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Buckel·wal Timmy wird sterben

Der Buckel·wal Timmy sitzt immer noch in der Ost·see fest.
Vor der Insel Poel.
Und es ist klar:
Er wird dort sterben.

Viele Helfer*innen wollten den Wal retten.
Aber jetzt ist klar:
Sie können nichts mehr für ihn tun.

Der Meeres·forscher Thilo Maack sagt:
"Es geht dem Wal nicht gut.
Er liegt im Sterben.
Seine Atem·züge sind sehr viel schwächer.
Gleich·zeitig bewegt er sich kaum noch."

Er beschreibt es so:
"In den vergangenen Tagen hat Timmy auf die Präsenz von Menschen meist sehr stark reagiert.
Wenn wir uns genähert und zum Beispiel mit Paddeln aufs Wasser geschlagen haben, hat das immer Wirkung gezeigt – etwa, indem er versucht hat, zu schwimmen.
Seit Mittwoch ist das plötzlich anders:
Der Wal zeigt kaum noch eine Reaktion, wenn wir uns Experten nähern."

Darum haben die Fachleute entschieden:
Sie lassen den Wal jetzt in Ruhe.
Sie kommen nicht mehr in seine Nähe.
Damit er in Ruhe sterben kann.

Thilo Maack sagt:
"Wir wollen ihn jetzt in Würde sterben lassen und ihm dafür die Ruhe geben, die er sich ausgesucht hat."

Um den Wal herum gibt es eine Sperr·zone.
Damit keine Boote in seine Nähe kommen.

Star-Lexikon

Wer war Timmy?

Timmy war ein Buckel·wal.
Er war ins flache Wasser der Ost·see geschwommen.
Im März 2026 saß er zum ersten mal auf einer Sand·bank fest.
Seitdem haben viele Menschen überlegt:
Wie kann der Wal gerettet werden?

So groß war Timmy:

  • Länge: 12,35 Meter
  • Breite: 3,20 Meter
  • Höhe: 1,60 Meter

Lange wusste niemand:
Wie geht es dem Wal?
Ist er krank?
Hat er innere Verletzungen?
Wird er überleben?
Oder ist er zum Sterben ins flache Wasser geschwommen?

Sicher war:
Wal Timmy hatte ein Fischer·netz im Maul.
Das Netz konnte nicht entfernt werden.
Und Timmy hatte eine Haut·krankheit.

Es gab sehr viele Berichte über Wal Timmy.
Man konnte live im Internet bei den Rettungs·versuchen zuschauen.
Es gab viele verschiedene Meinungen zu der Frage:
Kann der Wal noch gerettet werden oder nicht?

Hape Kerkeling hat den Wal Timmy genannt.
Weil er zuerst in Timmendorfer Strand am Strand lag.
Die BILD Zeitung hat den Namen dann auch benutzt.

Andere Menschen haben den Wal auch Hope genannt.
Das ist das englische Wort für Hoffnung.
So spricht man es aus: Houp.

Eine Gruppe von Retter*innen hat den Wal mit einem Boot in die Nord·see gebracht.
Zurück ins tiefere Wasser.
Aber der Wal hat dort nicht überlebt.
Er wurde im Mai 2026 tot vor der Küste von Dänemark gefunden.

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