Was sind Zeit·zeug*innen?
In der Leichten Sprache werden nur wenige Fremd·wörter benutzt.
Meistens guckt man:
Wie kann man ein Fremd·wort durch ein leichteres Wort aus·tauschen?
Aber durch die Arbeit mit den Prüfer*innen habe ich gemerkt:
Viele von ihnen lieben Fremd·wörter.
Sie benutzen sie gerne.
Darum erklärt Einfachstars Fremd·wörter.
Heute: Was sind Zeitzeug*innen?
Zeit·zeug*innen sind Menschen.
Sie haben die ein wichtiges Ereignis selbst mit·erlebt.
Die Personen können später anderen erzählen:
So war es damals.
Zum Beispiel:
Bis 1989 war Deutschland in 2 Teile geteilt:
Ost·deutschland und West·deutschland.
Im Osten von Deutschland war die DDR.
Immer mehr Menschen haben sich gegen die Regierung der DDR gewehrt.
Sie wollten frei sein.
Sie wollten ihre Meinung frei sagen können.
Darum haben sie sich gewehrt.
Sie sind auf die Straße gegangen und haben demonstriert.
Im November 1989 hat die Regierung der DDR entschieden:
Die Grenzen des Landes werden geöffnet.
Die Bürger*innen der DDR dürfen ausreisen.
Noch in der·selben Nacht konnten Menschen aus Ost·deutschland über die Grenze nach West·deutschland gehen.
In dieser Nacht war der Musiker Stefan Mross mit seiner Mutter in Ost·berlin zu Besuch.
Er war damals 14 Jahre alt.
Er hat die Nacht des Mauer·falls in Berlin mit·erlebt.
Darum kann man sagen:
Er war ein Zeit·zeuge des Mauer·falls.

Grenz·soldaten an der Berliner Mauer
Von Raphaël Thiémard from Belgique - Berlin 1989, Fall der Mauer, Chute du mur, CC BY-SA 2.0
Diese Wort·erklärung ist entstanden für eine Ausstellung des Anne-Frank-Zentrums Berlin.
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