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Einträge zum Stichwort: Polizei

4 Männer sterben in der Silvester·nacht durch Böller

Zu Silvester haben viele Menschen Raketen und Böller gezündet.
Vor Silvester gab es verschiedene Meinungen dazu.
Viele Menschen finden:
Privates Feuerwerk sollte in Deutschland verboten werden.
Andere Menschen finden:
Es soll kein Verbot geben.
Alle Menschen sollen es selbst entscheiden.

4 Männer sind in der Silvesternacht durch Böller gestorben.

Einer der Unfälle ist in Bayern passiert.
In Eschlkam in der Oberpfalz.
Der 18-jährige Mann hat einen Böller gezündet.
Und er hat den Böller in ein Plastik·rohr gesteckt.
Diese Explosion war sehr gefährlich.
Der Mann ist danach an seinen Verletzungen gestorben.
Ärzt*innen konnten ihn nicht mehr wieder·beleben.

Der weiterer Unfall ist in Koblenz passiert.
Auch da ist ein 18-jähriger Mann beim Anzünden eines Böllers schwer verletzt worden.
Auch er ist an den Verletzungen gestorben.

Björn Neureuter ist der Polizei·direktor in Koblenz.
Er sagt:
„Ein solcher Vorfall ist immer tragisch und gerade für die Angehörigen nicht in Worte zu fassen.
Er zeigt aber einmal mehr auf, wie gefährlich der Umgang mit Feuerwerks·körpern sein kann.“

Der dritte Mann war 22 Jahre alt.
Er ist in der Stadt Boxberg in Sachsen gestorben.
Weil er sich an einer Kugel·bombe verletzt hat.
Er ist noch am Unfall·ort gestorben.

Ein vierter Mann ist in Leipzig gestorben.
Er wurde 17 Jahre alt.
Auch er hatte sich an einem Böller schwer verletzt.
Er wurde ins Krankenhaus gebracht.
Aber dort ist er gestorben.

Silvester in Berlin

Vor einem Jahr gab es in Berlin an Silvester Unruhen.
Es gab viel Gewalt.
Es wurden zum Beispiel Rettungs·wagen und die Feuerwehr angegriffen.
Darum waren viele Menschen dieses Jahr an Silvester unsicher.
Sie wussten nicht:
Wird so etwas an Silvester in Berlin auch in diesem Jahr wieder passieren?

In der Silvester·nacht waren in Berlin 5.000 Polizist*innen im Einsatz.
So viele wie noch nie vorher an Silvester.
Sie waren aus verschiedenen Bundes·ländern nach Berlin gekommen.

27 Menschen wurden nachts ins Unfall·krankenhaus Berlin gebracht.
Sie hatten schwere Augen·verletzungen, Brand·wunden und Spreng·verletzungen an den Händen sowie im Gesicht.
Viele von ihnen mussten operiert werden.

Mehr als 300 Menschen wurden in der Nacht festgenommen.
Die meisten von ihnen wegen verbotenen Angriffen mit Böllern und Raketen.
An vielen Stellen in der Stadt haben Menschen mit Feuer·werk auf andere geschossen.
Dabei wurden 15 Polizist*innen verletzt.

Es gab mehrere große Feuerwehr·einsätze in der Nacht.
In Spandau und Neukölln haben 2 Mehr·familien·häuser gebrannt.
Weil Raketen das Dach in Brand gesetzt haben.

Die größte Silvesterfeier in Berlin gab es am Brandenburger Tor.
Dort haben 65 Tausend Menschen zusammen gefeiert.
Die Feier konnte man auch im Fernsehen sehen.

Barbara Slowik ist die Polizei·präsidentin von Berlin.
Sie sagt:
Die aller·meisten Berliner*innen haben friedlich Silvester gefeiert.
Fast alle.
Man kann auch sagen: 99,9% der Berliner*innen.
Trotzdem sagt sie auch:
Es ist eine große Stadt mit sehr vielen Menschen.
Unruhen kann man in so einer Nacht nicht ganz verhindern.

Die Polizei verteilt Schokolade statt Knöllchen

Giengen an der Brenz ist eine Stadt in Baden-Württemberg.
Dort arbeiten Sandra Wendt und Dennis Incalcaterra.
Sie arbeiten beim Ordnungs·amt.
Das bedeutet:
Sie kontrollieren zum Beispiel die Park·plätze in der Stadt.
Manchmal parken Menschen falsch.
Oder sie haben keinen Fahr·schein.
Dann verteilen Sandra Wendt und Dennis Incalcaterra Knöllchen.
Das heißt:
Die falsch parkenden Menschen müssen eine Geld·strafe bezahlen.

Aber:
Im Moment verteilen Sandra Wendt und Dennis Incalcaterra nicht nur Knöllchen.
Sie verteilen auch Schokolade.
An die Menschen, die richtig parken.

Marco Valentini hat Schokolade an seinem Auto gefunden.
Er sagt:
"Ich war jetzt mal positiv überrascht und sehr erfreut, dass man hier kein Knöllchen kriegt."
[Positiv überrascht bedeutet: Er ist überrascht. Und er freut sich darüber.]
Und er findet:
"Die können gern Ostern wieder·kommen und Hasen verteilen."

Cheyenne Ochsenknecht wehrt sich gegen Dick·pics

Cheyenne Ochsenknecht ist Model und Influencerin.
Sie ist 23 Jahre alt.
So sieht sie aus:

Cheyenne Ochsenknecht bekommt viele Nachrichten im Internet.
Zm Beispiel bei Instagram.
Auch von Menschen, die sie gar nicht kennt.

Cheyenne Ochsenknecht bekommt immer wieder Dick·pics geschickt.
Also Fotos von Penissen.
Obwohl sie es nicht will.

Cheyenne Ochsenknecht schreibt dazu:
"Dickpic-Alarm!
Soll ruhig jeder wissen, was wir Frauen täglich aushalten müssen.
Ihr kotzt mich an."

Cheyenne Ochsenknecht wehrt sich jetzt gegen die Männer.
Sie zeigt sie bei der Polizei an.

Dick·pics zu verschicken ist verboten.
Man kann eine Strafe dafür bekommen.
Entweder eine Geld·strafe.
Oder man muss bis zu einem Jahr lang ins Gefängnis.

Star-Lexikon

Wer ist Cheyenne Ochsenknecht?

Cheyenne Savannah Ochsenknecht ist 25 Jahre alt.

Sie arbeitet als Model.
So sieht sie aus: 

https://www.instagram.com/p/CLUjjD2h9wZ/

Cheyenne Ochsenknechts Vater ist der Schauspieler Uwe Ochsenknecht.
Ihre Mutter ist Natascha Ochsenknecht.
Ihre Brüder Wilson Gonzalez Ochsenknecht und Jimi Blue Ochsenknecht sind auch Schauspieler.
Und ihr Bruder Rocco Stark ist Schauspieler und Sänger.

Zusammen mit ihrer Mutter hat Cheyenne Ochsenknecht ein Buch geschrieben.
Es heißt: Wehr Dich! Wie Mutter und Tochter gegen den Hass im Netz kämpfen.
[Hass im Netz bedeutet hier:
Hass im Internet.]

Cheyenne Ochsenknecht ist verheiratet.
Ihr Mann heißt Nino Sifkovits.
Cheyenne Ochsenknecht will in der Öffentlichkeit nichts über ihre Beziehung erzählen.
Sie findet:
Es ist privat.

Im März 2021 haben Cheyenne Ochsenknecht und Nino Sifkovits ein Baby bekommen.
Es ist ein Mädchen.
Das Baby heißt Mavie.
Jetzt ist Cheyenne Ochsenknecht wieder schwanger.
Bald bekommen ihr Mann und sie noch ein Baby.


Was ist ein Dick·pic?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man: Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars jetzt Fremd·wörter.

Heute: Was ist ein Dick·pic?

Dickpic ist ein englisches Wort.
So spricht man es aus: Dick·pick.
Es setzt sich aus 2 Wörtern zusammen:
Dick ist das englische Wort für Penis oder Schwanz.
Und pic ist die Kurzform für picture.
Das heißt übersetzt Bild oder Foto.

Ein Dick·pic ist also ein Foto von einem Penis.

Meistens machen Männer Dick·pics.
Sie fotografieren ihren steifen Penis und verschicken das Foto an Frauen.
Als SMS oder als Nachricht bei Instagram oder Facebook.
Manchmal an Frauen, die sie kennen.
Manchmal aber auch an Frauen, die sie nicht kennen.

Die meisten Frauen wollen keine Dick·pics bekommen.

Und:
Dick·pics zu verschicken, ist verboten.
Wenn die andere Person das Foto nicht haben will.
Es ist eine Straf·tat.
Das heißt:
Eine Frau bekommt ein Dick·pic aufs Handy geschickt.
Sie will das Dick·pic nicht haben.
Sie hat den Mann nicht um das Dick·pic gebeten.
Aber er hat es ihr trotzdem geschickt.

Dann kann die Frau die andere Person bei der Polizei anzeigen. 

Die Straf·tat heißt:
Unerlaubte Verbreitung pornografischer Schriften.
Das bedeutet:
Eine Person verschickt Nackt·bilder.
Man kann sagen:
Das ist pornografisch.
Und niemand wollte die Dick·pics geschickt bekommen.
Darum nennt man es auch unerlaubte Verbreitung.

Welche Strafe kann man fürs Verschicken bekommen?

Bis zu einem Jahr Gefängnis·strafe oder eine Geld·strafe.

Man kann ein Dick·pic bei der Polizei anzeigen.
Oder auf dieser Internet·seite.

Möchtest Du Dir ein Fremd·wort wünschen?
Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.

Eine 16-Jährige gibt ein verlorenes Portemonnaie mit über 7.000 Euro ab

Ein 16-jähriges Mädchen hat ein Portemonnaie auf der Straße gefunden.
[Portemonnaie ist ein anderes Wort für Geld·beutel.
So spricht man es aus: Port-mo-nee
.]
In der nord·deutschen Stadt Cuxhaven.
Das Portemonnaie lag in der Nähe einer Baustelle auf der Straße.

Das Mädchen hat die Polizei angerufen.
Es hat der Polizei gesagt:
In dem Portemonnaie sind 7 Tausend Euro.
Und es hat gesagt:
Es bringt das Portemonnaie mit dem Geld zur Polizei·wache.

Die Polizei konnte noch am selben Abend den Besitzer finden.
Er hat sein Portemonnaie zurück·bekommen.
Und das Geld.

Die Polizei sagt:
Die Finderin hat dafür einen Finder·lohn bekommen.

Ein Mann bestellt ein Küchen·gerät und bekommt ein Paket mit Drogen

Ein 74-jähriger Mann hat ein Küchen·gerät gekauft.
Er hat es im Internet bestellt.
Dann kam das Päckchen bei ihn zu Hause an.
Aber im Päckchen war kein Küchen·gerät.
Statt·dessen waren Drogen in dem Päckchen.
Die Drogen Marihuana und Haschisch.

Der Mann hat das Päckchen an die Polizei über·geben.
Die Polizei glaubt:
Wahrscheinlich wurde das Päckchen beim Versand vertauscht.

Bis jetzt weiß die Polizei noch nicht:
Wer hat die Drogen bestellt?
Und hat die Person jetzt ein neues Küchen·gerät bekommen?

Ein Dieb macht einen dummen Fehler und wird erwischt

Am letzte Freitag gab es einen Einbruch in der Nähe der Stadt Landau.
In Edenkoben in Rheinland-Pfalz.
2 Diebe sind dort in einen Kiosk gegangen.
Sie haben dort einen Brief ab·gegeben und eine Brief·marke für den Brief gekauft.
Aber das war nur eine Ablenkung.
Die beiden Diebe haben in dem Kiosk 50 E-Zigaretten gestohlen.
Und mehrere Feuer·zeuge.

E-Zigarette ist die Abkürzung für Elektrische Zigarette.
So wie auf diesem Bild:

Die Diebe sind mit den E-Zigaretten abgehauen.
Aber dabei haben sie einen Fehler gemacht.
Die beiden Diebe hatten zur Ablenkung einen Brief im Kiosk abgegeben.
Aber der jüngere der beiden Diebe hatte seinen richtigen Namen und seine richtige Adresse auf den Brief geschrieben.
So konnte die Polizei ihn sofort finden.

Polizist*innen sind zu seiner Wohnung gefahren.
Dort haben sie die gestohlenen E-Zigaretten gefunden.
Jetzt wird ein Gericht entscheiden:
Welche Strafe bekommen die beiden Männer für den Diebstahl?

Erste Untersuchungs·ergebnisse zum Tod von Matthew Perry

Vor einigen Tagen ist der Schauspieler Matthew Perry gestorben.
Einfachstars hat darüber berichtet.
Hier kann man den Bericht lesen.

Bis jetzt weiß man nicht sicher:
Woran ist Matthew Perry gestorben?
Sein toter Körper wurde von der Polizei untersucht.
Aber bis jetzt konnten noch nicht alle Untersuchungen gemacht werden.
Manche der Untersuchungen dauern länger.
Aber einige Ergebnisse gibt es schon.

Viele Menschen haben vermutet:
Vielleicht hat Matthew Perry Drogen genommen.
Vielleicht ist er daran gestorben.
Vielleicht hat er zuviel von der Droge Fentanyl genommen.
So spricht man das Wort aus: Fen-ta-nül.
Diese Droge hat Matthew Perry früher genommen.
Er hat in seiner Lebens·geschichte darüber geschrieben.

Das Blut von Matthew Perry wurde untersucht.
Das Ergebnis war:
Er ist nicht an der Droge Fentanyl gestorben.
Aber er hatte viele Medikamente genommen.
Medikamente gegen Schmerzen.
Medikamente gegen Angst.
Und Medikamente gegen Depressionen.
[Depression ist eine Krankheit.
Menschen mit einer Depression fühlen sich oft traurig und kraft·los
.]
Vielleicht hat Matthew Perry zu viele Medikamente durch·einander genommen?
Das weiß man bis jetzt noch nicht.
Dafür muss sein Blut noch genauer untersucht werden.
Das kann bis zu einem halben Jahr lang dauern.
Erst dann kennt man die Todes·ursache mit Sicherheit.

Eine Frau versprüht Deo im Bade·zimmer und sprengt ihre Wohnung

In Oberhausen gab es eine Explosion in einem Wohn·haus.
Die Explosion hatte mit Deospray zu tun.
Bis jetzt weiß man noch nicht:
Was ist genau in dem Wohn·haus passiert?

Eine Frau war in ihrem Bade·zimmer.
Dort hat sie sehr viel Deo versprüht.
Die Feuerwehr hat später mehrere leere Spray·dosen im Bad gefunden.
Das Deo in der Luft hat sich dann entzündet.
So kam es zu der Explosion.
Aber bis jetzt weiß man noch nicht:
Warum hat sich das Deo entzündet?

Das alles ist am letzten Freitag passiert.
Um 23.30 Uhr war ein lauter Knall zu hören.
Das war die Explosion.
Dabei sind viele Fenster·scheiben kaputt·gegangen.
In dem Wohnhaus.
Aber auch an parkenden Autos auf der Straße.

Polizei und Feuerwehr kamen schnell zu dem beschädigten Wohn·haus.
Die Polizei hat im Haus eine 22-jährige Frau gefunden.
Sie war schwer verletzt.
Sie wurde von einem Notarzt·wagen ins Krankenhaus gebracht.
Später hat die Polizei fest·gestellt:
Die Frau hatte die Explosion verursacht.
Sie hatte das Deo im Bad versprüht.

Zuerst mussten auch alle anderen Bewohner*innen das Wohn·haus verlassen.
Fachleute waren sich nicht sicher:
Könnte das Haus durch die Explosion vielleicht einstürzen?
Aber das ist nicht passiert.
Bald konnten die Bewohner*innen zurück in ihre Wohnungen.

Fachleute untersuchen den Fall jetzt.
Sie wollen genauer heraus·finden:
Was ist vor der Explosion passiert?
Warum gab es eine Explosion?