Aktuelles über Stars in Leichter Sprache

Menu

Einträge zum Stichwort: Fremdwörter

Was ist ein Spoiler?

Vorlesen: X

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars Fremd·wörter.

Heute: Was ist ein Spoiler?

Das Wort Spoiler spricht man so aus: S·peu·ler.

Das Wort to spoil ist ist englisch.
Es heißt übersetzt: etwas verderben.

Aber was ist damit gemeint?

Jemand hat einen Film oder eine Serie geschaut.
Oder die Person hat ein Buch gelesen.
Die Person erzählt mir davon.
Und sie verrät schon wichtige Informationen aus dem Buch oder Film.
Zum Beispiel:

  • Wie endet die Geschichte?
  • Wer verliebt sich in der Geschichte in·einander?
  • Stirbt eine Figur in der Geschichte?
  • Passiert etwas Spannendes oder Überraschendes?

Ich habe den Film noch nicht gesehen.
Oder ich habe das Buch noch nicht gelesen.
Trotzdem habe ich jetzt vielleicht das Gefühl:
Die Geschichte ist gar nicht mehr spannend für mich.
Weil ich wichtige Teile der Geschichte schon kenne.
Dann kann man sagen:
Ich wurde gespoilert.

Dieses Fremd·wort hat sich eine Besucherin des B!nk Festivals in Kaiserslautern gewünscht.

Möchtest Du Dir ein Fremd·wort wünschen?
Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.

Was ist der Impressionismus?

Vorlesen: X

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars Fremd·wörter.

Ein Gemälde von Seerosen auf dem Wasser. Die vorherrschenden Farbtöne des Bildes sind blau und grün.

Ein See·rosen·bild von Claude Monet

Von Claude Monet - Neue Pinakothek, Gemeinfrei

Heute: Was ist der Impressionismus?

Der Impressionismus ist ein Kunst·stil.
Also eine bestimmte Art zu malen.
Er entwickelte sich etwa ab dem Jahr 1860.
Er entstand in Frankreich.

Vieles war neu an dieser Art zu malen.
Zum Beispiel:

  • Künstler*innen wollten die Wirklichkeit nicht mehr genau nach·malen.
    Genaue Einzelheiten auf den Bildern wurden weniger wichtig.
    Wichtiger war:
    Was sieht der Künstler in diesem Moment?
    Und wie erlebt er es?
  • Die Bilder zeigten einen kurzen Augenblick.
    Zum Beispiel einen Sonnen·untergang.
    Oder das Licht auf einem Feld.
  • Licht, Farben und Stimmung waren das Wichtigste für ein Bild.
  • Die Maler*innen malten oft draußen in der freien Natur.
    Und sie malten die Natur.
    Das Meer.
    Felder.
    See·rosen.

Der Name "Impressionismus" kommt vom lateinischen Wort impressio.
Das heißt übersetzt: Eindruck.

Diese Maler*innen sind die bekanntesten Maler*innen des Impressionismus:

  • Claude Monet
  • Pierre-Auguste Renoir
  • Edgar Degas
  • Camille Pissarro

Dieser Text ist entstanden in einer Übersetzung für die Kunst·halle Karlsruhe.

Möchtest Du Dir ein Fremd·wort wünschen?
Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.

Star-Lexikon

Wer war Claude Monet?

Claude Monet war ein französischer Maler.
Er lebte von 1840 bis 1926.
Er wurde 86 Jahre alt.

Claude Monet hat einen neuen und eigenen Mal·stil entwickelt.
Er war Impressionist.
Das bedeutet:
Farben und Licht waren in seinen Bildern besonders wichtig.
Am bekanntesten sind seine Seerosen·bilder.

Hier wird der Impressionismus noch genauer erklärt.

Als junger Künstler hatte Monet sehr wenig Geld.
Viele bekannte Museen wollten seine Bilder nicht zeigen.
Erst als älterer Mann war er reich und bekannt.

Claude Monet war zweimal verheiratet.
Seine erste Frau starb nach einem Schwangerschafts·abbruch.
Danach ging es Claude sehr schlecht.
Aber eine Jahre später hat er sich noch einmal verliebt.
Und er hat noch einmal geheiratet.
Aber neben seinen Ehen hatte Claude Monet noch andere Liebes·beziehungen.

Claude Monet hat 2 Söhne mit seiner ersten Frau.
Und seine zweite Frau hatte 6 Kinder.
Diese Kinder hat Monet als seine eigenen Kinder angenommen.
Also hatten sie zusammen 8 Kinder.

Claude Monet lebte zusammen mit seiner Familie in Giverny.
Das ist ein kleiner Ort in der Nähe von Paris.
Das Haus kann man heute noch besuchen.
Es sieht immer noch so aus wie früher.
Das Wichtigste am Haus war aber der Garten.
Claude Monet hat ihn zusammen mit einem Gärtner geplant und gepflegt.
In dem Garten gibt es einen Teich mit einer Brücke und Seerosen.
Die See·rosen hat Claude Monet sehr oft gemalt.
Bei jedem Licht.
Bei jedem Wetter.
Und zu allen Jahres·zeiten.

Am Ende seines Lebens konnte Claude Monet immer schlechter sehen.
Darum hatte er auch immer größere Probleme beim Malen.
Er konnte Farben immer schlechter erkennen.
Zum Malen musste er die Pinsel an lange Stäbe binden.

Darum ließ Monet sich operieren.
Er hatte zuerst große Angst vor der Augen·operation.
Aber danach konnte er wieder besser sehen und malen.

Claude Monet starb im Jahr 1926.
Er hatte Lungen·krebs.
Er wurde in Giverny beerdigt.
In der Nähe seines Gartens.

Was ist die Welt·ausstellung?

Vorlesen: X

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars Fremd·wörter.

Heute: Was ist die Welt·ausstellung?

Die Welt·ausstellung ist eine sehr große und wichtige Ausstellung.
Viele verschiedene Länder machen dabei mit.
Sie zeigen dort ihre Ideen und Entwicklungen.
So können Menschen Neues kennen·lernen und sich aus·tauschen.
Sie zeigen bei der Welt·ausstellung zum Beispiel:

  • neue Erfindungen
  • Technik
  • Architektur
  • Kunst und Kultur

Verschiedene Länder haben bei der Ausstellung einen eigenen Bereich für sich.
Diesen Bereich nennt man Länder·pavillon.
Besucher*innen können die Pavillons besuchen.
So erfahren sie mehr über die verschiedenen Länder.

Die erste Welt·ausstellung gab es im Jahr 1851.
Also vor 175 Jahren.
Sie fand in London statt.

Die letzte Welt·ausstellung fand 2025 statt.
In Osaka in Japan.
Die Weltausstellung hat immer sehr viele Besucher*innen.
2025 waren es 29 Millionen Menschen.

Heute findet die Welt·ausstellung einmal alle 5 Jahre statt.
Die nächste Welt·ausstellung ist im Jahr 2030 in Riad.
Riad ist die Haupt·stadt von Saudi-Arabien.

Ein Gebäude, bestehend aus großen silbernen Kugeln, die durch Querstreben miteinander verbunden sind.

Das Atomium in Brüssel

Image by Lea-Kovatsch from Pixabay

Dieser Text ist entstanden in einer Übersetzung für die Kunst·halle Karlsruhe.

Möchtest Du Dir ein Fremd·wort wünschen?
Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.

Was sind die die "Goldenen Zwanziger“?

Vorlesen: X

Die "Goldenen Zwanziger" sind eine Zeit·spanne in der Geschichte.
Es geht um die Zeit von 1920 bis 1929.
Viele Menschen glauben:
Es war eine besondere Zeit.

Der 1. Welt·krieg dauerte bis 1918.
Das heißt: In den Zwanziger Jahren war er gerade vorbei.

1933 kamen die Nazis an die Macht.
Einige Jahre später begann der 2. Welt·krieg.

In der Zeit zwischen den beiden Welt·kriegen war Frieden in Europa.
Kunst und Kultur waren in dieser Zeit sehr wichtig.
Viele Menschen wollten frei leben.
Sie zogen in die Groß·stadt.

In den großen Städten veränderte sich das Zusammen·leben der Menschen.
Mehr Frauen gingen arbeiten und verdienten eigenes Geld.
Sie konnten selbständig leben.
Ohne einen Ehe·mann.
Das konnte man auch an der Mode sehen.
Die Mode für Frauen wurde praktischer und bequemer.
Sie war besser für einen Alltag und für die Arbeit geeignet.

Auch schwule und lesbische Menschen konnten zusammen sein und zusammen feiern.
Sie wurden weniger stark verfolgt.

Viele Menschen feierten ihr Leben.
Nachts in Bars und Clubs.
Die Regeln waren weniger streng. 

Aber:
Das galt nicht für alle Menschen.
Auf dem Land gab es diese großen Veränderungen nicht.
Und auch in dieser Zeit gab es viele arme Menschen.
Sie waren arbeitslos oder verdienten sehr wenig Geld.
Diese Menschen konnten nicht mit·feiern.

Und nicht alles war "golden" in dieser Zeit.
Es waren auch unruhige Zeiten.
Vor allem in der Politik.
Aber auch in anderen Lebens·bereichen.

Die "Goldenen Zwanziger“ waren nur eine kurze Zeit.
Im Jahr 1929 endeten sie.
In dem Jahr gab es eine schwere Wirtschafts·krise.
Viele Menschen haben viel Geld verloren.
Sie lebten in Armut.
Viele Firmen gingen pleite.
Der politische Druck wurde größer.
Die Zeit des Feierns war vorbei.


Dieser Text ist entstanden für das Programm·heft von "Grenzenlos Kultur" in Mainz 1926.

Was ist Streetwear?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars Fremd·wörter.

Heute: Was ist Street·wear?

Street·wear ist Englisch.
So spricht man es aus: Striet·wär.
Übersetzt heißt es: Straßen·kleidung.
Es ist sportliche und coole Kleidung.

Typisch für Street·wear sind zum Beispiel:

  • Schirm·mützen
  • sehr weite T-Shirts und Sweat·shirts
  • Kapuzen·pullover
  • Turn·schuhe
  • Jogging·hosen
  • Blouson·jacken

Viele der Kleidungs·stücke erinnern an Sport·arten wie Basketball, Baseball oder Skate·boarden. 

Diese Wort·erklärung ist entstanden in einem Text für die Kunst·halle Osnabrück.

Möchtest Du Dir ein Fremd·wort wünschen?
Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.

Was ist ein CSD?

Vorlesen: X

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars Fremd·wörter.

Heute: Was ist ein CSD?

CSD ist die Abkürzung für Christopher Street Day.
Das spricht man so aus: Kristoffer Striet Dey.
Also übersetzt: Tag der Christopher Straße.

Was war los in der Christopher Street?

Die Christopher Street ist eine Straße in New York.
Dort gab es eine Kneipe für queere Menschen.
Also für Schwule, Lesben, trans* Menschen und inter* Menschen.
Und für viele andere.
Die Kneipe hieß Stonewall Inn.
Übersetzt heißt das: Gasthof Stein·mauer.
Aber:
Diese Kneipe wurde oft von der Polizei durch·sucht.
Die Besucher*innen der Bar wurden dabei von der Polizei belästigt.
Irgend·wann haben sie sich dagegen gewehrt.
Es gab einen Auf·stand gegen die Polizei.
Mit Straßen·schlachten.
Das war der erste Kampf queerer Menschen für ihre Rechte.

Das ist in der Christopher Street passiert.
Im Juni und Juli 1969.
Daran soll bis heute erinnert werden.
Darum gibt es die CSD Demonstrationen.

Was passiert bei einem CSD?

Der Christopher Street Day ist ein Straßen·umzug.
Man kann auch Parade oder Demonstrations·zug dazu sagen.
Einen CSD gibt es in vielen Städten auf der Welt.
Queere Menschen gehen an diesem Tag auf die Straße.
Sie setzen sich für ihre Rechte ein.
Und sie feiern.

In Deutschland gibt es in sehr vielen Städten CSDs.
In großen und in kleinen Städten.
Auf dieser Internet·seite findet man alle Termine.

Aber auch in vielen anderen Ländern der Welt gibt es CSDs.
Dort wird der CSD auch Pride Parade genannt.
Das spricht man so aus: Preid Pe·reyd.
Übersetzt heißt es: stolze Parade.

Bei einem CSD gibt es:

  • Menschen mit Protest·schildern
  • Wagen mit Musik und tanzenden Menschen
  • politische Reden
  • Flaggen mit Regen·bogen

Brauchen wir heute noch CSDs?

Manche Menschen sagen:
Heute braucht man keinen CSD mehr.
Schwule und lesbische Paare dürfen heiraten.
Es gibt schon Gleich·berechtigung.
Queere Menschen müssen nicht mehr kämpfen.

Aber das stimmt nicht.
Queere Menschen können an vielen Orten der Welt nicht frei und offen leben.
In manchen Ländern sind sie von der Todes·strafe bedroht.
Sie erleben Gewalt und Ausgrenzung.
Auch in Deutschland gibt es viel Gewalt gegen queere Menschen.
Und Gelder für Beratung und Unterstützung queerer Menschen werden von der deutschen Regierung gestrichen.
Das bedeutet:
Queere Menschen müssen weiter für ihre Rechte kämpfen.
Darum sind CSDs heute immer noch genauso wichtig wie vor 60 Jahren.

Möchtest Du Dir ein Fremd·wort wünschen?
Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.

Was bedeutet die Abkürzung GRWM?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars Fremd·wörter.

Heute: Was bedeutet die Abkürzung GRWM?

Die Abkürzung GRWM spricht man Englisch aus.
So:
Dschi Ar Dabbel·ju Emm.

Die Abkürzung steht für: Get ready with me.
Get ready with me heißt übersetzt: Mach dich mit mir fertig.

Die Abkürzung sieht man oft unter Videos bei Instagram oder Tik Tok.
Menschen filmen sich morgens selbst beim Anziehen und Fertig·machen.
Bei der Auswahl ihrer Kleidung.
Beim Schminken und Frisieren.
Entweder im Alltag oder vor einem bestimmten Ereignis.

Möchtest Du Dir ein Fremd·wort wünschen?
Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.

Was ist eine Zeit·kapsel?

Vorlesen: X

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars Fremd·wörter.

Heute: Was ist eine Zeit·kapsel?

Eine Zeit·kapsel bewahrt Dinge für die Zukunft auf.

Zum Beispiel:
Eine neue Schule wird gebaut.
In der Stadt Gelsenkirchen.
Dann überlegen Menschen zusammen:
Was können wir in eine Zeit·kapsel tun?

Sie nehmen dann eine Kiste.
In die Kiste packen sie zum Beispiel:

  • eine Zeitung aus Gelsenkirchen 
  • Ton·aufnahmen mit Musik aus dem Jahr 2026
  • ein Gruppen·foto mit den Schüler*innen der Schule
  • kleine Cent- oder Euro·münzen
  • ein Brief der Schul·leiterin

Dann wird die Kiste verschlossen.
Sie wird in die Wand der neuen Schule eingemauert.
Vielleicht findet irgendwann in der Zukunft jemand die Zeit·kapsel.
Dann kann die Person sich vorstellen:
Wie war das Leben 2026 in Gelsenkirchen?

Diese Wort·erklärung ist entstanden für einen Text der Kunst·halle Osnabrück.

Möchtest Du Dir ein Fremd·wort wünschen?
Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.

Was ist Repräsentation?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars Fremd·wörter.

Heute: Was ist Repräsentation?

Das Wort Repräsentation kommt aus dem Lateinischen.
Das Wort lateinische Wort re·prae·sen·tare bedeutet:

  • darstellen
  • sicht·bar machen
  • vor Augen führen

Repräsentation bedeutet:
Eine Person spricht nicht nur für sich selbst.
Sie spricht auch für andere.
Sie steht für eine Gruppe von Menschen.
Sie macht die Meinung der Gruppe sichtbar.

Zum Beispiel:
Menschen wählen eine Politikerin aus einer Partei.
Diese Politikerin macht dann Politik.
Sie trifft Entscheidungen.
Sie vertritt die Meinung der Wähler*innen.

Repräsentation bedeutet aber auch:
In einer Fernseh·serie spielt ein schwuler Mann mit.
Er hat eine große Rolle in der Serie.
Andere schwule Männer können sich in die Handlung der Serie einfühlen.
Man kann sagen:
Sie fühlen sich durch die Rolle repräsentiert.

Aber:
Viele Menschen fühlen sich nicht repräsentiert.
Nicht in der Politik.
Nicht in Filmen oder Serien.
Nicht in Berichten in der Zeitung oder im Internet.
Ihre Meinung wird oft nicht gehört.
Ihre Themen werden nicht gesehen.
Sie haben keine Repräsentation.

Diese Wort·erklärung ist entstanden für einen Text der Kunst·halle Osnabrück.

Möchtest Du Dir ein Fremd·wort wünschen?
Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.

Was ist eine Ideologie?

In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?

Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars Fremd·wörter.

Heute: Was ist eine Ideologie?

Das Wort Ideologie kommt aus dem Griechischen.
Übersetzt bedeutet es: Lehre von den Ideen.

Ideologie ist ein anderes Wort für eine Welt·anschau·ung.
Menschen mit einer Ideologie glauben:
Sie haben für alle Probleme die richtige Lösung.

Eine Ideologie schreibt vor:

  • Was ist richtig oder falsch?
  • Wie sollen Menschen leben?
  • Wie soll eine Gesellschaft aussehen?

Eine Ideologie ist eine feste Vorstellung.
Sie bestimmt, wie die Welt funktioniert und sein soll.

Manchmal hat ein Staat eine Ideologie.
Und die Menschen in dem Staat müssen dann nach dieser Ideologie leben.

So war es zum Beispiel in der DDR:
Bis zum Jahr 1990 war Deutschland in 2 Teile geteilt.
Die Bundes·republik Deutschland oder BRD im Westen.
Und die Deutsche Demokratische Republik oder DDR im Osten.

Zur Ideologie in der DDR gehörte zum Beispiel:

  • Alle sollten ähnliche Chancen haben.
    Zum Beispiel bei Bildung und Arbeit.
  • Es gab nur eine Partei.
    Die "Sozialistische Einheits·partei Deutschlands" (SED).
    Diese Partei hatte die Macht.
    Andere Parteien hatten fast keinen Einfluss.
  • Die Politiker*innen der DDR haben behauptet:
    Das Leben in der DDR ist viel besser als in der BRD.
    die DDR ist das bessere Deutschland.

Im Alltag der Menschen in der DDR bedeutete das aber:

  • Bei Bildung und Arbeit hatten nicht alle dieselben Chancen.
    Die Partei hat bestimmt:
    Wer darf studieren und wer nicht?
  • Es gab keine freien Wahlen.
    Nur so konnte sich die Partei SED an der Macht halten.
  • Viele Menschen sind aus der DDR geflüchtet.
    Sie wollten frei leben und entscheiden.

Das zeigt:
Bei vielen Ideologien gibt es Probleme.
Eine Ideologie gibt feste Denk·weisen vor.
Aber alle Menschen sind unterschiedlich.
Darum passen mache Ideen und Regeln zu einer Person gut.
Und zu einer anderen Person gar nicht.
Und:
Zu strenge Regeln führen oft zu Ungerechtigkeit.

Die meisten Ideologien funktionieren nicht auf Dauer.

Diese Wort·erklärung ist entstanden für einen Text der Kunst·halle Osnabrück.
Möchtest Du Dir ein Fremd·wort wünschen?
Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
Schreib einfach eine E-Mail an: anne@einfachstars.info.