Ein Buckel·wal soll mit Baggern gerettet werden
Schon seit Montag liegt ein Buckel·wal vor Timmendorfer Strand.
Timmendorfer Strand ist ein Ort an der Ost·see.
Das Wasser dort ist sehr flach.
Darum sitzt der Wal fest.
Er kann nicht alleine von dort weg·schwimmen.

Buckel·wale
Von Charles J. Sharp - Eigenes Werk, from Sharp Photography, sharpphotography.co.uk, CC BY-SA 4.0
Warum ist das besonders?
Was ist passiert?
Die Ost·see ist sehr flach.
Es gibt dort nur wenig Nahrung für große Wale.
Darum schwimmen große Wale eigentlich nicht in die Ost·see.
Manchmal passiert es trotzdem.
Das bedeutet dann meistens:
Der Wal hat sich verirrt.
Er ist geschwächt oder krank.
So ist es auch diesmal.
Seit Montag liegt ein Buckel·wal vor Timmendorfer Strand.
Er scheint krank zu sein.
Er hat große braune Flecken auf seiner Haut.
In diesem Video kann man den Buckel·wal sehen:
Rettungs·versuche für den Buckel·wal
Seit Montag gibt es Rettungs·versuche für den Buckel·wal.
Die Feuer·wehr hat versucht. den Buckel·wal umzudrehen.
Sodass er weg·schwimmen kann.
Aber das hat nicht geklappt.
Dann haben Polizei·boote Wellen gemacht.
Damit der Wal weg·schwimmen kann.
Aber auch das hat nicht geklappt.
Dann wollte die Feuerwehr Sand unter dem Wal weg·saugen.
Aber der Sand war zu hart dafür.
Was passiert heute?
Heute gibt es einen neuen Rettungs·versuch.
Es wurden 2 große Bagger ins Wasser gelassen.
Heute morgen um 8 Uhr.
Die Bagger sollen eine lange und tiefe Rinne graben.
Damit der Wal durch die Rinne wieder ins tiefere Wasser schwimmen kann.
Die Rinne wird 50 Meter lang.
6 Meter breit.
Und 1,20 Meter tief.
Die Rinne beginnt vor dem Kopf des Wals.
Dann muss er sich nicht umdrehen.
Alle hoffen:
Durch diese Rinne kann der Wal dann frei·kommen.
Fach·leute machen sich große Sorgen um den Wal.
Seine Chancen zu überleben sind nicht gut.
Die Fach·leute sagen:
"Der Gesundheits·zustand des Wals ist besorgnis·erregend, sowohl seine Haut als auch den Allgemein·zustand betreffend."
Darum hoffen alle auf eine Rettung heute.
Das Problem ist aber:
Es ist sehr stürmisch.
Das macht die Rettung noch schwieriger.
Der Abschnitt des Strands ist abgesperrt.
Damit der Wal nicht durch Zuschauer*innen noch mehr gestresst wird.
In diesem Video kann man die Rettungs·aktion live ansehen:
Star-Lexikon
Wer war Timmy?
Timmy war ein Buckel·wal.
Er war ins flache Wasser der Ost·see geschwommen.
Im März 2026 saß er zum ersten mal auf einer Sand·bank fest.
Seitdem haben viele Menschen überlegt:
Wie kann der Wal gerettet werden?
So groß war Timmy:
- Länge: 12,35 Meter
- Breite: 3,20 Meter
- Höhe: 1,60 Meter
Lange wusste niemand:
Wie geht es dem Wal?
Ist er krank?
Hat er innere Verletzungen?
Wird er überleben?
Oder ist er zum Sterben ins flache Wasser geschwommen?
Sicher war:
Wal Timmy hatte ein Fischer·netz im Maul.
Das Netz konnte nicht entfernt werden.
Und Timmy hatte eine Haut·krankheit.
Es gab sehr viele Berichte über Wal Timmy.
Man konnte live im Internet bei den Rettungs·versuchen zuschauen.
Es gab viele verschiedene Meinungen zu der Frage:
Kann der Wal noch gerettet werden oder nicht?
Hape Kerkeling hat den Wal Timmy genannt.
Weil er zuerst in Timmendorfer Strand am Strand lag.
Die BILD Zeitung hat den Namen dann auch benutzt.
Andere Menschen haben den Wal auch Hope genannt.
Das ist das englische Wort für Hoffnung.
So spricht man es aus: Houp.
Eine Gruppe von Retter*innen hat den Wal mit einem Boot in die Nord·see gebracht.
Zurück ins tiefere Wasser.
Aber der Wal hat dort nicht überlebt.
Er wurde im Mai 2026 tot vor der Küste von Dänemark gefunden.

