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Es gibt jetzt eine Barbie-Puppe mit Autismus

Die Firma Mattel stellt seit 1959 Barbie·puppen her.
Also seit 67 Jahren.
Jetzt gibt es eine neue Barbie·puppe.
Es ist eine Barbie mit Autismus.

Bei Menschen mit Autismus funktioniert das Gehirn anders als bei Menschen ohne Autismus.
Hier wird Autismus genauer erklärt.

Woran erkennt man die neue Barbie?

  • Die Barbie hat große Kopfhörer auf.
    Damit sie nicht so viele Dinge gleichzeitig hören und verarbeiten muss.
  • Die Barbie hat ein iPad dabei.
    Über das iPad kann Barbie sich mit anderen aus·tauschen.
  • Sie hat einen Fidget Spinner dabei.
    Also ein kleines Spielzeug.
    Das Spielzeug hilft im Alltag beim Konzentrieren.

Rafaela Lisbeth Kieneist selbst autistisch.
Sie findet die neue Barbie gut.
Weil Autismus so sichtbarer wird.
Sie sagt:
"Als autistische Frau und Sozial·arbeiterin weiß ich, dass Autismus für viele Menschen als Einschränkung wahr·genommen wird.
Viele Barrieren entstehen dabei erst durch eine Umwelt, die auf unterschiedliche Wahrnehmungen nicht eingestellt ist.
Repräsentation im Kinder·zimmer kann helfen, für diese Realität früher eine Sprache zu finden und Verständnis zu fördern."

Das bedeutet:
Es gibt viele Barrieren für Menschen mit Autismus.
Weil Menschen zu wenig über Autismus wissen.
Sie hofft, dass sich das durch die neue Barbie vielleicht ändert.

Mattel hat die neue Barbie nicht alleine entwickelt.
Sondern zusammen mit einer Gruppe von Selbst·vertreter*innen.
Also mit Menschen, die selbst Autismus haben.

Die neue Barbie kann man ab sofort kaufen.
Sie kostet 14.99 Euro.

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