Die Chancen für den Buckel·wal in der Ost·see werden immer schlechter
Seit gestern liegt ein Buckel·wal in der Nähe von Wissmar in der Ost·see.
Er liegt im flachen Wasser.
Seit einer Woche versuchen viele Menschen, den Wal zu retten.
Aber bis jetzt haben sie keinen Erfolg.
Der Wal sitzt immer wieder fest.
Und seine Chancen werden immer schlechter.
Vielleicht über·lebt der Wal es nicht.
Burkard Baschek ist Meeres·forscher.
Er hat den Wal heute untersucht.
Er sagt:
"Die Prognose sieht insgesamt nicht gut aus."
Prognose ist ein anderes Wort für Vorher·sage.
Man schätzt ein:
Wie könnte es in Zukunft mit dem Wal weiter·gehen?
Wird er über·leben oder sterben?
Der Wal liegt diesmal nicht auf einer Sandbank auf.
Er ist in flachem Wasser.
Aber das Wasser ist etwa 2 Meter tief.
Vielleicht kann der Wal sich von dort selbst frei·schwimmen.
Darum lassen die Wal·retter*innen ihn gerade in Ruhe.
Der Wal hat mehrere Probleme:
- Er ist sehr geschwächt.
Er sitzt seit einer Woche fest.
Er hat Stress. - Der Wal hat eine schwere Haut·krankheit.
Seine äußere Haut·schicht löst sich ab.
Durch die Krankheit ist der Wal noch stärker geschwächt. - Der Wal kann sich nicht mehr orientieren.
Das bedeutet:
Er findet nicht den richtigen Weg.
Er schwimmt immer wieder in flaches Wasser.
Und nicht in Richtung des tiefen Meeres.
Ein anderer Meeres·forscher sagt:
"Der Wal muss jetzt sehr schnell frei·kommen, damit er überhaupt noch eine Chance hat."
