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Privat·leute starten eine weitere Rettungs·aktion für Wal Timmy

Seit knapp einem Monat sitzt ein Buckel·wal in der Ost·see fest.
Zeitungen haben den Wal Timmy getauft.
Sehr viele Menschen interessieren sich für den Wal.
Sie hoffen:
Vielleicht kann er doch noch gerettet werden.

Fach·leute glauben nicht an eine Rettung

Fach·leute glauben:
Der Wal kann nicht mehr gerettet werden.
Er hat innere Verletzungen.
Sie glauben:
Der Wal ist zum Sterben in die Ost·see geschwommen.

Die Fach·leute sagen auch:
Der Wal kann nicht gerettet werden.
Bei einem Rettungs·versuch würde der Wal nur weiter verletzt.
Und es wäre großer Stress für den Wal.
Darum empfehlen die Fach·leute:
Alle sollen den Buckel·wal in Ruhe lassen.
Damit er in Ruhe sterben kann.

Ein erwachsener Buckelwal unter Wasser

Ein Buckel·wal

Gemeinfrei

Trotzdem hat eine Gruppe von Privat·leuten jetzt entschieden:
Sie wollen noch einen Rettungs·versuch machen.

Till Backhaus ist der Landes·umwelt·minister von Mecklenburg-Vorpommern.
Er ist mit dem neuen Rettungs·versuch einverstanden.
Er sagt:
Es geht sofort los.

Einer der Retter ist Walter Gunz.
Er ist Geschäfts·mann.
Er hat die Firma Media·markt mit·gegründet.
Von ihm kommt viel Geld für die Rettungs·aktion.

Wie soll der Wal gerettet werden?

Heute um 17.30 Uhr sind Taucher*innen zu dem Wal geschwommen.
Sie haben Kontakt mit Timmy aufgenommen.
Sie wollten den Wal beruhigen.

Morgen startet dann die Rettungs·aktion.
Das ist der Plan:

  • Der Schlamm unter dem Wal soll weg·gespült werden.
  • Dann wollen die Retter*innen ein Luft·kissen unter den Wal bringen.
    Mit dem Luft·kissen wollen sie den Wal anheben.
  • Dann sollen 2 Schwimm·körper zum Wal gebracht werden.
    Zwischen den beiden Schwimm·körpern wird eine Plane gespannt.
    Auf dieser Plane soll der Wal dann liegen.
  • So soll der Wal dann zurück ins tiefe Meer geschleppt werden.
    Bis in den Atlantik.
    Dort ist das Wasser viel tiefer.
    Vielleicht kann der Wal Timmy dort wieder alleine schwimmen.

Bis jetzt weiß man noch nicht:
Wird der Plan klappen?
Und wie krank ist Timmy?
Kann er eigentlich noch selbst schwimmen?

Star-Lexikon

Wer war Timmy?

Timmy war ein Buckel·wal.
Er war ins flache Wasser der Ost·see geschwommen.
Im März 2026 saß er zum ersten mal auf einer Sand·bank fest.
Seitdem haben viele Menschen überlegt:
Wie kann der Wal gerettet werden?

So groß war Timmy:

  • Länge: 12,35 Meter
  • Breite: 3,20 Meter
  • Höhe: 1,60 Meter

Lange wusste niemand:
Wie geht es dem Wal?
Ist er krank?
Hat er innere Verletzungen?
Wird er überleben?
Oder ist er zum Sterben ins flache Wasser geschwommen?

Sicher war:
Wal Timmy hatte ein Fischer·netz im Maul.
Das Netz konnte nicht entfernt werden.
Und Timmy hatte eine Haut·krankheit.

Es gab sehr viele Berichte über Wal Timmy.
Man konnte live im Internet bei den Rettungs·versuchen zuschauen.
Es gab viele verschiedene Meinungen zu der Frage:
Kann der Wal noch gerettet werden oder nicht?

Hape Kerkeling hat den Wal Timmy genannt.
Weil er zuerst in Timmendorfer Strand am Strand lag.
Die BILD Zeitung hat den Namen dann auch benutzt.

Andere Menschen haben den Wal auch Hope genannt.
Das ist das englische Wort für Hoffnung.
So spricht man es aus: Houp.

Eine Gruppe von Retter*innen hat den Wal mit einem Boot in die Nord·see gebracht.
Zurück ins tiefere Wasser.
Aber der Wal hat dort nicht überlebt.
Er wurde im Mai 2026 tot vor der Küste von Dänemark gefunden.

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