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Peach Fuzz ist die Pantone-Farbe des Jahres 2024

Pantone ist eine Firma.
Sie arbeitet mit Farben.
Sie hilft Menschen dabei, die richtige Farbe zu finden.
Zum Beispiel, um etwas zu drucken.
Oder um etwas anzustreichen.

Deshalb gibt die Firma Pantone den Farben Nummern.
So kann man immer wieder dieselbe Farbe wieder·finden.
Und alle Menschen können die Farbe auf die·selbe Art mischen.
Einmal im Jahr wählt die Firma die Farbe des Jahres.
Jetzt wurde die Farbe des Jahres 2024 gewählt.
Sie heißt Pech Fuzz.

Peach Fuzz heißt übersetzt: Pfirsich Flaum.
So spricht man es aus: Pietsch Fass.

Hier kann man die Farbe des Jahres sehen.

Die Firma Pantone sagt:
Alle Menschen haben Sehnsucht nach Nähe.
Sie wollen sich mit anderen Menschen verbunden fühlen.
Darum ist die Farbe des Jahres 2024 eine warme Farbe.
Die Farbe drückt Mit·gefühl aus.
Sie soll sich wie eine Umarmung anfühlen.
Die Farbe ist modern und jung.
Und trotzdem ist sie zeit·los.
Das bedeutet:
Sie kommt nicht aus der Mode.


Die Polizei verteilt Schokolade statt Knöllchen

Giengen an der Brenz ist eine Stadt in Baden-Württemberg.
Dort arbeiten Sandra Wendt und Dennis Incalcaterra.
Sie arbeiten beim Ordnungs·amt.
Das bedeutet:
Sie kontrollieren zum Beispiel die Park·plätze in der Stadt.
Manchmal parken Menschen falsch.
Oder sie haben keinen Fahr·schein.
Dann verteilen Sandra Wendt und Dennis Incalcaterra Knöllchen.
Das heißt:
Die falsch parkenden Menschen müssen eine Geld·strafe bezahlen.

Aber:
Im Moment verteilen Sandra Wendt und Dennis Incalcaterra nicht nur Knöllchen.
Sie verteilen auch Schokolade.
An die Menschen, die richtig parken.

Marco Valentini hat Schokolade an seinem Auto gefunden.
Er sagt:
"Ich war jetzt mal positiv überrascht und sehr erfreut, dass man hier kein Knöllchen kriegt."
[Positiv überrascht bedeutet: Er ist überrascht. Und er freut sich darüber.]
Und er findet:
"Die können gern Ostern wieder·kommen und Hasen verteilen."

Till Schweiger spricht über seine Fehler

Til Schweiger ist Schauspieler.
Er ist 59 Jahre alt.
So sieht er aus:

In den letzten Monaten gab es schwere Vorwürfe gegen Til Schweiger.
Es ging dabei um die Arbeitsbedingungen bei seinen Filmen.
Und um Alkohol.
Einfachstars hat darüber berichtet.
Hier kann man den Bericht lesen.

Jetzt hat Til Schweiger darüber gesprochen.
Er sagt:
Er hat Fehler gemacht.

Til Schweiger macht jetzt eine Therapie.
Das bedeutet:
Er spricht mit einem Fach·mann oder einer Fach·frau darüber.

Til Schweiger sagt:
"Ich bin mit mir schon immer im Reinen gewesen.
Auch, wenn ich mal Scheiße gebaut habe.
Es ist in Ordnung, Fehler zu machen.
Man muss dafür aber auch gerade·stehen, sich entschuldigen und – daran halten sich viele Leute nicht – die Fehler nicht den anderen in die Schuhe schieben oder mit dem Finger auf andere zeigen."

Dann hat Til Schweiger ein Video von sich selbst gesehen.
Darüber war er erschrocken.
Und dann hat er beschlossen:
"Jetzt ist Schluss!
Jetzt musst Du etwas ändern!"

In der Therapie hat TilSchweiger er viel über sich gelernt.
Er erzählt:
"Das kann ich hier nicht erzählen.
Ich wusste seit Jahren, dass ich zu viel Alkohol getrunken haben.
Inzwischen geht es mir sehr viel besser.
Ich schlafe besser, ich habe mehr Energie.
Wenn mein Rücken mitspielt, mache ich viel Sport."

Und noch etwas will Til Schweiger verändern.
Er sagt:
"Ich möchte nicht, dass jemand Angst vor mir hat."

Cheyenne Ochsenknecht wehrt sich gegen Dick·pics

Cheyenne Ochsenknecht ist Model und Influencerin.
Sie ist 23 Jahre alt.
So sieht sie aus:

Cheyenne Ochsenknecht bekommt viele Nachrichten im Internet.
Zm Beispiel bei Instagram.
Auch von Menschen, die sie gar nicht kennt.

Cheyenne Ochsenknecht bekommt immer wieder Dick·pics geschickt.
Also Fotos von Penissen.
Obwohl sie es nicht will.

Cheyenne Ochsenknecht schreibt dazu:
"Dickpic-Alarm!
Soll ruhig jeder wissen, was wir Frauen täglich aushalten müssen.
Ihr kotzt mich an."

Cheyenne Ochsenknecht wehrt sich jetzt gegen die Männer.
Sie zeigt sie bei der Polizei an.

Dick·pics zu verschicken ist verboten.
Man kann eine Strafe dafür bekommen.
Entweder eine Geld·strafe.
Oder man muss bis zu einem Jahr lang ins Gefängnis.

Star-Lexikon

Wer ist Cheyenne Ochsenknecht?

Cheyenne Savannah Ochsenknecht ist 25 Jahre alt.

Sie arbeitet als Model.
So sieht sie aus: 

https://www.instagram.com/p/CLUjjD2h9wZ/

Cheyenne Ochsenknechts Vater ist der Schauspieler Uwe Ochsenknecht.
Ihre Mutter ist Natascha Ochsenknecht.
Ihre Brüder Wilson Gonzalez Ochsenknecht und Jimi Blue Ochsenknecht sind auch Schauspieler.
Und ihr Bruder Rocco Stark ist Schauspieler und Sänger.

Zusammen mit ihrer Mutter hat Cheyenne Ochsenknecht ein Buch geschrieben.
Es heißt: Wehr Dich! Wie Mutter und Tochter gegen den Hass im Netz kämpfen.
[Hass im Netz bedeutet hier:
Hass im Internet.]

Cheyenne Ochsenknecht ist verheiratet.
Ihr Mann heißt Nino Sifkovits.
Cheyenne Ochsenknecht will in der Öffentlichkeit nichts über ihre Beziehung erzählen.
Sie findet:
Es ist privat.

Im März 2021 haben Cheyenne Ochsenknecht und Nino Sifkovits ein Baby bekommen.
Es ist ein Mädchen.
Das Baby heißt Mavie.
Jetzt ist Cheyenne Ochsenknecht wieder schwanger.
Bald bekommen ihr Mann und sie noch ein Baby.


Was ist ein Dick·pic?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man: Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars jetzt Fremd·wörter.

Heute: Was ist ein Dick·pic?

Dickpic ist ein englisches Wort.
So spricht man es aus: Dick·pick.
Es setzt sich aus 2 Wörtern zusammen:
Dick ist das englische Wort für Penis oder Schwanz.
Und pic ist die Kurzform für picture.
Das heißt übersetzt Bild oder Foto.

Ein Dick·pic ist also ein Foto von einem Penis.

Meistens machen Männer Dick·pics.
Sie fotografieren ihren steifen Penis und verschicken das Foto an Frauen.
Als SMS oder als Nachricht bei Instagram oder Facebook.
Manchmal an Frauen, die sie kennen.
Manchmal aber auch an Frauen, die sie nicht kennen.

Die meisten Frauen wollen keine Dick·pics bekommen.

Und:
Dick·pics zu verschicken, ist verboten.
Wenn die andere Person das Foto nicht haben will.
Es ist eine Straf·tat.
Das heißt:
Eine Frau bekommt ein Dick·pic aufs Handy geschickt.
Sie will das Dick·pic nicht haben.
Sie hat den Mann nicht um das Dick·pic gebeten.
Aber er hat es ihr trotzdem geschickt.

Dann kann die Frau die andere Person bei der Polizei anzeigen. 

Die Straf·tat heißt:
Unerlaubte Verbreitung pornografischer Schriften.
Das bedeutet:
Eine Person verschickt Nackt·bilder.
Man kann sagen:
Das ist pornografisch.
Und niemand wollte die Dick·pics geschickt bekommen.
Darum nennt man es auch unerlaubte Verbreitung.

Welche Strafe kann man fürs Verschicken bekommen?

Bis zu einem Jahr Gefängnis·strafe oder eine Geld·strafe.

Man kann ein Dick·pic bei der Polizei anzeigen.
Oder auf dieser Internet·seite.

Möchtest Du Dir ein Fremd·wort wünschen?
Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.

2 Stände an einem Berliner Weihnachts·markt brennen

In Berlin gibt es viele Weihnachts·märkte.
Einer davon ist am Alexander·platz.
Dort haben gestern 2 Stände gebrannt.
Es waren Buden aus Holz.

Dabei wurde eine Person leicht verletzt.
Die Person wurde ins Kranken·haus gebracht.
Wahrscheinlich war es der Besitzer eines der beiden Stände.

Die Berliner Feuer·wehr schrieb eine halbe Stunde später im Internet:
"Das Feuer ist gelöscht.
Die Einsatz·stelle ist unter Kontrolle!"

Einsatz·stelle bedeutet:
An diesem Ort hat die Feuerwehr den Brand gelöscht.

Der Grund für den Brand wird noch untersucht.
Die Polizei hat sich die beiden Stände heute noch mal genauer angeschaut.
In einem der Stände war eine Gas·kartusche.
Also ein Behälter mit flüssigem Gas.
Vielleicht hat das mit dem Brand zu tun.
Aber man weiß es noch nicht sicher.

Fische in einem Aquarium bekommen Geschenke vom Nikolaus

Das Multimar Watt·forum ist an der Nordsee.
In der Stadt Tönning.
Man kann dort Führungen durch das Watten·meer besuchen.
Man kann mit dem Schiff fahren.
Oder Hoch·see·vögel beobachten.
Und es gibt große Aquarien.
In den Aquarien können Besucher*innen Fische und andere Meeres·tiere beobachten.

Heute besucht ein Taucher das Aquarium.
Der Taucher ist als Nikolaus verkleidet.
Und er bringt den Fischen und Meeres·tieren kleine Geschenke.

Gestern hat der Taucher das auch schon gemacht.
Als Probe.

.

Timo Kaminski leitet das Aquarium.
Er ist der Nikolaus-Taucher.
Welche Geschenke hat er für die Fische und Meeres·tiere?
Er hat Futter für sie:

  • Scampi
  • Hummer
  • Stücke von Makrele [Makrelen sind Fische.]
  • Kalmare [Kalmare sind Tinten·fische.]

Das Aquarium ist sehr groß.
In dem Becken sind 250 Tausend Liter Wasser.
Darin leben diese Fische:

  • Dorsche
  • Katzen·haie
  • See·wölfe
  • Nagel·rochen
  • Störe 
  • Stein·butte

Heute um 15 Uhr können Besucher*innen im Multimar Watt·forum bei der Nikolaus·bescherung dabei sein.
Über ein Mikrofon können sie dem Taucher im Becken Fragen stellen.

Star-Lexikon

Wer ist der Nikolaus?

Nikolaus heißt mit ganzem Namen Nikolaus von Myra.
Myra ist eine Stadt in der Türkei.
Nikolaus ist vor fast 2000 Jahren dort geboren.
An einem 6. Dezember.
Deswegen heißt der 6. Dezember bei uns Nikolaus-Tag.

Nikolaus ist mit 70 Jahren gestorben. 

Nikolaus war ein Bischof.
Ein Bischof ist eine wichtige Person in der christlichen Kirche.
Christen glauben an Jesus Christus und die Bibel.

Nikolaus wurde von anderen Menschen gehasst.
Weil er Christ war.
Er wurde geschlagen und er kam ins Gefängnis. 

Nikolaus hat sein Geld an arme Menschen gegeben.
Er ist ein Heiliger der christlichen Kirche.
Ein Heiliger ist ein Vorbild für andere Christ*innen. 

Am 6. Dezember stellen wir unsere Stiefel vor die Tür.
Wir hoffen auf ein Geschenk vom Nikolaus.


Diesen Text hat Dorit Remmert geschrieben.
Bei einer Leichte-Sprache-Schulung am Kinder- und Jugendtheater Dortmund.

Not·schlaf·stellen für wohnungs·lose Menschen sind an vielen Orten über·füllt

Im Moment ist es an vielen Orten sehr kalt.
Es hat stark geschneit.
Nachts sind die Temperaturen überall in Deutschland unter 0 Grad.

Das ist ein Problem für wohnungs·lose Menschen.
Sie brauchen dringend Not·schlaf·stellen.
Aber an vielen Orten sind die Not·schlaf·stellen sehr überfüllt.
Vor allem in Berlin.
Die Schlafsäle sind alle belegt.
Darum müssen die Menschen dort auch im Speise·saal schlafen.

Sebastian Peters berichtet:
"Praktisch ist in den Betten·zimmern kein Platz für mehr Betten.
Also bleiben die Obdachlosen nach dem Abend·essen im Speise·saal und machen es sich auf Boden und Bänken so bequem wie möglich."

An den meisten Orten gibt es genug Decken für die wohnungs·losen Menschen.
Aber Schlaf·säcke werden fast überall gebraucht.
Darum bitten die Not·schlaf·stellen um Spenden.

In Berlin gibt es auch den Kälte·bus.
Er fährt nachts durch Berlin und versorgt wohnungs·lose Menschen.
Dort rufen etwa 100 Menschen pro Nacht an.
Sebastian Peters erzählt:
"Insbesondere für mobilitäts·eingeschränkte Personen werden kaum Unterkünfte gefunden.
Sie müssen häufig mit Tee und Schlaf·säcken auf der Straße versorgt werden."

Mobilitäts·eingeschränkte Menschen sind zum Beispiel Menschen im Roll·stuhl oder Menschen mit Krücken.

Alle Menschen sind also aufgefordert:
Achten Sie jetzt im Winter auf wohnungs·lose Menschen.
Schauen Sie, ob die Personen ansprechbar sind.
Fragen Sie, ob sie etwas brauchen.
Rufen Sie die Kälte- oder Wärme·busse.
Oder im Notfall die Feuerwehr.

Heute ist Badewannen-Party-Tag

Heute ist Badewannen-Party-Tag.
Es ist ein amerikanischer Welttag.
Dort heißt er: Bathtub Party Day.
So spricht man das aus: Bahs·tabb Party Dey.

Das amerikanische Ehepaars Ruth und Thomas Roy hat den Badewannen-Party-Tag erfunden.
Sie haben 85 eigene Welt·tage erfunden und eingetragen.
Er wurde im Jahr 1996 erfunden.
Also vor 27 Jahren.

Man weiß nicht:
Warum ist der Badewannen-Party-Tag am 5. Dezember?
Aber:
An einem kalten Winter·tag tut eine heiße Badewanne besonders gut.
Man kann den Badewannen-Party-Tag alleine in der Badewanne feiern.
Mit einem guten Buch und einem leckeren Getränk.
Oder zusammen mit mehreren in der Badewanne oder in einem Whirl·pool.

Außerdem sind heute noch diese Welt·tage:

  • Welt·boden·tag
  • Internationaler Tag des Ninja
  • Internationaler Tag des Ehren·amtes
  • Vater·tag in Thailand


Anne Will moderiert ihre letzte Talk Show

Anne Will ist Moderatorin.
Sie ist 57 Jahre alt.
So sieht sie aus:

Anne Will hat viele Jahre lang eine Talk Show moderiert.
Also eine Gesprächs·sendung.
Die Sendung heißt wie sie: Anne Will.

Die Sendung lief immer Sonntag abends.
Anne Will hat sie seit 2007 moderiert.
In der Sendung wird über Politik gesprochen.

Am Ende ihrer letzten Sendung hat Anne Will sich verabschiedet.
Mit einem Gedicht von Hermann Hesse:
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…
Wohlan denn, Herz, nimm‘ Abschied und gesunde!

Und sie sagt:
"Auch wenn das jetzt pathetisch klingt:
Es war mir eine Ehre!"

Pathetisch bedeutet: übertrieben feierlich.

Ab Januar 2024 nimmt eine neue Moderatorin die Sendung: Caren Miosga.