Forscher*innen haben eine neue Mäuse·art entdeckt
Forscher*innen haben eine neue Mäuse·art entdeckt.
Es ist eine sehr, sehr kleine Spitz·maus.
Der lateinische Name der Mäuse·art ist: Crocidura stanleyi.
Übersetzt heißt der Name: Stanleys Weiß·zahn·spitz·maus.
Die Mäuse·art wurde nach William T. Stanley benannt.
Er war Wissenschaftler und hat Forschung über afrikanische Tiere gemacht.
Er hat 2015 die erste Maus dieser Art gesammelt.
Seitdem wurde die Maus sehr genau untersucht.
Und erst jetzt kam das Ergebnis dabei heraus:
Es ist eine eigene Art.
William T. Stanley lebt nicht mehr.
Er ist 2015 gestorben.
Kurz nach der Entdeckung der Maus.
Die neue Mäuse·art wurde auch in Afrika entdeckt.
In Äthiopien.
Die Spitzmaus ist sehr klein.
Kleiner als ein Zucker·würfel.

Crocidura stanleyi
Chat GPT
Die Maus lebt im äthiopischen Hoch·land.
Im Simien-Gebirge und am Berg Damota.
Sie wiegt nur 3 Gramm.
Sie ist etwa 5 Zentimeter lang.
Ungefähr so groß wie ein Daumen.
Die abgelegenen Berge Äthiopiens wirken wie Inseln:
Dort entstehen Tier·arten, die es nirgend·wo sonst auf der Welt gibt.
Warum ist das so?
Die hohen Berge Äthiopiens sind durch tiefe Täler von·einander getrennt.
Oben auf den Bergen ist es sehr kalt.
Und unten in den Tälern ist es viel wärmer.
Viele Tiere haben sich über viele Jahre hinweg an das Leben auf den Bergen angepasst.
Sie leben in kühlen Temperaturen.
Sie können die Berge nicht verlassen.
Weil es in den Tälern zu warm für sie ist.
Darum leben sie lange Zeit getrennt von anderen Tieren ihrer Art.
Über viele Tausend Jahre entwickeln sie sich unterschiedlich weiter.
So können neue Tier·arten entstehen.
Diese Tier·arten gibt es dann nur auf diesen Bergen.
Darum sind die Berge ähnlich wie Inseln:
Die Tiere sind dort von anderen Tieren getrennt.
