Nach dem Gänse-Braten kämpfen Kanal-Arbeiter gegen Brat-Fett in den Kanälen

Viele Familien essen zu Weihnachten Gänse-Braten.
Oder Truthahn-Braten.
Das ist auch in London so.
London ist die Haupt-Stadt von Groß-Britannien.

Die Kanal-Arbeiter in London haben ein Problem:
Nach dem Kochen spülen viele Menschen das Brat-Fett in den Abfluss.
Dann läuft es in die Kanäle unter der Stadt.
Dort bilden sich große Fett-Klumpen.
Sie verstopfen die Kanäle.

An Weihnachten wird so viel Brat-Fett in die Kanäle geschüttet wie in 2 Schwimm-Becken passt.
Das ist ein großes Problem.

Die Kanal-Arbeiter müssen die Fett-Klumpen entfernen.
Damit die Kanäle nicht verstopfen.
Sonst läuft das Abwasser zurück in die Wohnungen.

Ein Kanal-Arbeiter sagt: „Die Situation beim Fett wird definitiv [Definitiv ist ein anderes Wort für bestimmt.] schlimmer.
In manchen Kanälen baut es sich auf wie nie zuvor.
Es ist ungefähr das übelste Zeug, das es gibt.
Durchfall-Zeug ist ein Vergnügen dagegen.“

Die Kanal-Arbeiter müssen das Fett entfernen.
Mit Spaten.
Und mit Hoch-Druck-Reinigern.
Die schießen Wasser mit viel Druck gegen das Fett.
So wird es aus den Kanälen gelöst.

Ein anderer Kanal-Arbeiter erzählt: Es stinkt!
Er erzählt: „Es ist absolut widerlich, es stinkt einfach ekelhaft.
Ein schweißiger, käse-artiger Geruch vermischt mit Abwasser.
Es ist nicht schön, wenn man das ins Gesicht bekommt.
Ich bin schon ein paar Mal ordentlich bespritzt worden.
Manchmal bekommt man auch Fliegen in den Mund.
Die muss man schnell ausspucken.“

Die Kanäle unter der Stadt London sind schon alt.
Sie wurden ab dem Jahr 1860 gebaut.
Das heißt: Sie sind mehr als 150 Jahre alt.
Damals wohnten viel weniger Menschen in London.
Deshalb gibt es heute mehr Müll in den Kanälen.
Und mehr Brat-Fett.

Die Reinigung der Kanäle ist sehr teuer: 1,3 Millionen Euro im Monat.

Die Kanal-Arbeiter raten deshalb:
„Brat-Fett gehört in den Müll, dann verstopft auch nichts.
Es wäre großartig, wenn Öffentlichkeit und Unternehmen helfen.
Wir könnten dieses Geld besser ausgeben.
Die Leute denken: Aus den Augen, aus dem Sinn.
Doch ein paar arme Kerle müssen sich darum kümmern.
Und an Weihnachten wird es noch schlimmer.“

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