Der Buckelwal vor Timmendorfer Strand ist wieder frei
In den letzten Tagen saß ein Buckelwal vor Timmendorfer Strand fest.
Er war zu weit ins flache Wasser geschwommen.
Darum lag er auf dem Sand und kam von dort nicht mehr weg.
Einfachstars hat darüber berichtet.
Hier kann man den Bericht lesen.
Gestern haben 2 Bagger den ganzen Tag Sand weg·gebaggert.
Sie haben eine lange und tiefe Rinne gegraben.
Direkt vor dem Wal.
Und alle haben gehofft:
Durch diese Rinne kann der Wal wieder ins tiefere Wasser schwimmen.
Gestern ist das den ganzen Tag nicht passiert.
Der Wal hat sich bewegt.
Aber er ist nicht weggeschwommen.
Aber heute Nacht konnte der Wal sich befreien.
Am Morgen war er nicht mehr da.
Er konnte sich selbst befreien.
Wie geht es jetzt weiter?
Der Wal muss aus der Ostsee heraus·schwimmen.
Denn eigentlich schwimmen sonst keine Wale in die Ost·see.
Das Wasser ist dort zu flach für sie.
Und sie finden dort nicht genug Futter.
Darum muss der Buckel·wal jetzt von der Ostsee zurück in den Atlantik schwimmen.
Dabei hat der Buckel·wal Unterstützung.
Die Retter*innen begleiten den Wal mit Booten.
Es sind Schiffe von der Küsten·wache.
Von der Deutschen Lebens·rettungs·gesellschaft.
Und von Wissenschaftler*innen.
Die Boote drängen den Wal immer wieder in die richtige Richtung.
Auf einem der Boote ist der Meeres·wissenschaftler Robert Marc Lehmann.
Er sagt:
Die Wal·rettung geht ihm ans Herz.
Er will dem Buckel·wal Mut machen.
Er schreibt:
"Ich kann dich nicht tragen, aber ich kann bei dir sein und dir helfen, es allein zu schaffen.
99,9 Prozent musst du alleine machen.
Ich bin 0,1 Prozent."
https://www.instagram.com/reels/DWZA89fjFc8/
Die Boote wollen den Wal noch bis nach Dänemark begleiten.
Aber dabei müssen sie vorsichtig sein.
Der Wal soll sich durch die Boote nicht gestört fühlen.
Aber sie können ihm helfen, den kürzesten Weg zum Atlantik zu finden.
Auf dem Weg dahin sind noch viele flache Stellen.
Zum Beispiel Sand·bänke.
Darum hoffen alle, dass der Wal es schafft.
Star-Lexikon
Wer war Timmy?
Timmy war ein Buckel·wal.
Er war ins flache Wasser der Ost·see geschwommen.
Im März 2026 saß er zum ersten mal auf einer Sand·bank fest.
Seitdem haben viele Menschen überlegt:
Wie kann der Wal gerettet werden?
So groß war Timmy:
- Länge: 12,35 Meter
- Breite: 3,20 Meter
- Höhe: 1,60 Meter
Lange wusste niemand:
Wie geht es dem Wal?
Ist er krank?
Hat er innere Verletzungen?
Wird er überleben?
Oder ist er zum Sterben ins flache Wasser geschwommen?
Sicher war:
Wal Timmy hatte ein Fischer·netz im Maul.
Das Netz konnte nicht entfernt werden.
Und Timmy hatte eine Haut·krankheit.
Es gab sehr viele Berichte über Wal Timmy.
Man konnte live im Internet bei den Rettungs·versuchen zuschauen.
Es gab viele verschiedene Meinungen zu der Frage:
Kann der Wal noch gerettet werden oder nicht?
Hape Kerkeling hat den Wal Timmy genannt.
Weil er zuerst in Timmendorfer Strand am Strand lag.
Die BILD Zeitung hat den Namen dann auch benutzt.
Andere Menschen haben den Wal auch Hope genannt.
Das ist das englische Wort für Hoffnung.
So spricht man es aus: Houp.
Eine Gruppe von Retter*innen hat den Wal mit einem Boot in die Nord·see gebracht.
Zurück ins tiefere Wasser.
Aber der Wal hat dort nicht überlebt.
Er wurde im Mai 2026 tot vor der Küste von Dänemark gefunden.


