Seit einer Woche sitzt ein Buckelwal in der Ost·see fest. Er hat sich verirrt und ist ins flache Wasser geschwommen. Im Moment liegt er in der Nähe von Wissmar.
Heute morgen sind Meeres·forscher*innen mit einem Boot zum Wal gefahren. Sie haben seinen Gesundheits·zustand untersucht. Sie sagen: Der Wal ist schwach.
Im Moment sind keine Rettungs·aktionen für den Wal geplant. Die Forscher*inen sagen: Der Wal muss wieder zu Kräften kommen. Dann kann er sich selbst befreien.
Aber: Der Wal wird immer schwächer. Seine Atem·züge werden seltener. Vielleicht schafft er es nicht.
Der Wal ist krank. Er hat eine Haut·krankheit. Seine Außen·haut schält sich ab. Es geht ihm nicht gut. Vielleicht wird er sterben. Aber noch hoffen alle: Vielleicht geht es dem Wal bald besser.
Der Reporter Mike-Oliver Woyth schreibt: "Man setzt darauf, dass der Wal zu Kräften kommt und sich dann selbst befreien kann."
Seit gestern liegt ein Buckel·wal in der Nähe von Wissmar in der Ost·see. Er liegt im flachen Wasser.
Seit einer Woche versuchen viele Menschen, den Wal zu retten. Aber bis jetzt haben sie keinen Erfolg. Der Wal sitzt immer wieder fest. Und seine Chancen werden immer schlechter. Vielleicht über·lebt der Wal es nicht.
Burkard Baschek ist Meeres·forscher. Er hat den Wal heute untersucht. Er sagt: "Die Prognose sieht insgesamt nicht gut aus."
Prognose ist ein anderes Wort für Vorher·sage. Man schätzt ein: Wie könnte es in Zukunft mit dem Wal weiter·gehen? Wird er über·leben oder sterben?
Der Wal liegt diesmal nicht auf einer Sandbank auf. Er ist in flachem Wasser. Aber das Wasser ist etwa 2 Meter tief. Vielleicht kann der Wal sich von dort selbst frei·schwimmen. Darum lassen die Wal·retter*innen ihn gerade in Ruhe.
Der Wal hat mehrere Probleme:
Er ist sehr geschwächt. Er sitzt seit einer Woche fest. Er hat Stress.
Der Wal hat eine schwere Haut·krankheit. Seine äußere Haut·schicht löst sich ab. Durch die Krankheit ist der Wal noch stärker geschwächt.
Der Wal kann sich nicht mehr orientieren. Das bedeutet: Er findet nicht den richtigen Weg. Er schwimmt immer wieder in flaches Wasser. Und nicht in Richtung des tiefen Meeres.
Ein anderer Meeres·forscher sagt: "Der Wal muss jetzt sehr schnell frei·kommen, damit er überhaupt noch eine Chance hat."
Seit dem letzten Montag sitzt ein Buckel·wal in der Ost·see fest. Er hat sich verirrt. Er war ins flache Wasser geschwommen. Er saß auf einer Sand·bank fest. Vor Timmendorfer Strand. Vor 2 Tagen konnte er befreit werden. 2 Bagger haben eine Rinne für den Wal gegraben. Die Rinne war sehr lang und sehr tief. Durch diese Rinne konnte der Wal wieder ins tiefere Wasser schwimmen.
Das ist in der Nacht von Donnerstag auf Freitag passiert. Danach war der Wal wieder frei. Aber: Der Wal ist immer noch in Gefahr. Er muss aus der Ostsee raus·schwimmen. Zurück in den Atlantik.
Boote haben den Wal auf seinem Weg begleitet. Damit er in die richtige Richtung schwimmt.
Aber: Die Boote dürfen dem Wal auch nicht zu nah kommen. Damit er keinen Stress kriegt. Dann taucht er ab und ist nicht mehr zu finden.
Das ist gestern passiert. Die Wal·retter*innen wussten für viele Stunden nicht: Wo ist der Wal gerade?
Sie haben die Menschen an der Ost·see gebeten: Vielleicht seht ihr den Wal irgend·wo. Dann sagt uns bitte Bescheid.
Dann ist der Wal wieder auf·getaucht. In der Nähe der Stadt Wissmar. Und: Der Wal sitzt wieder fest. Er ist wieder auf eine Sand·bank geschwommen.
Er konnte sich für kurze Zeit befreien. Aber er ist nur 800 Meter weit geschwommen. Jetzt sitzt er wieder fest. In der Ost·see gibt es viele flache Stellen. Zu viele für einen so großen Wal.
Rettungs·plan für den Wal
Es gibt einen neuen Rettungs·plan für den Wal. Ein Fach·mann von Green·peace sagt: "Sollte das Tier sich nicht befreit haben, werden die Fach·leute vor Ort versuchen, den Wal sanft an·zu·stupsen und in Richtung tieferes Wasser zu bewegen." Das wollen die Helfer*innen heute versuchen.
In der Nähe des Wals gibt es eine tiefere Rinne. Durch diese Rinne kann der Wal vielleicht weiter·schwimmen.
Thilo Maack ist Meeres·forscher. Er sagt: "Der Wal muss jetzt sehr schnell frei kommen, damit er überhaupt noch eine Chance hat."
Das bedeutet: Es muss eine schnelle Lösung geben. Sonst wird der Wal sterben.
Seit einer Woche interessieren sich viele Menschen für einen Buckel·wal. Der Buckel·wal ist in die Ost·see geschwommen. In den letzten Tagen saß ein Buckelwal vor Timmendorfer Strand fest. Er war zu weit ins flache Wasser geschwommen. Darum lag er auf dem Sand und kam von dort nicht mehr weg.
Aber seit der Nacht von Donnerstag auf Freitag war der Wal wieder frei. 2 Bagger haben eine lange Rinne für den Wal gegraben. So konnte er durch die Rinne wieder ins tiefere Wasser schwimmen.
Gestern haben Boote den Wal auf seiner Reise begleitet. Sie wollten den Wal in die richtige Richtung lenken. Auf dem kürzesten Weg zum Atlantik.
Über Nacht ist der Wal weiter·geschwommen. Und er ist zum Schlafen abgetaucht.
Aber jetzt sitzt der Wal wieder fest. Er ist wieder auf eine flache Sand·bank geschwommen. Diesmal in der Nähe von Wismar.
Daniela von Schaper ist Meeres·wissenschaftlerin bei Greenpeace. Sie sagt: "Unsere Expert*innen sind in Booten am Wal. Wir können bestätigen, dass er gestrandet ist. Er atmet."
Gerade wird der Wal von Wissenschaftler*innen untersucht. Sie wollen heraus·finden: Hat der Wal sich verletzt?
In den letzten Tagen saß ein Buckelwal vor Timmendorfer Strand fest. Er war zu weit ins flache Wasser geschwommen. Darum lag er auf dem Sand und kam von dort nicht mehr weg.
Gestern haben 2 Bagger den ganzen Tag Sand weg·gebaggert. Sie haben eine lange und tiefe Rinne gegraben. Direkt vor dem Wal. Und alle haben gehofft: Durch diese Rinne kann der Wal wieder ins tiefere Wasser schwimmen.
Gestern ist das den ganzen Tag nicht passiert. Der Wal hat sich bewegt. Aber er ist nicht weggeschwommen.
Aber heute Nacht konnte der Wal sich befreien. Am Morgen war er nicht mehr da. Er konnte sich selbst befreien.
Wie geht es jetzt weiter?
Der Wal muss aus der Ostsee heraus·schwimmen. Denn eigentlich schwimmen sonst keine Wale in die Ost·see. Das Wasser ist dort zu flach für sie. Und sie finden dort nicht genug Futter. Darum muss der Buckel·wal jetzt von der Ostsee zurück in den Atlantik schwimmen.
Dabei hat der Buckel·wal Unterstützung. Die Retter*innen begleiten den Wal mit Booten. Es sind Schiffe von der Küsten·wache. Von der Deutschen Lebens·rettungs·gesellschaft. Und von Wissenschaftler*innen. Die Boote drängen den Wal immer wieder in die richtige Richtung.
Auf einem der Boote ist der Meeres·wissenschaftler Robert Marc Lehmann. Er sagt: Die Wal·rettung geht ihm ans Herz. Er will dem Buckel·wal Mut machen. Er schreibt: "Ich kann dich nicht tragen, aber ich kann bei dir sein und dir helfen, es allein zu schaffen. 99,9 Prozent musst du alleine machen. Ich bin 0,1 Prozent."
Die Boote wollen den Wal noch bis nach Dänemark begleiten. Aber dabei müssen sie vorsichtig sein. Der Wal soll sich durch die Boote nicht gestört fühlen. Aber sie können ihm helfen, den kürzesten Weg zum Atlantik zu finden. Auf dem Weg dahin sind noch viele flache Stellen. Zum Beispiel Sand·bänke. Darum hoffen alle, dass der Wal es schafft.
Timmy war ein Buckel·wal. Er war ins flache Wasser der Ost·see geschwommen. Im März 2026 saß er zum ersten mal auf einer Sand·bank fest. Seitdem haben viele Menschen überlegt: Wie kann der Wal gerettet werden?
So groß war Timmy:
Länge: 12,35 Meter
Breite: 3,20 Meter
Höhe: 1,60 Meter
Lange wusste niemand: Wie geht es dem Wal? Ist er krank? Hat er innere Verletzungen? Wird er überleben? Oder ist er zum Sterben ins flache Wasser geschwommen?
Sicher war: Wal Timmy hatte ein Fischer·netz im Maul. Das Netz konnte nicht entfernt werden. Und Timmy hatte eine Haut·krankheit.
Es gab sehr viele Berichte über Wal Timmy. Man konnte live im Internet bei den Rettungs·versuchen zuschauen. Es gab viele verschiedene Meinungen zu der Frage: Kann der Wal noch gerettet werden oder nicht?
Hape Kerkeling hat den Wal Timmy genannt. Weil er zuerst in Timmendorfer Strand am Strand lag. Die BILD Zeitung hat den Namen dann auch benutzt.
Andere Menschen haben den Wal auch Hope genannt. Das ist das englische Wort für Hoffnung. So spricht man es aus: Houp.
Eine Gruppe von Retter*innen hat den Wal mit einem Boot in die Nord·see gebracht. Zurück ins tiefere Wasser. Aber der Wal hat dort nicht überlebt. Er wurde im Mai 2026 tot vor der Küste von Dänemark gefunden.
Schon seit Montag liegt ein Buckel·wal vor Timmendorfer Strand. Timmendorfer Strand ist ein Ort an der Ost·see. Das Wasser dort ist sehr flach. Darum sitzt der Wal fest. Er kann nicht alleine von dort weg·schwimmen.
Die Ost·see ist sehr flach. Es gibt dort nur wenig Nahrung für große Wale. Darum schwimmen große Wale eigentlich nicht in die Ost·see. Manchmal passiert es trotzdem. Das bedeutet dann meistens: Der Wal hat sich verirrt. Er ist geschwächt oder krank.
So ist es auch diesmal. Seit Montag liegt ein Buckel·wal vor Timmendorfer Strand. Er scheint krank zu sein. Er hat große braune Flecken auf seiner Haut.
In diesem Video kann man den Buckel·wal sehen:
Rettungs·versuche für den Buckel·wal
Seit Montag gibt es Rettungs·versuche für den Buckel·wal. Die Feuer·wehr hat versucht. den Buckel·wal umzudrehen. Sodass er weg·schwimmen kann. Aber das hat nicht geklappt.
Dann haben Polizei·boote Wellen gemacht. Damit der Wal weg·schwimmen kann. Aber auch das hat nicht geklappt.
Dann wollte die Feuerwehr Sand unter dem Wal weg·saugen. Aber der Sand war zu hart dafür.
Was passiert heute?
Heute gibt es einen neuen Rettungs·versuch. Es wurden 2 große Bagger ins Wasser gelassen. Heute morgen um 8 Uhr. Die Bagger sollen eine lange und tiefe Rinne graben. Damit der Wal durch die Rinne wieder ins tiefere Wasser schwimmen kann.
Die Rinne wird 50 Meter lang. 6 Meter breit. Und 1,20 Meter tief.
Die Rinne beginnt vor dem Kopf des Wals. Dann muss er sich nicht umdrehen. Alle hoffen: Durch diese Rinne kann der Wal dann frei·kommen.
Fach·leute machen sich große Sorgen um den Wal. Seine Chancen zu überleben sind nicht gut. Die Fach·leute sagen: "Der Gesundheits·zustand des Wals ist besorgnis·erregend, sowohl seine Haut als auch den Allgemein·zustand betreffend."
Darum hoffen alle auf eine Rettung heute. Das Problem ist aber: Es ist sehr stürmisch. Das macht die Rettung noch schwieriger.
Der Abschnitt des Strands ist abgesperrt. Damit der Wal nicht durch Zuschauer*innen noch mehr gestresst wird.
In diesem Video kann man die Rettungs·aktion live ansehen:
Timmy war ein Buckel·wal. Er war ins flache Wasser der Ost·see geschwommen. Im März 2026 saß er zum ersten mal auf einer Sand·bank fest. Seitdem haben viele Menschen überlegt: Wie kann der Wal gerettet werden?
So groß war Timmy:
Länge: 12,35 Meter
Breite: 3,20 Meter
Höhe: 1,60 Meter
Lange wusste niemand: Wie geht es dem Wal? Ist er krank? Hat er innere Verletzungen? Wird er überleben? Oder ist er zum Sterben ins flache Wasser geschwommen?
Sicher war: Wal Timmy hatte ein Fischer·netz im Maul. Das Netz konnte nicht entfernt werden. Und Timmy hatte eine Haut·krankheit.
Es gab sehr viele Berichte über Wal Timmy. Man konnte live im Internet bei den Rettungs·versuchen zuschauen. Es gab viele verschiedene Meinungen zu der Frage: Kann der Wal noch gerettet werden oder nicht?
Hape Kerkeling hat den Wal Timmy genannt. Weil er zuerst in Timmendorfer Strand am Strand lag. Die BILD Zeitung hat den Namen dann auch benutzt.
Andere Menschen haben den Wal auch Hope genannt. Das ist das englische Wort für Hoffnung. So spricht man es aus: Houp.
Eine Gruppe von Retter*innen hat den Wal mit einem Boot in die Nord·see gebracht. Zurück ins tiefere Wasser. Aber der Wal hat dort nicht überlebt. Er wurde im Mai 2026 tot vor der Küste von Dänemark gefunden.