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Einträge zum Stichwort: Reisen

Ein Mann aus Norwegen hat 3 Wochen lang in Hannover nach seinem Auto gesucht

Björn Brandvold kommt aus Norwegen.
Er lebt in Oslo.
Er ist 78 Jahre alt.

Björn Brandvold war zu Besuch in Hannover.
Eigentlich wollte er dort nur einen kurzen Zwischen-Stopp machen.
Und dann weiter-reisen.

Björn Brandvold hat sein Auto in einer Seiten-Straße geparkt.
Er hat sich den Namen der Straße aufgeschrieben.
Dann ist er in die Innen-Stadt gegangen.

Leider hat Björn Brandvold den Zettel mit dem Straßen-Namen verloren.
Deswegen hat er sein Auto nicht wieder-gefunden.
Die Suche hat 3 Wochen lang gedauert.

Zum Glück hat Björn Brandvold eine Frau aus Hannover getroffen, Gertrud Kreuter.
Sie hat Björn Brandvold bei der Auto-Suche geholfen.
Und er konnte bei ihr über-nachten.
Aber auch zu zweit haben sie das Auto nicht gefunden.
Auch die Polizei hat danach gesucht.
Ohne Ergebnis.


Erst ein Aufruf über die Zeitung hat geholfen.
In der Zeitung stand: Wer hat das Auto von Björn Brandvold gesehen?
Das Auto wurde beschrieben.
Zum Beispiel: Es hat ein Kenn-Zeichen aus Norwegen.

Eine Frau hat dann bei der Zeitung angerufen.
Sie wusste, wo das Auto steht.

Björn Brandvold sagt: "So weit entfernt hätten wir nie gesucht."

So weit entfernt hätten wir nie gesucht. ist dankbar für die Hilfe bei der Auto-Suche.
Er hat seine Gast-Geberin nach Norwegen eingeladen.
Jetzt reist er weiter.

Der trampende Roboter Hitchbot wurde auf seiner Reise zerstört

Hitchbot ist ein Roboter.
Ein Wissenschaftler und eine Wissenschaftlerin haben ihn gebaut.
Sein Name setzt sich aus 2 Wörtern zusammen:
Hitchhiking bedeutet: Per Anhalter fahren.
Das bedeutet: Man hält Autos an.
Und man fragt den Fahrer oder die Fahrerin, ob man mit-fahren darf.
Bot ist eine Abkürzung für Roboter.
Der Name bedeutet also:
Ein Roboter, der per Anhalter fährt.

So sieht Hitchbot aus:



Hitchbot hat eine Reise gemacht.
Der Roboter ist per Anhalter gereist.
Durch Deutschland, durch Kanada und durch die USA.
Auf seiner Reise hat der Roboter Fotos gemacht.
Es war ein Experiment.
Seine Erfinder wollten wissen:
Wie reagieren die Menschen auf den Roboter?
Und sie wollten wissen:
Können Roboter dem Menschen vertrauen?

Hitchbot ist bis in die Stadt Philadelphia gereist.
Dort wurde er zerstört.
Er wurde mit einem Tablet gesteuert.
Das Tablet war in seinem Kopf.
Jemand hat es zerstört.
Die Wissenschaftler schreiben auf ihrer Internet-Seite:
"Manchmal passieren guten Robotern schlechte Dinge.
Leider, leider ist die Reise vorbei."

Man weiß noch nicht, wo genau der Roboter zerstört wurde.
Und warum.

Ai Weiwei darf wieder reisen

Ai Weiwei ist ein Künstler.
Er lebt in China.
Er ist 57 Jahre alt.
So sieht er aus:



2011 war Ai Weiwei verhaftet worden.
Er wurde eingesperrt.
Aber niemand hat ihm gesagt warum.
Es gab keine Verhandlung vor Gericht.
Nach 81 Tagen wurde er entlassen.
Aber er bekam seinen Pass nicht zurück.
Er durfte nach Hause in sein Haus.
Aber er wurde überwacht. Und kontrolliert.

4 Jahre lang durfte Ai Weiwei China nicht verlassen.
Die Behörden hatten ihm seinen Reise-Pass weg-genommen.
Seit gestern hat er ihn zurück.

Ai Weiwei will jetzt bald nach Deutschland reisen.
Hier lebt sein Sohn.
Er ist 6 Jahre alt.
Ai Weiwei will ihn besuchen.
Und er will sich von Ärzten untersuchen lassen.

Viele Menschen auf der ganzen Welt sind froh, dass Ai Weiwei wieder reisen darf.

Zu viele Menschen wollen nach Venedig reisen

Venedig ist eine Stadt in Italien.
In Venedig gibt es viele Wasser-Straßen.
Und sehr alte Gebäude.
So sieht Venedig aus der Luft aus:



Die Rialto-Brücke ist eins der berühmtesten Gebäude in Venedig.
So sieht sie aus:



Viele Menschen finden: Venedig ist eine besonders schöne Stadt.
Sie reisen gern dort-hin.

Der Bürger-Meister von Venedig heißt Luigi Brugnaro.
Er sagt: Venedig hat ein Problem.
Zu viele Touristen kommen in die Stadt.
[Touristen sind Urlaubs-Reisende.]

Luigi Brugnaro sagt: "Wir sind voll, wir können wirklich nicht mehr Touristen auf-nehmen."

Man schätzt: Jedes Jahr reisen 20 bis 30 Millionen Menschen nach Venedig.

Viele Einwohner von Venedig sind schon aus der Stadt weg-gezogen.
Es ist sehr teuer und sehr voll dort.
Sie wollen nicht mehr in Venedig wohnen.

Der Bürger-Meister über-legt, was man dagegen tun kann.
Er über-legt zum Beispiel, ob man Geld bezahlen muss, wenn man den Markt-Platz sehen will.
Ob man eine Eintritts-Karte für das Stadt-Zentrum kaufen muss.
Er findet: Venedig muss wieder schöner werden für seine Bewohner und Bewohnerinnen.

Winfried Langner reist mit dem Traktor zum Nordkap

Willi Langner ist 79 Jahre alt.
Er ist Rentner.
Er hat einen Traktor.
Damit reist er um die Welt.



Im Moment reist Willi Langner mit seinem Traktor von Langenförde bis zum Nordkap.
Lauenförde ist eine kleine Stadt in Nieder-Sachsen.
Dort lebt Willi Langner.

Der Traktor von Willi Langner ist schon alt. Ein Old-Timer.
Er zieht einen kleinen Wohn-Wagen.
Darin übernachtet Willi Langner.
Der Traktor fährt nur sehr langsam.
Willi Langner erzählt: "Für mich ist das genau das richtige Tempo.
Da sieht man wenigstens etwas von der Gegend."

Willi Langner hat seinem Traktor einen Namen gegeben.
Er nennt ihn Robert.

Bald kommt Willi Langner am Nordkap an.
Das Nordkap ist der nördlichste Punkt in Europa.
Es ist in Norwegen.
Bis dorthin ist Willi Langner 3.700 Kilometer weit gefahren.

Wenn er angekommen ist, wird er sich mit der Flagge von Langenförde fotografieren lassen.
Dann reist er wieder zurück.
Im September wird er wieder zu Hause ankommen.
Dort wartet ein großer Empfang auf ihn.

Es ist nicht Willi Langners 1. Traktor-Reise.
Er ist mit Robert auch schon nach Bayern gefahren.
Und nach Mallorca.

Die Bonner Personen-Schiff·fahrt bietet eine Schiff·fahrt für Blinde an

In Bonn gibt es ein neues Angebot.
Blinde und seh·behinderte Menschen können dort jetzt eine besondere Schiff·fahrt machen.
Die Reise ist für sie speziell geplant.


Die Reise·gruppen werden an einem Hotel abgeholt und zum Schiff gebracht.
Zuerst können sie das Schiff erfühlen und bekommen es beschrieben.
Dann fahren sie am Rhein ent·lang.
Und jemand beschreibt, was auf der Strecke zu sehen ist.
Die Schiff·fahrt heißt "Rhein-Sinne".

4 Schülerinnen haben sich das Projekt ausgedacht.
Sie besuchen eine Tourismus-Schule in Köln.
[Ein anderes Wort für Tourismus ist Fremden-Verkehr. 
Es geht um Reisen.]

Die Schülerinnen finden:
Es gibt zu wenig Reise-Angebote für blinde und seh·behinderte Menschen.
Das wollen sie jetzt ändern.

Man kann sich als Gruppe zu der Schiff·fahrt an·melden.
Es müssen mindestens 10 Leute sein.
Der Fahr·preis sind 30 Euro pro Person.

Die Stadt Bonn hofft:
Jetzt kommen mehr blinde und seh·behinderte Menschen nach Bonn.

2 Männer wollen in einem Solar-Flug-zeug die Erde um-runden

Bertrand Piccard und Andre Borschberg haben einen Plan:
Sie wollen 1x rund um die Erde fliegen.
In einem Solar-Flug-zeug.
Vor ihnen hat das noch niemand geschafft.
Wenn es klappt, ist es ein Welt-Rekord.

Das Flug-Zeug heißt "Solar Impulse 2".
Es fliegt mit Sonnen-Energie.
Das heißt: Es braucht kein Benzin.
Es hat Technik auf den Trag-Fächen.
Damit kann es Sonnen-Licht in Energie verwandeln.
Und mit dieser Energie kann es dann fliegen.
So sieht das Flug-zeug aus:



Am 9. März sind Bertrand Piccard und Andre Borschberg gestartet.
In der arabischen Stadt Abu Dhabi.
In 5 Monaten wollen sie dort wieder landen.

Auf ihrer Reise machen sie einige Pausen.
In verschiedenen Ländern.
Zum Beispiel in China und in den USA.

Gerade sind die beiden Piloten in Indien.
Ihre Pause dort ist länger als geplant.
Weil das Wetter schlecht ist.
Es soll starken Regen geben.
Deswegen starten sie erst 2 Tage später.

Auf dem Flug um die Welt gibt es 2 Strecken, die besonders gefährlich sind.
Die Piloten müssen über 2 große Meere fliegen: über den Pazifik und über den Atlantik.
Dann müssen sie mehrere Tage am Stück fliegen, ohne zu landen.
Dabei dürfen die Piloten keine Fehler machen.
Sonst wird es gefährlich.

Bertrand Piccard und Andre Borschberg geht es nicht um den Welt-Rekord.
Das ist nicht ihr Ziel.
Sie wollen zeigen: Eine so große Reise geht auch ohne Benzin.
Es geht auch ohne Umwelt-Verschmutzung.
Die beiden sagen: "2015 kann zu dem Jahr werden, in dem wir aufhören, unseren Planeten zu zerstören."
Das wollen sie mit ihrem Flug erreichen.
Sie wollen eine Zukunft mit sauberer Energie.

Bertrand Piccard ist ein Abenteurer.
Er kommt aus der Schweiz.
So sieht er aus:



Er war auch der 1. Mensch, der in einem Heiß-Luft-Ballon um die Welt geflogen ist.
Er ist Wissenschaftler und Psychiater.

André Broschberg kommt auch aus der Schweiz.
Er ist Pilot.
So sieht er aus:

Hugh Jackman fährt gerne Zug

Hugh Jackman ist Schauspieler.
Er hat in vielen bekannten Filmen mitgespielt.
Zum Beispiel in diesen:

  • X-Men
  • Van Helsing
  • Les Misérables

Er hat schon viele Preise gewonnen.

Hugh Jackman ist 46 Jahre alt.
So sieht er aus:

Jetzt hat Hugh Jackman erzählt: Er fährt gerne Zug.
Er sagt:
"Ich habe Züge immer geliebt.
Als ich 18 war, hatte ich ein Interrail-Ticket und habe viele Nächte damit verbracht, in Zügen zu schlafen.
Ich habe auf vielen Fußböden geschlafen, vor den Toiletten."

Heute freut er sich, wenn er bequemer reisen kann.

Er sagt:
"Glaub mir, jedes Mal, wenn ich in diesem schönen Zug in einem bequemen Sitz sitze, schätze ich es sehr."

Gerade macht Hugh Jackman Werbung für seinen neuen Film.
Der Film heißt "Chappie".
Es geht darin um einen Polizei-Roboter.
Auf dieser Werbe-Reise ist Hugh Jackman auch mit dem Zug gefahren.

Ein Inder fährt mit dem Fahrrad von Schweden nach Indien - aus Liebe

Pradyumna Kumar ist 65 Jahre alt.
Er wurde in Indien geboren.
In einem kleinen Dorf.
Sein Spitz-Name ist PK.
So sieht er aus:



Vor 38 Jahren hat Pradyumna Kumar eine Frau kennen-gelernt.
Und er hat sich in sie verliebt.
Sie heißt Lotta.
Sie kam aus Schweden.
Sie war nur auf einer Reise in Indien.

Lotta hat sich auch in Pradyumna Kumar verliebt.
Aber sie musste zurück nach Schweden.
Sie hat dort eine Berufs-Ausbildung gemacht.

Aber Pradyumna Kumar konnte seine Liebe nicht vergessen.
Er konnte sich kein Flug-Ticket nach Schweden kaufen.
Dafür hatte er zu wenig Geld.
Aber er hat sich ein Fahrrad gekauft.



Dann ist Pradyumna Kumar mit dem Fahrrad losgefahren.
Von Indien bis nach Schweden.
Das sind mehr als 7.000 Kilometer.
Das war am 22. Januar 1977.
Also vor 38 Jahren.

Auf der Reise hat er etwas Geld verdient.
Er hat Menschen gemalt.
Und die Bilder verkauft.
Unterwegs haben Menschen ihm etwas zu essen gegeben.
Oder sie haben ihn bei sich über-nachten lassen.

Pradyumna Kumar hatte eine Sorge.
Er hat gehofft, dass Lotta auf ihn wartet.
Aber er war sich nicht sicher.

Die Reise hat mehr als 4 Monate gedauert.
Dann kam Pradyumna Kumar in Schweden an.
Lotta hatte auf ihn gewartet.
Und sie war immer noch in ihn verliebt.

Lotta und Pradyumna Kumar haben geheiratet.
Sie haben 2 Kinder bekommen.
Pradyumna Kumar hat als Kunst-Lehrer in Schweden gearbeitet.

Pradyumna Kumar fährt immer noch Fahrrad.
Seine Frau Lotta hat ihm verboten, mit dem Auto zu fahren.
Er erklärt auch warum: "Sie sagt, ich sei viel zu verträumt dazu."

Die "MS Amadea" wird das neue Traum-Schiff

"Das Traum-Schiff" ist eine Fernseh-Serie.
Es gibt sie schon sehr lange.
Schon seit 34 Jahren.
Sie kommt beim Sender ZDF.

Sascha Hehn spielt schon lange bei der Serie mit.
Jetzt spielt er den Kapitän des Traum-Schiffs.

Bis jetzt wurde die Serie auf der "MS Deutschland" gedreht.
Die "MS Deutschland" ist ein Schiff.
Aber jetzt gibt es ein Problem.
Die Firma, der das schiff gehört, ist pleite.
Sie haben kein Geld mehr.
Deshalb wurde ein neues Schiff für die Fernseh-Serie gebraucht.
Ab jetzt wird sie auf der "MS Amadea" gedreht.
So sieht das Schiff aus:



Die 1. Folgen auf der "MS Amadea" werden im Februar gedreht.
2016 kommen sie dann im Fernsehen.

Die 1. Reise des neuen Schiffes geht nach Macao.
Das ist in Süd-China.
Danach fährt das Fernseh-Team zu den Cook-Inseln.
Diese Inseln liegen vor Neuseeland.

600 Gäste haben auf dem Schiff Platz.
Das Schiff wurde 1990 gebaut.
Es ist jetzt 25 Jahre alt.