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Einträge zum Stichwort: Politik

Xavier Naidoo tritt bei einer Demo der Reichs-Bürger auf

Xavier Naidoo ist ein deutscher Musiker.
Er ist 43 Jahre alt.
Er hat viele bekannte Lieder geschrieben und gesungen.
Zum Beispiel diese:

  • Nicht von dieser Welt
  • Sie sieht mich nicht
  • Sag es laut

Für seine Musik hat Xavier Naidoo viele Preise gewonnen.
So sieht er aus:

Jetzt wundern sich viele seiner Fans.

Xavier Naidoo war am Tag der deutschen Einheit bei einer Demonstration.
Bei einer Demonstration einer Gruppe, die sich Reichs-Bürger nennt.

Diese Gruppe glaubt:
Es gibt den modernen deutschen Staat nicht.
Sie sagen: Deutschland wurde nach dem 2. Welt-Krieg nicht befreit.
Es wurde besetzt.

Stattdessen glauben sie:
Es gibt noch das deutsche Reich.
Viele Menschen in dieser Gruppe haben auch rechts-extreme Gedanken.

Die Demonstration nannte sich "Sturm auf den Reichstag".
200 Menschen waren dabei.

Bei der Demonstration hat Xavier Naidoo auch über das Mikrophon gesprochen.
Er hat gesagt:
"Dieses Land darf nicht in jeden Krieg ziehen.
Es geht mir nicht um gut oder schlecht, mir geht’s nur um 
die Liebe zu diesem Land.
Ich bedanke mich, dass ich in Deutschland geboren bin."

Er hatte ein schwarzes T-Shirt an.
Darauf stand "Freiheit für Deutschland".

Xavier Naidoo hat bei der Demonstration auch gesungen.
Sein Lied "Was wir alleine nicht schaffen".

Xavier Naidoo hat auch früher schon komische Sachen gesagt.

2011 hat er in einem Fernseh-Interview gesagt:
"Wir sind nicht frei, wir sind immer noch ein besetztes Land."

Und er ist schon einmal wegen Volks-Verhetzung angezeigt worden.


Star-Lexikon

Wer ist Xavier Naidoo?

Xavier Naidoo ist 54 Jahre alt.

Er ist Sänger.

Xavier Naidoo wurde in Mannheim geboren.
Seine Eltern kommen aus Süd·afrika.

Xavier Naidoo hat schon als Kind gesungen.
Er war Mitglied in verschiedenen Chören.

Xavier Naidoo singt alle seine Lieder auf Deutsch.
Er hat diese Lieder gesungen:

  • Dieser Weg
  • Ich danke allen Menschen
  • Ich kenne nichts
  • Nicht von dieser Welt

Für seine Musik hat Xavier Naidoo viele Preise gewonnen.
Zum Beispiel den Bambi.
Und den Echo.

Xavier Naidoo hat die Gruppe Söhne Mannheims gegründet.
Die Gruppe macht seit 1995 zusammen Musik.

Xavier Naidoo hat bei verschiedenen Fernseh-Sendungen mit·gemacht.
Bei den Sendungen ging es auch um Musik.
Zum Beispiel bei diesen Sendungen:

  • The Voice of Germany [übersetzt: Die Stimme Deutschlands]
  • Sing meinen Song – Das Tausch·konzert 
  • Deutschland sucht den Super·star 

Xavier Naidoo glaubt an Gott.
Darum geht es auch oft in seinen Liedern.
Er glaubt auch:
Die Menschen haben nicht mehr viel Zeit auf der Erde.
Jesus kommt bald zurück auf die Erde.
Und dann ändert sich alles.

Seit 2012 ist Xavier Naidoo verheiratet.
Seit 2013 hat er einen Sohn.

Xavier Naidoo interessiert sich für Politik.
Er glaubt an die Ideen der Reichs·bürger*innen.
Die Reichs·bürger*innen glauben:

  • Es gibt Deutschland gar nicht.
    Es gibt immer noch das Deutsche Reich.
  • Es gelten noch die Gesetze von 1937.
    Und auch die Grenzen von 1937.
  • Die deutsche Regierung hat nichts zu sagen.

Außerdem hat Xavier Naidoo in der Corona-Zeit an verschiedene Verschwörungs·theorien geglaubt.
Und er hat sie weiter·erzählt.

2016 sollte Xavier Naidoo für Deutschland zum Eurovision Song Contest fahren.
[Der Eurovision Song Contest ist ein großer Musik-Wettbewerb.
Musiker und Musikerinnen aus vielen Ländern machen dabei mit.]
Viele Menschen in Deutschland fanden aber:
Xavier Naidoo ist nicht der Richtige dafür.
Sie sind mit seinen politischen Ideen nicht einverstanden.
Sie finden:
Er soll Deutschland nicht vertreten.

Danach ist Xavier Naidoo nicht zum Eurovision Song Contest gefahren.
Er hat seine Teilnahme abgesagt.

2022 hat Xavier Naidoo ein Video gemacht.
In den Video hat er gesagt:
Er glaubt jetzt nicht mehr an die Ideen der Reichs·bürger*innen.
Er hat sich entschuldigt.
Er hat gesagt:
Er hat diese Verschwörungs·theorien geglaubt.
Er hat zu wenige Fragen gestellt.
Er hat die Verschwörungs·theorien weitererzählt.
Jetzt glaubt er nicht mehr daran.
Und es tut ihm leid.

Viele Menschen finden die neue Werbung der Bundes-Wehr peinlich

Die Bundes-Wehr hat eine neue Werbe-Kampagne.
Damit will sie damit werben, dass mehr Frauen zur Bundes-Wehr kommen.
Seit 2001 können auch Frauen Soldatinnen werden.
Aber nur sehr wenige Frauen tun das.
Deshalb will die Bundes-Wehr Werbung für sich machen.

Auf den Werbe-Fotos sind Frauen zu sehen.
Und viele Menschen finden: Das ist kein modernes Bild von Frauen.
Ein Bild zeigt eine Frau, die vor dem Kleider-Schrank steht. Sie überlegt, was sie anziehen soll.
Eine Frau sitzt im Fitness-Studio auf einer Bank.
Auf einem andern Bild sitzt eine Frau im Auto. Neben ihr lieht ein Kinder-Schul-Ranzen.
Eine andere Frau probiert ein Paar Schuhe an.



Viele Menschen sind mit dieser Werbung nicht einverstanden.
Sie sagen: Man kann auf den Bildern nichts davon sehen, was Frauen alles bei der Bundes-Wehr lernen können.
Man kann nicht sehen, dass sie klug sind. Oder stark. Nur dass sie gut aussehen.
Sie sagen: In der Werbung sieht die Bundeswehr aus wie eine Wellness-Veranstaltung.
Und sie sagen: Das ist peinlich. Das sind nur Klischees.
Das bedeutet: Das Frauen-Bild entspricht nicht der Realität.
Es ist ein falsches Bild. Ein Abklatsch.
Sie zeigen keine Gleich-Berechtigung.
Hier kann man die Werbe-Bilder sehen.

"Die Toten Hosen" bekommen eine Medaille

"Die Toten Hosen" sind eine Band.
Sie machen Punk-Musik.
Ihre Texte singen sie auf deutsch.
So sehen die Musiker aus:



Jetzt haben sie eine Medaille bekommen.
Eine Medaille ist ein Orden.
Eine Medaille kann man sich umhängen.

Der Preis heißt Josef-Neuberger-Medaille.
Die Band bekommt ihn von der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf.
Weil sie sich gegen Rechts-Extremismus einsetzen.
Das heißt: Sie finden, alle Menschen müssen die gleichen Rechte haben.
Egal aus welchem Land sie kommen.
Oder welche Religion sie haben.
Auch wenn sie jüdisch sind.
Auch diese Menschen haben ihr Zuhause in Deutschland.
Sie gehören zur Gesellschaft dazu.
Die Toten Hosen finden: Das muss ganz normal sein in Deutschland.

Im letzten Herbst haben sie ein besonderes Konzert gespielt.
Auch dafür werden sie geehrt.
Im letzten Herbst haben sie ein Konzert mit jüdischer Musik gemacht.
Damit sie nicht vergessen wird.
Sie haben mit einem Orchester zusammen gespielt.
Zum Beispiel Lieder der Band "Comedian Harmonists".
Oder Lieder, die Gefangene in Konzentrations-Lagern geschrieben haben.

Den Preis bekommt die Band am 1. Oktober.
Die Preis-Verleihung wird in Düsseldorf sein.

Star-Lexikon

Wer ist Campino?

Campino ist 63 Jahre alt.

Er ist Sänger.
Er ist Sänger der Band Die Toten Hosen.
Die Band hat diese Lieder gesungen:

  • Alles aus Liebe
  • Hier kommt Alex
  • Tage wie diese

Camping schreibt die Lieder für die Band Die Toten Hosen.
Das heißt:
Er denkt sich die Texte und die Melodie aus.

Campinos richtiger Name ist Andreas Frege.
Campino ist sein Künstler-Name.
Das heißt:
Er benutzt ihn nur als Sänger auf der Bühne.

Woher kommt der Name Campino?
Es gibt Bonbons, die Campino heißen.
Mit diesen Bonbons haben Campino und seine Mit-Schüler eine Bonbon-Schlacht gemacht.
Seit-dem wird er so genannt.

Campino hat 5 Geschwister.
Sein Bruder John macht auch Musik.
Er macht Punk-Musik in England.
Durch seinen Bruder ist Campino zur Musik gekommen.
Dafür ist er ihm sehr dankbar.

1978 hat Campino seine erste Band gegründet.
Sie hieß ZK.
1982 hat er dann die Band Die Toten Hosen gegründet.

Manchmal arbeitet Campino auch als Schauspieler.
Er hat im Film "Palermo Shooting“ [übersetzt: Schießerei in Palermo] mit-gespielt.
Und er hat Theater gespielt.
Zum Beispiel im Stück "Die Drei-Groschen-Oper".

Campino hat einen Sohn.
Zusammen mit der Schauspielerin Karina Krawczyk.

Campinos Eltern sind schon gestorben.
Beide hatten Darm-Krebs.
Darum findet Campino:
Alle müssen mehr über diese Krankheit wissen.
Und alle Menschen sollen öfter zu Untersuchungen zum Arzt gehen.

Campino arbeitet für ein Projekt mit Schulen zusammen.
Das Projekt heißt Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.
Das heißt:
Campino findet: Niemand darf in der Schule ausgegrenzt werden.
Alle haben dieselben Rechte in der Schule.
Alle sollen sich für-einander einsetzen.
Sie sollen sich stark machen gegen Benachteiligung.

Wer sind die Toten Hosen?

Die Toten Hosen sind eine Band.
Sie machen Rock-Musik.
Sie singen ihre Lied-Texte auf Deutsch.

Die Toten Hosen gibt es seit 1982.
Sie haben diese Lieder gesungen:

  • Hier kommt Alex
  • Alles aus Liebe
  • Tage wie diese

Diese Menschen sind in der Band:

  • Campino.
    Er ist der Sänger.
  • Andreas von Holst.
    Er spielt Gitarre.
  • Michael Breitkopf.
    Er spielt Gitarre.
  • Andreas Meurer.
    Er spielt Bass.
  • Vom Ritchie.
    Er spielt Schlagzeug.

Alle Musiker der Band haben sich ihre Instrumente selbst beigebracht.
Sie haben sie alleine gelernt.
Sie hatten keinen Musik-Unterricht.

Die Toten Hosen geben viele Konzerte.
Sie finden:
Der Kontakt zu ihren Fans ist wichtig.
Außerdem findet die Band:
Die Eintritts-Karten dürfen nicht zu teuer sein.
Viele Menschen sollen sie sich leisten können.
Darum haben sie keine großen Video-Leinwände.
Und kein Feuer-Werk.
Es geht nur um die Musik.

Die Toten Hosen haben auch eine eigene Platten-Firma.
Das heißt:
Sie nehmen ihre CDs selbst auf.
So können sie selbst über ihre Musik entscheiden.

Die Toten Hosen interessieren sich auch für Politik.
Sie setzen sich gegen Nazis ein.
Sie kämpfen gegen Fremden-Feindlichkeit.
Sie geben Konzerte gegen rechts.
Und sie sagen ihre Meinung.

Die Toten Hosen kommen aus Düsseldorf.
Sie fühlen sich mit der Stadt verbunden.
Und sie sind Fans der Fußball-Mannschaft Fortuna Düsseldorf.

Die Toten Hosen haben mehrere Gräber auf dem Düsseldorfer Süd-Friedhof gekauft.
Dort können 17 Menschen beerdigt werden.
Die Toten Hosen wollen dort begraben werden.
Und enge Freunde von ihnen.

Der englische Premier-Minister entschuldigt sich bei der Queen

Der englische Premier-Minister ist der Chef der britischen Regierung.
Sein Name ist David Cameron.
So sieht er aus:

David Cameron ist etwas Peinliches passiert:
Er hat über die Queen gesprochen.
Er hat gesagt: Sie schnurrt wie ein Kätzchen.
Weil Schottland weiter ein Teil von Groß-Britanien bleiben wird.

Was er nicht gemerkt hat: Es waren Mikrofone in der Nähe.
Und sie waren eingeschaltet.
Also konnten alle Leute es hören.



Jetzt hat sich der Politiker entschuldigt.
Er sagt: "Mir ist das sehr peinlich.
Es tut mir außerordentlich leid."

Star-Lexikon

Wer war Elisabeth die Zweite?

Elisabeth die Zweite war Königin von Großbritannien.
Das heißt:
Sie war Königin von diesen Ländern:

  • England
  • Schottland 
  • Wales
  • Nord-Irland

Sie wurde auch die Queen genannt.

Die Queen lebte von 1926 bis 2022.
Im September 2022 ist sie gestorben.
Sie wurde 96 Jahre alt.

Queen Elisabeth war sehr lange Königin.
Von 1952 bis 2022.
Also 70 Jahre lang.
Niemand anders war vor ihr so lange König oder Königin von einem Land.
Sie hält den Rekord.

Vor Königin Elisabeth war ihr Vater der britische König.
Er hieß Georg der 6.

Nach Queen Elisabeth ist jetzt ihr Sohn der nächste britische König.
Er heißt König Charles der Dritte.

Queen Elisabeth lebte in einem Palast in London.
Palast ist ein anderes Wort für Schloss.
Der Palast heißt Buckingham Palast.

Queen Elisabeth war 73 Jahre lang verheiratet.
Ihr Mann hieß Prinz Philip.
Im April 2021 ist er gestorben.

Zusammen haben die Queen und Prinz Philip 4 Kinder:

Man weiß nur sehr wenig über das Privat-Leben von Queen Elisabeth.
Aber man weiß:
Sie interessierte sich für Pferde.
Sie hatte eigene Pferde.
Und sie fand Pferde·rennen spannend.

Außerdem mochte Queen Elisabeth Hunde.
Sie hatte ihr Leben lang kleine Hunde.
Sie heißen Corgis.
Außerdem hatte sie noch andere Hunde: English Cocker Spaniels und Labrador Retriever.

Queen Elisabeth zog sich gerne bunt an.
Sie mochte gerne Kostüme mit passenden Hüten in leuchtenden Farben.
Zum Beispiel pink, gelb oder grün.
Sie fand:
So kann man sie immer gut sehen.


Emma Watson hat eine Rede vor der UN gehalten

Emma Watson ist Schauspielerin.
Bekannt geworden ist sie durch die "Harry Potter"-Filme.
Dort hat sie die Rolle von Hermine Granger gespielt.
Sie ist 24 Jahre alt.
So sieht sie aus:



Aber Emma Watson ist nicht nur das Filme-Machen wichtig.
Sie interessiert sich auch für Politik.
Jetzt hat sie eine Rede vor der UN gehalten.UN ist eine Abkürzung.
Sie steht für "United Nations".
Übersetzt heißt das "Vereinte Nationen".
Zu den Vereinten Nationen gehören 192 Länder aus der ganzen Welt.
Die Länder haben sich zusammen-getan und machen zusammen Politik.
Die Länder beschließen zum Beispiel wichtige Gesetze.

Worum ging es in der Rede?
Bei einem Treffen der UN hat Emma Watson über ein Thema gesprochen, das sie wichtig findet: Die Gleichberechtigung von Männern und Frauen.
Das heißt: Männer und Frauen sollen die-selben Rechte haben.
Sie sollen zum Beispiel gleich viel Geld verdienen.
Und dieselben Chancen haben.
Das findet Emma Watson wichtig.
Deshalb ist sie Sonder-Botschafterin für Gleich-berechtigung.

Sie hat auch über eine bestimmte Aktion gesprochen.
Über die Kampagne "He For She".
Das heißt übersetzt: "Er für sie".

Was ist eine Kampagne?
Eine Kampagne ist eine Aktion in den Medien.
Das heißt: Viele Zeitungen schreiben darüber.
Es wird im Fernsehen darüber berichtet.
Man kann darüber im Internet lesen.
Und Berichte im Radio hören.
Die Menschen sollen auf etwas aufmerksam gemacht werden.

Emma Watson findet es wichtig, daran zu erinnern:
Männer und Frauen haben immer noch nicht die gleichen Rechte.
Frauen haben oft schlechtere Chancen als Männer.
In vielen Ländern haben sie fast keine Rechte.
Sie sagt: "Ich möchte, dass Männer diesen Mantel abnehmen.
So dass ihre Töchter, Schwestern und Mütter frei von Vorurteilen sein können, aber so dass auch ihre Söhne die Erlaubnis haben, ebenfalls verletzlich und menschlich zu sein – diese Teile von sich zurückerobern können, die sie stillgelegt haben, um damit eine ehrlichere und komplettere Version ihrer selbst zu werden."

Sie findet es auch nicht gut, dass Männer und Frauen immer dieselben Rollen spielen müssen.
Sie findet: "Wir wollen, dass Diskriminierung aufhört.
Sowohl Männer, als auch Frauen sollten sich sensibel fühlen dürfen, sowohl Männer als auch Frauen sollten sich stark fühlen dürfen."

Für ihre Rede hat Emma Watson viel positive Kritik bekommen.
Viele Menschen finden gut, was sie gesagt hat. Und wie sie es gesagt hat.

Hier kann man sich die Rede im Internet ansehen. Auf englisch.

Star-Lexikon

Wer ist Emma Watson?

Photo
Emma Watson ist 36 Jahre alt.

Sie ist Schauspielerin.
Sie hat zum Beispiel Hermine in den Harry-Potter-Filmen gespielt.
Außerdem hat sie in diesen Filmen mitgespielt:

  • The Bling Ring
  • Colonia Dignidad – Es gibt kein Zurück
  • Die Schöne und das Biest

Schon vor ihrer Karriere als Schauspielerin hat Emma Watson Theater gespielt.
Sie hat in der Schule Theater gespielt.

Emma Watson arbeitet nicht nur als Schauspielerin.
Sie arbeitet auch als Model.
Sie interessiert sich für Mode.
Sie mag zum Beispiel Mode von den Firmen Chanel und Burberry.
Für diese Mode macht sie Werbung.

Außerdem interessiert sich Emma Watson für Politik.
Sie findet: Frauen-Rechte wichtig.
Sie findet: Frauen sollen überall auf der Welt dieselben Rechte haben wie Männer.
Das ist bis jetzt noch nicht so.
Darum kämpft Emma Watson dafür.

Nicolas Sarkozy will wieder französischer Präsident werden

Nicolas Sarkozy war schon einmal Präsident von Frankreich.
Eine Amts-Zeit lang: von 2007 bis 2012.
Danach ist er nicht wieder-gewählt worden.
Jetzt ist sein Nachfolger François Hollande Präsident.



Jetzt hat er bei Facebook geschrieben: Er will noch einmal Präsident werden.
Er will wieder kandidieren. Das heißt: Er lässt sich zur Wahl aufstellen.

Damit das klappt, muss er erst noch Vorsitzender seiner Partei werden.
Dann könnte er gute Chancen haben, dass es klappt.
Der jetzige Präsident ist gerade nicht sehr beliebt.
Seine Umfrage-Ergebnisse sind schlecht.
Also klappt es vielleicht noch einmal für Nicolas Sarkozy.

Klaus Wowereit sagt: "Ich gehe freiwillig."

Klaus Wowereit ist Bürger-Meister von Berlin.
Seit Juni 2001.
Er gehört zur Partei SPD.
Er ist 60 Jahre alt.
So sieht er aus:



Jetzt sagt Klaus Wowereit: "Ich gehe freiwillig."
Das heißt: Er tritt zurück. Er wird nicht länger Bürger-Meister von Berlin sein.
Am 11. Dezember 2014 hört er auf.
Er will nicht mehr Bürger-Meister sein. Und auch sonst nicht mehr in der Politik arbeiten.
Eigentlich war er bis zum Jahr 2016 gewählt.

Warum tut er das?
Er sagt: Es wurde zuviel darüber diskutiert, ob er weiter Bürger-Meister sein soll. Von anderen Parteien. Aber auch von seiner eigenen.
Es gab viele Krisen während er Bürger-Meister war.
Zum Beispiel wegen des neuen Flughafens in Berlin.
Der wird nicht fertig. Der Bau-Termin konnte nicht eingehalten werden.
Und er wird viel teurer als alle gedacht hatten.
Klaus Wowereit gibt zu: Das war die große Krise seiner Regierung-Zeit.

Trotzdem ist er auch stolz darauf, was er in Berlin erreicht hat.
Er sagt: "Ich gehe freiwillig und bin stolz, meinen Beitrag zur positiven Entwicklung dieser Stadt geleistet zu haben."

Und er bedankt sich für die Unterstützung der Berlinerinnen und Berliner.
Er sagt: "Ich habe von Anfang an bis heute sehr viel Unterstützung von der Bevölkerung erfahren."

Klaus Wowereit ist geoutet.
Das heißt: Er ist schwul und sagt das auch in der Öffentlichkeit.
Es gibt nur sehr weniger Politikerinnen und Politiker, die das tun.
Er hat gesagt: "Ich bin schwul, und das ist auch gut so."
Viele Menschen fanden das gut. Und mutig.

Eigentlich wollte er schon im Juli als Bürger-Meister zurück-treten.
Aber er hat noch etwas gewartet. Weil Deutschland im Juli Fußball-Weltmeister geworden ist.
Er findet: Jetzt ist der richtige Zeit-Punkt.

Er hofft, sein Nachfolger wird gute Arbeit machen.

Ärger um Kinder-T-Shirt der Marke Zara

Zara ist eine Firma, die Kleidung verkauft.
Mode für Männer, Frauen und Kinder.
Jetzt gab es Ärger um ein T-Shirt.
So sieht es aus:



Zarah nennt das Kinder-T-Shirt "Sheriff".
Es soll aussehen wie aus dem wilden Westen.
Der Stern soll ein Sheriff-Stern sein.

Viele Menschen waren sehr empört darüber.
Sie finden: Das T-Shirt sieht nicht aus wie ein Sheriff-T-Shirt.
Es sieht aus wie Häftlings-Kleidung.

Im 2. Weltkrieg mussten Juden einen gelben Stern an der Kleidung tragen.
Damit man sie gleich erkennen kann.
Und die Kleidung in den Gefangenen-Lagern hatte Streifen.
Daran fühlen sich viele Menschen erinnert, wenn sie dieses T-Shirt sehen.

Zara verkauft das T-Shirt jetzt nicht mehr.
Bei Twitter schreibt die Firma:
"We honestly apologize, it was inspired by the sheriff’s stars from the Classic Western films and is no longer in our stores."

Übersetzt heißt das:
"Wir bitten um Entschuldigung.
Das Design war inspiriert von klassischen Western-Filmen.
Das Shirt wird nicht mehr in unseren Läden verkauft."

Auch ein anderes Zara-T-Shirt war zuvor schon in der Kritik.
Darauf stand "White is the new black".
Das heißt: Weiß ist das neue Schwarz".
Zara meinte damit die Farben. Und welche Farbe gerade in ist.
Aber in Amerika gibt es gerade Auseinandersetzungen, in denen es um die Hautfarbe geht.
Ein weißer Polizist hat einen schwarzen Jungen erschossen.
Über den Fall wird gerade sehr viel berichtet.
Hier kann man genauer nach-lesen, was passiert ist.
Deshalb fanden manche Menschen: Dieses T-Shirt sollte nicht verkauft werden.
Man kann den Text falsch verstehen.
Sie finden: Zarah fehlt das Fingerspitzen-Gefühl. Das heißt: Die Firma ist nicht vorsichtig genug. Sie haben nicht genug darüber nachgedacht.
Auch dieses T-Shirt gibt es jetzt nicht mehr zu kaufen.

Missgeschick in Hamburg: Der Dalai Lama bleibt im Aufzug stecken

Der Dalai Lama ist ein Mönch.
Er ist Buddhist. Buddhist nennt sich ein Mensch, der der Lehre des Buddha folgt.
Der Dalai Lama ist der höchste Mönch in Tibet.
Sein Name ist Tendzin Gyatsho.
Er ist 79 Jahre alt.
Er ist der 14. Dalai Lama.
Viele Menschen verehren ihn sehr.
1989 hat er den Friedens-Nobel-Preis bekommen.
Diesen Preis bekommt man, wenn man sich für den Frieden in der Welt einsetzt.



Gerade ist der Dalai Lama zu Besuch in Deutschland.
Viele Menschen wollen ihn sehen. Und hören, was er zu sagen hat.

In Hamburg hat er eine Ausstellung besucht.
Die Ausstellung heißt "Tibet - Nomaden in Not“.
Dabei ist ein Missgeschick passiert: Der Dalai Lama ist im Aufzug stecken geblieben.
Aber der Dalai Lama ist ruhig geblieben.
Er hat einfach die Treppe genommen.

Danach hat er eine Rede gehalten.
Er hat sich für seine Verspätung entschuldigt.
In seiner Rede ging es um Tibet.
Das Land ist nicht frei.
China sagt: Tibet gehört zu China.
Die Tibeter sagen: Das stimmt nicht.
Sie wollen, dass ihr Land wieder unabhängig ist.

Der Dalai Lama sagt: „Es geht nicht nur um eine politische Lösung für Tibet, sondern es geht um Gerechtigkeit für die Tibeter.“
Deshalb ist er froh über die Ausstellung in Hamburg.
Ihr Thema ist die Situation in Tibet.
Damit alle Menschen mehr darüber erfahren können.
Der Dalai Lama sagt: "Es ist ein Zeichen der Hoffnung, dass es so eine Ausstellung gibt.“

Der Dalai Lama kann nicht in Tibet leben.
Deshalb lebt er seit 1959 im Ausland. Man kann auch sagen: im Exil.
Seitdem kämpft er dafür, dass Tibet wieder frei sein kann.
Aber sein Widerstand ist friedlich. Er ist gegen Gewalt.
Trotzdem sagt er offen, was er darüber denkt.
Dafür hat er den Friedens-Nobel-Preis bekommen.

Star-Lexikon

Wer ist der Dalai Lama?

Tenzin Gyatso hat eine Glatze und trägt eine runde Brille. Er trägt ein gewickeltes dunkelrotes Gewand.

Tenzin Gyatso, der jetzige Dalai Lama

Von Christopher Michel - Flickr, CC BY 2.0

Dalai Lama ist 90 Jahre alt.


Dalai Lama ist ein Titel.
Der Dalai Lama ist das Ober-Haupt der Buddhisten.
So wie der Papst für die Christen.

Dalai Lama heißt übersetzt: Ozean-gleicher Lehrer.
Das bedeutet: Er ist sehr klug.
Man kann viel von ihm lernen.

So nennt man den Dalai Lama, wenn man mit ihm redet:
Seine Heiligkeit oder Eure Heiligkeit.

Seit dem Jahr 1578 gibt es einen Dalai Lama.
Also seit 440 Jahren.

Im Moment ist der Mönch Tenzin Gyatso der Dalai Lama.
Er ist der 14. Dalai Lama.

Der Dalai Lama wurde in Tibet geboren.
Aber dort darf er jetzt nicht mehr leben.
Die chinesische Regierung verbietet es.

Der Dalai Lama reist viel um die Welt.
Er besucht viele Länder.
Er spricht mit vielen Menschen.
Er spricht über Frieden.
Über Religion.
Und über Liebe und Weisheit.

Der Dalai Lama hat den Friedens-Nobel-Preis bekommen.
Es ist ein sehr bekannter Preis.
Er bedeutet:
Diese Person macht sich für den Frieden stark.

Buddhisten glauben: Der Dalai Lama wird immer wieder-geboren.
Das heißt:
Der jetzige Dalai Lama stirbt.
Dann kommt seine Seele wieder neu auf die Welt.
Er wird als Baby wieder-geboren.
Darum machen sich Möchte auf die Suche.
Sie suchen nach dem richtigen Baby.
Dann wird das Baby in einem Kloster groß.
Dort lernt es alles über die Religion und über das Leben.

Ursula von der Leyen hat einen schlechten Witz gemacht

Ursula von der Leyen ist die Verteidigungs-Ministerin in Deutschland.
So sieht sie aus:



Sie hat einen Witz gemacht.
Viele Menschen finden: Das war ein schlechter Witz.

Eine Zeitung hat mit Ursula von der Leyen über die Fußball-Weltmeisterschaft gesprochen.
Die Fußball-WM 2018 wird in Russland sein.
Und die WM 2022 wird in Katar sein.
In beiden Ländern gibt es gerade eine Krise.

Ursula von der Leyen hat dazu gesagt: "Wo auch immer gespielt wird: Deutschland schickt schießendes Personal."

Andere Politiker sagen: Ursula von der Leyen hat keinen Humor.