Was ist das Imposter-Syndrom?
In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?
Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars Fremd·wörter.
Heute: Was ist das Imposter-Syndrom?
Vielleicht sagt eine Person von sich selbst:
Ich habe das Imposter-Syndrom.
Was bedeutet das?
Die Person zweifelt an sich selbst.
Sie denkt:
Ich kann das nicht.
Ich bin gar nicht so gut.
Meine Erfolge waren nur Glück.
Andere Menschen sagen aber:
Diese Person kann das sehr gut.
Die Person ist trotzdem unsicher.
Sie hat Angst.
Sie denkt:
Vielleicht merken die anderen irgendwann:
Ich bin nicht gut genug.
Beim Imposter-Syndrom passen die Selbst·zweifel oft nicht zu den wirklichen Erfolgen der Person.
Zum Beispiel:
Eine Frau bekommt eine Aufgabe von ihrem Chef.
Der Chef sagt:
Sie soll einen kurzen Vortrag halten.
Sie soll ein neues Projekt vorstellen.
Die Frau ist sehr aufgeregt.
Sie denkt:
Ich werde den Vortrag nicht gut machen.
Dann hält sie den Vortrag vor einem neuen Kunden.
Der Kunde ist begeistert.
Er findet den Vortrag richtig gut.
Und er sagt das auch.
Der Chef ist ebenfalls sehr zufrieden.
Die Frau ist aber immer noch unsicher.
Sie denkt:
Vielleicht waren die anderen doch nicht zufrieden.
Vielleicht sagen sie es nur nicht.
Ich bin nicht gut genug.
Dann kann man sagen:
Die Frau hat das Imposter-Syndrom.
Diese Worterklärung ist entstanden für das Programm des No Limits Festivals 2026.
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Dann wird es auch bei Einfachstars erklärt.
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