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Einträge zum Stichwort: Tiere

Flucht aus der Ukraine mit Haus·tieren

Seit 33 Tagen ist Krieg in der Ukraine.
Russland greift das Land an.
Viele Menschen fliehen aus der Ukraine.
Sie bringen sich in anderen Ländern in Sicherheit.
Auch in Deutschland.

Viele Menschen nehmen auf der Flucht ihre Haus·tiere mit.
Sie wollen die Tiere nicht im Kriegs·gebiet zurück·lassen.

Aber:
An vielen Orten in Deutschland können geflüchtete Menschen nicht zusammen mit ihren Tieren leben.
Zum Beispiel in Flüchtlings·unterkünften.

In vielen Städten müssen die geflüchteten Tiere erstmal in Tier·heime.
Sie können nicht bei den Familien bleiben.

Nicht alle geflüchteten Menschen leben in Flüchtlings·unterkünften.
Viele leben auch privat bei Familien.
Manche können dort auch ihre Tiere mit·nehmen.
Eine deutsche Familie mit 2 Kindern hat eine ukrainische Mutter mit ihrer Tochter und ihrer Katze bei sich aufgenommen.
Die Mutter der deutschen Familie erzählt:
"Der Kater hilft bei der Kontakt·aufnahme, vor allem zwischen den Kindern."

Tier·schützer und Tier·schützerinnen fordern jetzt:
Die Unterkünfte müssen verändert werden.
Sodass Menschen und Tiere dort leben können.

Blaue Frösche in der Straßen·bahn

Die Straßen·bahn·linie 18 fährt zwischen Köln und Bonn.
Am 23. März 2022 waren ungewöhnliche Fahr·gäste in der Bahn unterwegs.
Abends um 21.15 Uhr.
Es waren 18 blaue Frösche.

Die Bahn stoppte am Bonner Haupt·bahnhof.

Die Menschen in der Bahn wussten nicht:
Sind die blauen Frösche vielleicht giftig?

Alle Menschen mussten aus der Bahn aussteigen.
Es wurden Fach·leute gerufen.
Sie wollten die blauen Frösche in der Bahn ein·fangen.

Zufällig war ein Mitarbeiter des Museum König am Bahn·gleis.
Das Museum König ist ein Naturkunde·museum.
Das bedeutet:
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kennen sich gut mit Tieren aus.
Der Museums·mitarbeiter hat die Gespräche über die Frösche gehört.
Er ist Fach·mann für Frösche.
Darum hat er die Bahn·mitarbeiter angesprochen.

Der Museums·mitarbeiter hat sich die Frösche angeguckt.
Er hat 2 Dinge festgestellt:

  • Die Frösche sind nicht giftig.
  • Die Frösche sind nicht blau.
    Jemand hat sie angemalt.

Der Museums·mitarbeiter hat die Frösche gleich mitgenommen.
Er hat sie ins Museum König gebracht.
Er hat die blaue Farbe abgewaschen.
Dann hat er gesehen:
Es sind heimische Erd·kröten.

So sieht eine Erd·kröte aus:

Die Kröten werden jetzt erstmal untersucht.
Bis jetzt weiß man noch nicht:
Woher kommen sie?
Und haben sie vielleicht Krankheiten?

Später werden die Kröten ausgesetzt.

Die Bahn untersucht jetzt die Video·überwachung.
So wollen sie heraus·finden:
Wer hat die Kröten in der Bahn ausgesetzt?

Gute Nachricht des Tages 92: Bonn bekommt eine begrünte Litfaß·säule

Bonn bekommt eine neue Litfaß·säule.
So sieht eine Litfaß·säule aus:

An einer Litfaß·säule befestigt man Plakate.
Zum Beispiel Werbung für Ausstellungen und Konzerte.
Früher gab es viele Litfaß·säulen in den Städten.
Heute sind es nur noch wenige.

Aber:
Bonn bekommt jetzt eine neue Litfaß·säule.
Es ist eine begrünte Litfaß·säule.
Das bedeutet:
Das Dach der Litfaß·säule ist bepflanzt.
Außerdem gibt es auf dem Dach der Litfaß·säule ein Bienen·hotel.
So ist die Litfaß·säule ein guter Ort für Insekten.

Eine solche Litfaß·säule gibt es bis jetzt in Deutschland noch nicht.

Die steht an der Bus·halte·stelle Beethoven·halle in der Welsch·nonnen·straße.
Hier kann man sie sehen.

In Zukunft soll es noch mehr begrünte Litfaß·säulen in Bonn geben.

Im Moment brauchen wir gute Nachrichten.
Darum gibt es bei Einfachstars jetzt regelmäßig eine Gute Nachricht des Tages.
Hier findet man alle Guten Nachrichten des Tages.

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Mit dem Pferd zur Arbeit

Louis Geneix lebt im Süden von Frankreich.
Er arbeitet dort in einer Kneipe.
Sein Weg zur Arbeit ist 15 Kilometer weit.
Bis jetzt ist er den Weg immer mit dem Auto gefahren.
Das dauert 10 Minuten.

Im Moment ist Benzin sehr teuer.
Darum hat sich Louis Geneix jetzt überlegt:
Er wird nicht mehr jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit fahren:
Mindestens einmal in der Woche will er zur Arbeit reiten.

Mit dem Pferd braucht Louis Geneix länger zur Arbeit.
Er ist dann eine Stunde unterwegs.
Aber er sagt:
Dann macht der Weg zur Arbeit auch mehr Spaß.

Louis Geneix sagt:
"Meine Kollegen waren etwas überrascht.
 Sie dachten, dass ich das nicht schaffen würde, und als sie mich dann auf dem Pferd sahen, konnten sie es nicht glauben."

Louis Geneixs Pferd heißt Eole.
Es ist eine Stute.
Also ein weibliches Pferd.
Während seiner Arbeits·zeit bindet Louis Geneix sein Pferd auf einer Wiese an.
Neben der Kneipe.
Nach der Nacht·schicht will Louis Geneix weiter mit dem Auto fahren.
Dann muss er nicht in der Nacht nach Hause reiten.

Hier kann man Louis Geneix mit seinem Pferd sehen.

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=3171288393157753&set=pb.100008298706981.-2207520000..&type=3 

Eine ukrainische Pferde·besitzerin lässt ihre Pferde frei, um sie vor russischen Bomben zu schützen

Seit 16 Tagen ist Krieg in der Ukraine.
Russland greift das Land an.
In vielen Städten sind Kämpfe und Bomben·angriffe.
Darunter leiden viele Menschen.
Und auch Tiere.

Julia Molokova lebt in der Ukraine.
In der Stadt Irpin.
In der Stadt sind seit Tagen schwere Kämpfe.
Menschen und Tiere sind dort in Lebens·gefahr.

Julia Molokova hat Pferde.
Aber auch ihre Pferde sind in großer Gefahr.
Darum hat Julia Molokova ihre Pferde frei·gelassen.
Damit sie flüchten können.
Damit sie im Stall nicht von Bomben getroffen werden.


Julia Molokova sagt:
"So haben sie eine Chance zu überleben.
Ich habe keinen anderen Ausweg gesehen."

Julia Molokova verabschiedet sich von ihren Pferden.
Sie sagt:
"Ich hoffe, ich sehe euch nach dem Krieg."

Julia Molokova hat davon ein Video gemacht.
Und sie bittet die Menschen:
"Bitte betet für meine Pferde."


Raub·tiere aus einem Zoo in Kyjiw wurden nach Polen gebracht

In der Ukraine ist seit 11 Tagen Krieg.
Russland hat das Land angegriffen.
In vielen Städten der Ukraine sind Kämpfe und Bomben·angriffe.
Auch in der Haupt·stadt Kyjiw.

In Kyjiv gibt es einen Zoo.
Der Zoo·direktor bat nach den ersten russischen Angriffen um Hilfe.
Denn die Tiere waren in Kyjiw nicht mehr in Sicherheit.

Die Raub·tiere wurden jetzt aus der Ukraine heraus·gebracht.
Der Transport mit den Raubtieren war 2 Tage lang unterwegs.
Es sind 6 Löwen, 6 Tiger, 2 Karakals und ein Afrikanische Wild·hund.

Der Tier·transport musste viele Umwege fahren.
Weil Teile der Ukraine angegriffen wurden.
Und weil Straßen gesperrt oder zerstört waren.

Jetzt sind sie in einem Zoo in Polen.
In der Stadt Posen.
Dort erholen sich die Tiere jetzt.
Dann werden sie in andere Zoos gebracht.
Zum Beispiel nach Belgien.

Gute Nachricht des Tages 86: Ein gestrandeter Wal kann von Helfer*innen gerettet werden

In Alaska ist ein Orca gestrandet.
Auf der Prince-of-Wales-Insel.

Ein Orca ist ein Wal.
So sehen Orcas aus:

In Alaska ist ein Orca gestrandet.
Er ist im Meer geschwommen.
Dann kam die Ebbe.
Das heißt:
Das Wasser sinkt.
Es zieht sich zurück.
Darum lag der Orca plötzlich auf dem Trockenen.

Der Orca wollte zurück ins Wasser.
Aber alleine konnte er es nicht schaffen.
Bei den Versuchen hat er sich verletzt.

Hier kann man den gestrandeten Orca sehen: 

In der Nähe des Orcas fuhr ein Schiff vorbei.
Der Kapitän und seine Crew haben den Wal entdeckt.
[Crew sind Menschen, die auf einem Schiff arbeiten.]
Sie haben den Orca mit Meer·wasser übergossen.
Damit er nicht austrocknet und stirbt.
Das haben sie viele Stunden lang gemacht.
Sie haben eine Menschen·kette gebildet.
Sie haben Meer·wasser mit Eimern aus dem Meer geschöpft.
Dann haben sie die Eimer weiter·gegeben.
So konnte der Orca immer wieder mit Meer·wasser übergossen werden.

Dann haben weitere Helfer und Helferinnen von dem gestrandeten Orca gehört.
Sie brachten einen Schlauch und eine Pumpe.
So konnte der Orca weiter mit Wasser übergossen werden.
Das hat ihm das Leben gerettet.

8 Stunden später kam die Flut.
Der Orca konnte sich befreien.
Er konnte alleine wieder zurück ins Meer schwimmen. 

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Gute Nachricht des Tages 84: Australien will die Koalas besser schützen

Koalas gibt es nur in Australien.
Sie leben an keinem anderen Ort der Welt.
Koalas brauchen Eukalptus·bäume.
Denn sie fressen die Blätter der Bäume.
Sie brauchen genug Platz.
Es muss regelmäßig regnen.
Und andere Koalas müssen in der Nähe leben.
Nur dann können Koalas gut leben.

So sehen Koalas aus:

Aber auch in Australien gibt es immer weniger Koalas.
Sie sind sehr stark gefährdet.
Sie müssen besser geschützt werden.
Sonst könnten sie aus·sterben.

Woran liegt das?
Warum gibt es immer weniger Koalas?

Das hat verschiedene Gründe:

  • Das Klima verändert sich.
    In vielen Gegenden von Australien wird das Land immer trockener.
    Es fällt nicht mehr genug Regen.
  • Es gab schwere Wald·brände in Australien.
    Bei den Bränden sind viele Koalas gestorben.
  • Es werden immer mehr Eukalptus·wälder abgeholzt.
    Der Lebens·raum der Koalas wird immer kleiner.

Jetzt hat die australische Regierung entschieden:
Sie wollen mehr für den Schutz der Koalas tun.
Dafür wollen sie in den nächsten 4 Jahren viel Geld ausgeben.
50 Millionen australische Dollar.
Das sind umgerechnet 31 Millionen Euro.

 Sussan Ley ist die australische Umwelt·ministerin.
Sie sagt:
"Wir ergreifen beispiel·lose Maßnahmen zum Schutz des Koalas und arbeiten mit Wissenschaftlern, medizinischen Forschern, Tier·ärzten, Gemeinden, Bundes·staaten, lokalen Regierungen und der indigenen Bevölkerung zusammen."

Damit meint sie:
Alle müssen zusammen·arbeiten.
Damit die Koalas besser geschützt werden.

Am wichtigsten ist:
Die Lebens·räume der Koalas dürfen nicht mehr vernichtet werden.
Die Eukalptus·wälder dürfen nicht weiter abgeholzt werden.
Nur dann können auch in Zukunft noch Koalas in Australien leben.

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Freiwillige gesucht zum Zählen von Meer·echsen

Die Uni in Leipzig sucht Freiwillige.
Die Freiwilligen sollen Meer·echsen auf Fotos zählen.

Meerechsen gehören zur Art der Leguane.
So sehen Meer·echsen aus:

Warum ist das wichtig?

Es gibt nur noch sehr wenige dieser Meer·echsen.
Sie leben auf den Galapagos-Inseln.
Aber sie sind vom Aussterben bedroht.
Das bedeutet:
Es gibt nur noch sehr wenige Tiere.
Bald gibt es vielleicht gar keine mehr.

Forscher und Forscherinnen sind mit Drohnen über die Galapagos-Inseln geflogen.
Die Drohnen haben Fotos aus der Luft gemacht.
Auf den Fotos kann man die Meer·echsen sehen.
Die Meer·echsen müssen jetzt gezählt werden.
Damit man sicher weiß:
Wie viele Meer·echsen gibt es noch auf den Galapagos-Inseln?

Auf den Fotos sieht man auch:
Rund um die Meer·echsen gibt es sehr viel Plastik·müll.
Der Plastik·müll ist sehr gefährlich für die Meer·echsen.
Und für alle anderen Tiere und Pflanzen im Meer.

Möchten Sie Meer·echsen zählen?
Dann melden Sie sich bei der Uni Leipzig.
Sie können eine E-Mail schreiben: iguanasfromabove@gmail.com.
Oder Sie können anrufen: 03 41 97 367 25.

Ein Wild·schwein auf der Couch

Eine Frau in Hagen kam zurück nach Hause.
Sie schloss ihre Wohnung auf und ging ins Wohn·zimmer.
Da hat sich die Frau sehr erschrocken.
Denn auf ihrer Couch lag ein Wild·schwein.

Die Frau hat die Tür schnell wieder geschlossen.
Und sie hat die Polizei gerufen.
Am Telefon hat sie extra gesagt:
"Es ist kein Scherz."

Die Polizei kam schnell zu der Frau nach Hause.
Polizisten und Polizistinnen haben einen Jäger zur Hilfe gerufen.
Zusammen konnten sie das Wild·schwein befreien.
Sie haben dem Wild·schwein die Haus·tür geöffnet.
So konnte das Wild·schwein durch den Flur in den Garten laufen.
Über den Zaun konnte das Wild·schwein dann zurück in den Wald laufen.
Das Wild·schwein wurde dabei nicht verletzt.

Wie war das Wild·schwein ins Wohn·zimmer gekommen?

Die Frau hatte die Balkon·tür offen gelassen.
So war das Wild·schwein ins Wohn·zimmer gekommen.
Dann ist die Balkon·tür zu·gefallen.
Das Wild·schwein saß in der Falle.
Es hat das Wohn·zimmer verwüstet.
Dann hat es sich müde auf die Couch gelegt.
Dort hat die Frau es dann gefunden.

Die Polizei Hagen warnt vor Wild·schweinen.
Die Warnung ist:
"Wild·schweine könnten niedlich aussehen, aber auch sehr gefährlich werden.
Wild·schweine frischen für gewöhnlich im Früh·jahr.
[Frischen heißt: Die Wild·schweine bekommen ihre Babys.]
In dieser Zeit schützen sie ihre Jungen vor Feinden.
Nähern Sie sich Jung·tieren nicht, sondern halten sie Abstand."

Und der wichtigste Tipp der Polizei Hagen ist:
"Und falls ein Wild·schein in Ihrem Wohn·zimmer auftaucht ... dann rufen Sie die Polizei."