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Einträge zum Stichwort: Gender

Ein Bodybuilder tritt in Pumps auf

Nico Rojas ist Bodybuilder.
Bodybuilding ist eine Sportart.
Man trainiert dabei sehr viel und baut viele Muskeln auf.
So spricht man das Wort aus: boddie-bilding.

Es gibt viele Vorurteile über Body·builder.
Zum Beispiel diese:

  • Sie sind "echte Männer".
  • Sie sind stark und zeigen keine Gefühle.
  • Sie sind dumm.
  • Sie sind sehr männlich.

Nico Rojas möchte etwas gegen diese Vorurteile tun.
Darum hat er sich für seinen Auftritt auf der Bühne etwas überlegt:
Er ist in einer knappen pinkfarbenen Bikini·hose aufgetreten.
Und mit pink·farbenen Absatz·schuhen.

Hier kann man ein Video von seinem Auftritt sehen.

 

Er schreibt dazu:
"Ich wollte die Grenzen zwischen hyper·maskulinen Bodybuilding·posing und super femininen Bikini·performance aufbrechen und vermischen."

Damit meint er:
Männer treten beim Bodybuilding immer in einer Badehose auf.
Sie zeigen sich sehr männlich.
In ihren Bewegungen und ihrem Aussehen.

Frauen treten beim Bodybuilding immer in einem Bikini auf.
Sie zeigen sich sehr weiblich.
In ihren Bewegungen und ihrem Aussehen.

Nico Rojas möchte das verändern.
Er möchte die strengen Vorstellungen von Geschlecht im Bodybuilding verändern.

Und er schreibt:
"Posing ist für mich eine Kunst.
Eine Form des Tanzes.
Ich möchte jeden dazu ermutigen sich viel Zeit dafür zu nehmen und sich kreativ auszutoben.
Sei individuell.
Sei einzigartig."

Damit meint Nico Rojas:
Als Sportler zeigt er Bewegungen auf der Bühne.
Das nennt man Posing.
Durch das Posing will er seine Persönlichkeit zeigen.
Wer er wirklich ist.
Und er will anderen Mut machen.
Damit sie zu sich selbst stehen.

Was ist eine Gender-Reveal-Party?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man: Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars jetzt Fremd·wörter.

Heute: Was ist eine Gender-Reveal-Party?

Gender Reveal Party ist Englisch.
So spricht man das aus: Dschender Riwiel Partie.

Ändere heißt übersetzt Geschlecht.
Es bedeutet also:
Ist ein Mensch ein Mann?
Eine Frau?
Oder hat die Person ein anderes Geschlecht?

Reveal ist das englische Wort für enthüllen oder zeigen.

Was passiert bei einer Gender Reveal Party?

Eine Frau ist schwanger.
Sie lädt Gäste zu sich ein.
Zusammen mit den Gästen feiert sie eine Party.
Und bei der Party verrät sie das Geschlecht des Babys.
Das passiert meistens über Farben.
Zum Beispiel:
Aus einer Kiste steigen rosa Luftballons auf.
Das bedeutet dann:
Das Baby ist ein Mädchen.
Oder:
Die Gäste schießen blaues Glitzer·konfetti in die Luft.
Das bedeutet dann:
Das Baby ist ein Junge.

Zuerst haben nur Menschen in den USA Gender Reveal Partys gefeiert.
Aber jetzt machen es auch immer mehr Menschen in anderen Ländern.
Auch in Deutschland.

Aber:
Nicht alle Menschen finden Gender Reveal Partys gut.
Sie sagen:
Gender Reveal Partys haben zu viel mit Rollen zu tun.
Und nicht für alle Menschen passen diese Rollen.
Zum Beispiel:
Nicht alle Jungen mögen hellblau und spielen gerne mit Autos.
Nicht alle Mädchen mögen rosa und spielen mit Puppen.
Man kann auch sagen:
Es ist ein Vor·urteil.

Und:
Nicht alle Babys mit einem Penis sind Jungen.
Nicht alle Babys mit einer Vulva sind Mädchen.
Manche Babys sind auch trans* oder inter*.
Nicht immer kann man das Geschlecht eines Babys sofort immer richtig erkennen.


Möchtest Du Dir ein Fremd·wort wünschen?
Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.

Was ist ein Incel?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort austauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars ab jetzt Fremd·wörter.

Heute: Was ist ein Incel?

Das Wort Incel setzt sich aus 2 englischen Wörtern zusammen:
Involuntary ist das englische Wort für un·freiwillig.
Und celibate heißt zölibatär.
Das bedeutet:
Eine Person hat keinen Sex.

Woher kommt das Wort Incel?

Eine Frau hat es erfunden.
Eine Studentin aus Kanada.
Sie hat eine Selbst·hilfe·gruppe für schüchterne Menschen gegründet.
Weil diese Personen keine Partner*innen finden konnten.
Und die Personen hat sie Incels genannt.
Am Anfang ging es in der Selbst·hilfe·gruppe um einen Aus·tausch.
Und um gegen·seitige Unter·stützung.
Aber dann hat es sich verändert.

Heute sind Incels fast immer Männer.
Incels sind meistens hetero·sexuell.
Das bedeutet:
Sie verlieben sich in Frauen.
Sie wollen Sex mit Frauen haben.
Aber sie finden keine Partnerin.

Incels finden dann:
Das ist nicht ihre Schuld.
Es ist die Schuld der Frauen.
Oft führt das zu Frauen·feindlichkeit.
Und zu Wut auf andere Männer.
Weil die anderen Männer Sex mit Frauen haben.

Die Gruppe der Incels wird in den letzten Jahren immer größer.
Vor allem in den USA.

Es gab auch schon Straf·taten von Incels.
Es waren Straf·taten gegen Frauen.
Forscher*innen sagen:
Im April 2020 wurden in einem Monat 50 Menschen von Incels getötet.

Was sind die Gründe dafür?
Forscher*innen sagen:
Incels fühlen sich oft hilf·los.
Sie haben keine Hoffnung mehr.
Und sie denken:
Gewalt ist die einzige Lösung.
Aber:
Gewalt ist nie eine Lösung.

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Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
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Streit um eine Drag Lesung in München

In München hat eine Bücherei eine Veranstaltung geplant.
Es ist die Stadt·bibliothek München.
Sie planen eine Lesung für Kinder.
In der Bücherei Bogen·hausen.
Aber jetzt gibt es Streit um die geplante Lesung.

Warum gibt es Streit?

Die Partei CSU findet:
Die Lesung soll verboten werden.
Sie findet:
Die Lesung ist nicht für Kinder geeignet.

Die Lesung hat das Thema Rollen·wechsel und Verkleidung.
Also: Durch eine Verkleidung kann ich eine andere Person sein.
Bei der Lesung lesen eine Drag Queen und ein Drag King vor.

Drag Queens sind meistens Männer.
Sie tragen Frauen·kleidung.
Sie schminken sich stark und treten auf.
Es ist eine Kunst.

Hier wird es noch genauer erklärt.

Drag Kings sind meistens Frauen.
Sie tragen Männer·kleidung.
Sie tragen oft Bärte und bewegen sich wie Männer.
So treten sie auf Bühnen auf.
Es ist eine Kunst.

Hier wird es noch genauer erklärt.

Die Stadt·bibliothek München schreibt in der Ankündigung zu der geplanten Lesung:
"Wir lesen euch die Welt, wie sie euch gefällt.
Drag Queen Vicky Voyage mit Drag King Eric BigClit und die trans* Jung·autorin Julana Gleisenberg nehmen euch mit in farben·frohe Welten, die unabhängig vom Geschlecht zeigen, was das Leben für euch bereit·hält und dass wir alles tun können, wenn wir an unseren Träumen fest·halten."

Das bedeutet:
3 Personen machen die Lesung zusammen:
Die Drag Queen Vicky Voyage.
Der Drag King Eric BigClit.
Und die Schriftstellerin Julana Gleisenberg.
Sie ist trans.
Ihr Buch heißt: Endlich ich! Mein Weg vom Jungen zum Mädchen.

Die 3 Personen lesen Geschichten für Kinder vor.
Die Geschichten zeigen:
Die Welt ist bunt.
Alle Menschen sind unterschiedlich.
Es gibt ganz verschiedene Menschen.
Auch das Geschlecht der Menschen kann unterschiedlich sein.
Und:
Menschen aller Geschlechter können viel erreichen.
Wenn sie an ihre Träume glauben.
Kinder sollen durch diese Lesung stark gemacht werden.
Und neugierig.

Bei der Lesung wird aus Kinder·büchern vor·gelesen.
Bei der Lesung geht es nicht um Sex.
Es geht um Fantasie.
Um Kunst.
Und um Kunst.

Die Partei CSU findet aber:
Drag Queens und Drag Kings sollen keine Lesungen für Kinder machen.
Sie glauben:
Es ist nicht gut für die Kinder.
Sie finden:
Die Lesung soll verboten werden.

Aber:
Immer mehr Menschen wehren sich.
Sie finden:
Die Lesung ist toll.
Und sie ist gut für Kinder.
Darum finden sie:
Die Lesung soll unbedingt statt·finden.

Die Unterstützer*innen der Lesung haben eine Petition gestartet.
Also eine Unterschriften·liste im Internet.
Bis jetzt haben mehr als 3.500 Menschen die Petition unterschrieben.

Möchten Sie die Petition auch unter·schreiben?
Dann finden Sie sie hier auf dieser Internet·seite.

Die Lesung soll am 13. Juni 2023 in München statt·finden.

Was ist ein Drag King?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort austauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars ab jetzt schöne Fremd·wörter.

Heute:
Was ist ein Drag King?

Drag King ist Englisch.

Drag steht für: Dressed as a girl.
Das heißt übersetzt: Als Mädchen gekleidet.

Drag heißt übersetzt aber auch: schleppen.
Viele Kleider haben eine Schleppe.
Man zieht sie beim Gehen hinter sich her.

King ist das englische Wort für König.
Die meisten Drag Kings sind Frauen in Männer·kleidung.

Viele Drag Kings stehen auf der Bühne.
Sie treten auf.
Sie spielen eine Rolle.
Manche Drag Kings singen oder tanzen.
Manche Drag Kings erzählen Witze oder Geschichten auf der Bühne.

So sehen die meisten Drag Kings aus:

  • Viele von ihnen tragen einen Anzug.
  • Viele von ihnen schminken sich einen Bart.
  • Sie bewegen sich mit männlichen Bewegungen.

Drag Kings haben einen Drag-Namen.
Zum Beispiel:
Alice Moe Möschl ist gender·fluid.
Als Drag King heißt sie Eric BigClit.
Oder:
Vesta Tilley ist eine Frau.
Als Drag King hieß sie Matilda Alice Powles.

Bekannte Drag Kings sind zum Beispiel:

Drag Kings sind meistens Frauen.
Als Drag Kings tragen sie Männer·kleidung und künstliche Bärte.
Das bedeutet aber nicht:
Diese Frauen wollen als Männer leben.
Sie tun es nur in ihrer Rolle.
Zum Beispiel auf der Bühne.

Drag Kings können lesbisch sein.
Sie können hetero·sexuell sein.
Sie können trans sein.
Und sie können inter sein.

Drag King zu sein ist politisch.
Es zeigt:
Es gibt nicht nur Männer und Frauen.
Es gibt keine festen Grenzen zwischen dem männlichen Geschlecht und dem weiblichen Geschlecht.

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Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.

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Was ist Passing?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort austauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfern und Prüferinnen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars ab jetzt Fremd·wörter und Fach·begriffe.

Was ist Passing?

Es gibt Menschen mit verschiedenen Geschlechtern.
Männer.
Frauen.
Trans* Personen.
Nicht-binäre Personen.
Inter Personen.

Alle diese Wörter hat Einfachstars schon erklärt.
Klicke einfach auf den Link.
Dann kommst Du zur Erklärung. 

Passing ist ein englisches Wort.
To pass heißt übersetzt: bestehen oder durch·kommen.

Was bedeutet das genau?

Zum Beispiel:
Eine trans* Person wurde mit männlichen Körper·merkmalen geboren.
Als erwachsener Mensch bedeutet das zum Beispiel:
Die Personen hat einen breiten Brust·korb.
Einen Bart.
Und viele Körper·haare. 

Aber die Person fühlt:
Ich bin eine Frau.
Ich will als Frau leben.

Für viele Menschen bedeutet das dann auch:
Ich will auf der Straße als Frau erkannt werden.

Die Person entscheidet dann vielleicht:
Ich rasiere meinen Bart ab.
Ich lasse meine Haare lang wachsen.
Und ich benutze Make up.
Dadurch sieht die Person weiblich aus.
So wie sie sich auch fühlt.

Die Person wird jetzt auf der Straße nicht mehr für einen Mann gehalten.
Sie wird als Frau erkannt.
Dann sagt man:
Ihr Passing ist gut.

Aber:
Nicht allen trans* Menschen ist Passing wichtig.
Manche trans* Personen sagen auch:
Ich bin kein Mann.
Und ich will auch nicht aussehen wir ein Mann.
Ich bin keine Frau.
Und ich will auch nicht aussehen wie eine Frau.
Ich bin trans*.
Ich will aussehen wie eine trans* Person.
Passing ist nicht wichtig für mich.

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Was ist Care-Arbeit?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort austauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfern und Prüferinnen habe ich gemerkt:
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Was ist Care Arbeit?

Care ist ein englisches Wort.
So spricht man es aus: kär.
Übersetzt bedeutet das Wort:

  • pflegen
  • versorgen
  • sich kümmern

Es kann bedeuten:
Jemand kümmert sich um die Familie.
Jemand versorgt Kinder oder kümmert sich um alte Familien·mitglieder.

Alle diese Dinge gehören zur Care Arbeit:

  • Essen kochen
  • einkaufen
  • putzen
  • aufräumen
  • Kinder zum Kinder·garten oder zur Schule bringen
  • spülen
  • Wäsche waschen
  • staub·saugen
  • alte Menschen pflegen

Und viele andere Dinge im Alltag.

Die meiste Care Arbeit wird nicht bezahlt.
Und:
Care Arbeit ist nicht gerecht verteilt.
Dazu gibt es wissenschaftliche Untersuchungen.

Frauen machen viel mehr Care Arbeit als Männer.
Und immer mehr Frauen finden:
Das muss sich ändern.

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Was ist ein Dead·name?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort austauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfern und Prüferinnen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars ab jetzt Fremd·wörter und Fach·begriffe.

Heute: Was ist ein Dead·name?

Dead·name ist Englisch.
So spricht man das Wort aus: däd neym.
Übersetzt heißt es: toter Name.

Viele trans* Menschen geben sich einen neuen Namen.
Sie wünschen sich:
Ihr Name soll zu ihrem Geschlecht passen.

Das kann bedeuten:
Ein Mensch wird geboren.
Bei der Geburt sagen die Ärzt*innen:
Das Baby ist ein Junge.
Die Eltern nennen das Baby Jan.

Später im Leben merkt Jan dann:
Er ist kein Junge.
Er ist trans*.
Er fühlt sich als Frau.
Und er möchte als Frau leben.
Darum wählt er einen neuen Namen für sich.
Als Frau nennt die Person sich Marie.
Marie ist ihr neuer Name.
Jan ist der Dead·name.

Viele trans* Menschen finden:
Ihr Dead·name soll nicht mehr benutzt werden.
Es fühlt sich nicht gut an.

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Was ist miss·gendern?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort austauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfern und Prüferinnen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
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Heute: Was ist miss·gendern?

Miss·gendern bedeutet:
Ich spreche eine Person falsch an.
Ich habe ihr Geschlecht nicht richtig erkannt.

Zum Beispiel:
Eine ältere Frau steigt in die Bahn ein.
In der Bahn steht eine Person mit kurzen Haaren im Gang.
Die Person versperrt der alten Frau den Weg.
Sie möchte sich aber hin·setzen.
Darum spricht sie die Person an und sagt:
"Junger Mann, könnten Sie mich bitte durch·lassen?"

Die Person mit kurzen Haaren dreht sich um und tritt zur Seite.
Dabei bemerkt die alte Frau:
Es ist kein Mann.
Es ist eine Frau mit kurzen Haaren.
Die alte Frau hatte das Geschlecht der Person nicht erkannt.
Darum hat sie sie falsch angesprochen.
Das nennt man miss·gendern.

Auch trans Personen und inter Personen werden oft miss·gendert.

Möchtest Du Dir ein Fremd·wort wünschen?
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Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.

Info·heft in Leichter Sprache zum Thema Vielfalt

Es gibt ein neues Info·heft in Leichter Sprache.
Es heißt:
Frau. Mann. Und noch viel mehr.

Worum geht es in dem Info·heft?

  • Es geht um geschlechtliche Vielfalt.
    Also darum, dass Menschen Männer oder Frauen sein können.
    Oder dass sie ein anderes Geschlecht haben können.
  • Es geht um sexuelle Orientierung.
    Also um die Frage:
    Liebe ich Männer?
    Liebe ich Frauen?
    Oder liebe ich Menschen mit einem anderen Geschlecht?

Für wen ist das Info·heft?

Es ist für Menschen mit Lernschwierigkeiten.
Und für alle Menschen, die das Thema interessiert.

Was ist das Besondere an dem Info·heft?

Ein großes Team hat zusammen an dem Info·heft gearbeitet.
Darum ist das Heft so gut geworden.
Weil alle Team·mitglieder unterschiedliches Fach·wissen haben.
Hier kann man mehr über das Team lesen.

Menschen mit Lernschwierigkeiten haben an dem Info·heft mit·gearbeitet.
Sie haben das Team beraten.
Sie haben über ihre Erfahrungen berichtet.
Zum Beispiel Iris Grasel.
Sie ist eine bi·sexuelle Frau mit Lern·schwierigkeiten.
Und Wolfgang Orehounig.
Er ist ein schwuler Mann mit Lern·schwierigkeiten.

Und die Zeichnungen im Heft sind besonders.
Sie helfen beim Verstehen.
Und sie sind schön.
So macht es Spaß, das Info·heft zu lesen.
Barbara Hoffmann hat die Zeichnungen im Info·heft gemacht.

Wie bekommt man das Info·heft?