Was ist der Impressionismus?
In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?
Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars Fremd·wörter.
Heute: Was ist der Impressionismus?
Der Impressionismus ist ein Kunst·stil.
Also eine bestimmte Art zu malen.
Er entwickelte sich etwa ab dem Jahr 1860.
Er entstand in Frankreich.
Vieles war neu an dieser Art zu malen.
Zum Beispiel:
- Künstler*innen wollten die Wirklichkeit nicht mehr genau nach·malen.
Genaue Einzelheiten auf den Bildern wurden weniger wichtig.
Wichtiger war:
Was sieht der Künstler in diesem Moment?
Und wie erlebt er es? - Die Bilder zeigten einen kurzen Augenblick.
Zum Beispiel einen Sonnen·untergang.
Oder das Licht auf einem Feld. - Licht, Farben und Stimmung waren das Wichtigste für ein Bild.
- Die Maler*innen malten oft draußen in der freien Natur.
Und sie malten die Natur.
Das Meer.
Felder.
See·rosen.
Der Name "Impressionismus" kommt vom lateinischen Wort impressio.
Das heißt übersetzt: Eindruck.
Diese Maler*innen sind die bekanntesten Maler*innen des Impressionismus:
- Claude Monet
- Pierre-Auguste Renoir
- Edgar Degas
- Camille Pissarro

Das Bild "Getreide·schober" von Claude Monet
Von Claude Monet - OQHHt5mlzUo9Qg at Google Cultural Institute maximum zoom level, Gemeinfrei
Dieser Text ist entstanden in einer Übersetzung für die Kunst·halle Karlsruhe.
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Wer war Claude Monet?

Claude Monet
Claude Monet war ein französischer Maler.
Er lebte von 1840 bis 1926.
Er wurde 86 Jahre alt.
Claude Monet hat einen neuen und eigenen Mal·stil entwickelt.
Er war Impressionist.
Das bedeutet:
Farben und Licht waren in seinen Bildern besonders wichtig.
Am bekanntesten sind seine Seerosen·bilder.
Hier wird der Impressionismus noch genauer erklärt.
Als junger Künstler hatte Monet sehr wenig Geld.
Viele bekannte Museen wollten seine Bilder nicht zeigen.
Erst als älterer Mann war er reich und bekannt.
Claude Monet war zweimal verheiratet.
Seine erste Frau starb nach einem Schwangerschafts·abbruch.
Danach ging es Claude sehr schlecht.
Aber eine Jahre später hat er sich noch einmal verliebt.
Und er hat noch einmal geheiratet.
Aber neben seinen Ehen hatte Claude Monet noch andere Liebes·beziehungen.
Claude Monet hat 2 Söhne mit seiner ersten Frau.
Und seine zweite Frau hatte 6 Kinder.
Diese Kinder hat Monet als seine eigenen Kinder angenommen.
Also hatten sie zusammen 8 Kinder.
Claude Monet lebte zusammen mit seiner Familie in Giverny.
Das ist ein kleiner Ort in der Nähe von Paris.
Das Haus kann man heute noch besuchen.
Es sieht immer noch so aus wie früher.
Das Wichtigste am Haus war aber der Garten.
Claude Monet hat ihn zusammen mit einem Gärtner geplant und gepflegt.
In dem Garten gibt es einen Teich mit einer Brücke und Seerosen.
Die See·rosen hat Claude Monet sehr oft gemalt.
Bei jedem Licht.
Bei jedem Wetter.
Und zu allen Jahres·zeiten.
Am Ende seines Lebens konnte Claude Monet immer schlechter sehen.
Darum hatte er auch immer größere Probleme beim Malen.
Er konnte Farben immer schlechter erkennen.
Zum Malen musste er die Pinsel an lange Stäbe binden.
Darum ließ Monet sich operieren.
Er hatte zuerst große Angst vor der Augen·operation.
Aber danach konnte er wieder besser sehen und malen.
Claude Monet starb im Jahr 1926.
Er hatte Lungen·krebs.
Er wurde in Giverny beerdigt.
In der Nähe seines Gartens.

