die Schule.
Immer zwischen 7 und 9 Uhr.
Mit seiner Rikscha fährt er etwa 100 Mädchen von ihrem Zu·hause in die Schule.
Dafür muss er 20 mal hin und her fahren.

Für diese Fahrten bekommt Arab Sha kein Geld.
Er fährt die Mädchen kosten·los.
Dafür gibt er die Hälfte seines Lohns aus.

Arab Sha hat eine ältere Schwester.
Sie konnte als Kind nicht in die Schule gehen.
Die Familie konnte sich den Schul·weg nicht leisten.
Er war zu weit. 

Arab Sha wünscht sich:
Die Mädchen sollen es besser haben als seine Schwester.
Sie sollen ein gutes leben haben.
Darum fährt er sie zur Schule.
Die Mädchen nennen ihn großer Bruder.

Hansa geht gerade in die dritte Klasse.
Sie sagt:
"Er fährt uns in die Schule und bringt uns wieder zurück.
Ich bin ihm sehr dankbar."

Hier sieht man Arab Shah mit eineigen der Mädchen.

Im Moment brauchen wir gute Nachrichten.
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Hier findet man alle Guten Nachrichten des Tages.

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Gute Nachricht des Tages 89: Eine Schule in Chemnitz stellt 4 Lehrer und Lehrerinnen aus der Ukraine ein

In Chemnitz gibt es eine Waldorf·schule.
Im Orts·teil Bernsdorf.
Die Schule heißt gruuna Schule.

Ab sofort besuchen 44 Schüler und Schülerinnen aus der Ukraine die gruuna Schule.
Sie sind mit ihren Familien aus der Ukraine geflohen.
Weil dort Krieg ist.

Darum hat die Schule jetzt auch 4 Lehrer und Lehrerinnen aus der Ukraine eingestellt.
2 von ihnen sind aus der Ukraine geflohen.
2 von ihnen haben schon vor dem Krieg in Deutschland gelebt.
Der Unterricht in der schule wird in Zukunft auf Deutsch, auf Englisch, Chinesisch und auf Ukrainisch sein.

Die Schüler und Schülerinnen haben die Kinder aus der Ukraine in ihrer Schule begrüßt.
Sie haben blau-gelbe Schul·tüten für die neuen Mitschüler und Mitschülerinnen gebastelt.

Antje Lippert ist die Schul·leiterin der Schule.
Sie sagt:
"Die Schüler und Schülerinnen haben sogar blau-gelbe Schul·tüten für die neuen Kinder gebastelt, ihnen Stoff·tiere geschenkt und helfen, wo sie können.
Die Kinder aus der Ukraine erleben hier Stunden des Glücks."

Die gruuna Schule bittet um Spenden.
Sie brauchen noch Unterrichtsmaterial für die neuen Schüler und Schülerinnen.

Hier findet man mehr Informationen dazu

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Gute Nachricht des Tages 88: Italien will das Theater von Mariupol wieder aufbauen

Seit 23 Tagen ist Krieg in der Ukraine.
Russland greift das Land an.
In vielen Städten sind Kämpfe und Raketen·angriffe aus der Luft.
Auch in der Stadt Mariupol.
Sie ist im Osten der Ukraine.
In der Stadt leben mehr als 400.000 [400 Tausend] Menschen.

In der Stadt Mariupol gibt es ein Theater.
So sah das Theater vor dem Krieg aus.

In den letzten Tagen wurde das Theater von Mariupol vollkommen zerstört.
Es wurde aus der Luft mit Bomben beschossen.

In dem Theater waren viele Menschen.
Weil ihre Häuser zerstört wurden.
Sie waren im Keller unter dem Theater.
Zum Glück konnten viele der Menschen gerettet werden.
Sie haben unter dem zerstörten Theater überlebt.

Italien hat dem Land jetzt Hilfe angeboten.
Sie sagen:
Nach dem Krieg wollen sie das Theater von Mariupol wieder aufbauen.

Dario Franceschini ist italienischer Politiker.
Er ist der italienische Kultur·minister.
Er sagt:
"Italien ist bereit, das Theater von Mariupol wieder aufzubauen.
Die Theater der Welt gehören der ganzen Menschheit."

Hier kann man das zerstörte Theater von Mariupol sehen.

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Eine neue Internet·seite für Geflüchtete aus der Ukraine

Seit gestern gibt es eine neue Internet·seite.
Die Internet·seite heißt www.germany4ukraine.de.
Übersetzt heißt das: Deutschland für die Ukraine.

Die neue Internet·seite ist für geflüchtete Menschen aus der Ukraine.
Sie finden dort schnell alle wichtigen Informationen.
Damit sie gut in Deutschland ankommen können.

Auf der Internet·seite gibt es Antworten auf diese Fragen:

  • Wie finde ich in Deutschland ein Zimmer oder eine Wohnung?
  • Wie finde ich in Deutschland Arbeit?
  • Wie können meine Kinder in Deutschland in die Schule gehen?
  • Wie und wo muss ich mich anmelden?
  • Wie lange kann ich in Deutschland bleiben?
  • Wie kann ich in Deutschland zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen?
  • Welche Corona-Regeln gelten in Deutschland?

Alle Informationen auf der Internet·seite gibt es in verschiedenen Sprachen:

  • Ukrainisch
  • Russisch 
  • Englisch 
  • Deutsch

Mit dem Pferd zur Arbeit

Louis Geneix lebt im Süden von Frankreich.
Er arbeitet dort in einer Kneipe.
Sein Weg zur Arbeit ist 15 Kilometer weit.
Bis jetzt ist er den Weg immer mit dem Auto gefahren.
Das dauert 10 Minuten.

Im Moment ist Benzin sehr teuer.
Darum hat sich Louis Geneix jetzt überlegt:
Er wird nicht mehr jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit fahren:
Mindestens einmal in der Woche will er zur Arbeit reiten.

Mit dem Pferd braucht Louis Geneix länger zur Arbeit.
Er ist dann eine Stunde unterwegs.
Aber er sagt:
Dann macht der Weg zur Arbeit auch mehr Spaß.

Louis Geneix sagt:
"Meine Kollegen waren etwas überrascht.
 Sie dachten, dass ich das nicht schaffen würde, und als sie mich dann auf dem Pferd sahen, konnten sie es nicht glauben."

Louis Geneixs Pferd heißt Eole.
Es ist eine Stute.
Also ein weibliches Pferd.
Während seiner Arbeits·zeit bindet Louis Geneix sein Pferd auf einer Wiese an.
Neben der Kneipe.
Nach der Nacht·schicht will Louis Geneix weiter mit dem Auto fahren.
Dann muss er nicht in der Nacht nach Hause reiten.

Hier kann man Louis Geneix mit seinem Pferd sehen.

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=3171288393157753&set=pb.100008298706981.-2207520000..&type=3 

Eine Ukrainerin spielt zum letzten Mal Klavier in ihrer zerbombten Wohnung

Irina Maniukina ist Pianistin.
Pianistin ist ein anderes Wort für eine Klavier·spielerin.
Klavier·spielen ist ihr Beruf.
Irina Maniukina lebt in Kyjiw.
Kyjiw ist die Haupt·stadt der Ukraine.

In der Ukraine ist Krieg.
Seit 20 Tagen.
Russland greift das Land an.
In Kyjiw sind seitdem schwere Angriffe.
Vor allem von Raketen und Bomben aus der Luft.

Irina Maniukina war auf dem Markt.
Dort hat sie gehört:
Ihr Haus wurde von einer Bombe getroffen.
Irina Maniukina hatte große Angst.
Ihre 16-jährige Tochter war alleine zu Hause.

Irina Maniukinas Tochter wurde bei dem Angriff nicht verletzt.
Aber die Wohnung der beiden wurde völlig zerstört.

In Irina Maniukinas steht ihr Klavier.
Es wurde bei dem Bomben·angriff nicht zerstört.
Irina Maniukina und ihre Tochter müssen die zerstörte Wohnung verlassen.
Aber vorher spielt Irina Maniukina noch ein letztes Mal auf ihrem Klavier.
Zum Abschied.

Hier kann man ein Video davon sehen.


World Central kitchen kocht für Menschen in Not·situationen

World Central kitchen heißt übersetzt:
Zentrale Welt·küche.
Die Abkürzung für World Central kitchen ist WCK.

WCK versorgt Menschen in Not·situationen mit frisch gekochtem Essen.
Das Motto von WCK ist:
When people are hungry, send in cooks.
Not tomorrow, today.

Das heißt übersetzt:
Wenn Menschen hungrig sind, schickt ihnen Köche und Köchinnen.
Nicht morgen.
Sondern sofort.

WCK macht diese Arbeit seit dem Jahr 2010.
Also seit 13 Jahren.
2021 gab es einen Vulkan·ausbruch in Haiti.
Danach waren die Menschen dort in Not.
Schwarze Bohnen in einer cremigen Soße sind sehr beliebt bei den Menschen in Haiti.
Darum ist WCK nach Haiti gereist.
Und Köche und Köchinnen haben dieses Bohnen·gericht für die Menschen dort gekocht.

Das frisch gekochte Essen macht Menschen satt.
Es hilft ihnen, sich besser zu fühlen.
Und es macht ihnen Hoffnung.
Zusammen kochen und zusammen essen ist wichtig für alle Menschen.

Darum kocht WCK jetzt für Menschen in der Ukraine.
Und für Menschen an der polnischen Grenze zur Ukraine.
WCK kocht dort zum Beispiel Borschtsch.
Borschtsch ist ein typischer Eintopf in der Ukraine.
Er wird aus roter Bete und Weiß·kohl gekocht.
Bis jetzt hat WCK eine Millionen Gerichte für Menschen in der Ukraine gekocht.

WCK versorgt flüchtende Menschen mit frischem, warmem Essen.
Es soll noch an anderen Stellen für die Menschen gekocht werden.
In der Ukraine.
Aber auch in Ungarn, Moldawien und Rumänien.

José Andrés ist Koch.
Er hat WCK gegründet.
Er sagt:
Essen ist ein Menschen·recht.

José Andrés und WCK brauchen Spenden für ihre Arbeit.
Hier findet man Informationen dazu.

Menschen in Russland können Facebook und Instagram nicht mehr benutzen

Instagram und Facebook sind Internet·seiten.
Sehr viele Menschen sind dort angemeldet.
Man kann sich dort gegen·seitig Nachrichten schicken.
Und man kann Fotos und Videos miteinander teilen.
Menschen aus der ganzen Welt sind dort angemeldet.
Aber:
Menschen aus Russland können diese Internet·seiten jetzt nicht mehr nutzen.
Der Zugang zu den beiden Seiten wurde von Russland jetzt gesperrt.
Man kann auch sagen:
Die Seiten sind blockiert.

Warum sind bei Seiten Instagram und Facebook von Russland aus blockiert?

Das hat 2 verschiedene Gründe:

  1. In Russland ist es verboten, über den Krieg in der Ukraine zu berichten.
    Die Regierung kontrolliert:
    Was wird über den Krieg berichtet?
    Menschen werden verhaftet.
    Wenn sie über den Krieg schreiben oder sprechen.
    Aber:
    Instagram und Facebook nutzen Menschen auf der ganzen Welt.
    Sie schreiben offen über den Krieg.
    Russland kann das nicht kontrollieren.
    Darum wurden die Seiten gesperrt.
  2. Bei Facebook und Instagram ist Gewalt verboten.
    Es steht in den Regeln.
    Aber:
    Im Moment haben Facebook und Instagram die Regeln geändert.
    Menschen aus der Ukraine schreiben Aufrufe, Putin zu töten.
    Oder sie schreiben darüber, dass russische Soldaten im Land getötet werden sollen.
    Und Facebook und Instagram löschen diese Aufrufe nicht.
    Auch das ist ein Grund für das Sperren der Seite.

Vielleicht will Die russische Regierung noch mehr Seiten sperren.
Im Moment wird geprüft:
Soll auch die Video·seite YouTube gesperrt werden?

Eine Frau protestiert im russischen Fernsehen gegen den Krieg in der Ukraine

Kanal 1 Russland ist ein russischer Fernseh·sender.
Es ist ein staatlicher Fernseh·sender.
Das bedeutet:
Der Sender kann nicht frei berichten.
Er darf nur so berichten, dass Präsident Wladimir Putin damit einverstanden ist.
Im Moment bedeutet das:
Kanal 1 darf nicht über den Krieg in der Ukraine berichten.
Es ist verboten.

Gestern in den Abend·nachrichten ist eine Frau ins Bild gelaufen.
Um 21 Uhr.
Sie hat ein Schild hoch·gehalten in der Nachricht·sendung.
Auf dem Schild steht:
"Kein Krieg!
Stoppt den Krieg!
Glaubt der Propaganda nicht, sie lügen euch an."

Propaganda bedeutet:
Der russische Staat lügt.
Er sagt:
Es gibt keinen Krieg in der Ukraine.

Der letzte Satz auf dem Plakat ist auf Englisch geschrieben:
Russians against war.
Übersetzt heißt das:
Russen und Russinnen gegen den Krieg.

Dazu ruft die Frau mehrmals:
"Nein zum Krieg!"

Hier kann man das Video sehen.


Man konnte das Schild nur kurz sehen in der Nachrichten·sendung.
Nur etwa 6 Sekunden lang.
Danach wurden Bilder aus einem Kranken·haus gezeigt.

Die Frau heißt Marina Owsyannikowa.
Sie arbeitet für den Fernseh·sender Kanal 1 Russland.
Ihre Mutter ist Russin.
Und ihr Vater ist Ukrainer.

Kanals 1 Russland ist der wichtigste russische Fernsehsender.
Jeden Abend sehen etwa 250 Millionen Menschen die Nachricht·sendung Wremja.

Vor der Nachrichten·sendung hat Marina Owsyannikowa eine Erklärung auf Video aufgenommen.
In der Erklärung sagt sie:
"Die Verantwortung für diese Aggression lastet auf den Schultern einer einzigen Person, nämlich Wladimir Putin."

Damit meint sie:
Nur eine Person ist Schuld an diesem Krieg.
Und das ist Wladimir Putin.

Sie fordert die Menschen in Russland auf:
"Geht auf die Straße.
Fordert ein Ende dieses Krieges.
Nur wir haben die Macht, diesen ganzen Wahnsinn zu beenden.
Sie können uns nicht alle ins Gefängnis stecken."

Nach der der Nachrichten·sendung wurde Marina Owsyannikowa fest·genommen.
Ein Gericht in Moskau hat sie verurteilt.
Sie muss eine Geld·strafe bezahlen.
Sie muss 30.000 Rubel bezahlen.
Umgerechnet sind das 250 Euro.